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Opel am Ende?

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  Th.Starter/in  
#1
Widerstand gegen drohende Einschnitte bei Opel

Gegen möglicherweise drastische Einschnitte bei Opel zur Sanierung des US-Mutterkonzerns General Motors (GM) haben Politiker und Betriebsräte Widerstand angekündigt. Bislang sei noch kein Beschluss über die Schließung von Opel-Werken gefallen, sagte NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) "bild.de". Er widersprach Meldungen über angebliche Pläne für die Schließung der Werke in Bochum und im belgischen Antwerpen sowie den Verkauf des Werkes Eisenach. GM erhielt in den USA noch vor der Vorlage eines Sanierungsplans eine neue Milliardenhilfe.
Widerstand gegen drohende Einschnitte bei Opel - Yahoo! Nachrichten Deutschland

Sollte es zum Verkauf oder zur Aufgabe des Opel Werks Bochum kommen dann wartet mal abwas passiert, die Bochumer Opelaner sind bekannt fürs kämpfen, dass zeigt die Vergangenheit deutlich und dann hängen ja auch etliche Zulieferer dran.
Die Bochumer Opelaner sind da nicht so feige wie die Gewerkschaften!!!
 

destina

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#2
Die USA werden wahrscheinlich nicht zulassen, das Opel bleibt. Denn eine wieder eigenständige Opel AG wäre dann nach der Krise Konkurrenz für den Nachfolger von GM.
Ich hoffe nicht, dass diesselben Fehler wie 1932 gemacht werden und der Protektionismus das Handeln bestimmt.
 

Guevara

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#3
Die USA werden wahrscheinlich nicht zulassen, das Opel bleibt. Denn eine wieder eigenständige Opel AG wäre dann nach der Krise Konkurrenz für den Nachfolger von GM.
Ich hoffe nicht, dass diesselben Fehler wie 1932 gemacht werden und der Protektionismus das Handeln bestimmt.
GM gräbt sich doch selber das Grab,oder meinst das nur einer anschlessend ein GM Wagen oder nauchfolgende Marke kaufen wird !!

Man wird sich dies Merken,da GM nur die Marke wollte mehr nicht !!

Es liegen Weltweit noch so viele Neuwagen auf Halde das du einige Jahre noch ganz Europa mit Neuwagen versorgen kannst !!

Es wurde schon vor Jahren überproduziert,Scheinzulassungen auf die Firmen,die Verkaufszahlen wurden manipuliert zu ihren guntsen usw.

Man solte sich wieder auf den Heimischen Markt konzentrieren und
Wagen bauen die Sparsam und Alternativenergien bevorzugen.

Gas und Benzin sind solten nicht mehr bevorzugt werden,da man sich
Abhängig macht von Russland oder anderen Ländern.

Strom oder die Brennstoffzelle solte man weiterentwickeln an statt sich auf das Benzin oder Gas zu konzentrieren.



Guevara
 
E

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  Th.Starter/in  
#4
wir sollten uns nur mal gedanken machen, was das alles für folgen für uns alle hat....
 
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  Th.Starter/in  
#5
Was und wie sollen denn die Politiker entscheiden.

Das Volk wird denken, wenn man einer HRE hilft und anderen Banken,
dann muss man auch Opel helfen.
Im anderen Fall gibt's Ärger ... .

Wenn man dann den Opelanern hilft, jau auch den Schaeffler - muss
man auch den Zulieferern helfen. Wenn man diesen hilft,
dann auch deren Zulieferern, den Formenbauern, den Heiß- und Kaltformern, den Zerspanern, der Transportlogistikern ... .

Diese Kette ist nicht mehr zu unterbrechen, mit den entsprechenden Formen.

Der schlichte Arbeiter hat ein flaches, aber wirksames Gerechtigkeitsempfinden. Seine Denke wird nicht verstehen, wenn man
Bankern und Aktionären hilft, ihnen aber nicht.

Da zwangsläufig Steuereinnahmen wegbrechen, fehlt es an flüssiger
Finanzierung all dieses abenteuerlichen Sponsoring.
Woher das Geld nehmen, wenn nicht drucken.

Hapyy Hippo Hyperinflation.
 
E

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  Th.Starter/in  
#6
Die Opel-Führung ist unter bestimmten Bedingungen zu Verhandlungen über „Partnerschaften und Beteiligungen mit Dritten“ bereit.

Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung von GM Europa, der Opel-Führung und dem Gesamtbetriebsrat hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Automobilkonzern: Opel-Führung erwägt Teil-Verkäufe - Finanzkrise - FOCUS Online


„Für Opel bleibt nur eine Möglichkeit“

Der Sanierungsplan von General Motors (GM) stößt beim Automobilexperten Ferdinand Dudenhöffer auf Skepsis. Auch mit dem Plan und weiteren Milliarden der US-Regierung "ist eine Erfolgsgeschichte noch lange nicht sicher. Es fehlt ein neuer Ansatz", sagte der Professor am Institut Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen im Gespräch mit Handelsblatt.com. Er habe Zweifel an der Überlebensfähigkeit des Konzerns. Für Opels Zukunft sieht er nur eine mögliche Lösung. „Für Opel bleibt nur eine Möglichkeit“ - Unternehmen - Industrie - Handelsblatt.com
 
E

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  Th.Starter/in  
#7
Wer will denn die Opeldickwagen, neben VW, Daimler und BMW Limosinen
hier in Deutschland kaufen. Wer kann und will sich diese leisten, oder bekommt dafür nen Kredit. :biggrin:

Warten wir doch lieber, bis die auf Halde stehenden Fahrzeuge
für'n Appel und 'n Ei verhöckert werden.
Dennoch will die Spritschlucker keiner haben.
 
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  Th.Starter/in  
#8
Wer will denn die Opeldickwagen, neben VW, Daimler und BMW Limosinen
hier in Deutschland kaufen. Wer kann und will sich diese leisten, oder bekommt dafür nen Kredit. :biggrin:

Warten wir doch lieber, bis die auf Halde stehenden Fahrzeuge
für'n Appel und 'n Ei verhöckert werden.
Dennoch will die Spritschlucker keiner haben.
...viel ahnung von Opels Kfz Palette scheinst Du nicht zu haben...
 

pinguin

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#14
Haben Opel oder GM von Deutschland jetzt in jüngster Zeit oder überhaupt Fördermittel bekommen? Dann wird sich Deutschland im Falle eines Falles wohl ein Vorgriffsrecht auf Opel haben einräumen lassen. Bevor Opel also verkauft oder in die Pleite geschickt wird, übernimmt dieses vorübergehend vollständig der Staat.
 

Tarps

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#15
Man glaubt es nicht! :icon_party:

SPIEGEL ONLINE

APPELL AN VW & CO.
CSU fordert nationale Lösung für Opel

Die deutsche Konkurrenz soll's richten: CSU-Generalsekretär Dobrindt fordert die Autohersteller VW, Daimler und BMW auf, dem angeschlagenen Wettbewerber Opel zu helfen. Sie sollten ein Konzept zur Kooperation oder Übernahme vorlegen. Opel selbst will der Politik "sehr bald" seine Pläne präsentieren.

weiter
 

Kleeblatt

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#16
Wenn man das aus der letzten Zeit mal überspitzt formuliert, geht die Tendenz der deutschen Wirtschaft in Richtung "ganz Deutschland eine riesige Ansammlung von Fahrzeugherstellern, Zulieferern und Werkstätten"

Mal ehrlich, - wieviele Autoherstellern braucht es in D, in der Welt ?

Wieviele Auto´s werden wohl noch gekauft ?

Liegen nicht noch immer massenhaft Wagen in D auf Halde ?

Und trotzdem weiterproduzieren ?

Für wen, wer bezahlt das ? Wer braucht die alle, wer kann und will sich diese leisten ? Bei zunehmendem Niedriglohn und Arbeitslosigkeit ? Weltweit !

Mein Vorschlag, - wenn GM ein Problem hat soll GM das gefälligst auch lösen.
Wenn nicht dann geht es eben pleite, ja und ?
Wie genau war das doch mit der sich selbst regulierenden Marktwirtschaft, in die der Staat gefälligst keinesfalls hineinzureden habe ?

Die Drohung mit den dann Arbeitslosen, - tja und ? Ob nun heute oder in 1 Jahr macht doch keinen Unterschied mehr. Platt geht der GM-Laden doch so oder so, Opel voran.

Wozu da noch an den Dauertropf mit dem Todgeweihten ?

Das Kapital war und ist stets pragmatisch gewesen.
Als es um die Erhöhung der Renditen ging, da waren ihnen die dafür Entlassenen auch Sch....egal.

JETZT allerdings kommen sie auf einmal daher und werfen genau DIESES Argument für den Erhalt ihrer abgewirtschafteten Firmen in die Waagschale.
Als ob die sich JEMALS über Arbeistlose als Folge ihres Handelns Gedanken gemacht hätten.

Wer DARAUF hereinfällt und den Zahlungen zustimmt, - also der gehört ....

Ist nur meine Meinung.
 

pinguin

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#17
Mal ehrlich, - wieviele Autoherstellern braucht es in D, in der Welt ?
Der große Welthandel per Schiff wird möglicherweise bald zusammenbrechen; ergo muß sich Europa auf sich selber verlassen.

Mein Vorschlag, - wenn GM ein Problem hat soll GM das gefälligst auch lösen.
Sicher, aber ohne daß Opel betroffen ist.

