Ohne Eignungsfeststellung durch ÄD+Psycho kein Kurs mehr (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

tunga

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Eine Bekannte will schon länger einen Kurs / Weiterbildung machen - bettelt seit Monaten beim Amt.
Bekommt immer nur die Aussage: `ja wenn ein AG bestätigt...aber nur mit xx Kentnissen...können evtl....´kennt man ja.
Jetzt hat sie einen AG der evtl. und fragte heute wieder wegen Kurs beim SB nach.
Als Antwort bekam sie, dass Kurse nur noch genehmigt werden, wenn sie vorher eine Amtsärztliche und Psychologische Untersuchung zur Eignung machen würde :eek:
Sie wollte das gerne schriftlich, bekam sie allerdings nicht, da es nur eine `interne´ Regelung ist.
Sie solle doch lieber ein Bewerbungstraining oder eine Massnahme oder EEJ machen, dazu braucht sie keine Eignungsfeststellung - ich empfohl ihr in dem Fall durchaus drauf zu bestehen :biggrin:
Ist das jetzt unfassbar oder normal geworden in den JC? :icon_kinn:
 
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gast_

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Nicht fragen, schriftlich gut begründet beantragen, und bei Ablehnung einen schriftlichen begründeten, rechtsmittelfähigen bescheid verlangen.
 

kelebek

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Nur so wie in #2. + Mglw. Fristsetzung, Kiwi?
 

hartaber4

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Was ist schon "normal" in der Verwaltungstätigkeit der JC?

Hauptsache der Maßnahmeindustrie geht´s gut ( Betroffene "probepuzzlen" sich in die Erwerbstätigkeit (Toy´s Company) und Ü50 hüpfen auf Gummibällen Ihrer Integration entgegen.....
 

tunga

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Als Antwort bekam sie, dass Kurse nur noch genehmigt werden, wenn sie vorher eine Amtsärztliche und Psychologische Untersuchung zur Eignung machen würde :eek:
Mir stellt sich hier die Frage, ob für einen `Bürojob´den sie als Praktikum in den letzten Wochen machte und sich ja wohl bewährte, sonst wäre ein `Weiter´ja nicht gegeben, jetzt so ein Untersuchungswahn gemacht werden kann?
 

williwo

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was spricht gegen eine Untersuchung. Ist doch egal, wenn sie das wirklich will.

was soll denn schlimmes rauskommen? versteh ich nicht...
 
E

ExitUser

Gast
Eine Bekannte will schon länger einen Kurs / Weiterbildung machen - bettelt seit Monaten beim Amt.
Bekommt immer nur die Aussage: `ja wenn ein AG bestätigt...aber nur mit xx Kentnissen...können evtl....´kennt man ja.
Jetzt hat sie einen AG der evtl. und fragte heute wieder wegen Kurs beim SB nach.
Als Antwort bekam sie, dass Kurse nur noch genehmigt werden, wenn sie vorher eine Amtsärztliche und Psychologische Untersuchung zur Eignung machen würde :eek:
Sie wollte das gerne schriftlich, bekam sie allerdings nicht, da es nur eine `interne´ Regelung ist.
Sie solle doch lieber ein Bewerbungstraining oder eine Massnahme oder Ein-Euro-Job machen, dazu braucht sie keine Eignungsfeststellung - ich empfohl ihr in dem Fall durchaus drauf zu bestehen :biggrin:
Ist das jetzt unfassbar oder normal geworden in den JC? :icon_kinn:
Das sind die derzeit gängigen einstudierten Antworten auf mdl. Anträge zu den Kursen. Wenn sie (die Bekannte) jetzt einen schriftlichen Antrag stellen würde, würde man die Bescheidung wahrscheinlich auch noch bis zum letzten TAg hinauszögern. Probieren, würde ich meinen. Einfach schon aus Prinzip. Und ganz bestimmt kann man wenigstens eine Untätigkeitsklage rausholen. :biggrin::biggrin:

Außerdem, wird der Antrag abgelehnt und sie bekäme stattdessen eine AGH aufgebrummt, müsste das die Sachbearbeiterin aber dann auch wirklich gut begründen können. :icon_twisted:
 

tunga

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was spricht gegen eine Untersuchung. Ist doch egal, wenn sie das wirklich will.

was soll denn schlimmes rauskommen? versteh ich nicht...
Was dagegen spricht?
Dann les Dich mal in ÄD und ähnliche Themen ein.
Wenn man wirklich am ********** ist, bestätigt Dir der ÄD dass Du 100% leistungsfähig bist - auch ohne Arme und Beine Kopf und etc.
Willst Du einen Kurs, biste mit 100% Sicherheit nicht dazu fähig, obwohl Du diesen Berufszweig studiert / gelernt und schon im Bereich gearbeitet hast und jetzt nur eine Zusatzquali / spezielle Kentnisse fehlt.
 

