Ohne Geld seit mehreren Wochen Jobcenter weigert sich zu bezahlen (Schwanger) (1 Betrachter)

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ralfb

Elo-User*in
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Mein Bruder hat ein großes Problem mit dem Jobcenter. Er hat Anfang August eine Arbeit bekommen gehabt, die er aber aus gesundheitlichen Gründen nur eine Woche machen konnte.
Als er die Arbeit angetreten hat, hatte das Jobcenter die Gelder von einem auf den anderen Tag eingestellt gehabt. Nach einer Woche teilte er die Kündigung seiner Arbeitsvermittlerin mit, die auch angesichts der gesundheitlichen Probleme nichts dagegen hatte.
Die Sache ist nun, dass das Jobcenter seitdem den "Neu Antrag" nicht mehr bearbeitet hat. Anfang September bekam er noch 130 Euro, der Rest war als Fiktives Einkommen gegengerechnet worden und sollte Bereinigt werden wenn er die Lohnabrechnung einreichte.
Die Lohnabrechnung kam erst am 10 September und immer noch hat er kein Geld bekommen.
Es wurde die Miete nicht bezahlt, (Mahnung liegt vor) und trotz Antrag auf den zu erwartenden Vorschuss und angezeigter und bewiesener Mittellosigkeit hat das AMT nicht geholfen, o-ton :" Es kann bis zu sechs Wochen dauern bis der ALG Antrag wieder durch ist" .
Die Sache ist auch die, dass seine Lebensgefährtin eine Peruanerin heute nach Deutschland kommt und im 8 Monat Schwanger ist. Geld zum Leben ist aber keins vorhanden......
Was hat er bisher gemacht:
Antrag auf die zu erwartende Leistungen gestellt...........nicht bearbeitet
Antrag auf Barauszahlung wegen Mittellosigkeit gestellt.....verhöhnt worden ("das höre ich hier jeden Tag!) und nicht bearbeitet worden
Einstweilige Anordnung bei Gericht gestellt....Klage ist eingegangen, laut Rechtspfleger ist das Gericht völlig überlastet, so das es sein kann das erst in drei Wochen über die Klage befinden kann.....

Nun die große Frage was machen???
Also um es auf der Zunge zergehen zu lassen:
Es kommt ein Mensch mittellos ins Jobcenter, und wird wochenlang mit nichts weggeschickt. Ok kann man machen doch nun hört der Spaß auf denn nun ist eine hochschwangere Frau mit in der Bedarfsgemeinschaft und somit wird das Kindswohl vorsätzlich gefährdet.
Bisher habe ich mit dem nötigsten meinem Bruder geholfen, doch auch für mich nähert sich langsam das Ende des Monats und auch bei mir wird es langsam knapp.
Was kann er nun machen? Mein Vorschlag wäre gewesen, mit der Lebensgefährtin noch mal zum Jobcenter, dort auf die Mittellosigkeit und schwangere Frau verweisen und bei nicht helfen unmittelbar bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft Anzeige gegen betreffenden Mitarbeiter stellen. Mir würde Körperverletzung im Amt einfallen, oder was kann man da geltend machen?
Mein Bruder hat nichts falsch gemacht, als die Lohnabrechnung ankam direkt eingereicht. Zum Amt hingelaufen, doch dort zuckt man nur mit den Schultern und meint man: " Bis zu 6 Wochen müssen sie uns schon Zeit geben"....doch was soll ein Mensch 6 Wochen ohne Geld machen. Selbst die Tafel nimmt bei uns für eine warme Mahlzeit 2 Euro!

Wer Tipps oder Hinweise geben kann wie man weiter verfahren soll, immer her damit.
Um es mal in Merkels Worten zu sagen: Ein Land das seine Bürger hungern lässt und mit nichts wegschickt....das ist nicht mein Land mehr!!!!
 
E

ExitUser

Gast
Ich würde mir bei der Konstellation umgehend eine Anlaufstelle vor Ort suchen zwecks Hilfestellung. Also Arbeitsloseninitiative, ggf. Diakonie/Caritas oder so........
 

GGArt5

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Wenn ich wegen Mittellosigkeit beim JC auflaufe, kann man mich nur noch mit der Polizei entfernen. Verhöhnung hin oder her, wir gehen deshalb nicht. Wir bedeutet mein Zeuge und ich.
Vieles was mir einfällt zur Lösung hätte man früher in die Wege leiten müssen. Man hätte z.B. auch anmahnen können übers Servicecenter und dann bei der 3. Mahnung BMAS/Nürnberg usw. damit es von oben nach unten geht.
Aber das ist alles schon zu spät.
Hingehen und nicht mehr weggehen! Und wenn weggehen, dann mit Polizei, die werden dann schon sagen was für Anzeigen drin sind.
Weil sich friedlich entfernen lassen sollte man natürlich schon!

D ist schon lange nicht mehr mein Land. Soll Merkel ihr Land behalten.
 
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