Opel am Ende?

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Widerstand gegen drohende Einschnitte bei Opel

Gegen möglicherweise drastische Einschnitte bei Opel zur Sanierung des US-Mutterkonzerns General Motors (GM) haben Politiker und Betriebsräte Widerstand angekündigt. Bislang sei noch kein Beschluss über die Schließung von Opel-Werken gefallen, sagte NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) "bild.de". Er widersprach Meldungen über angebliche Pläne für die Schließung der Werke in Bochum und im belgischen Antwerpen sowie den Verkauf des Werkes Eisenach. GM erhielt in den USA noch vor der Vorlage eines Sanierungsplans eine neue Milliardenhilfe.
Widerstand gegen drohende Einschnitte bei Opel - Yahoo! Nachrichten Deutschland

Sollte es zum Verkauf oder zur Aufgabe des Opel Werks Bochum kommen dann wartet mal abwas passiert, die Bochumer Opelaner sind bekannt fürs kämpfen, dass zeigt die Vergangenheit deutlich und dann hängen ja auch etliche Zulieferer dran.
Die Bochumer Opelaner sind da nicht so feige wie die Gewerkschaften!!!
 

destina

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Die USA werden wahrscheinlich nicht zulassen, das Opel bleibt. Denn eine wieder eigenständige Opel AG wäre dann nach der Krise Konkurrenz für den Nachfolger von GM.
Ich hoffe nicht, dass diesselben Fehler wie 1932 gemacht werden und der Protektionismus das Handeln bestimmt.
 
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Guevara

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Die USA werden wahrscheinlich nicht zulassen, das Opel bleibt. Denn eine wieder eigenständige Opel AG wäre dann nach der Krise Konkurrenz für den Nachfolger von GM.
Ich hoffe nicht, dass diesselben Fehler wie 1932 gemacht werden und der Protektionismus das Handeln bestimmt.
GM gräbt sich doch selber das Grab,oder meinst das nur einer anschlessend ein GM Wagen oder nauchfolgende Marke kaufen wird !!

Man wird sich dies Merken,da GM nur die Marke wollte mehr nicht !!

Es liegen Weltweit noch so viele Neuwagen auf Halde das du einige Jahre noch ganz Europa mit Neuwagen versorgen kannst !!

Es wurde schon vor Jahren überproduziert,Scheinzulassungen auf die Firmen,die Verkaufszahlen wurden manipuliert zu ihren guntsen usw.

Man solte sich wieder auf den Heimischen Markt konzentrieren und
Wagen bauen die Sparsam und Alternativenergien bevorzugen.

Gas und Benzin sind solten nicht mehr bevorzugt werden,da man sich
Abhängig macht von Russland oder anderen Ländern.

Strom oder die Brennstoffzelle solte man weiterentwickeln an statt sich auf das Benzin oder Gas zu konzentrieren.



Guevara
 
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wir sollten uns nur mal gedanken machen, was das alles für folgen für uns alle hat....
 
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Was und wie sollen denn die Politiker entscheiden.

Das Volk wird denken, wenn man einer HRE hilft und anderen Banken,
dann muss man auch Opel helfen.
Im anderen Fall gibt's Ärger ... .

Wenn man dann den Opelanern hilft, jau auch den Schaeffler - muss
man auch den Zulieferern helfen. Wenn man diesen hilft,
dann auch deren Zulieferern, den Formenbauern, den Heiß- und Kaltformern, den Zerspanern, der Transportlogistikern ... .

Diese Kette ist nicht mehr zu unterbrechen, mit den entsprechenden Formen.

Der schlichte Arbeiter hat ein flaches, aber wirksames Gerechtigkeitsempfinden. Seine Denke wird nicht verstehen, wenn man
Bankern und Aktionären hilft, ihnen aber nicht.

Da zwangsläufig Steuereinnahmen wegbrechen, fehlt es an flüssiger
Finanzierung all dieses abenteuerlichen Sponsoring.
Woher das Geld nehmen, wenn nicht drucken.

Hapyy Hippo Hyperinflation.
 
