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Ohne Arbeit leben lernen – 50plus arm,arbeitslos, stigmatisiert

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jockel

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Aber mal zurück zum Thema :

Ohne Arbeit leben lernen – 50plus arm,arbeitslos, stigmatisiert -

Ich habe ohne Arbeit zu leben gelernt - Ü50 , allerdings nicht im finanziellem Sinne arm , trotzdem arbeitslos und stigmatisiert -


Man braucht eigentlich mehr als in den statistisch gesehen ersten zwei Dritteln seines Lebens alles - Freunde , ne´ Aufgabe/Arbeit , feste Partnerschaft , Geld -
in den sog. "jungen Jahren " kommt man/Frau schon besser , wenn es denn sein muss , ohne zurecht - aber irgendwann kommt das Gefühl dazu , das einem die Zeit wegläuft - man/frau wird mit zunehmendem Alter eh egoistischer............und will endlich auch mal Leben - bevor der Vorhang fällt !
Damit so ein gleitender Übergang von der Vollbeschäftigung in den Ruhestand da ist, hatte man ursprünglich die Altersteilzeit eingeführt.

Doch bei verhängter Kündigung mit Langzeitarbeitslosigkeit im Anschluß wird in keiner Weise mit den betroffenen Menschen rücksichtsvoll umgegangen. Da zählt nur die Holzhammermethode.

Menschenwürdigkeit steht im Kapitalismus nur auf dem Papier, weil Profitmaximierung der praktische Maßstab aller Dinge für den Unternehmer ist.
 

OnkelOtto

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Damit so ein gleitender Übergang von der Vollbeschäftigung in den Ruhestand da ist, hatte man ursprünglich die Altersteilzeit eingeführt.

Doch bei verhängter Kündigung mit Langzeitarbeitslosigkeit im Anschluß wird in keiner Weise mit den betroffenen Menschen rücksichtsvoll umgegangen. Da zählt nur die Holzhammermethode.

Menschenwürdigkeit steht im Kapitalismus nur auf dem Papier, weil Profitmaximierung der praktische Maßstab aller Dinge für den Unternehmer ist.
Mich haben sie einfach weiterbezahlt - ohne Beschäftigung - bis der Arbeitsmarkt für mich als verschlossen galt und ich die volle Erwerbsminderungsrente/Arbeitsmarktrente ( zur Klage war ich der Betrieblichen Altersvorsorge gegenüber verpflichtet ) durch war !
Bin da immer noch "beschäftigt" und werde über Vorsorgeeinrichtungen auch "entlohnt" - aber mittlerweile hebe ich wieder Arbeit auf 400€ Basis...................
 

jockel

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OnkelOtto

das sind ja Lebensperspektiven - Erwerbsminderungsrente und evtl. einen Minijob - was soll da für eine Regelaltersrente am Schluß rauskommen?

Diese abgekartete Verarscherei kannste doch vergessen! Das Politiker-, Beamten- und Unternehmerpack führt das Volk an der Nase rum und füllt sich die Taschen.

DasErste.de - Plusminus - Gesetzliche Rente (21.09.2010)

DasErste.de - Plusminus - Rente mit 67 (31.08.2010)

DasErste.de - Plusminus - Sozialversicherungsbeitrge (24.08.2010)

Also nicht die Altersentwicklung in der Bevölkerung ist Ursache für die Rente mit 67, sondern das gezielte Lohndrücken und B e s c h e i ß e n durch Unternehmer aus reiner Profitgier, um Millionen Menschen gezielt arm zu machen.

Statt den Unternehmern auf ihre gierigen Finger zu klopfen und an ihre arbeitsvertraglichen Fürsorgenpflichten inklusive Artikel 14 GG durch verschärfendes Strafrecht gegen Unternehmer zu erinnern, gestattet die schwarzgelbe Bundesregierung weiter die Lohndrückerei durch Zerschlagung der Tarifsysteme in Vollzeit, durch Umwandlung in Teilzeitjobs, Pauschaljobs, Minijobs, Ein-Euro-Jobs, kostenlose Firmenpraktikas, lohndrückende Leih- und Zeitarbeit, Kombilöhne mit Schmiergeldanteil, Bürgerarbeit, Aufstockerbeschäftigung. Unternehmer wollen keine Lohnsteuern und AG-Anteile zu den einzelnen SV-Versicherungsarten KV, PV, RV, AV und UV zahlen. Sie wollen heuern und feuern, denn für Prekärbeschäftingung und -bezahlung gilt nirgends ein AN- und Kündigungsschutz. Außerdem kann man so den privaten Sozialversicherungen neue Mitglieder in jungen Jahren zutreiben, die mit zunehmendem Alter von den steigenden Beiträgen erschlagen werden. Solange die Leute noch bissel gespart haben, ist der schwarzgelben Bundesregierung jedes Mittel recht, die SV-Leistungen runterzufahren, dafür die Beiträge anzuheben und Zuzahlungen zu verlangen. Davon profitieren Privatbanken und Privatversicherungen inklusive der Riester- und Rürupversicherungen.

Was uns auch noch erschlagen wird an Lasten für den Bürger - die Beamtenpensionen.

DasErste.de - [Panorama] - Teure Beamte, träge Politiker - Pensionen ruinieren den Staatshaushalt

Panorama vom 22. Juni 2000

... Sie werden auch nach ihrer Pensionierung von der öffentlichen Hand großzügig bedacht. So kassieren sie nach ihrem Ausscheiden aus dem Dienst mehr als andere Arbeitnehmer, ohne dafür in eine Versorgungskasse eingezahlt zu haben. Monatlich 4.500 oder 5.000 Mark Pension sind die Regel. Beamte werden also rundherum versorgt. Warum? Sie waren im Zeitalter der Fürsten und Könige, die mit ihren Untertanen nach Gutdünken umsprangen, der Puffer zwischen den Herren und den Untertanen, so etwas wie die Vorboten eines Rechtsstaates. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, wurden sie auf Lebenszeit beschäftigt, und auch als Pensionäre sollten den Beamten und ihren Angehörigen keine Nachteile entstehen. Das war der Beginn des Alimentationsprinzips. Die Zeiten der regierenden Fürstenhäuser gehören ja nun der Vergangenheit an, aber die Privilegien, die sind den Beamten geblieben, inklusive Pensionsansprüche. Doch die können sich die öffentlichen Haushalte eigentlich nicht mehr leisten. Ebenso wie bei der Rente entstehen riesige Milliarden-Löcher, über die bisher nur sehr ungern geredet wurde. ...