williwo

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Was dagegen spricht?
Dann les Dich mal in ÄD und ähnliche Themen ein.
Wenn man wirklich am ********** ist, bestätigt Dir der ÄD dass Du 100% leistungsfähig bist - auch ohne Arme und Beine Kopf und etc.
Willst Du einen Kurs, biste mit 100% Sicherheit nicht dazu fähig, obwohl Du diesen Berufszweig studiert / gelernt und schon im Bereich gearbeitet hast und jetzt nur eine Zusatzquali / spezielle Kentnisse fehlt.
soviel zur ärztlichen Unabhängigkeit.

Dafür bin ich wahrscheinlich noch zu "grün" und gutgläubig, aber deswegen bin ich ja hier.

Schade, wenn es so läuft.
 

Tollkirsche

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An Tunga:

Hat Deine Bekannte eine EV?

Wenn ja, steht dazu etwas zu einem Kursus?
 

Tollkirsche

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Warum das wichtig sein könnte?
Denk mal nach....:icon_kinn: - und ein bisschen mehr Höflichkeit schadet auch nicht.:icon_smile:

Wenn es in der EV steht, ist eine zugesicherte Leistung = Förderung des Jobcenter/derAgentur/Optionskommune, die nicht an weitere Forderungen geknüpft werden dürfte. Sonst stellt man auch neue Forderungen und die EV ist das Papier nicht mehr wert, auf dem sie steht.

Der Thread wird auch von anderen gelesen, die ein ähnliches, aber nicht das gleiche Szenario haben. Man kann die Frage also unter verschiedenen Aspekten betrachten.

Ansonsten gilt natürlich: Antrag stellen.
 

williwo

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Warum das wichtig sein könnte?
Denk mal nach....:icon_kinn: - und ein bisschen mehr Höflichkeit schadet auch nicht.:icon_smile:
Die Leitung war meine Leitung...daher Verstehe ich die infrage gestellt Höflichkeit nicht.

Deine Erklärung ist mir immer noch nicht klar, da ja auf Sprachkurs ein Anspruch besteht...aber egal, will das Thema nciht blockieren.
 

tunga

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Also in der EGV steht nur das `normale´hat sie mir gesagt (und sie hat schon wieder ohne nachzudenken und Bedenkzeit unterschrieben :icon_neutral:- ich red mir den Mund fusselig deswegen, und was macht sie :icon_dampf: :icon_kotz:)
Ich habe sie schon mehrfach drauf hingewiesen, dass auch sie fordern kann, schriftlich und begründet und mit Nachdruck, und das ein SB auf ein kleines`bittebitte´ und auf sofortiges ´ok - dann halt nicht´von ihr bei Ablehnung von sich aus bestimmt nix macht.
 

Tollkirsche

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@ Williwo: Ok.:icon_smile:

Ja, den Thread sollten wir nicht schreddern.

Aber wieso besteht ein Anspruch auf einen Sprachkursus? Das wäre mir neu. Und es wäre sehr interessant zu wissen, woraus sich das ergibt.

@ Tunga: für Deine Bekannte ein Tipp:
Sie soll den Antrag (s. Kiwi) stellen + argumentativ untermauern:
Stellenanzeigen sammeln, die zum Berufsziel passen und in denen die Kenntnisse verlangt werden, für die Deine Bekannte eine Kursus braucht. 20 bis 30 aus verschiedenen Medien sollten reichen, um die SB zu überzeugen. Wenn nach 4 Wochen keine Antwort gekommen ist, zum Teamleiter gehen. Wenn das auch nichts bringt, sehen wir weiter...
Und fragen, ob der Psychologe Marktkenntnisse hat...
 

Simsek

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Mir stellt sich hier die Frage, ob für einen `Bürojob´den sie als Praktikum in den letzten Wochen machte und sich ja wohl bewährte, sonst wäre ein `Weiter´ja nicht gegeben, jetzt so ein Untersuchungswahn gemacht werden kann?
Richtig! Denn mögliche Integration bricht Handlungsprogramm.
Zur dialektischen Aufrüstung - bitte PN !
 

tunga

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Es geht hier nicht um einen Sprachkurs, sondern in Richtung Architektur.
Das hat sie (vor langer Zeit) studiert, jetzt ein Praktikum gemacht und braucht Computer/CAD-Kurs o.ä.
 

stummelbeinchen

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Simsek; Dir ist schon klar, dass es keine Handlungsprogramme mehr gibt, oder? siehe hier. Und Du arbeitest in einem Jobcenter?
 
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