Wenn nicht dann geht es eben pleite, ja und ?
Ob Opel wirklich schützenswert ist, mag ich nicht beurteilen, aber für eine darüberhinausgehende Weiterentwicklung auf Basis anderer Energieträger brauchts der notwendigen Infrastruktur und nachwievor intakter Firmen.

Wie genau war das doch mit der sich selbst regulierenden Marktwirtschaft, in die der Staat gefälligst keinesfalls hineinzureden habe?
Ein komplett freier Markt ist eine absolut völlige Illusion, weil nicht praktikabel. Die Aufgabe des Staates bzw. der Politik ist es, in Zusammenarbeit mit allen anderen Wirtschaftszweigen und Wissenschaften eine gemeinsame auf die langfristige Zukunft ausgerichtete Basis zu schaffen. Und diese zukünftige Basis kann nur ökologischer Natur sein.

Eine Wirtschaft, die nur auf Vorgaben wartet und damit angibt, diese Vorgaben zu erfüllen, obwohl sie jederzeit im Sinne dieser Vorgaben noch weiter gehen könnte, hat künftig keine Zukunft. Von der Politik werden ja im ökologischen Sinne nur Mindestvorgaben gemacht; Aufgabe der Wirtschaft wäre es, hier noch weiterzugehen.

ciao
pinguin
 

Paolo_Pinkel

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#18
Opel-Sanierung auf dem Rücken der Belegschaft geplant

Die IG-Metall und der Opel-Betriebsrat inszenierten am gestrigen Donnerstag mit Unterstützung von Vizekanzler und SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier ein groß angelegtes und zynisches Manöver, um die amerikanischen und europäischen Belegschaften von General Motors zu spalten und ihre nationalistischen und protektionistischen Konzepte zu propagieren.
Der Europa-Aktionstag diente vor allem dazu einen Keil zwischen die GM-Beschäftigten diesseits und jenseits des Atlantiks zu treiben und einen gemeinsamen Kampf zur Verteidigung aller Arbeitsplätze zu verhindern. Stattdessen wurden die Opel-Beschäftigten auf Zugeständnisse in Form von Lohnsenkung und "sozialverträglichem Arbeitsplatzabbau" vorbereitet...


LINKEZEITUNG.DE - Opel-Sanierung auf dem Rücken der Belegschaft geplant

Gruss

Paolo
 
E

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#20
Reik Hahn sagte er könne einfach nicht glauben, dass eine Traditionsfirma wie Opel, an der so viele weitere Arbeitsplätze hängen, einfach zugemacht wird. "Die Vorstände von GM und Opel und auch die der Banken haben sich unglaublich bereichert, wollen aber überhaupt keine Opfer bringen. Ich sehe nicht mehr ein, warum wir für alles aufkommen sollen. Wir sind für diese Misere nicht verantwortlich."
Das ist wohl wahr. Aber andererseits: Wenn keine Nachfrage nach Opel-Autos mehr da ist, würde die Erhaltung der Arbeitsplätze bedeuten, dass man für die Halde baut. Das ist sinnlos. Oder?
 

wolliohne

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#21
tut mir leid Leute wenn ich das sagen muss,

aber es wird bei Opel genau so kommen wie mit Benqu und Nokia.

auch der selbst ernannte Arbeiterführer kann hier keine Wunder vollbringen,und Autos kaufen nun mal keine Autos.
 

Merkur

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#22
Experte nennt hohen Stellenabbau unvermeidlich

Ohne radikale Einschnitte wird Opel nicht zu sanieren sein, urteilt Autoexperte Bratzel. Er kritisiert, dass weder Mitarbeitern noch Öffentlichkeit «reiner Wein» eingeschenkt werde. Verärgert ist er auch über die Politik.
NETZEITUNG WIRTSCHAFT UNTERNEHMEN NACHRICHTEN: Experte nennt hohen Stellenabbau unvermeidlich
Am Ende werden sie für einen geringen Lohn arbeiten müssen und wo bleiben da die Gewerkschaften ?
 

avalon

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#23
Tja, optimistisch kann man wirklich nicht sein! Opel ist eine 100%-Tochter, der garnix gehört. Kein geld, kein Werk, kein Patent! keine Ahnung, wie das funktionieren soll!
 

Guevara

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#24
Nun,da wird Opel und ihrer Belegschaft sich freuen .Das der Schritt der Rettung eher länger wird als Nah zum greifen !!


RÜCKSCHLAG FÜR RETTUNGSKONZEPT


GM soll Opel-Patente verpfändet haben


Schlechte Nachrichten für Opel: Der US-Mutterkonzern General Motors soll einem Zeitungsbericht zufolge die Patente des Rüsselsheimer Autobauers verpfändet haben. Am heutigen Freitag soll im Kanzleramt über den Rettungsplan für die Firma beraten werden - doch neue Details sorgen für Irritationen.


Berlin - Vertreter der Bundesregierung und Top-Manager von Opel sowie der US-Mutter General Motors (GM) wollen am Freitag erneut über das Rettungskonzept für den angeschlagenen Autobauer beraten. Ein Detail dürfte dabei eine wichtige Rolle spielen: Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung ist GM nicht mehr im Besitz der Patente seiner deutschen Tochterfirma Opel.


Rückschlag für Rettungskonzept: GM soll Opel-Patente verpfändet haben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik


GM geht es doch garnicht darum Opel zu retten !!

Für GM ist es doch nur ein Schritt weniger die Werke loss zu werden und die Patente zu veräussern .

Erstmal will sich GM selber mit Milliarden Kredite der US-Regierung retten,als Bürgschaft halt auch Opel-Patente.

Ist so.GM-Manager sind Schweine und gehen um sich selber zu retten über Leichen !! Obwohl diese GM zehn mal soviel Dreck am stecken haben als die Deutschen Opel -Manager !!

Einzige was dann noch geht,das die USA diese Patente an die Bundesregierung verkauft,natürlich mit Gewinn.

Ich würde sehr vorsichtig sein was Gelder an Opel betrifft,da das Geld in Raten oder ganz an GM geht.Man nimmt halt den langen weg,erst GM Deutschland/Europa und anschliessen in die USA zum Mutterkonzern.

Man sollte GM den Opel-Konzern enteignen,und dann nach und nach wieder auf eigenen Füsse stellen.

Opel soll sich nicht auf die alten überholten Patente verlassen.

Sondern neue Zukunft sichere Produkte schaffen und Patente ,wo GM kein Zugriff hat.

Den GM hat sich selberaufs abstellgleis geschoben.

Oder glaubt GM,das hier in Europa diese Produkte noch gefragt sind.


Bestimmt nicht !!


Guevara
 

michaelulbricht

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#25
hallo,

was soll das alles noch ?

warum sollte mann Opel retten ?

Seit 40 Jahren wird bis zum heutigen Tage die Wirtschaft mit Krediten und Subventionen künstlich erzeugt.

Die meisten Dinge sind schlichtweg nicht nötig und völlig überteuert.
Der markt ist künstlich erschaffen worden um den alltäglichen Wahnsinn zu bezahlen.

Seit 40 Jahren werden Kredite aufgenommen um das System am laufenden zu halten.Davon wurde noch kein Kredit getilgt.
Nun wird die Zukunft verspielt.
Nehmen wir doch mal Opel.
Was hat Opel denn für Produkte die zukunftsträchtig wären wenn nicht der Staat ständig dazu steuern müßte?
Es werden immer neuere Illussionen erzeugt die aber wirklich keiner benötigt. Daher sind ja auch die Werbeausgaben immens.
Ein Produkt das alle benötigen bräuchte keine gigantischen Werbefeldzüge.
Die Entwicklungen der Firmen sind doch völlig an den ansprüchen der Zukunft vorbeigegangen.

Nehmen wir doch mal so einen Opelaner der am band arbeitet.
Viele sind ungelernt und haben lange gutes Geld verdient und gedacht das kann immer so weiter gehen.
Die sind doch kein Stück solidarisch mit anderen Leuten.
Als die Leute von den Zeitarbeitsfirmen neben ihnen am Band standen, haben die sich dafür stark gemacht das diese Kollegen den selben Lohn für gleiche Arbeit bekommen wie Sie?
Das hätte doch ein zentrales Anliegen sein müßen für jeden anständigen Menschen mit einem Gerechtigkeitssinn.

Es mußte doch jedem klar sein das dies alles nur geht wenn die Bevölkerung sich immer mehr verschuldet.
Da kaufen sich Leute ein neues Auto und haben einen Weg zur Arbeit von max 10 Km.
Aber um dieses Auto zu finanzieren wird ein Darlehen aufgenommen und auch die Frau muß arbeiten gehen da sonst das Auto nicht bezahlt werden kann.
Das darunter die Familie leidet und sich alle wundern das alles außer Rand und Band gerät ist einfach nicht nachvollziehbar.

Jetzt platzt diese ganze Blase und die normalen Menschen merken das sie alle an einem jahrzehntenlangen Betrug mitgewirkt haben.
es war immer ein Pyramidensystem.

Nehmen wir doch mal den EDV Bereich. Ein bereich der eigentlich kaum benötigt wird. Die Masse der PC und Notebooks wird von leuten gekauft die sich diese Dinge eigentlich nicht leisten können und auch gar nicht benötigen zum leben.
Aber die Leute kaufen sich trotzdem unmengen davon und müssen um dies dann zu bezahlen in ein Hamsterrad Namens "sozialpflichtig Beschäftigter" einsteigen.