... 0-Töne PENSIONÄRE:

"Ich hab' keinen Grund zu jammern, mir geht's gut."

"Ich bin viel auf Reisen, ja, was man eben so macht, wenn man pensioniert ist."

"Meine Frau war auch berufstätig, also wir kommen schon ganz gut längs."

KOMMENTAR:

Kein Wunder, dass es ihnen gut geht. Sie bekommen neben der monatlichen Pension auch noch Weihnachtsgeld, fast ein dreizehntes Gehalt. Die Höhe der Pension von Beamten bemisst sich nach dem letzten Gehalt, und das ist in der Regel immer das höchste. Das summiert sich. Deshalb hat ein Pensionärshaushalt durchschnittlich 7.067 Mark im Monat, Steuern schon abgezogen. Die Rente dagegen wird nach dem Lohn eines ganzes Arbeitslebens berechnet. Deshalb kommt ein Rentnerhaushalt im Westen nur auf 4.614 Mark netto pro Monat, mit Betriebsrente. ...

Mein Kommentar: So sieht deren soziokulturelles Existenzminimum aus!!!
... 0-Ton ECKART GEYER: (Präsident des Beamtenbundes)

"Der Beamte hat eben eine Dienst- und Treuepflicht, und zwar dem Staat, nicht einer Regierung, sondern der Gesellschaft, dem Bürger gegenüber zu erbringen. Und ich denke, das ist ein ganz wichtiger Unterschied, aber auch ein wichtiger Grundsatz. Nämlich er hat störungsfrei, das heißt ohne Arbeitskampfmaßnahmen stets und ständig, zu jeder Tages- und Nachtzeit Leistung zu erbringen."

KOMMENTAR:

Und auch ohne Leistung - Geld gibt's auf jeden Fall. Ruhestandsbeamte, wie diese Gruppe aus Pinneberg, wissen, die Pension ist sicher. Und dabei haben sie für ihre Altersvorsorge - anders als die Rentner - keinen Pfennig bezahlt. Denn dafür muss der Staat aufkommen. Und genau das ruiniert die Finanzen. Die Schätzungen der Bundesregierung dokumentieren die dramatische Situation.

In diesem Jahr zahlt der Staat an Beamte, Richter, Soldaten und Hinterbliebene 44,8 Milliarden Mark Pensionen. In acht Jahren werden es schon 67,4 Milliarden sein. 2020 explodieren die Pensionslasten auf 118 und im Jahr 2040 gar auf 161 Milliarden Mark - mindestens. Geld, das der Bürger aufbringen muss, Geld, das es nicht gibt, zumindest nicht ohne höhere Steuern oder neue Schulden. Aber das Problem liegt in der Zukunft, und so weit rechnet man im Bundesfinanzministerium noch nicht. ...

Mein Kommentar:

Und auch ohne Leistung - Geld gibt's auf jeden Fall. Ruhestandsbeamte, wie diese Gruppe aus Pinneberg, wissen, die Pension ist sicher. Und dabei haben sie für ihre Altersvorsorge - anders als die Rentner - keinen Pfennig bezahlt. Denn dafür muss der Staat aufkommen. Und genau das ruiniert die Finanzen. Die Schätzungen der Bundesregierung dokumentieren die dramatische Situation.

So geht's zu im Universum der Beamtenpensionäre: Und auch ohne Leistung - Geld gibt's auf jeden Fall?

Mal dazu das Paralleluniversum der Leih- und Zeitarbeiter gegenübergestellt: Was passiert bei Leih- und Zeitarbeiter, wenn die Aufträge beim Entleiher ausgehen?

Rein theoretisch müßte bei ihnen auch weiter der Lohn auf jeden Fall gezahlt werden, fehlende Aufträge gehören zum Betriebsrisiko der Verleiher. In solchen auftragslosen Zeiten sollen sie weiterqualifiziert werden. Aber in der Realität wird nur Lohn für Arbeitszeit gezahlt, ansonsten kommt die Kündigung.
...

0-Ton PROF. GISELA FAERBER:

(Verwaltungshochschule Speyer)

"Die Alterssicherung im Öffentlichen Dienst, für die ist überhaupt keine Vorsorge getroffen worden. Und insofern denke ich, dass man hier einfach eine Lastverschiebung zu Lasten der zukünftigen Generationen gemacht hat, die im übrigen weitaus dramatischer ist als alles, was wir in der Rentenversicherung derzeit diskutieren."

KOMMENTAR:

Beamte eingestellt haben sie alle. Vor allem in den sechziger und siebziger Jahren blähten Bund, Länder und Gemeinden den Staatsapparat auf, in der Schule, bei der Polizei und in der Verwaltung. Und für die Pflege des Waldes kamen natürlich auch nur Beamte mit Dienst- und Treuepflicht in Frage. Dass die alle später Pensionen kosten würden, interessierte damals niemanden.

0-Ton HEIDE SIMONIS:

(Ministerpräsidentin Schleswig-Holstein)

"Es ist wie eine Art Kreditkartenmentalität: Sie kaufen heute, bezahlen morgen und vergessen dabei, wenn Sie nicht ein bisschen im Kopf behalten, was Sie schon alles auf diese Karte gekauft haben, dass Ihnen Ihr Konto in die Luft fliegt. Und uns könnte, wenn wir nicht aufpassen, eines Tages mal der Haushalt durch die Luft fliegen. Allein in Schleswig-Holstein werden in dieser Legislaturperiode - die ist viereinhalb Jahre jetzt noch vor uns - von den tausend und noch was Schulleitern, die wir haben, über 500 pensioniert werden. Und so ist das überall, in der ganzen Republik. Das heißt, mit einem Schlag knallt Ihnen das da rein, und Sie kommen richtig zu einem abrupten Bremssatz, als ob einer Sand unter Ihre Räder gestreut hätte."

