Online Bank und Kontoauszugs-Ausdruck wird vom JC nicht anerkannt (1 Betrachter)

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Thunfish

Gast
Als ich kürzlich meinen Weiterbewilligungs-Antrag stellte habe ich einen Online-Ausdruck (kein Monatl. Kontoauszug, den ich per Post auch nur alle 3 Moante bekomme - auch den für Oktober habe ich selbstredend noch nicht) mit geschickt.

Heute bekomme ich eine erneute auffordert meinen Gehaltseingang (Lohnabrechnung hab ich auch eingereicht) im Kontoauszug einzureichen.

Werden die Teil-Ausdrucke denn NICHT aktzeptiert ?
 

HartzVerdient

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Werden die Teil-Ausdrucke denn NICHT aktzeptiert ?
Bei mir verhällt es sich so. Ich bin selbst Kunde einer online Bank. Diese senden mir seit der gesetzl. Änderung 2011 nur noch online Finanzreporte pro Monat zu.

Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass diese gesetzl. Änderung zum Inhalt hat, dass die Banken dadurch Kosten einsparen usw. Genauen Kontext kenne ich jetzt nicht.

Aber zurück. Ich erhalte jeden Monat Finanzreporte. Diese kannst du per Grafikprogramm bearbeiten und Ausgaben schwärzen, ausdrucken und beim Jobcenter oder Optionskommune einreichen bzw. vorlegen.

Bei Teilausdrucken bin ich mir nicht ganz sicher, jedoch sehe ich da keinerlei Probleme drin, da meiner Ansicht nach dies gesetzl. nicht geregelt ist. Wer sagt, dass du das nicht darfst.

Dennoch mein Vorschlag! In Zukunft die Finanzreporte zur Hand nehmen (als PDF Dokument in deinem Mailpostfach der online Bank). Diese schwärzen und per Einschreiben und Rückschein an das JC oder Optionskommune senden.

Gerne kommen die Damen und Herren nach einer Weile an und wollen nochmals erneut aktuelle Kontoauszüge haben (einfach mal Grundlos).

Schriftlich darauf reagieren:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom xx.xx.2012. Am xx.xx.2012 gingen Ihnen nachweislich die von Ihnen geforderten Kontoauszüge der letzten 3 Monate zu. Teilen Sie mir bitte die rechtliche Grundlage mit, aus der eine doppelte Erhebung dieser Daten hervorgeht.

Vorsorglich weise ich auf §65 (Grenzen der Mitwirkungspflicht) und § 67a (Datenerhebung) hin.

Mit freundlichen Grüßen
In der Tat schrieb ich o.g. Brief in ähnlicher Weise an die Optionskommune und hab seit dem nichts mehr gehört :biggrin:
 

mertenshom

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doch aber wenn der lohneingang nicht einsehbar ist, dann fordern sie das halt nicht nach. nimm deine kontoauszüge und geh hin und gib es ihnen einfach zur einsicht. dann ersparst du dir das problem der mgl. leistungseinstellung, weil da immer wieder was fehlt.
 
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Thunfish

Gast
Nun, ich bekomme ja zum Glück einmal im Monat 1:1 Auszüge als PDF zum Download - welche sich nicht von den gedruckten unterscheiden.

Ok, dann werd ich bis Monatsende warten - die Frist erlaubt es zum Glück!
 
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xyz345

Gast
Häh? Meine Mobcenter-Schergen bekommen immer nur Online-Ausdrucke zu sehen! Das! Und nichts anderes!

Hast du den Weiterbewilligungsantrag persönlich abgegeben?
Hast du deinen/deine Kontoauszüge vorgelegt?

Im Zweifelsfalle dackelts du eben noch mal hin mit Antrag und Kontoauszügen. Aber Auszüge nur VORLEGEN, nicht einreichen! :icon_evil:
 
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Thunfish

Gast
Also ich habe dort gestern (Fr.-Nachmittag) mal angerufen; war natürlich niemand Kompetentes mehr da :icon_party:

Aber da die Dame mir bestätigte, dass mein Schreiben vom x.ten dort eingegangen ist - sollte der Auszug auch vorliegen.

Das o.g. Schreiben war nämlich mein Weiterbew.-Antrag und bei dem hab ich den geforderten Auszug beigelegt.