In diesem Stadium werden sie dann vom offendlichen Dienst bestohlen der großzügig ihr Geld verschwinden läßt.

Nun fängt der Zahltag an und ich hoffe das danach wieder normale Verhältnisse einkehren werden.
Es kann doch nicht sein das ein ungelernter Stablerfahrer bei VW mehr verdient als ein normaler Hausarzt.
Es kann doch nicht sein das ein Maurer und heutiger Rentner mir erzählt er müße sich einen neuen Wagen kaufen da sein alter Wagen (6 Jahre alt und 70.000 km Laufleistung) ja schon so alt sei.

Da sind eindeutig die Wertigkeiten verrutscht und nur dadurch war es auch möglich das die Manager sich so unverschämt bereichert haben.
Es hat halt jeder gedacht er bekommt auch ein Stück vom Kuchen.

Daher der Tipp eines Selbständigen für die Jungs und Mädels von Opel.
Manchmal verliert mann und manchmal gewinnen die anderen.
Warten wir mal ab bis ihr eure Renten einfordert für die ihr nie vorgesorgt habt.

Klaus
 

Paolo_Pinkel

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#26
Macht die Angst um den Arbeitsplatz blind, taub und stumm?

Update mit heutiger Entscheidung, die klar sein dürfte! Opel wird in die Insolvenz geschickt!

Opel sollte Insolvenz prüfen

Und es kam mal wieder was vom Irrlichternden!

Klar, dass "moderne Insolvenzrecht" lässt es zu, dass alles enteignet, Vermögen vernichtet und Arbeitsplätze (vor allem in der Produktion) abgebaut werden! Und das alles unterm Deckmäntelchen, dass die Firma und eine Hand voll (Zeit)arbeiter überleben! Dann wird aus Opel ein "innovatives Entwicklungszentrum", genau wie in Bochum zu Nokia versprochen wurde, dass Forschung und Entwicklung es nun reißen sollen!

Opel Beschäfte, entweder ihr steht jetzt auf, oder ihr könnt für immer früh liegen bleiben!

Offener Brief an alle Opel-Mitarbeiter!​


Ich wollte eigentlich die Entwicklung der nahen Zukunft bei Opel abwarten und erst dann einen Artikel schreiben, wenn sich also etwas unumkehrbar Faktisches ergeben hat. Wie nun auf allen Medienseiten aber nachzulesen ist, will man eine Art Alleingang (was auch immer das bedeuten wird) gehen. Wie soll so was aussehen? Ich könnte in ohnmächtiger Wut laut Feuer schreien, wie wieder eine deutsche Traditionsmarke (wenn sie auch schon lange keinem Deutschen mehr gehört) vernichtet wird und höchstwahrscheinlich alle Betroffenen wieder nur tatenlos zuschauen! Es darf diesmal nicht so ausgehen! Opel, viele andere gute Firmen und schließlich Deutschland stehen auf dem Spiel!

Ich muss ohne Günter Grünwald‘s Schreikissen meine Wut hinaus brüllen:​


OPELANER, HANDELT JETZT SELBST UND BITTE SOFORT!​
UPDATE 6. März 2009: Macht die Angst um den Arbeitsplatz blind, taub und stumm? - Duckhome

Gruss

Paolo
 

Guevara

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#27
hallo,

was soll das alles noch ?

warum sollte mann Opel retten ?

Seit 40 Jahren wird bis zum heutigen Tage die Wirtschaft mit Krediten und Subventionen künstlich erzeugt.

Die meisten Dinge sind schlichtweg nicht nötig und völlig überteuert.
Der markt ist künstlich erschaffen worden um den alltäglichen Wahnsinn zu bezahlen.

Seit 40 Jahren werden Kredite aufgenommen um das System am laufenden zu halten.Davon wurde noch kein Kredit getilgt.
Nun wird die Zukunft verspielt.
Nehmen wir doch mal Opel.
Was hat Opel denn für Produkte die zukunftsträchtig wären wenn nicht der Staat ständig dazu steuern müßte?
Es werden immer neuere Illussionen erzeugt die aber wirklich keiner benötigt. Daher sind ja auch die Werbeausgaben immens.
Ein Produkt das alle benötigen bräuchte keine gigantischen Werbefeldzüge.
Die Entwicklungen der Firmen sind doch völlig an den ansprüchen der Zukunft vorbeigegangen.

Nehmen wir doch mal so einen Opelaner der am band arbeitet.
Viele sind ungelernt und haben lange gutes Geld verdient und gedacht das kann immer so weiter gehen.
Die sind doch kein Stück solidarisch mit anderen Leuten.
Als die Leute von den Zeitarbeitsfirmen neben ihnen am Band standen, haben die sich dafür stark gemacht das diese Kollegen den selben Lohn für gleiche Arbeit bekommen wie Sie?
Das hätte doch ein zentrales Anliegen sein müßen für jeden anständigen Menschen mit einem Gerechtigkeitssinn.

Es mußte doch jedem klar sein das dies alles nur geht wenn die Bevölkerung sich immer mehr verschuldet.
Da kaufen sich Leute ein neues Auto und haben einen Weg zur Arbeit von max 10 Km.
Aber um dieses Auto zu finanzieren wird ein Darlehen aufgenommen und auch die Frau muß arbeiten gehen da sonst das Auto nicht bezahlt werden kann.
Das darunter die Familie leidet und sich alle wundern das alles außer Rand und Band gerät ist einfach nicht nachvollziehbar.

Jetzt platzt diese ganze Blase und die normalen Menschen merken das sie alle an einem jahrzehntenlangen Betrug mitgewirkt haben.
es war immer ein Pyramidensystem.

Nehmen wir doch mal den EDV Bereich. Ein bereich der eigentlich kaum benötigt wird. Die Masse der PC und Notebooks wird von leuten gekauft die sich diese Dinge eigentlich nicht leisten können und auch gar nicht benötigen zum leben.
Aber die Leute kaufen sich trotzdem unmengen davon und müssen um dies dann zu bezahlen in ein Hamsterrad Namens "sozialpflichtig Beschäftigter" einsteigen.

In diesem Stadium werden sie dann vom offendlichen Dienst bestohlen der großzügig ihr Geld verschwinden läßt.

Nun fängt der Zahltag an und ich hoffe das danach wieder normale Verhältnisse einkehren werden.
Es kann doch nicht sein das ein ungelernter Stablerfahrer bei VW mehr verdient als ein normaler Hausarzt.
Es kann doch nicht sein das ein Maurer und heutiger Rentner mir erzählt er müße sich einen neuen Wagen kaufen da sein alter Wagen (6 Jahre alt und 70.000 km Laufleistung) ja schon so alt sei.

Da sind eindeutig die Wertigkeiten verrutscht und nur dadurch war es auch möglich das die Manager sich so unverschämt bereichert haben.
Es hat halt jeder gedacht er bekommt auch ein Stück vom Kuchen.

Daher der Tipp eines Selbständigen für die Jungs und Mädels von Opel.
Manchmal verliert mann und manchmal gewinnen die anderen.
Warten wir mal ab bis ihr eure Renten einfordert für die ihr nie vorgesorgt habt.

Klaus

Aber eins hast vergessen,das dreckige und täuschende Spiel der Gewerkschaften .

Vor allem was die Zeitarbeit bei Opel betrifft,die zb.
Verdi haben doch es erst Möglich gemacht das Opel billige Sklaven bekommt.

Zumal Opel doch seber eine eigenen Zeitarbeitdirma geschaffen
für die Mitarbeiter die man dort mt Druck für billiges verdamt.


Das Auszubildene nach Ende ihrer Ausbildung nur die Perspektive der Zeitarbeit Innerbetrieblich haben und ihnen Angeboten ansonsten Arbeitslos !!

Sie spielen die Mitarbeiter gegeneinander aus,damit sie im Prinzip Ruhe geben !!

Gewerkschaften sind schon lange nicht mehr das was sie mal wahren.
Nur noch Handlanger der Audsichtsräte und Manager,zumal sie selber im Aufsichtsrat sitzen !!

Und das ist nicht nur bei Opel so,Verdi Vorstände kassieren auch in anderen
Ausichtsräten der Firman ab und machen gemeinsame Sache.

Bsirske ist das grösste Beispiel(RWE,Lufthansa AG, Kreditanstalt für Wiederaufbau..

Frank Bsirske – Wikipedia

und viel andere Folgen danach !!

Im Tv hat man schon das Thema behandelt.


guevara
 
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#28
Opel hat noch keinen Cent Steuern gezahlt


Das Wirtschaftsministerium ist mit Staatshilfen für Opel zurückhaltend. Das hat einen guten Grund. Der Autobauer Opel hat einem Bericht zufolge in Deutschland noch keinen Cent Steuern bezahlt. Die Gewinne sind alle beim Mutterkonzern GM versteuert worden. Und es kommt noch schlimmer: Verluste wurden in Deutschland steuerlich geltend gemacht.



Opel habe die in Rüsselsheim erarbeiteten Patente bereits vor vier Jahren an den US-Mutterkonzern abgegeben und müsse seither für jedes verkaufte Auto Lizenzgebühren nach Detroit überweisen.