KOMMENTAR:

Doch Konsequenzen im eigenen Land zog sie nicht. Bis heute hat nur ein einziges Bundesland auf die Finanz-Apokalypse reagiert: Rheinland-Pfalz gründete vor vier Jahren einen Pensionsfonds. Jedes Ministerium muss seitdem für jeden neuen Beamten bis zu einem Viertel des Bruttogehalts extra in den Fonds einzahlen. Dafür Schulden zu machen, ist nicht erlaubt ...

... KOMMENTAR:

Und noch eine Hiobsbotschaft: immer mehr Frühpensionäre. Wem es gelungen ist, sich mit Tricks und Gutachten eher in den Ruhestand zu verabschieden, will das nicht unbedingt an die große Glocke hängen, sondern gibt sich lieber überrascht, wie leicht das geklappt hat.

0-Ton FRÜHPENSIONÄR:

"Innerhalb von einem Vierteljahr war ich Pensionär, also wie vor den Kopf gestoßen. Ich dachte: Oh, mit 54 Jahren pensioniert werden - das war ja komisch."

KOMMENTAR:

Und das ohne Abstriche.

FRÜHPENSIONÄR: "Ich bekam also volle Pension."

KOMMENTAR:

Vom nächsten Jahr an ist das nicht mehr ganz so schön: Wer dann früher aufhört, soll ein bisschen weniger Pension kriegen. Deshalb hat jetzt schon eine wahre Fluchtwelle aus dem Dienst eingesetzt. Bundesweit 15.400 Beamte, so viele wie nie zuvor, wurden von den Amtsärzten allein im letzten Jahr dienstunfähig geschrieben. Oft waren es Lehrer. Viele litten unter exotischen Krankheiten wie "Gesamtschulphobie" oder "Schülerallergie".

Und manche waren noch dreister, wie der Rechnungshof in Berlin in einer aktuellen Untersuchung herausfand. Allein in der Hauptstadt gingen 180 Beamte, obwohl sie noch nicht einmal 35 Jahre alt waren. Beispiele:

0-Ton

LUTZ BECKER: (Rechnungshof Berlin)

"Wir haben also aus den Akten ersehen können, dass zum Beispiel ein Justizvollzugsbeamter schon gegenüber Kollegen angekündigt hatte, sobald er seine Verbeamtung auf Lebenszeit hat, ist mit ihm nicht mehr zu rechnen, dann werde er alles dransetzen, vorzeitig in den Ruhestand zu gehen. So ist es auch eingetreten. Ein weiterer Fall eines 29jährigen Polizeivollzugsbeamten: Dort zeigte sich auch schon während der Probezeit, dass er charakterlich nicht geeignet war und eine mangelhafte Einstellung hatte zum Polizeiberuf. Dennoch wurde ihm die Verbeamtung auf Lebenszeit nicht verwehrt. Auch dieser Beamte ist dann kurz danach dauernd erkrankt und wurde schließlich in den Ruhestand versetzt."

KOMMENTAR:

Jeder dieser Frühestpensionäre erhält die Mindestpension: monatlich 2.210,85 Mark. Das kostet den Steuerzahler schon 850.000 Mark pro Beamten, bevor der überhaupt 65 ist.

Ein klarer Missbrauch. Doch Gesetze zu ändern und etwa die Pensionen wie die Renten zu beschneiden, das verhindern die Parlamente. Kein Wunder, sind doch die meisten Politiker ehemalige Beamte. ...

Mein Kommentar: Warum beim Normalbürger die Rente mit 67 und im Paralleluniversum der Beamtenpensionäre noch die Tricksereien mit Frühpensionierung zulassen?


Eigentlich ist das organisierte Arbeitsverweigerung und führt im normalen AN-Leben zur fristlosen Kündigung - bei Beamten aber in den vorzeitigen Ruhestand bei Beibehaltung aller Bezüge. Also ist bei Beamten der Kommunismus ausbrochen.


Und Kommunismus in der BRD wollte doch Herr Westerwelle auf gar keinen Fall?

Herr Westerwelle und Herr Clement - das ist altrömische Dekadenz, anerzogene Faulheit und Sozialschmarotzertum der bessergestellten Wählerklientel von CDU/CSU und FDP!!!!

Von Arbeitslosen im erwerbsfähigen Alter verlangt man ein Mindestmaß an Eigeninitiative sich auf zumutbare Jobangebote zu bewerben - eben bis 67. Macht mans nicht wird das Alg gekürzt oder total gestrichen.

Warum nicht auch bei Frühpensionären, die sich vor Arbeit drücken?

... 0-Ton HEIDE SIMONIS: (Ministerpräsidentin Schleswig-Holstein)

"Wir verlangen von allen Leuten, dass sie sich anpassen, dass sie neue Methoden erproben, dass sie noch mal was lernen, dass sie sich umstellen müssen, dass sie mobil sind. Und das einzige Ding, an das man nicht rangehen darf, ohne dass das christliche Abendland gefährdet ist, das ist die Frage der Beamtenversorgung bzw. der Unterscheidung zwischen Beamten und Angestellten. Das fällt mir schwer, das zu akzeptieren."

Abmoderation PATRICIA SCHLESINGER:

Erstaunlich ist die aufgeregte politische Diskussion um die Finanzierung der Renten und die merkwürdige Ruhe, wenn es um das ähnlich große Problem der Pensionen, der Altersversorgung von Beamten, geht.

Autorin/Autor: Bericht: Andreas Cichowicz und Anja Reschke
Über diese Ungleichbehandlung sollte man auch mal nachdenken, bevor man bei Arbeitslosen wieder Förderleistungen und Alg kürzt.
 