... Aber Auszüge nur VORLEGEN, nicht einreichen! :icon_evil:
Gibts da irgendwo ein Gesetzestext dazu - dass man es NUR vorlegen braucht ?
 

romeo1222

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Also ich habe dort gestern (Fr.-Nachmittag) mal angerufen; war natürlich niemand Kompetentes mehr da :icon_party:

Aber da die Dame mir bestätigte, dass mein Schreiben vom x.ten dort eingegangen ist - sollte der Auszug auch vorliegen.

Das o.g. Schreiben war nämlich mein Weiterbew.-Antrag und bei dem hab ich den geforderten Auszug beigelegt.



Gibts da irgendwo ein Gesetzestext dazu - dass man es NUR vorlegen braucht ?
Gibt es, aber wo genau im SGB weiß ich nicht.
Ich persönlich gebe denen zum Weiterbewilligungsantrag immer einen Ausdruck des Kontostandes per Bildchen zum WBA ab, und mehr nicht. Hat den bisher immer gereicht.
 
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Thunfish

Gast
Genau genommen gehts bei mir (wohl) auch nicht 'allgemein' um Kontoauszüge, sondern um den Zufluss des Gehalts, da ich im letzten Monat einen Job hatte. Den Lohnzettel (der erst Mitte des Folgemonats kam) habe ich dem JC in Kopie zugesandt - aber entweder haben die die Unterlagen tatsächlich verdöselt oder es reicht der Dame nicht :confused:
 

Doppeloma

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Hallo Thunfish,

Genau genommen gehts bei mir (wohl) auch nicht 'allgemein' um Kontoauszüge, sondern um den Zufluss des Gehalts, da ich im letzten Monat einen Job hatte.
Dann drucke den Info-Teil für diesen Zahlungseingang (wegen dem Zufluß-Datum = Wertstellung) doch einfach mal aus, das ist doch bei einem Online-Konto/Zugang überhaupt kein Problem...:icon_kinn:

Sogar bei unserer "Spasskasse" kann man online JEDE Buchung (der letzten 90 Tage) einzeln abrufen und ausdrucken, da brauchst du doch auf keinen Monats-Auszug zu warten.

Selbstverständlich müssen die auch Online-Auszüge anerkennen, ich selber habe NUR ein Konto bei einer reinen Online-Bank, da gibt es NUR welche übers Internet, die schicken mir auch keine per Post zu.

Bei unserem JC gab es damit noch nie Probleme, was die "Vorlage" betrifft sind das Vorgaben vom Datenschutz, nicht alle JC halten sich daran, dass Auszüge (eigentlich) NUR zur Einsicht vogelegt werden brauchen und Kopien davon in die JC-Akte zu tun, auch nicht erlaubt ist.

Zu den "automatischen" Übersendungen von Kopien bei Wieder-Bewilligungs-Anträgen haben ich mich NIE hinreißen lassen, diese Folge-Anträge habe ich immer per Post /Einschreiben gemacht, da wäre es ja mit "Einsichtnahme" schlecht gegangen...:icon_kinn:

In den Anschreiben steht doch dann extra drin, Nachweise sind (bei Veränderungen) beizufügen z.B. Konto-Auszüge ...gab keine Veränderungen, also gab es auch KEINE Konto-Auszüge...:icon_twisted:

Es wurden auch nie Welche nachgefordert, bei uns gab es das nur beim Erst-Antrag, dass von ALLEN vorhandenen Konten die Auszüge der letzten 3 Monate verlangt wurden, mehr sollte es eigentlich nicht sein...denn es geht ja darum, ob man JETZT (bei der Antragstellung "pleite" ist und nicht darum, was mal vor 3 PLUS X Monaten auf dem Konto gewesen ist...:icon_neutral:

Das wird natürlich von den JC gerne anders gesehen, aber rechtlich gesehen interessiert (eigentlich) NUR die aktuelle Bedürftigkeit /Mittellosigkeit /Vermögenslage (zum Zeitpunkt der Antragstellung !!!) für den Anspruch auf Sozial-Leistungen ...irgendwann "früher mal" hatten wir wohl ALLE mal mehr Geld /Einkommen, ...sonst wären wir ja schon eher zum JobCenter gekommen, ODER...:icon_kinn:

MfG Doppeloma
 
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Nustel

Gast
Als ich kürzlich meinen Weiterbewilligungs-Antrag stellte habe ich einen Online-Ausdruck (kein Monatl. Kontoauszug, den ich per Post auch nur alle 3 Moante bekomme - auch den für Oktober habe ich selbstredend noch nicht) mit geschickt.