Diese Patente habe GM nun aber als Sicherheit für die erhofften Staatshilfen ans US-Finanzministerium in Washington abgetreten. „Die sind damit für lange Zeit nicht mehr verwertbar“, sagte Wöhrl. Ohne Patente werde es für das deutsche Traditionsunternehmen „sehr schwer, einen Investor zu finden“.

http://www.welt.de/Opel-hat-noch-keinen-Cent-Steuern-gezahlt
 

Paolo_Pinkel

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#29
Und es kommt noch schlimmer: Verluste wurden in Deutschland steuerlich geltend gemacht.
Hi,

ist doch immer das selbe Spiel. Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren. In diesem Fall ist das eben ein ganzes Land. Man hat scheinbar aus der Globalisierung und ihren Verflechtung nix dazu gelernt. Schade.

Gruss

Paolo
 

pinguin

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#30
Das Wirtschaftsministerium ist mit Staatshilfen für Opel zurückhaltend. Der Autobauer Opel hat einem Bericht zufolge in Deutschland noch keinen Cent Steuern bezahlt. Die Gewinne sind alle beim Mutterkonzern GM versteuert worden. Und es kommt noch schlimmer: Verluste wurden in Deutschland steuerlich geltend gemacht.
Unter diesen Umständen könnte ein Antwort auf den Titel auf "Ja" lauten.

ciao
pinguin
 

michaelulbricht

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#31
na dann schaut euch doch mal die anderen "deutschen Autobauer" an.

Da fallen euch die Augen aus dem Kopf.
 

Paolo_Pinkel

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#34
Deutschland sucht den Super-Opel-Retter

Eine „schöne neue Welt” hat die ansonsten eher bräsig provinzielle deutsche Politik erobert. Der talentierte Baron von und zu Guttenberg bringt dem deutschen Publikum in Zeiten der Krise einen Hauch Glamour in die heimische Stube. Ein mondäner Dandy mit zähnebleckendem Siegerlächeln auf dem Times Square – könnten sie sich ein solches Photo mit Müllermeister Glos oder der uckermärkischen Landfrau im Hosenanzug vorstellen? Eigentlich sollte der schicke Baron im Lande der unbegrenzten Unmöglichkeiten ja den Autobauer Opel retten, aber wer mit drei Dutzend kamerabewaffneten Journalisten anreist, hat wohl eher etwas anderes im Sinn. Politik ist Show-Business und die Wahlen stehen vor der Tür. Weder Merkel noch von und zu Guttenberg planen ernsthaft eine Rettung Opels, aber das kann man dem Wähler natürlich so nicht sagen. Die mächtigen Provinzfürsten Koch und Rüttgers haben ihren Untertanen schließlich versprochen, alles Mögliche für eine Rettung der Opelaner zu tun. Um den Burgfrieden innerhalb der CDU, die sich laut aktueller Umfragen im 33%-Loch suhlt, zu wahren, muss die Union nun die große Opel-Retter-Show inszenieren – und wer könnte das besser als der telegene Baron?...

Der Spiegelfechter » Blog Archive » Deutschland sucht den Super-Opel-Retter
Gruss

Paolo
 

Woodruff

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#35
Opel-Koordinator Roland Berger in der Kritik

Die Opposition kritisiert die Berufung des Unternehmensberaters Roland Berger als Unterhändler der Bundesregierung für die Sanierung des angeschlagenen Autobauers Opel. [...]

Brüderle sagte: «Man fragt sich, für welches Team der Testfahrer Roland Berger denn jetzt fahren soll - für den Opel-Mutterkonzern General Motors oder für die Bundesregierung.» Bergers Firma sei bereits mit einem Rettungskonzept bei der Sanierung des Bauunternehmens Holzmann gescheitert. «Für die Opel-Mitarbeiter kann man nur hoffen, dass Herr Berger diesmal erfolgreicher ist'', sagte Brüderle.

Die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, Thea Dückert, kritisierte: »Die Bundesregierung schiebt die Verantwortung für eine weitere wichtige politische Entscheidung auf einen Unternehmensberater.« Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums sagte dagegen dem Blatt: »Berger hat keinen Vertrag bei der Bundesregierung, für den er Geld bekommt.« Außerdem sitze er bei seiner Beratungsfirma nur im Aufsichtsrat.

Ein weiterer Interessenkonflikt könnte sich daraus ergeben, dass Berger beim Opel-Konkurrenten Fiat im 15-köpfigen Verwaltungsrat (Board of Directors) sitzt, wie die »Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe) berichtet. Der italienische Autohersteller verhandelt gerade mit dem US-Autokonzern Chrysler, einem Rivalen der Opel-Mutter GM. (ddp)
Opel-Koordinator Roland Berger in der Kritik - Wirtschaft u. Finanzen - DerWesten
 

edy

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#36
AW: Opel-Koordinator Roland Berger in der Kritik

Die Tätigkeit des Unternehmensberaters Roland Berger als Vermittler zwischen der Bundesregierung und dem Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) stößt auf Kritik. Es sei unklar, ob Berger für den Autobauer oder die Regierung arbeite, sagte der Vizevorsitzende der FDP-Fraktion im Bundestags, Rainer Brüderle, der "Süddeutschen Zeitung"..... (die Quelle dürft ihr selbst recherchieren)

Da denk ich doch hurtig an mafiöse Strukturen, wenn ich so etwas lese!
Denken darf ich (!) Interpretieren hier nicht!
.
 

Debra

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#38
Nehmen wir doch mal so einen Opelaner der am band arbeitet.
Viele sind ungelernt und haben lange gutes Geld verdient und gedacht das kann immer so weiter gehen.
Die sind doch kein Stück solidarisch mit anderen Leuten.
Als die Leute von den Zeitarbeitsfirmen neben ihnen am Band standen, haben die sich dafür stark gemacht das diese Kollegen den selben Lohn für gleiche Arbeit bekommen wie Sie?
Das hätte doch ein zentrales Anliegen sein müßen für jeden anständigen Menschen mit einem Gerechtigkeitssinn.
:icon_daumen:
Ich versteh die ganze Aufregung auch nicht. Mir scheint, da wollen sich die üblichen Verdächtigen noch schnell wie gehabt an Steuergeldern bereichern.
Und warum denn das Gejaule, weil Arbeitsplätze verloren gehen? Bei den anderen Arbeitsplätzen, die verloren gingen, hat ja auch keiner von Euch nach Staatshilfen geschrieen. Außerdem: "WIR" haben doch den "besten Sozialstaat der Welt" und Hartzern geht es doch besser als Leuten, die arbeiten, weil sie alles umsonst kriegen! Sagen jedenfalls fast alle Politiker... Strom, Miete, Tafelessen... alles umsonst!
Also liebe Opelianer, freut Euch doch, dass Ihr demnächst auch in den Genuss dieser "Privilegien" kommen dürft.
 

destina

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#39
Opel-Vermögen offenbar komplett verpfändet
Erschienen am 04. April 2009

Eine Rettung des Autobauers Opel wird offenbar immer unwahrscheinlicher. Der "Focus" schreibt, der Mutterkonzern General Motors (GM) habe neben den Opel-Patenten, die als Sicherheiten für Milliardenhilfen an die US-Regierung abgetreten wurden, auch sämtliche Vermögenswerte wie Werksgelände und Fabriken der europäischen Tochter an diverse US-Banken verpfändet. Das habe ein namentlich nicht genanntes Mitglied der Bundesreg

Investorensuche noch komplizierter
Die ohnehin schwierige Investorensuche gerate für die große Koalition zur "Mission impossible", so der Regierungsvertreter weiter. Der Plan, die GM-Tochter aus dem globalen Verbund herauszulösen, werde komplizierter und vermutlich auch teurer als gedacht. Dem einst größten Fahrzeughersteller der Welt droht die Insolvenz. GM verpfändete laut "Focus" alle Opel-Standorte an die Banken, als Sicherheit für Kredite, die der Konzern zum Überleben braucht.

Deutsche und europäische Standorte betroffen
Betroffen sind die vier deutschen Fabriken in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern, aber auch die Werke in anderen europäischen Ländern. "Diese Situation macht die Suche nach einem Investor fast unmöglich", heißt es im Bundeswirtschaftsministerium. Wer sich für den Einstieg interessiere, müsse nicht nur mit GM verhandeln, sondern auch komplizierte Gespräche mit mehreren US-Kreditinstituten führen. Werksgelände, Produktionsanlagen und Patente müssten erst wieder ausgelöst werden.
General Motors: Opel-Vermögen offenbar komplett verpfändet
 

Rounddancer

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#40
Eigentlich hätte es Opel/GM schon vor vielen Jahren ein Warnsignal, ja, ein Grund sein sollen, die Produktpalette, aber auch das Markenimage aufzuwerten:

Damals, als der Eiserne Vorhang fiel, als man ohne Probleme auch nach Osteuropa fahren konnte. Damals mußte man, wenn man mit einem in Westeuropa, z.B. in Deutschland gemieteten Wagen nach Osteuropa fahren wollte, dies beim Autovermieter bei der Anmietung des Wagens melden.
Und damals war in der ganzen Reisebranche bekannt, daß dann diese Autovermieter, jedenfalls die großen, bekannten Vermieterketten, fast grundsätzlich nur Fahrzeuge der Marke Opel herausgaben. Dies, weil sie die Erfahrung gemacht hatten, daß die Autodiebe in den Ostblock-Ländern auf die Autos dieser Marke am wenigsten stürzten ...
 