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Jetzt hier schon ALT gegen JUNG

TOLL :icon_neutral:
Ja ja, das freut die Politiker der Deutschland GmbH, die schön längst pleite ist.
Nur um noch länger abzocken zu können wird das Sozialsystem aufrecht erhalten.
Da wir ja nicht mal eine Verfassung haben und statt dessen eine
Parteien Diktatur sollten alt und jung lieber wie die Leute in Tunesien
und Ägypten auf die Strasse gehen.
Firma:
Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur Gesellschaft mit beschränkter Haftung
b) Sitz, Niederlassung, Zweigniederlassungen:
Frankfurt am Main
c) Gegenstand des Unternehmens:
Die Erbringung von Dienstleistungen für das Bundesministerium der Finanzen bei der Haushalts- und
Kassenfinanzierung der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Sondervermögen mit der Maßgabe der Optimierung der
Zinskosten des Bundes und seiner Sondervermögen. Hierzu zählen insbesondere Dienstleistungen bei der Emission
von Bundeswertpapieren, der Kreditaufnahme mittels Schuldschein, dem Abschluss derivativer Geschäfte,
Geldmarktgeschäften (Aufnahme und Anlage) zum Ausgleich des Kontos der Bundesrepublik Deutschland bei der
Deutschen Bundesbank, bei der Verwaltung der Schulden und Finanzierungsinstrumente des Bundes und seiner
Sondervermögen sowie bei der Führung des Bundesschuldbuches. Die Gesellschaft kann alle Rechtsgeschäfte und
Maßnahmen durchführen, die geeignet erscheinen, den Zweck der Gesellschaft zu fördern, soweit gesetzliche
Bestimmungen oder dieser Gesellschaftsvertrag nicht entgegenstehen.
3. Grund- oder Stammkapital:
50.000,00 DEM
Siehe:

Artikel 20 des Grundgesetzes.
(2) 1 Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. 2 Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Siehe auch:
Übereinkommen
der Vereinten Nationen gegen Korruption
http://www.admin.ch/ch/d/sr/i3/0.311.56.de.pdf

Die Brd hat dies zwar unterzeichnet aber nie ratifiziert.
Da wären Politiker und Wirtschaftskriminelle und Lobbyisten
nämlich in Gefahr das Sie strafrechtlich verfolgt werden könnten und das unrechtmäßig erworbene Vermögen beschlagnahmt werden könnte.
Also :

Also beteiligt euch an Initiativen und geht auf die Straße, sonst passiert gar nichts.



_______________________________________________
 

jockel

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... Siehe auch:
Übereinkommen
der Vereinten Nationen gegen Korruption
http://www.admin.ch/ch/d/sr/i3/0.311.56.de.pdf

Die Brd hat dies zwar unterzeichnet aber nie ratifiziert.
Da wären Politiker und Wirtschaftskriminelle und Lobbyisten
nämlich in Gefahr das Sie strafrechtlich verfolgt werden könnten und das unrechtmäßig erworbene Vermögen beschlagnahmt werden könnte.

_______________________________________________
Das kann in der BRD nie passieren, daß Politiker und Beamte Bekanntschaft mit dem Kadi und schwedische Gardinen schließen müssen. Ein Beispiel:

ZDF, Fontal 21 vom 08.02.2011: Keine Haftung trotz Milliarden-Schuld - Warum die Verwaltungsräte verschont bleiben

von Reinhard Laska und Christian Rohde

Die Rettung deutscher Landesbanken kostete den Steuerzahler Milliarden Euro. Ob bei HSH Nordbank, West LB oder Bayerischer Landesbank - überall segneten Verwaltungsräte, darunter auch viele Politiker, die riskanten Geschäfte der Banker ab. Doch bis heute werden diejenigen, die die Banken beaufsichtigten sollten, für den Schaden nicht zur Verantwortung gezogen.

Beispiel Sächsische Landesbank: Auf der Stadt Leipzig und anderen sächsischen Kommunen lastet der Untergang der Sachsen LB schwer. Das Land Sachsen muss für über 2,7 Milliarden Euro bürgen und deshalb hohe Rücklagen bilden. Geld, das überall fehlt.

So wurden in Folge des Bankencrashs Jugendeinrichtungen und Rentnertreffs geschlossen, Zuschüsse für Museen und Nahverkehr gekürzt. Die Verwaltungsräte, die das Milliardenroulette der Sachsen LB mitspielten, haben ihre Pflichten als Kontrolleure verletzt, so sehen das der Sächsische Rechnungshof und selbst das Sächsische Finanzministerium. Doch der Finanzminister verzichtet auf eine Schadensersatzklage. Begründung: Die Prozesskosten seien zu hoch und bei den Kontrolleuren sei zu wenig zu holen.

Verzicht auf Schadenersatzklage

Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU) verteidigt diese Haltung im Interview mit Frontal21: "Wenn Sie mehr Geld auf den Tisch legen müssen, um das zu verfolgen, als Sie bekommen können, dann sind der Aufwand und der Nutzen in einem Missverhältnis. Und dann können wir nicht klagen".

Der ehemalige Direktor des Sächsischen Rechnungshofs Peter-Per Krebs sieht das anders: "Ich kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen." Schließlich gäbe es die Möglichkeit, den Schadenersatzanspruch zu begrenzen. "Damit wären die Kosten sehr viel geringer", so Krebs gegenüber Frontal21.

Empörung bei der Opposition

Die schwarz-gelbe Mehrheit im sächsischen Land beeindruckt das nicht. FDP und CDU stimmten dagegen, Sachsen LB-Verwaltungsräte auf Schadenersatz zu verklagen. Die Opposition ist empört: Gerechtigkeit könne keine Frage des Geldes sein.

Und auch bei der Bayern LB bleiben die Verwaltungsräte von Schadenersatz-Ansprüchen verschont. Die Aufseher wollen von dem drohenden Milliardendesaster nichts bemerkt haben, weil sie dem Vorstand vertrauten. Deshalb, so argumentiert etwa Ex-Verwaltungsrat Siegfried Naser, habe man damals auch nicht grob fahrlässig gehandelt. Weil im Jahre 2002 die Eigentümer der Bayern LB festgelegt haben, dass die Aufsicht nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz haftet, sind die Verwaltungsräte fein raus.