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Die Opel-Führung ist unter bestimmten Bedingungen zu Verhandlungen über „Partnerschaften und Beteiligungen mit Dritten“ bereit.

Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung von GM Europa, der Opel-Führung und dem Gesamtbetriebsrat hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Automobilkonzern: Opel-Führung erwägt Teil-Verkäufe - Finanzkrise - FOCUS Online


„Für Opel bleibt nur eine Möglichkeit“

Der Sanierungsplan von General Motors (GM) stößt beim Automobilexperten Ferdinand Dudenhöffer auf Skepsis. Auch mit dem Plan und weiteren Milliarden der US-Regierung "ist eine Erfolgsgeschichte noch lange nicht sicher. Es fehlt ein neuer Ansatz", sagte der Professor am Institut Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen im Gespräch mit Handelsblatt.com. Er habe Zweifel an der Überlebensfähigkeit des Konzerns. Für Opels Zukunft sieht er nur eine mögliche Lösung. „Für Opel bleibt nur eine Möglichkeit“ - Unternehmen - Industrie - Handelsblatt.com
 
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Wer will denn die Opeldickwagen, neben VW, Daimler und BMW Limosinen
hier in Deutschland kaufen. Wer kann und will sich diese leisten, oder bekommt dafür nen Kredit. :biggrin:

Warten wir doch lieber, bis die auf Halde stehenden Fahrzeuge
für'n Appel und 'n Ei verhöckert werden.
Dennoch will die Spritschlucker keiner haben.
 
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Wer will denn die Opeldickwagen, neben VW, Daimler und BMW Limosinen
hier in Deutschland kaufen. Wer kann und will sich diese leisten, oder bekommt dafür nen Kredit. :biggrin:

Warten wir doch lieber, bis die auf Halde stehenden Fahrzeuge
für'n Appel und 'n Ei verhöckert werden.
Dennoch will die Spritschlucker keiner haben.
...viel ahnung von Opels Kfz Palette scheinst Du nicht zu haben...
 

pinguin

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Haben Opel oder GM von Deutschland jetzt in jüngster Zeit oder überhaupt Fördermittel bekommen? Dann wird sich Deutschland im Falle eines Falles wohl ein Vorgriffsrecht auf Opel haben einräumen lassen. Bevor Opel also verkauft oder in die Pleite geschickt wird, übernimmt dieses vorübergehend vollständig der Staat.
 

Tarps

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Man glaubt es nicht! :icon_party:

SPIEGEL ONLINE

APPELL AN VW & CO.
CSU fordert nationale Lösung für Opel

Die deutsche Konkurrenz soll's richten: CSU-Generalsekretär Dobrindt fordert die Autohersteller VW, Daimler und BMW auf, dem angeschlagenen Wettbewerber Opel zu helfen. Sie sollten ein Konzept zur Kooperation oder Übernahme vorlegen. Opel selbst will der Politik "sehr bald" seine Pläne präsentieren.

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Kleeblatt

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Wenn man das aus der letzten Zeit mal überspitzt formuliert, geht die Tendenz der deutschen Wirtschaft in Richtung "ganz Deutschland eine riesige Ansammlung von Fahrzeugherstellern, Zulieferern und Werkstätten"

Mal ehrlich, - wieviele Autoherstellern braucht es in D, in der Welt ?

Wieviele Auto´s werden wohl noch gekauft ?

Liegen nicht noch immer massenhaft Wagen in D auf Halde ?

Und trotzdem weiterproduzieren ?

Für wen, wer bezahlt das ? Wer braucht die alle, wer kann und will sich diese leisten ? Bei zunehmendem Niedriglohn und Arbeitslosigkeit ? Weltweit !

Mein Vorschlag, - wenn GM ein Problem hat soll GM das gefälligst auch lösen.
Wenn nicht dann geht es eben pleite, ja und ?
Wie genau war das doch mit der sich selbst regulierenden Marktwirtschaft, in die der Staat gefälligst keinesfalls hineinzureden habe ?

Die Drohung mit den dann Arbeitslosen, - tja und ? Ob nun heute oder in 1 Jahr macht doch keinen Unterschied mehr. Platt geht der GM-Laden doch so oder so, Opel voran.