Heute bekomme ich eine erneute auffordert meinen Gehaltseingang (Lohnabrechnung hab ich auch eingereicht) im Kontoauszug einzureichen.

Werden die Teil-Ausdrucke denn NICHT aktzeptiert ?
Gehts noch! Aus welchem Grund sollte man dem JC einen Kontoauszug zu Teil kommen lassen?
 

nightangel

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Also ich habe bei meinem letzten Job auch nur jeden Monat im Onlinebanking den Tag raus gefiltert an dem der Lohn einging, habe das dann ausgedruckt und falls noch eine andere Buchung an dem Tag war diese geschwärzt. Auch der vorherige und aktuelle Kontostand der oben mit drauf steht wurde geschwärzt.
Es ging ja nur darum das die sehen konnten wann der Lohn auf dem Konto eingegangen ist.
Das hat eigentlich immer gereicht, denn Datum, Summe und woher es kam war ja so ersichtilich.
 
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Nustel

Gast
Also ich habe bei meinem letzten Job auch nur jeden Monat im Onlinebanking den Tag raus gefiltert an dem der Lohn einging, habe das dann ausgedruckt und falls noch eine andere Buchung an dem Tag war diese geschwärzt. Auch der vorherige und aktuelle Kontostand der oben mit drauf steht wurde geschwärzt.
Es ging ja nur darum das die sehen konnten wann der Lohn auf dem Konto eingegangen ist.
Das hat eigentlich immer gereicht, denn Datum, Summe und woher es kam war ja so ersichtilich.
Reicht es denn da nicht, die Konditionen im Vertrag dem JC vorzulegen?
Alles andere ist Kontrolle des JC!
Ein vorgelegtes Dokument was man(n) verdient reicht völlig aus, ohne das ein Kontroll Fuzzi des JC allews nach Stasi Montur hinterfragt um seinen Job zu schützen??
 

nightangel

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Naja, die Konditionen im Vertrag sagen ja nichts aus wann das Geld nun tatsächlich auf dem Konto eingegangen ist und das wollen die natürlich wissen um zu sehen in welchem Monat der Lohn angerechnet wird. Für die JC zählt der Zufluss an sich, nicht was im Vertrag steht. Selbst wenn da drin steht es wird immer am letzten Arbeitstag im Monat gezahlt kann es ja mal vorkommen das es erst am ersten Arbeitstag des Folgemonats auf dem Konto ist oder umgekehrt.

Bei mir war es auch so dass der Lohn variierte, jenachdem wieviele Std. es im Monat waren, die sich wiederum nach den Arbeitstagen und Schichten richteten.
Und es war auch nur ein befristeter Vertrag. Normal wurde der Lohn auch immer am letzten Arbeitstag im Monat gezahlt also ging am letzten Arbeitstag im Monat auf dem Konto ein nur im ersten Monat ging er erst am ersten Arbeitstag im Folgemonat auf dem Konto ein. :icon_wink:
 
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Nustel

Gast
Naja, die Konditionen im Vertrag sagen ja nichts aus wann das Geld nun tatsächlich auf dem Konto eingegangen ist und das wollen die natürlich wissen um zu sehen in welchem Monat der Lohn angerechnet wird. Für die JC zählt der Zufluss an sich, nicht was im Vertrag steht. Selbst wenn da drin steht es wird immer am letzten Arbeitstag im Monat gezahlt kann es ja mal vorkommen das es erst am ersten Arbeitstag des Folgemonats auf dem Konto ist oder umgekehrt.

Bei mir war es auch so dass der Lohn variierte, jenachdem wieviele Std. es im Monat waren, die sich wiederum nach den Arbeitstagen und Schichten richteten.
Und es war auch nur ein befristeter Vertrag. Normal wurde der Lohn auch immer am letzten Arbeitstag im Monat gezahlt also ging am letzten Arbeitstag im Monat auf dem Konto ein nur im ersten Monat ging er erst am ersten Arbeitstag im Folgemonat auf dem Konto ein. :icon_wink:
MIT ANDEREN WORTEN DU MUSST JEDEN MONAT RECHENSCHAFT ABLEGEN: KONTROLLE PUR UND DER SB UND DEIN CHEF MACHEN SICH EIN VERDIENTSHÄCKCHEN
 

nightangel

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Ja, als Aufstocker muss man das wohl. Man muss nachweisen wann der Lohn zugeflossen (auf dem Konto eingegangen) ist damit der in diesem Monat auch angerechnet werden kann.
Der Chef hat damit garnichts zu tun, das JC will den Zufluss wissen wegen der Neuberechnung/Anrechnung. Man muss ja auch jeden Monat die Lohnabrechnung beim JC einreichen um die Aufstockung zu kriegen.
 