Mit Material von ZDF

PDF-Download: Manuskript des Beitrags

----------------------------------------------------------------------

Man ändert mal flugs die Geschäftsordnungen der Landesbanken hinsichtlich der Haftung von Verwaltungsräten und schon sind diese durch so einen ausgestellten Persilschein porentief rein gewaschen. Die können Blödsinn mit Millionenschäden machen wie sie wollen, müssen fachlich keine Finanzexperten sein, aber einem kleinem Mitarbeiter droht die fristlose Kündigung wegen einer Bagatelle.


Der kleine Mann muß
  • als eierlegende Wollmilchsau so 'ne Latte von Qualifikationen und Berufserfahrung nachweisen können,
  • muß sich von der Pike hocharbeiten, sofern er überhaupt hoch darf,
  • polizeiliche Führungszeugnisse vorlegen und was weiß der Geier noch.
Das ist die Logik der Amigo-Seilschaften-Leistungselite in den Unternehmerparteien.
 
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Immerhin bekommen jetzt immer mehr -auch ältere- Erwerbslose wieder einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz,- und wir tun gut daran, alles zu tun, auch (wieder) zu diesen Gewinnern, diesen glücklichen Menschen zu gehören.

Denn: Wer will, abgesehen von ein paar Quasi-Nachkommen des Griechen, der in seinem Faß glücklich gewesen sein soll, ewig von Almosen leben?
Doch zu welchen Bedingungen , läßt du leider außen vor . Wer hier wohl der glückliche Gewinner ist ? Vielleicht hilft dir hier ein paar Tage Steine - anstatt Sprüche zu klopfen ?
 

jockel

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Immerhin bekommen jetzt immer mehr -auch ältere- Erwerbslose wieder einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz,- und wir tun gut daran, alles zu tun, auch (wieder) zu diesen Gewinnern, diesen glücklichen Menschen zu gehören.

Denn: Wer will, abgesehen von ein paar Quasi-Nachkommen des Griechen, der in seinem Faß glücklich gewesen sein soll, ewig von Almosen leben?
Frühzeitig in den Schulen wird durch das 3gliedrige Bildungssystem sozial ausselektiert, dann erwartet die Jugendlichen die Hartz-IV-Lebensvorbereitung nach Vorbild Fröbelschule von Bochum-Wattenscheid, weil es in den wenigsten Fällen Lehrausbildungsplätze gibt. Lehrlinge werden auch typischerweise nach bestandener Prüfung nicht von den Betrieben eingestellt - bestenfalls als ewige Kostenlos-Generation Praktikanten. Mehr darf fürs Volk nicht drin sein.

Öffentliche Bildungsgelder fließen per schwarzgelbem Befehl nicht in den öffentlich-rechtlichen Bildungssektor, sondern gemäß den Privatisierungsvorstellungen der Bertelsmann-Stiftung in private Eliteschulen. Die öffentlichen Bildungseinrichtungen für's gemeine Volk sollen wie das Volk selbst verrotten.

Beispiel gefällig? Bitte gern:

MDR, Sendung "exakt" vom 01.03.2011, 20:15 Uhr: Fördermillionen für eine Privatschule - Video

downloadbares Sendemanuskript "Fördermittel für eine Privatschule", 60KB, PDF-Format

Wer hatte seine schwarzen Dreckspfoten wieder drin? Der thüringische Ex-Ministerpräsident Althaus. Das Geld für Bildung ist knapp. Also steckt man es besser in den Nachwuchs der künftigen, eigenen Machtelite. So sieht Bildungsförderung in Wahrheit aus und nicht so wie die Nebelkerzen der von der Leyen und Schavan.

Warum eigentlich sollen die Alg-II-Empfänger nach schwarzgelber Vorstellung von den kommunalen Jobcenter statt den Arbeitsagenturen und ARGEn betreut werden?

Ich betone ausdrücklich das Wörtchen "betreuen" = "verwahren" = gleichbedeutend für entsorgen ganz nach der Festsetzung der privaten Unternehmensberatung Roland Berger mit deren Einteilung der Arbeitslosen in Markt-, Beratungs- und dem übergroßen Teil der Betreuungskunden, denen keinerlei Förderung mehr zusteht. Die Mittel der Berufsaus- und -weiterbildung, der Berufsförderung langen hinten und vorne nicht mehr für die gesamte Fläche der BRD, sondern nur noch für die Inseln - die Ballungsgebiete. Also wer in pleitegegangenen Industrie- oder landwirtschaftlichen Regionen als Arbeitsloser lebt, wird auch zum entsorgtem Betreuungskunden, hat Prech gehabt. Ich wette, auch die fallen aus der geschönten Arbeitslosenstatistik. Die Arbeitslosenvermittlung und -förderung reicht also nur noch für die Ballungsgebiete und weiter nicht. Und da will man seine arbeitslosen Schäfchen durch persönliche "Feindberührung" mit der Verwaltungsverwahrwelt der Jobcenter und Optionskommunen im Griff haben oder bekommen. Eine Förderung jenseits der Grenzen der Landkreise ist viel zu teuer, wird nicht mehr bewilligt werden. Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn die Obrigkeit der Arbeitslosenverwahranstalten die arbeitslosen Schäfchen persönlich kennt, dann kann man diese Leute auch besser mit Auflagen und Sanktionen schinden. Jeder Arbeitslose hat seinen persönlichen Peiniger und Leuteschinder. Fälle von ausufernden Sadismus gegen Arbeitslose sind da nicht ausgeschlossen. Das können die Arbeitsagenturen und ARGEn schon wegen der Masse der Arbeitslosen überhaupt nicht bewältigen.

Das ist der eigentliche schwarzgelbe Hintersinn Alg-II-Empfänger durch örtliche Jobcenter und Optionskommunen zu "betreuen". Willkommen im bundesdeutschen Mittelalter, wo noch von der Obrigkeit organisierte Zucht und Ordnung herrscht.