Atlantis

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#41
:icon_daumen:
Ich versteh die ganze Aufregung auch nicht. Mir scheint, da wollen sich die üblichen Verdächtigen noch schnell wie gehabt an Steuergeldern bereichern.
Und warum denn das Gejaule, weil Arbeitsplätze verloren gehen? Bei den anderen Arbeitsplätzen, die verloren gingen, hat ja auch keiner von Euch nach Staatshilfen geschrieen. Außerdem: "WIR" haben doch den "besten Sozialstaat der Welt" und Hartzern geht es doch besser als Leuten, die arbeiten, weil sie alles umsonst kriegen! Sagen jedenfalls fast alle Politiker... Strom, Miete, Tafelessen... alles umsonst!
Also liebe Opelianer, freut Euch doch, dass Ihr demnächst auch in den Genuss dieser "Privilegien" kommen dürft.

Genau keiner von den die in Arbeit wahren haben bei Einführung von hartz 4 für uns Solidarität gezeigt nun sollen wir die jetzt ihre Arbeit verlieren bedauern wer hat uns den bedauert, am besten noch einige Million kommen in hartz 4 damit der Kessel wegen überdruck endlich mal platzt.
 
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#42
Meine persönliche Meinung ist, daß noch sehr viele Autobauer vom Markt verschwinden werden. Es werden in Europa nur ein paar übrigbleiben - wie in der übrigen Welt.

Viele Menschen in Deutschland haben sich (unter anderem aufgrund der Abwrackprämie sowie der Lehre mit den Spritpreisen) ein "neues", günstiges KFZ zugelegt oder sind dabei sich eins zuzulegen. All diese Haushalte die sich also in letzter Zeit oder eben heuer ein KFZ gekauft haben, oder noch kaufen werden, werden als Konsument für die KFZ-Branche erstmal dann für die nächsten Jahre ausfallen. UND DAS ist das was die KFZ-Branche noch viel mehr schmerzen dürfte, als der Einbruch der letzten Monate oder der Einbruch, der jetzt erstmal, gestoppt wurde.

Dann gehen diese Firmen nämlich wirklich hopps, weil ohne Verkauf, kein Absatz, keine weitere Produktion, Kündigungen, Schluss, fertig, Bankrott. :icon_kratz:

Aber wie es schon immer war: Aufgeschoben ist also nicht aufgehoben.
Das Problem wird in massiverer Form zurückkehren. Und ich denke mal - hier gibt es kein Rumdeuteln bzw. dann irgendeine Rettung für die gesamte Branche der Autobauer.

Ausser: Der Staat geht her und verbietet genau diese Autos, die jetzt gekauft wurden im Laufe der nächsten 3 bis 5 Jahre. Da müsste dann aber das "Umweltauto" bereits in der Schublade der Autobauer liegen. Und man müsste quasi erstmal die nächsten 2-5 Jahre irgendwie überbrücken können - und das können die meisten nicht.

Und dann dürften die heute gekauften Autos in 2 Jahren nicht mehr gefahren werden ... z.B. aus Umweltgründen.

Dann müsste der Großteil der Konsumenten die heute gekauft, geleast oder auf Kredit gekauft haben, ihr geliebtes KFZ verschrotten müssen oder ins Ausland verkaufen müssen. Aber ob der Konsument dann ein "günstiges, gutes" Umweltauto haben will oder tatsächlich kaufen kann wage ich zu bezweifeln.

Ausserdem haben viele Menschen nun auf die Schnelle ihr gesamtes Ersparnis reingesteckt, um noch schnell - vor der großen Krise, vorm hohen Benzinpreis, um vor der kommenden Inflation, Deflation, "Schlag-mich-tot-Flation" .... - diese doofe Prämie vom Staat zu kassieren und haben dann vermutlich keine Kohle mehr um erneut ein "Umwelt"-KFZ zu kaufen. Bedeutet dann wiederum evtl. über Kredit ein Auto zu kaufen (wollen wir aber doch nicht, weil so wars ja jetzt bei der Immobilienblase! - oder will das der Staat dann doch. Dann wären wir ja bald wieder hier, wo wir heute bereits sind)

Was bleibt ist ein Rattenschwanz ohne Ende und ein komplettes AUS für viele Autobauer und somit HartzIV für viele viele Menschen, weil sie den Arbeitsplatz verlieren werden - ohne Aussicht auf einen neuen Arbeitsplatz.

Welcome KFZ-Hartzis!
 
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#43
Viele Menschen in Deutschland haben sich (unter anderem aufgrund der Abwrackprämie sowie der Lehre mit den Spritpreisen) ein "neues", günstiges KFZ zugelegt oder sind dabei sich eins zuzulegen. All diese Haushalte die sich also in letzter Zeit oder eben heuer ein KFZ gekauft haben, oder noch kaufen werden, werden als Konsument für die KFZ-Branche erstmal dann für die nächsten Jahre ausfallen. UND DAS ist das was die KFZ-Branche noch viel mehr schmerzen dürfte, als der Einbruch der letzten Monate oder der Einbruch, der jetzt erstmal, gestoppt wurde.

Dann gehen diese Firmen nämlich wirklich hopps, weil ohne Verkauf, kein Absatz, keine weitere Produktion, Kündigungen, Schluss, fertig, Bankrott. :icon_kratz:
Tricky Stonebridges Gedanke muss wohl gewesen sein, den Erlös des fehlenden Exportes dem Deutschen Sparer aus der Tasche zu locken.

Der Werbegag der Abwrackprämie wurde ja auch klever auf die Kampagnen der "Geiz ist Geil" Gesellschaft aufgesetzt. 30% auf alles - nur kein Tierfutter. Dafür dürfen die Tierchen aber demnächst an unseren abgemagerten Knochen nagen, in der Hoffnung davon auch noch satt zu werden.

Muci, bei der Frage nach dem Sinn solcher Entscheidung bleib ich stets eine Antwort schuldig. Es ist ein jämmerliches Volkstheater und das Publikum applaudiert. Die Billigkartenkäufer haben es nicht besser verdient.
 
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#44
Muci, bei der Frage nach dem Sinn solcher Entscheidung bleib ich stets eine Antwort schuldig. Es ist ein jämmerliches Volkstheater und das Publikum applaudiert. Die Billigkartenkäufer haben es nicht besser verdient.
Hi Fleet,

Woll woll - immer der Masse hinterher gelle


Aber nicht mit mir
 

Curt The Cat

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#45
Wirtschaft

07. Mai 2009, 18:22
Opel kürzt Manager-Löhne - Kommt Wartburg wieder?

Der angeschlagene Autohersteller Opel denkt über die Produktion eines «preiswerten Autos mit einfachster Corsa-Technik» am ehemaligen Standort der Ostmarke Wartburg in Eisenach nach. Das sagte ein Sprecher der Opel-Mutter General Motors Europe (GME) am Donnerstag in Rüsselsheim.
Quelle:

Opel kürzt Manager-Löhne - Kommt Wartburg wieder? - Arcor.de - Aktuell

Ich hab' nur noch eine Frage... Welche Substanzen nehmen die zu sich..?


:icon_kinn:

 

Woodruff

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#46
Opel kürzt Manager-Löhne
Zu Recht! Wer glaubt, mit dem Markennamen "Wartburg" noch jemanden hinter dem Ofen herlocken zu können, der hat den Schuss wirklich nicht gehört :icon_eek:

Ich könnte mir keine "bessere" Anti-Werbung vorstellen.
 

Paolo_Pinkel

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#47
Fiat plant Massenentlassungen und Werksschließungen in ganz Europa

Der italienische Autokonzern Fiat, der schon den insolventen Chrysler-Konzern übernimmt, hat am Montag der Bundesregierung und dem Opelbetriebsrat sein Konzept für die Opel-Übernahme vorgelegt. Darin vorgesehen sind der Abbau von mindestens 10.000 Arbeitsplätzen sowie Werksschließungen bei Vauxhall in England, bei Fiat in Italien und Polen.
Massenentlassungen sind in den Opel-Werken in Deutschland (Kaiserslautern, Bochum, Rüsselsheim), Spanien (Saragossa), Belgien (Antwerpen) und dem Saab-Werk in Schweden (Trollhättan) geplant.
Das Konzept, aus dem inzwischen mehrere Zeitungen und Nachrichtensender zitierten, trägt den Namen "Project Phoenix". In England sei die Schließung des Vauxhall-Werkes in Luton, in Polen das Fiat-Werk in Tychy Bestandteil dieses Konzepts. In Italien sollen die Automobilwerke von Fiat im sizilianischen Termini Imerese und in Pomigliano d’Arco bei Neapel geschlossen werden.


Ein ursprünglicher Plan Fiats (namens "Project Football") sah die Schließung von insgesamt zehn Werken in Europa vor, fünf Produktionsstätten und fünf Getriebe- und Motorenwerke. Demzufolge sollten unter anderem die Werke Kaiserslautern (Opel), Antwerpen (Opel), Ellesmere Port (Vauxhall), Luton (Vauxhall), Termini Imerese (Fiat) und Pomigliano d’Arco (Fiat) geschlossen werden. Bis 2016 sollte die gesamte Motoren- und Getriebeproduktion in Deutschland eingestellt werden. Von insgesamt rund 108.000 Beschäftigten bei Opel/GM und Fiat zusammen seien 18.000 Arbeiter vom Stellenabbau betroffen, hieß es in dem Papier.


