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Ohne eine Art Kulturrevolution werden wir die Plage der herrschenden Ökonomen nicht l

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Paolo_Pinkel

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#1
Thomas Fricke hat verdienstvoller Weise in der Financial Times Deutschland die Diskussion über die herrschende Wirtschaftswissenschaft fortgeführt. Mit Hinweis Nr. 7 haben wir darauf aufmerksam gemacht, Orlando Pascheit hat leicht kritisch kommentiert. Ich finde, dass Thomas Fricke das anstehende Problem auf die leichte Schulter nimmt, wenn er zum Beispiel von der „gerade abtretenden Altökonomie“ schreibt. - Diese Damen und Herren treten nicht einfach ab. Sie werden die eingenommenen Machtpositionen, ihre Pfründen und ihre Meinungsführerschaft mit Zähnen und Klauen verteidigen. Albrecht Müller...

NachDenkSeiten - Die kritische Website » Ohne eine Art Kulturrevolution werden wir die Plage der herrschenden Ökonomen nicht los

Gruss

Paolo
 

klaus1233

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#2
AW: Ohne eine Art Kulturrevolution werden wir die Plage der herrschenden Ökonomen nic

Für eine Kulturrevolution benötigt man ein nachweisbar funktionierendes Alternativkonzept. Das existiert nicht.

Noch mehr Staat, noch mehr Regelungswirtschaft nutzt nur den Korruptionseliten und -verbänden, die bestens organisiert sind.

Planwirtschaft im sozialistischen Sinne hätte den völligen Zusammenbruch vieler Institutionen und der jetzigen Wirtschaftweise zur Folge. DAs wäre in der Übergangsphase von 20-50 Jahren auch nicht gerade erquickend.

Abschottung und zurück zur nationalen Währung, nationalen Autarkie ist gegen die multinationalen Konzerne nicht durchsetzbar, dann würde die internationale Arbeitsteilung zusammen krachen. Ergebnis: fehlende Rohstoffe, kein Öl, Gas ...

Was aber funktioniert und wäre eine Alternative?
 

B. Trueger

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#3
AW: Ohne eine Art Kulturrevolution werden wir die Plage der herrschenden Ökonomen nic

Abschottung und zurück zur nationalen Währung, nationalen Autarkie ist gegen die multinationalen Konzerne nicht durchsetzbar, dann würde die internationale Arbeitsteilung zusammen krachen. Ergebnis: fehlende Rohstoffe, kein Öl, Gas ...

Was aber funktioniert und wäre eine Alternative?
Ich glaube nicht, dass man sich abschottet, wenn man wieder eine eigene nationale Währung innehält. Zu DM-Zeiten wurde auch exportiert. Andere Staaten, die nicht in irgendeiner Wirtschaftsunion stecken treiben auch Handel. Das wird nur suggeriert, dass es nicht möglich wäre. Das ist gelinde gesagt Quatsch.

Globalisierung heute bedeutet nichts anderes als freier Kapitalverkehr, unkontrolliert. Nicht internationaler Handel. Und darum gehts ja, warum soll man internationalen Kapitalverkehr zulassen, das auch noch unkontrolliert?

Man muss auch eines immer im Hinterkopf behalten - Wirtschaft ist für den Menschen da und nicht anders herum. Deutschland ist technologisch hochentwickelt und produktiv.
 
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