In der BRD gibt es jede Menge Arbeit, vorwiegend von Unternehmern organisierte steuer- und beitragshinterzogene Prekärbeschäftigung und Schwarzarbeit. Von sv-pflichtversicherter Vollerwerbsarbeit zu ortsüblicher oder tariflicher Bezahlung wollen Unternehmer in ihrer Gier zum Sozial- und Lohndumping nichts wissen. Die Preise von Waren und Leiastungen bleiben gleich oder steigen. Unter solchen Produktionsbedingungen explodieren logisch - die Profite und Gewinne der Unternehmer. Schön, daß man solche Arbeit staatlich fördert und nicht strafverfolgt, zumindest immer duldet. Nur übertreiben sollte man es auch nicht wie Schlecker oder Kik. Da kommen wieder paar Dreckflecken an der sonst blütenreinen, selbstbeweihräucherten Wohltäterweste der Unternehmer.

Schon ab einem Alter von 30 Jahren aufwärts wird in bundesdeutschen Landen in den Betrieben wieder aussortiert und dann sehe zu wie Du bis 67 über die Runden kommst. Das ist die Kategorie der Betreuungskunden gemäß § 121 SGB III Abs. 3 mit einer Arbeitslosendauer jenseits der 3 bzw. 7 Monate und mehr (= Betreuungskunden). Das ist das christlich-neoliberale, abfällige Menschenbild der Politiker, der Bürokraten, der Unternehmer, der Armutsbildungsindustrie, der Arbeitslosenverwahranstalten (Arbeitsagenturen, ARGEn, Jobcenter, Optionskommunen), der gemeinnützigen Verbände und Organisationen. Existenzsichernde, sv-pflichtversicherte, dauerhafte Vollerwerwerbsarbeit zu ortsüblichen und tariflichen Bedingungen stehen den in die Arbeitslosigkeit Gejagten nicht mehr zu, auch wenn 20 oder 100 Mal die Menschenwürde im Grundgesetz steht.

Der Mensch in diesem Land BRD ist eine Handelsware mit Verfallsdatum, wird von den genannten Leuten für wertlos erklärt, nach ausreichend kräftiger Ausplünderung zum Verrotten und Vergammeln entsorgt. Soll er doch zusehen wie er mit 67 dann überlebt. Das ist das schwarzgelbe Grundverständnis von Eigenverantwortung und -vorsorge - im Klartext von schwarzgelben Sozialrassismus, verordnetem Berufsverboten und kurzer Lebenserwartung wegen zunehmender psychischer Erkrankungen bei diesen Ausgesonderten.

Das habe ich gestern wieder sehr deutlich von amtlicher Seite, in schönen Worten verpackt, zu hören bekommen.

Warum also soll man schwarzgelbe Seilschaftslumpen mit Selbstbedienungsverständnis zum Wohle ihrer eigenen, schon dicken Brieftaschen noch wählen.

Die Projekte 50plus sind doch nur Hochglanzverpackung ohne Inhalt. Ganz nach Art des schwarzgelben Hauses wird gelogen, betrogen, gefälscht, öffentliche Gelder umgelenkt zur Verschwendung der eigenen Privatwirtschaftsclique. Das ist das Selbstverständnis wie sich diese Leute selbst fördern und das prekär beschäftigte oder arbeitslose Volk zur Finanzierung über Abgaben, Steuern, Beiträge und Gebühren mit Zwang auffordern.

Es sind französische und nordafrikanische Unruheverhältnisse zwingend nötig, damit der schwarzgelbe Saustall in Bund, Ländern und Kommunen ausgemistet wird.

Welche Losung verwendete gleich Georg Büchner 1834 in seiner Flugschrift?

Friede den Hütten, Krieg den Palästen!

Wie recht er hatte und er die Mißstände schon frühzeitig erkannte. Viele unserer trägen Spießbürger- und Michel-Zeitgenossen tragen da immer noch Tomaten auf den Augen und ergötzen sich an den bundesdeutschen Verblödungsmedien. Die befassen sich mit den sozialen Mißständen erst, wenn das Elend vor ihrer Tür steht.
 
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Lhara

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Wenn wir also für immer und ewig arbeitslos bleiben, fragt sich, wie wir mit den negativen Folgen umgehen? . Natürlich betreffen die uns nicht, wir 50plus sind immun gegen alles, uns kann das nichts anhaben, uns betrifft das nicht, eher beißen wir uns die Zunge ab, als das zuzugeben ;-)
Genannt werden:

  • Rückzugsbedürfnis bis zur Kontaktangst
  • Selbstisolierung, Selbstausgrenzung
  • Selbstschädigung durch Essen, Trinken, Sucht, FS, Bewegungsmangel
  • Depression, Apathie, Phlegmatie, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit …
  • Ziellosigkeit, Verbitterung, Lebensunlust,
  • massive Unzufriedenheit, Flucht in die Krankheit
  • fehlender Biss sich zu integrieren und zu behaupten und durchzusetzen
Oder betrifft es uns auch? Wie gesagt, uns betrifft das nicht, aber wenn es uns betreffen würde, wären dann 50plus-Selbsthilfegruppen vor Ort eine Lösung? Wer kann dazu die Führung übernehmen? Wer, wenn nicht 50plus, die Elite unter den Arbeitslosen in Sachen Erfahrung und Ressourcen ?
Ich möchte mal auf das zurückkommen, was ich zitiert habe.
Ich bin 50+, bekomme EU-Rente und glaube nicht, dass ich nochmal arbeiten kann in diesem Leben.
Ich habe in diesem System von 17 bis 50 geschuftet, und das meistens für Löhne, die entweder unterm Sozialhilfeniveau lagen, oder knapp drüber.
Dementsprechend "hoch" ist meine Rente, ich komme mit dem Wohngeld ganz knapp übern Sozialhilfesatz und daran wird sich auch nichts mehr ändern.
In den letzten Jahren habe ich aussortiert, was Bekannte oder Freunde betrifft. Ich habe nicht das Geld, wegzugehen, oder weite Fahrten zu unternehmen, und immer eingeladen werden, gibt auf Dauer eine Schieflage, die nicht zu Freundschaft passt.
Ich habe kein Auto, hab eine 35 qm-Wohnung, fahre nicht in Urlaub, bin nicht verheiratet, hab keine Kinder und kann nicht mit Anschaffungen protzen.
Das ist jetzt kein Gejammere, es ist einfach so.
Ich merke immer mehr, dass ich in so einer Art Paralleluniversum lebe.
Die einen haben eben diese Themen zum unterhalten, und die anderen?
Im Fernsehen existieren nur die mit Geld. Scheinbar. Allenfalls ein paar wenige Beiträge befassen sich mit den anderen. Und wenn, dann in einer Art und Weise, die mich immer aufregt.
ZB Arbeitslose, die morgens nicht aus den Federn kommen, die jammern, sie hätten nichts zu essen für die Kinder, aber im Hintergrund steht das neueste Flachbildfernsehgerät und der Aschenbecher quillt über vor lauter Kippen.
Leider ist es so, dass viele, die wenig Geld haben, also arm sind, das so als Makel sehen.
Wonach ich suche, sind Menschen, die irgendwie kreativ mit ihrem Dasein umgehen, trotz wenig Geld.
Und damit meine ich nicht solche, die ein ganzes HAUS auf dem Lande haben und verkünden, sie brauchen nichts.
Und auch nicht die armen Würschte, die saufend am nächsten Kiosk stehen.
Sondern die, die versuchen, hier in diesem Land über die Runden zu kommen, wo die Miete mehr als Essen und alles zusammen kostet.
Wo es zwar Öffis gibt, die aber immer teurer werden.
Diese Leute sind echt schwer zu finden.
 