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Nustel

Gast
Ja, als Aufstocker muss man das wohl. Man muss nachweisen wann der Lohn zugeflossen (auf dem Konto eingegangen) ist damit der in diesem Monat auch angerechnet werden kann.
Der Chef hat damit garnichts zu tun, das JC will den Zufluss wissen wegen der Neuberechnung/Anrechnung. Man muss ja auch jeden Monat die Lohnabrechnung beim JC einreichen um die Aufstockung zu kriegen.
Okay kapiert. Verstehe Deine Situtaion. Für mich wäre es undenkbar den wie auch immer genannten Klitschen (Teitarbeit etc) mein einziges Kapital (Arbeitskraft ) zu verkaufen um damit den Steuerzahler zu belasten, dies aufzustocken!Um damit das andeln verfehlter Politik zu stützen!
 

Erolena

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Okay kapiert. Verstehe Deine Situtaion. Für mich wäre es undenkbar den wie auch immer genannten Klitschen (Teitarbeit etc) mein einziges Kapital (Arbeitskraft ) zu verkaufen um damit den Steuerzahler zu belasten, dies aufzustocken!Um damit das andeln verfehlter Politik zu stützen!
Genau genommen zahlt - zumindest beim Vollzeitjob - der Steuerzahlen einen Teil des Lohnes anstelle des Unternehmers.

Was nur möglich ist, weil der Politiker keinen Mindestlohn erzwingt. Beziehungsweise weil der Politiker will, dass diese unsägliche Verteilung des Einkommens innerhalb einer BG stattfindet.
 
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Nustel

Gast
Genau genommen zahlt - zumindest beim Vollzeitjob - der Steuerzahlen einen Teil des Lohnes anstelle des Unternehmers.

Was nur möglich ist, weil der Politiker keinen Mindestlohn erzwingt. Beziehungsweise weil der Politiker will, dass diese unsägliche Verteilung des Einkommens innerhalb einer BG stattfindet.
..was nur damit Früchte trägt, das der Konsument, Spar und Arbeitschaf sich dies gefallen lässt.

Würde er nicht nur määäh schreien, zudem er kaum durch Brot und Spiele in der Lage ist außerhalb seines ihm aufgezwungenen Horizonts zu denken über die Realität, aufgrund doktrinierte Maßnahmen, wäre es gefährlich das ER das Bewußtsein erlänge über sein Elend und dessen Veränderung zu entscheiden.
 

2010

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Also ich habe bei meinem letzten Job auch nur jeden Monat im Onlinebanking den Tag raus gefiltert an dem der Lohn einging, habe das dann ausgedruckt und falls noch eine andere Buchung an dem Tag war diese geschwärzt. Auch der vorherige und aktuelle Kontostand der oben mit drauf steht wurde geschwärzt.
Es ging ja nur darum das die sehen konnten wann der Lohn auf dem Konto eingegangen ist.
Das hat eigentlich immer gereicht, denn Datum, Summe und woher es kam war ja so ersichtilich.

Mache ich auch so u. hat immer gelangt.

Alle anderen Buchungen gehen die nichts an u. müßten bei Anforderung begründet werden.

(Ich habe mir ein gebrauchtes ,preiswertes Faxgerät gekauft u. faxe nur noch.
Der ewige immer gleiche Papierkrieg ist reine Schikane u. Daseinsbereichtigung von denen.)
 
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Thunfish

Gast
Beim Faxgerät suchen bin ich auch gerade, welches ich NUR zum gelegtl. Senden bräuchte ( eine Fax-Empfangsnummer habe ich bereits ) - am besten wäre ja ein Digitales, wo der Umweg übers Papier wegfällt.

Da ich diesen Monat für ca. 50€ einmalige Einkünfte aus ner Online Auktion habe, wird sich das JC sicher wundern, wenn ich die Namen ect. alles schwärze - zumal dann ja nicht ersichtlich ist, dass es einmalige Einkünfte sind; mir fällt aber nichts besseres ein.
 
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