Wozu da noch an den Dauertropf mit dem Todgeweihten ?

Das Kapital war und ist stets pragmatisch gewesen.
Als es um die Erhöhung der Renditen ging, da waren ihnen die dafür Entlassenen auch Sch....egal.

JETZT allerdings kommen sie auf einmal daher und werfen genau DIESES Argument für den Erhalt ihrer abgewirtschafteten Firmen in die Waagschale.
Als ob die sich JEMALS über Arbeistlose als Folge ihres Handelns Gedanken gemacht hätten.

Wer DARAUF hereinfällt und den Zahlungen zustimmt, - also der gehört ....

Ist nur meine Meinung.
 

pinguin

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Mal ehrlich, - wieviele Autoherstellern braucht es in D, in der Welt ?
Der große Welthandel per Schiff wird möglicherweise bald zusammenbrechen; ergo muß sich Europa auf sich selber verlassen.

Mein Vorschlag, - wenn GM ein Problem hat soll GM das gefälligst auch lösen.
Sicher, aber ohne daß Opel betroffen ist.

Wenn nicht dann geht es eben pleite, ja und ?
Ob Opel wirklich schützenswert ist, mag ich nicht beurteilen, aber für eine darüberhinausgehende Weiterentwicklung auf Basis anderer Energieträger brauchts der notwendigen Infrastruktur und nachwievor intakter Firmen.

Wie genau war das doch mit der sich selbst regulierenden Marktwirtschaft, in die der Staat gefälligst keinesfalls hineinzureden habe?
Ein komplett freier Markt ist eine absolut völlige Illusion, weil nicht praktikabel. Die Aufgabe des Staates bzw. der Politik ist es, in Zusammenarbeit mit allen anderen Wirtschaftszweigen und Wissenschaften eine gemeinsame auf die langfristige Zukunft ausgerichtete Basis zu schaffen. Und diese zukünftige Basis kann nur ökologischer Natur sein.

Eine Wirtschaft, die nur auf Vorgaben wartet und damit angibt, diese Vorgaben zu erfüllen, obwohl sie jederzeit im Sinne dieser Vorgaben noch weiter gehen könnte, hat künftig keine Zukunft. Von der Politik werden ja im ökologischen Sinne nur Mindestvorgaben gemacht; Aufgabe der Wirtschaft wäre es, hier noch weiterzugehen.

ciao
pinguin
 

Paolo_Pinkel

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Opel-Sanierung auf dem Rücken der Belegschaft geplant

Die IG-Metall und der Opel-Betriebsrat inszenierten am gestrigen Donnerstag mit Unterstützung von Vizekanzler und SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier ein groß angelegtes und zynisches Manöver, um die amerikanischen und europäischen Belegschaften von General Motors zu spalten und ihre nationalistischen und protektionistischen Konzepte zu propagieren.
Der Europa-Aktionstag diente vor allem dazu einen Keil zwischen die GM-Beschäftigten diesseits und jenseits des Atlantiks zu treiben und einen gemeinsamen Kampf zur Verteidigung aller Arbeitsplätze zu verhindern. Stattdessen wurden die Opel-Beschäftigten auf Zugeständnisse in Form von Lohnsenkung und "sozialverträglichem Arbeitsplatzabbau" vorbereitet...


LINKEZEITUNG.DE - Opel-Sanierung auf dem Rücken der Belegschaft geplant

Gruss

Paolo
 
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Reik Hahn sagte er könne einfach nicht glauben, dass eine Traditionsfirma wie Opel, an der so viele weitere Arbeitsplätze hängen, einfach zugemacht wird. "Die Vorstände von GM und Opel und auch die der Banken haben sich unglaublich bereichert, wollen aber überhaupt keine Opfer bringen. Ich sehe nicht mehr ein, warum wir für alles aufkommen sollen. Wir sind für diese Misere nicht verantwortlich."
Das ist wohl wahr. Aber andererseits: Wenn keine Nachfrage nach Opel-Autos mehr da ist, würde die Erhaltung der Arbeitsplätze bedeuten, dass man für die Halde baut. Das ist sinnlos. Oder?
 
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