Die Rücknahme dieses Plans, wenn denn die Zeitungsberichte der Wahrheit entsprechen, ist offensichtlich ein taktisches Zugeständnis an die deutschen Gewerkschaften und Betriebsräte. Sie warnen seit langem vor einer Übernahme Fiats und haben für diesen Fall mit massiven Protesten gedroht. Sie warnten vor allem davor, in Deutschland Werke zu schließen. Als am Montag Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) nach dem Gespräch mit der Fiat-Delegation unter Leitung des Vorstandsvorsitzenden Sergio Marchionne andeutete, das Werk in Kaiserslautern stehe vor der Schließung, und die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Dienstag aus dem Konzept "Project Football" zitierte, gab es einen - verbalen - Aufschrei der Betriebsräte im Verbund mit der Gewerkschaft IG Metall sowie der SPD.


Innerhalb weniger Stunden verkündete Marchionne im Boulevard-Blatt Bild, er wolle keines der vier deutschen Werke schließen. Auch das Bundeswirtschaftsministerium dementierte dann diesen Plan. Die Financial Times Deutschland berichtete nur wenig später vom Nachfolge-Konzept "Project Phoenix"...

Fiat plant Massenentlassungen und Werksschließungen in ganz Europa

Gruss

Paolo
 

Hotti

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#48
Genau keiner von den die in Arbeit wahren haben bei Einführung von hartz 4 für uns Solidarität gezeigt nun sollen wir die jetzt ihre Arbeit verlieren bedauern wer hat uns den bedauert, am besten noch einige Million kommen in hartz 4 damit der Kessel wegen überdruck endlich mal platzt.
Das kann ich so bestätigen.Hätten die Opelaner Solidarität gezeigt, wären wir einige mehr gewesen bei den Montagsdemos. Damals hatten sie noch unser Sprachrohr genutzt um auf die damaligen Opelprobleme hin zu weisen. Gegen die Hartz-Gesetze hat kaum einer mit demonstriert. Von mir können die auch nicht erwarten, dass ich sie bei evtl. Protesten unterstütze. :icon_evil:
 

Paolo_Pinkel

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#49
Dramatische Lage

Vor dem Hintergrund erneut katastrophaler Quartalsergebnisse drückt General Motors (GM) bei der Restrukturierung seines Europageschäfts aufs Tempo. Noch im Mai will der US-Autobauer für seine deutschen Tochterunternehmen inklusive Opel einen Partner finden. Am Donnerstag hatte der Konzern bereits zum achten Mal in Folge ein Quartalsminus bekanntgegeben, dieses Mal von sechs Milliarden Dollar – fast doppelt soviel wie vor einem Jahr. Seit Anfang 2005 hat der einstmals größte Autobauer damit insgesamt 88 Milliarden Dollar »verbrannt«. General Motors Europe fuhr demnach einen Verlust von zwei Milliarden Dollar ein. Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz warf GM allerdings vor, Verluste »in Europa abzuladen«.

»Es gibt nichts schönzureden. Die Lage ist dramatisch«, heißt es in einem Infobrief des örtlichen Betriebsratsvorsitzenden Rainer Einenkel und des IG-Metall-Bezirksleiters Oliver Burghard an die Bochumer Opel-Belegschaft. Infolge des »gewaltigen Absatzeinbruchs« liege die Auslastung der Werke nur noch bei 50 bis 60 Prozent. In dem jW vorliegenden Schreiben heißt es weiter: »Mehr als 4000 Arbeitsplätze sollen in den deutschen Opel-Werken vernichtet werden. Nach den Plänen von GM könnten Antwerpen und Bochum geschlossen, Eisenach verkauft werden.« Der italienischen Autobauer Fiat – dessen Chef Sergio Marchionne am Freitag erneut in Deutschland über die Übernahme von Opel verhandelte – wolle sechs bis zehn Standorte schließen und 18000 Arbeitsplätze abbauen. Betroffen wären laut Einenkel und Burghard die Fabrik in Kaiserslautern, die Getriebeproduktion in Bochum und Rüsselsheim sowie Werke in England, Belgien, Polen und Italien. »Wir fordern von allen Investoren verbindliche und nachhaltige Konzepte zum Erhalt der Werke, der Beschäftigung und für zukünftige Investitionen«, so die Gewerkschafter weiter. Allerdings werde auch die Beschäftigtenvertretung »nicht vor unbequemen Entscheidungen weglaufen«.

Gemeint ist damit ein Ergänzungstarifvertrag für Opel, über den die IG Metall derzeit verhandelt. Die im Mai fällige Lohnerhöhung von 2,1 Prozent wurde bereits nicht ausgezahlt, was allerdings auch in anderen Unternehmen der Fall ist. Kritik daran kommt von der oppositionellen Gruppe »Gegenwehr ohne Grenzen« (GoG) in Bochum. Deren Betriebsratsmitglied Jürgen Schwartz betonte im jW-Gespräch, er sei »strikt dagegen, auf Lohn zu verzichten. Das wird keinen einzigen Arbeitsplatz sichern.« Auch ein Investor – egal ob Fiat, der kanadisch-österreichische Konzern Magna oder ein anderes Unternehmen – werde die bestehenden Überkapazitäten durch Arbeitsplatzabbau beseitigen wollen.

Schwartz verwies darauf, daß die Einkommen der Bochumer Opel-Belegschaft, die einst etwa 30 Prozent über dem Flächentarif gelegen hatten, mittlerweile auf dieses Niveau abgeschmolzen seien. In den vergangenen Jahren waren die Tariferhöhungen im Rahmen diverser »Beschäftigungssicherungstarifverträge« auf übertarifliche Bestandteile angerechnet worden. »Es wäre Wahnsinn, jetzt in einem gewerkschaftlich gut organisierten Unternehmen wie Opel unter den Flächentarif zu gehen – das würde viele andere mitreißen«, argumentierte Schwartz. Zur Beseitigung der Überkapazitäten schlägt er vor, die alte Gewerkschaftsforderung nach drastischer Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich wieder aufzugreifen – für die gesamte Autoindustrie. Der oppositionelle Betriebsrat bezweifelt allerdings, daß die IG-Metall-Spitze eine solche Strategie einschlagen wird. »Statt dessen hat sie bei Daimler bereits Lohnkürzungen zugestimmt, und jetzt ist Opel dran. Dabei wird es sicher nicht bleiben.«
09.05.2009: Dramatische Lage (Tageszeitung junge Welt)

Gruss

Paolo
 
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#53
"Schuldenfrei in eine neue Partnerschaft"

....... Durch diese Trennung der Besitzverhältnisse ist Opel der vollständigen Lösung aus dem Mutterkonzern einen großen Schritt näher gekommen. Ziel ist zunächst die Organisation in einer Übergangsgesellschaft. "Durch die Übertragung von Werken, Patenten und Rechten an Technologie wird die neue Opel GmbH schuldenfrei in eine Partnerschaft mit einem möglichen Investor eintreten können", erklärte Franz. Er sprach gegenüber der ARD vom "glücklichsten Tag in meinem Arbeitsleben".

Mit seiner Entscheidung ebnete der Aufsichtsrat den Weg für den Einstieg eines neues Investors. Über deren Konzepte wird heute Abend im Berliner Kanzleramt beraten. Mit dem Schritt in Richtung Eigenständigkeit ist auch die Hoffnung verbunden, Opel aus der drohenden Insolvenz von General Motors herauszuhalten....

GM überschreibt Opel Werke und Patente | tagesschau.de
 
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#54
Das Opel-Krisentreffen im Kanzleramt dauerte zwar bis in den frühen Morgen. Doch Entscheidungen sind noch nicht gefallen. Der Autobauer braucht offenbar mehr Geld, und die Investoren sollen nachbessern.

http://www.focus.de/finanzen/news/opel-marathonsitzung-endet-ergebnislos




Nach Supergipfel - Nur noch Fiat und Magna im Rennen um Opel
Die Rettung des deutschen Autobauers Opel hängt weiter am seidenen Faden. In einer dramatischen achtstündigen Nachtsitzung der deutschen Regierung gelang kein Durchbruch. Nicht zuletzt weil General Motors nun plötzlich mehr Geld will.

20 Minuten Online - Nur noch Fiat und Magna im Rennen um Opel - News
 
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#55
hib - heute im bundestag Nr. 165
Neues aus Ausschüssen und aktuelle parlamentarische Initiativen

Do, 28. Mai 2009 Redaktionsschluss: 12:05 Uhr

Zurzeit keine Brückenfinanzierung für Opel möglich

Haushaltsausschuss

Berlin: (hib/MIK) Es gibt zurzeit für die Bundesregierung keine rechtliche Möglichkeit, eine staatliche Brückenfinanzierung zur Rettung der Adam Opel GmbH zu gewährleisten. Dies wurde am Donnerstagmorgen in der Sondersitzung des Haushaltsausschusses deutlich, bei der die Bundesminister Peer Steinbrück (SPD) und Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg (CSU) die Abgeordneten über die nächtlichen Gespräche mit Vertretern der Opel-Muttergesellschaft General Motors (GM), der amerikanischen Regierung, den Investoren Magna und Fiat sowie den betroffenen Bundesländern informierten.