Roter Bock

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Wenn ich so den Ganzen Text lese, überlege ich wie ich damit klar komme. Die letzten Reste "Wohlstand" sind bei mir nur noch ein Abklatsch der Vergangenheit. Ich besitze exakt noch zwei Hosen, 5-6 Hemden, 1(!) paar Schuhe, mit meiner Frau zusammen ein kleines Haus, einen klapprigen Kombi und einen Hund. Damit geht es mir und meiner Frau noch besser als vielen anderen. Kein Grund zum jammern.

Ich besitze aber noch was anderes, was wichtiger ist - meine Wut. In meiner Wut werde ich wieder 25 und das gibt mir Kraft, gegen die unerträgliche Dummheit der Übergriffe auf mein Leben anzugehen. In solchen Wut - Momenten habe ich keine Schmerzen mehr im Kreuz.

Wir (meine Frau und ich) haben keine Chance auf dem Markt, denn wir haben den Riesen Fehler gemacht, nicht mit dieser Zeit zu gehen. Wozu auch? Diese Zeit taugt nichts! So einfach ist das. Hat man das erstmal begriffen lebt es sich (vom Kopf her) einfacher.

Vieles brauche ich nicht mehr. Fernsehen...überflüssig.
Mitleid...überflüssig.
Freunde...kommt drauf an.
Nachbarn...muss man in Grenzen ertragen.

Mir fehlt ....wegfahren können.
Ein paar mehr Bücher wären gut.
Ne neue Nadel für den Plattenspieler wär nicht schlecht.
Eine Politik für uns und nicht gegen uns, die fehlt mir.

Arbeit ... fehlt mir nicht wirklich (ich fühle mich nicht arbeitslos, ich tue immer was). Wenn meine Überstunden damals richtig gezählt worden wären könnte ich heute schon in Rente gehen.

Die Perspektiven muss man sich selbst geben, die Gesellschaft bringt sie einen nicht vorbei und die Arge ist nur zuständig für die Perspektive der Ausbeuter. Schlimm ist das der ewige Kampf müde macht, aber das tut er so oder so.

Ich denke nicht mehr in "Arbeit" sondern in "Einkommen". In verlogenener Weise wird dauernd Arbeit mit Einkommen verwechselt und beides zusammen mit "Glück" oder "Zufriedenheit".

Übrigens Ausbeuter...(ZAF, Arbeitgeber, Maßnahmeträger) sind auch überflüssig. Und deshalb beschäftige ich auch mich damit, nichts mehr für die zu tun.

Ich weiß das die Arbeitgeber 50+ Menschen lieber im Grab sehen, aber ich habe nicht vor Ihnen den Gefallen zu tun.

Aber falls ne Chance ne reelle Chance ist zu etwas Geld zu kommen (ohne die Nebenerscheinungen dieser Zeit), muss man wach sein. Das bin ich immer noch.

Roter Bock
 

jockel

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Perspektive 50+ ist so überflüssig wie ein Kropf, weil diese Maßnahmeträger nur das Geld des Steuerzahlers via Arbeitslosenverwahrlungsungsämter abgreifen. Sie bekommen diese Gelder von diesen Arbeitslosenverwahrlungsämtern nach dem Gießkannenprinzip. Was auffällt an dieser angeblichen Perspektive:

Wenn die Maßnahmeträger Perspektive 50+ als ersatzweise Förderer und Vermittler anstelle der Arbeitslosenverwahrlungsungsämtern auftreten, so fehlen denen flächendeckend am Ende der Kette das Allerwichtigste - die bewerbersuchenden, einstellungswilligen Arbeitgeber -, die die Einstellungsvorgaben ganz gezielt gegenüber diesen Perspektiveorganisatoren richten. Danach muß sich der Maßnahmeinhalt gestalten. Wo kein Ziel, keine Richtung, kein Licht am Ende des Tunnel für die Teilnehmer zu sehen ist, um sozial wieder auf sicheren Boden zu kommen, hat sich die Maßnahme Perspektive 50+ selbst disqualifiziert. Es wird zur sinnlosen Zeit- und Steuermittelverschwendung. Am Ende muß immer die erfolgreiche, dauerhafte Vermittluing in einen sv-pflichtversicherten Job mit orts- oder tariflicher Arbeitsvergütung stehen.

Und so gibt es so viele Traumtänzer-Maßnahmen, auf die man grundsätzlich verzichten sollte.

Warum werden solche Maßnahmen krampfhaft gestartet?

Jedes Amt bekommt befristet Finanzmittel vom Bund und den Ländern bereitgestellt. Aufgabe des Amtes ist es, diese Gelder in vorgegebenen Fristen sinnvoll mit hohem Nutzeffekt zu verwenden, ansonsten kassiert die vergebende Stelle die Mittel wieder ein. Wenn das öfter mit dem ungenutzten Rückfluß passiert, dann macht man das Arbeitslosenverwahrlungsungsamt auch dicht. Also beauftragt man gute Duzbrüder in der Armutsbildungs- und Armutsbeschäftigungsszene unausgereifte Placeboveranstaltungen sich aus den Fingern zu saugen, möglichst ohne die Leute zu vermitteln. Man tut so, als wenn ein Teil davon mit seinen Bewerbungen scheitert oder zum Bewerben unfähig sei.