Danach sei bisher angedacht gewesen, dass der Staat eine Brückenfinanzierung von insgesamt 1,5 Milliarden Euro gewähre. Bei der nächtlichen Sitzung habe aber GM überraschend einen weiteren kurzfristigen Finanzierungsbedarf von 300 bis 350 Millionen Euro angemeldet, der bis Freitag erbracht werden müsse. Dies habe keiner der Beteiligten zusagen können, da die Regierung nach dem Haushaltsrecht einen Kredit geben dürfe, wenn er mit "überwiegender Wahrscheinlichkeit" nicht ausfallen würde. Dies sei nicht sichergestellt. So ist laut Steinbrück bisher noch nicht klar, wem überhaupt das Konto gehört, auf den der Kredit überwiesen werden soll und welche Sicherheiten der Bund erhält. "Deshalb muss nachgearbeitet werden", betonte zu Guttenberg. Die Regierung habe deshalb alle Beteiligten aufgefordert, bis Freitagnachmittag entsprechende Informationen zu liefern. Dann soll weiter verhandelt werden. Insgesamt werden laut Steinbrück die Gespräche dadurch erschwert, dass viele Interessenvertreter beteiligt seien. Es sei jedoch klar, dass Opel nach der Krise anders aussehen werde als zuvor. Finanziert werden soll der eventuelle Überbrückungskredit aus Mitteln des Konjunkturpaketes II, das vom Bundestag bereits beschlossen wurde.

Die Abgeordneten aller Fraktionen unterstützten die Regierung in ihrer Verhandlungsführung. Der Sprecher der Unionsfraktion erklärte, dass die Sache komplizierter sei als angenommen. Vieles sei noch unklar. Die Union sei nicht gegen einen Brückenbau, es müsse jedoch sichergestellt sein, wo das andere Ufer sei. "Zurzeit halten wir eine Garantie für nicht möglich, da das Ausfallrisiko fast 100 Prozent beträgt", betonte er. Die SPD betonte, dass möglichst alles getan werden müsse, um die Standorte und die Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten. Der Sprecher der FDP-Fraktion forderte ein Konzept, in das die Ministerpräsidenten der Länder miteinbezogen werden müssten. Die Linksfraktion erinnerte daran, dass in Thüringen fast 20 Prozent aller Arbeitsplätze mit dem Opelwerk in Eisenach verbunden seien. Der Vertreter der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen forderte für die Zukunft ein tragbares Geschäftsmodell, das vor allem auch die Fragen des Klimaschutzes einbeziehe.

Deutscher Bundestag
Parlamentskorrespondenz, PuK 2
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel.: +49 30 227-35642, Fax +49 30 227-36191
www.bundestag.de e-mail: vorzimmer.puk2@bundestag.de

Redaktionsmitglieder: Saskia Leuenberger (verantwortlich)
Dr. Bernard Bode, Götz Hausding, Claudia Heine, Sandra Ketterer,
Michael Klein, Hans-Jürgen Leersch, Johanna Metz, Annette Sach,
Helmut Stoltenberg, Alexander Weinlein

Deutscher Bundestag: Zurzeit keine Brückenfinanzierung für Opel möglich
 

Neo1

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#57
Nicht nur, dass Stronach durch seine vielen Jahre in Nordamerika ein Deutsch spricht, das stark an Arnold Schwarzenegger erinnert, er sagt tatsächlich gerne reichlich absurde Sätze. So wollte er Österreich mal mit einigen Sponsormillionen zum Fußball-Weltmeister 2010 machen. Als er Ende der 90er Jahre beim Wiener Traditionsverein Austria einstieg, faselte er davon, mit Austria die Champions League gewinnen zu wollen. Einige seiner Sätze sind mittlerweile ins österreichische Allgemeingut eingegangen, zum Beispiel sein wirtschaftliches Leitmotiv „Kratz mir meinen Rücken und ich kratz dir deinen“ – Stronachs Übersetzung für: „Eine Hand wäscht die andere“. Oder auch die legendäre Antwort auf die Frage nach dem Geheimnis seines Erfolgs: „Ich lebe nach der Goldenen Regel: Wer das Gold hat, macht die Regeln. Und ich habe das Gold.“
hier geht's weiter...
 

Paolo_Pinkel

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#58
Arbeitsplatzabbau, Lohnsenkung und Spaltung der Arbeiter

Der von den Medien einhellig als "Rettung" titulierte Einstieg Magnas bei Opel ist ein groß angelegtes Täuschungsmanöver. Die Bundesregierung, die IG Metall und die Betriebsräte bemühen sich, die Vereinbarungen mit General Motors, Magna und der russischen Staatsbank Sberbank als Erfolg darzustellen, obwohl 11.000 Arbeitsplätze abgebaut, drastische Lohnkürzungen durchgeführt und mehrere europäischen GM-Standorte stillgelegt werden sollen...
Arbeitsplatzabbau# Lohnsenkung und Spaltung der Arbeiter


Gruss


Paolo
 
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#60
ich fürchte, an der inso von opel führt kein weg vorbei. die haben sich seit den 80ern selber ihr grab geschaufelt, schlechte teile eingekauft und eingebaut, ingenieure abgebaut und durch leihingenieure ersetzt.

hatte selber schon die ehre, mir ein vertragsangebot ansehen zu dürfen:

über zwei vermittler (siehe Vermittlerkette) wurde mir eine Stelle bei einem Arbeitnehmerüberlasser angetragen, der mich in rüsselsheim plazieren wollte. die bezahlung war so, dass ich mich fragte, wer das unterschrieben soll. dafür braucht man nicht zu studieren.

aber die probieren es, wo sie koennen.

jetzt haben sie den salat: geld gespart, innovation gespart, kurzfristig gewinne abgesahnt und die zukunft verkauft.
 

Paolo_Pinkel

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#63
Blamierte Wahlkämpfer

Vom Werben zugunsten von Magna haben sich die Parteien Rückenwind versprochen. Nun entpuppt sich die Festlegung als riskanter Einsatz – und als außenpolitisches Problem
Weiterlesen...

Gruss

Paolo
 
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#66
hallole ihr lieben,

so wie es aussieht will GM opel nicht verkaufen, derzeit laufen in PHP lndesminister beck (waschen und rasieren) und dieser brüderle anscheinend in standort kaiserslautern auf, das wäre das erste werk wo zugemacht werden soll. do kommen harte zeiten auf rheinland pfalz zu :icon_kotz: grad in der eh schon schwachen südwestpfalz.

liebe grüße von barbara
 

ShankyTMW

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#67
Auch wenn wir schon so viele Threads zu Opel haben, ich häng mcih einfach mal dazu hier an mit:

MZ: Merkel verärgert über GM - Opel-Konzept verlangt
MZ: Opel verkauf an MAgma geplatzt - Warnstreik droht
MZ: Opel-Beschäftigte wehren sich gegen Einschnitte

Aus dem letzten Bericht:
...In Deutschland arbeiten mehr als 25 000 Menschen für Opel. General Motors drohte am Mittwoch offen mit einer Insolvenz der europäischen Tochter, falls keine Einigung über die Sparmaßnahmen erreicht werde...
Super -Opel ist pleite, natürlich gibt es Stellenstreichungen aber keiner wills Wahrhaben. Der Streik ist mit der Ankündigung jetzt schon verloren.

...Bei deutschen Politikern war die GM-Entscheidung auf heftige Kritik gestoßen. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sagte: „Das Verhalten von General Motors ist völlig inakzeptabel sowohl den Arbeitnehmern als auch Deutschland gegenüber“...

Es hilft alles ncihts, was pleite ist bleibt Pleite. Auch mit Staatsanleihen. Holzmann und Co. sollten da eigentlich eine Lehre sein das Politisches Eingreifen sogar mit Finanzspritze nur ein unausweichlicher hinausgezögerter Firmentod auf raten ist.



...Hingegen wurde der Beschluss in anderen europäischen Ländern mit Opel-Standorten wie Polen oder Großbritannien positiv aufgenommen. Dort war wegen der Staatshilfen aus Berlin befürchtet worden, Magna könne die lokalen Standorte gegenüber den deutschen benachteiligen.


EU-Industriekommissar Günter Verheugen rief die Europäer zu einem gemeinsamen Vorgehen auf. Es komme jetzt darauf an, einen Bieterwettbewerb unter den EU-Staaten mit Opel-Standorten zu vermeiden, sagte er dem „Hamburger Abendblatt“ (Donnerstag). „Wenn jeder für sich mit Detroit verhandelt, werden sich die Amerikaner die besten Angebote aussuchen können.“ Ob das die wirtschaftlich Tragfähigsten wären, stünde in den Sternen...


-



...Aus Sicht der EU-Kommission muss die Bundesregierung GM nicht automatisch die gleichen Staatshilfen anbieten wie dem Zulieferer Magna. „Das muss jetzt die deutsche Regierung entscheiden“, sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. „Wir können den Mitgliedstaaten nicht vorschreiben, Staatshilfen anzubieten. Wir können und werden Staatshilfen aber darauf abklopfen, ob sie den EU- Staatshilfe- und Binnenmarktregeln entsprechen.“
ABER DAS find ich als Aussage doch interessant, man könnte meine man betrachtet D. in Europa doch eher als Querschläger anstatt als hilfreich. Innereuropäisches Konkurrenzdenken der einzelnen EU-Staaten spielt da sicher auch mit. :icon_kinn:
 

Ingvar

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#68
Nein, mich nicht! Für mich wahr schon vorher klar das die angebliche "Opel-Rettung" vor der Wahl nur insziniert wurde um auf Stimmenfang zu gehen.
Nun die Wahlen sind vorbei, Quelle ist schon pleite und Opel wird als nächstes folgen, danach kommen weiter usw....
Aufwachen! Wir sind mitten in einer Weltwirtschaftskrise die mindestens so schlimm wird wie 1929-1933!!!
 

FAR2009

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#69
Abgesehen davon (Wahlkampf), warum sollte GM Interesse daran haben, firmeneigenes,
und speziell deutsches KnowHow, einfach so an Russland abzutreten? :icon_kinn:
Zumal sie seit 2001 mindestens ein Bein im aufstrebenden russischen Automarkt haben,
und sich dort für die Zukunft bestimmt einige Milliarden an Einnahmen erhoffen.
–> GM-AVTOVAZ
 

Woodruff

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#70
GM hofft auf Steuergeld

Frankfurt/Main (RPO). GM schlägt die Wut entgegen. Das Aus für den Magna-Deal hat die Politik massiv verärgert, die Belegschaft kündigte am Donnerstag Widerstand an. Dennoch wollen Bund und Länder verhandeln. GM kann auf deutsche Staatshilfen aus dem Deutschlandfonds hoffen. Ökonomen warnen eindringlich. So würden nur Steuermilliarden verbrannt.
Hier geht's weiter
 

Woodruff

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#71
Dass in der Politik wenig Wirtschaftskompetenz zu Hause ist, wurde selten so augenfällig wie im Fall Opel. Dass man Hilflosigkeit gern mit Geld und markigen Worten kaschiert, auch.

Nun sind sie alle blamiert: Merkel - eben noch in Washington gefeiert, jetzt peinlich ahnungslos. Rüttgers und Koch, die zu viel versprachen. Steinmeier, der vor den Malochern den Unbeugsamen mimte.
http://www.bbv-net.de/public/article/wirtschaft/news/778747/Opel-Ohrfeige-fuer-die-Populisten.html
 

Debra

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#72
Nein, mich nicht! Für mich wahr schon vorher klar das die angebliche "Opel-Rettung" vor der Wahl nur insziniert wurde um auf Stimmenfang zu gehen.
Nun die Wahlen sind vorbei, Quelle ist schon pleite und Opel wird als nächstes folgen, danach kommen weiter usw....
Aufwachen! Wir sind mitten in einer Weltwirtschaftskrise die mindestens so schlimm wird wie 1929-1933!!!
Ja, da hast Du wohl Recht.
Trotzdem - die Amis werden nix ohne Not rausrücken, niemals.
Und die Pleite von Quelle war hausgemacht.

Tehehe... was das denn?
"Verheugen räumte ein, dass die jetzige Situation ohne das Eingreifen der EU-Wettbewerbsbehörde nicht entstanden wäre."

War die Wettbewerbsbehörde gegen Magna? :biggrin:
 

Woodruff

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#73
EU warnte Deutschland früh vor Opel-Falle

Die Bundesregierung hat sich bei Opel verzockt: Der damalige Wirtschaftsminister Guttenberg hatte dem US-Mutterkonzern nach SPIEGEL-Informationen mit einem Schreiben eine Steilvorlage geliefert, um das Magna-Paket aufzuschnüren. Warnungen aus Brüssel ignorierten die Verantwortlichen.


[...]

Guttenberg hatte in seinem Schreiben zudem den Satz angefügt, dass die Bundesrepublik bereit sei, den von General Motors gewählten Investor zu unterstützen, "unabhängig von der Identität des Investors". Aus dieser Formulierung hatten Mitglieder des GM-Verwaltungsrats den Schluss gezogen, dass der Konzern auch dann Ansprüche auf deutsche Finanzhilfen geltend machen könne, wenn er Opel in Eigenregie weiterführt.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,659898,00.html


:icon_mad:
 

FrankyBoy

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#74
Jeder Otto-Normalverbraucher müsste beim Abschluss eines solchen Vertrages mit Haus und Hof haften und würde dann mit einer Zwangsjacke Bekanntschaft machen den so irrationale Formulierungen und Klauseln, wie sie hier zu bewundern sind, kann sich eigentlich kein "ordentlicher Kaufmann" leisten.

Ein Wirtschaftsminister hat einen ganzen Stab von Mitarbeitern und ein ganzes Ministerium unter sich und ich frage mich gerade, ob Dummheit eine Einstellungsvoraussetzung für Minister und den hohen Dienst in diesem Ministerium war?

Unter dem Strich mal wieder eine Enteignung der Bevölkerung zu Gunsten von Großkonzernen - Leute, ich wage gar nicht daran zu denken, was in Kürze alles an Entscheidungen, natürlich wieder alle samt gegen das Volk, zu bewundern sind - jetzt bewundere ich erst einmal deren vollendete Inkompetenz.
 
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ExitUser

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#75
Wenn Opel nun endlich dicht machen würde könnte VW mehr Autos verkaufen:icon_klatsch:
 

ShankyTMW

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#76
So, bevors vergessen und es ein alter Hut wird (naja, eigentlich schon ist), mal wieder neues zur Opel Kriese:

General Motors treibt Sanierung voran - ANTENNE BAYERN

...Nur mit einer Finanzspritze des Staates über 50 Milliarden Dollar gelang einer verschlankten GM der Neuanfang. Mitarbeiter und Gläubiger mussten teils tiefe Einschnitte verkraften. Tausende Arbeitsplätze gehen verloren, Werke werden geschlossen und Marken eingestampft. Das Aus für Pontiac und Saturn ist beschlossene Sache, die Hummer-Geländewagen werden künftig von Chinesen produziert, für die schwedische Tochter Saab besteht kaum noch Hoffnung auf Rettung...
Und noch ein paar Auflistungen des GM Sanierungsszenarios

...Im Fall Opel treffen sich das Konzernmanagement und der Betriebsrat in der kommenden Woche, um über die Zukunft zu beraten. GM verlangt von der Belegschaft über Lohnverzicht einen Sanierungsbeitrag von jährlich 265 Millionen Euro. Die Arbeitnehmer sind prinzipiell zu Zugeständnissen bereit, haben diese aber an einen Forderungskatalog geknüpft. Vor allem verlangen sie die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht, aber auch einen besseren Zugang zu internationalen Märkten. Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen lehnt der Betriebsrat ab.

GM will bei Opel und Vauxhall in Europa 8150 der rund 48 000 Stellen abbauen. Für die Sanierung verlangt der Konzern Hilfen über 2,7 Milliarden Euro von den betroffenen europäischen Ländern. Das Geld braucht GM dringend. Die eigenen Kassen sind klamm und überdies will Konzernchef Whitacre die Schulden beim US-Steuerzahler tilgen. Er wolle die Bürde loswerden, sagte Whitacre. 6,7 Milliarden Dollar stehen noch aus, für den restlichen Betrag sind die USA zum Mehrheitseigner bei GM aufgestiegen...
Weiterlesen auf: General Motors treibt Sanierung voran - ANTENNE BAYERN
 

mathias74

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#77

Falke

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#78
...es sollen fast 4000 Stellen in Deutschland abgebaut werden und gleichzeitig will GM vom Deutschen Staat 1,5 Millarden € Hilfe :eek: die sind doch nicht ganz dicht, keinen Cent sollen die bekommen :icon_dampf:
Bin ganz Deiner Meinung :icon_daumen:

Aber, die Kohle wird schon an die verteilt, mache Dir da keine Sorgen.

Es ist doch und war schon immer so >>> an den kleinen wird gespart und den GROSSEN wird es in den Hals geworfen.


Gruss
Falke
 

Rote Socke

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#80
Opel sollte mal wieder richtige Autos bauen.
Wie damals den Rekord, Manta Ascona B, den GT oder Kadett bis Reihe C.
Die hatten noch richtig Dampf unter der Haube und Fahrspaß ohne Ende.
Alles was da nach kam waren nur noch Frontfräsen mir Trabbi -Technik.
Reine Nutzfahrzeuge in denen möglichst viel rein zu passen hat und bloß nicht einen halben Liter zu viel Verbrauch. Bei denen es absolut ein Qual ist da mit zu fahren
Eine gute Gelegenheit wäre evtl. eine deutsche Corvette mit 4l Motor 400PS und enspr. Qualität aber nicht als Massenware so wie diese jämmerlichen Isignia oder wie die sich schimpfen. Auch nicht zu verachten wären ein paar Roadster a la Mazda MX-5. Auto pur ohne Schnickschnack wie Klima, ABS, AIRBACK, DSP, ESP, LMMA und so weiter Lotus macht es vor. Das könnte man dann auch günstig anbieten. Wer mehr will kann nachrüsten.
Auch andere deutsche Hersteller sind da nicht besser.
Was soll das, eine Familienkutsche VW-Touran mit 170PS der ohne ESP unfahrbar ist.

Oder ein Golf GTI, über 200 Turbo-PS mit Frontantrieb und da mit ein „No GO“
So was zu bauen können asiatische Autobauer genau so gut oder noch besser.
 
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#81
1800 Bochumer Opelaner sollen freiwillig gehen

Bochum. Ab sofort wird es wieder ernst für die Bochumer Opelaner. 1800 von ihnen sollen bis Ende 2011 freiwillig gehen,
654 davon möglichst noch in diesem Jahr. Der Betriebsratschef Einenkel will betriebsbedingte Kündigungen um jeden Preis verhindern

Wer bewegt sich zuerst? Opel oder Opelaner? Während der Konzern nach 654 Freiwilligen sucht,
die noch in diesem Jahr ihren Job kündigen, kann sich Betriebsratschef Rainer Einenkel nicht vorstellen,
dass Opel sein ohnehin angekratztes Image mit betriebsbedingten Kündigungen ab 2012 vollends ramponieren werde.
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