Warum tut man nur so als ob?

Wenn man keine Vermittlungserfolge real nachweisen kann oder will, dann muß man sie mit spitzen Bleistift als Statistikmanipulation erfinden. Geht das real nicht oder kauft keiner mehr die Statistiklügen ab, dann fliegen die befristet vertraglich gebundenen Fallmanager und Sachbearbeiter, aber nicht die Beamten der Arbeitslosenverwahrlungsungsämter.

Aufschwung: Arbeitsagentur streicht 10.000 Stellen | FTD.de

Das Märchen von der guten Konjunktur und guten Lage auf dem Arbeitsmarkt, kauft einem niemand mehr ab.

In Wirklichkeit fehlen am Ende eben die bewerbersuchenden, einstellungswilligen Arbeitgeber. Um den Anschein zu erwecken, daß es sie gäbe, setzt man am Ende noch eine öffentlichkeitswirksame Eigenvermarktungsaktion als Börse ober Messe dran, die wie's Hornberger Schießen ausgehen wird.
.
 

Knoedels

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Das Gefühl habe ich allerdings auch :icon_daumen:
Gerade heute habe ich eine neue Fallmanagerin kennengelernt, deren erste Frage an mich war :
Möchten sie das ich sie in Ruhe lasse - dann steuere ich sie gleich aus und sie hören nix mehr von mir ........
oder soll ich mich bemühen sie wieder in Vollzeitbeschäftigung zu bekommen, was ja eigentlich meine Aufgabe ist ......
wenn sie sich allerdings dafür entscheiden das ich sie vermitteln soll, erwarte ich ihre Mitarbeit und Nachweise ihrer Eigenbemühungen - ansonsten sagen sie gleich ich will nicht und ich spar mir die Mühe :icon_neutral:

Nun, ein paar Jahre noch arbeiten würd ich schon gerne noch war meine Antwort und schwupps steckte ich in der Maßnahme 50 plus:confused:

Hat den Vorteil das sie mich ja schonmal irgendwo untergebracht hat (was andere vor ihr nicht geschafft haben) und sie hat mich erstmal 6 Monate vom Hals :icon_party:
Ich sehe das nicht als Chance erstmal, ich betrachte das als abschieben :icon_pause: und so geht es vielen.
Wohin mit diesen Leuten, die ich in den ersten Arbeitsmarkt nicht integrieren kann, aufgrund Alter oder körperlichen Beschwerden - ich stecke sie erstmal in Sinnlosmaßnahmen, Bürgerarbeit oder Ein Euro Jobs, der Rest wird nur noch verwaltet .......
Dabei geht es mir eigentlich garnicht schlecht. Meine Kinder sind groß, gut versorgt (der letzte hat grade die Kurve gekriegt) ich bin ruhiger geworden und nehm alles nicht mehr so wichtig wie in jungen Jahren. Freu mich über jeden Tag meines Lebens an dem die Sonne scheint, es mir gesundheitlich gut geht .....
lg
 

Roter Bock

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Genau das ist das Problem: (kursiv zitiert)

Das Gefühl habe ich allerdings auch :icon_daumen:
Gerade heute habe ich eine neue Fallmanagerin kennengelernt, deren erste Frage an mich war :
Möchten sie das ich sie in Ruhe lasse - dann steuere ich sie gleich aus und sie hören nix mehr von mir ........
oder soll ich mich bemühen sie wieder in Vollzeitbeschäftigung zu bekommen, was ja eigentlich meine Aufgabe ist ......
wenn sie sich allerdings dafür entscheiden das ich sie vermitteln soll, erwarte ich ihre Mitarbeit und Nachweise ihrer Eigenbemühungen - ansonsten sagen sie gleich ich will nicht und ich spar mir die Mühe :icon_neutral:

Nun, ein paar Jahre noch arbeiten würd ich schon gerne noch war meine Antwort und schwupps steckte ich in der Maßnahme 50 plus:confused:

Aussteuern heisst, die Verweigern die Zahlung und eskalieren. Die haben nichts auf der Pfanne und tun dauernd so als ob. Das nervt.

Man kann auch "arbeitswillig" sein ohne in so einer Maßnahme zu stecken. Das ist aber schwer zu transportieren.

Nach der Logik der Arge sind wir:

1. ...mit einen mangelnden Selbstbewusstsein ausgestattet.
2. Übergewichtig
3. Können nicht mit Computern umgehen
4. Haben Schulden wie die Weltmeister
5. Kriegen nix auf die Reihe
6. Suchtkrank
7. ...irgendwie hinterhältig, weil wir unsere Lebenserfahrung gegen die und potentielle Ausbeuter nutzen.

Irgendwas stimmt ja wohl mit uns 50+ nicht - Oder? Ich will auf eines hinaus:

Die Arge stigmatisiert uns, so ist das! Und der leichte Knacks den wir irgendwie durch Arbeitslosigkeit haben spielt denen in Hände. Ein scheinbares Eldorado für Psycho - Pfuscher in den Massnahmen.

Ich kenne diesen Quatsch noch aus der letzten Firma Thema "Teamdiagnose, Teambuilding, Supervision, Kritikgespräche" Abteilung Psychoterror. Genau das blüht in den Massnahmen auch, da sitzt die gleiche Sorte.

Ich habe meinem SB ins Gesicht gesagt, das ich mich gerne bewerbe - aber er sollte doch mittlerweile Wissen, das es für 50+ nur ein "Show-Programm-for-Customer" ist. Als er mir Call-Center aufdrückeln wollte, war meine Antwort ich könnte Leute so schlecht belügen, erst Recht wenn's um Produkte geht die kein Mensch braucht.

Ist trotzdem ohne Sanktion so abgegangen. Ich versuch ja auch meine Selbstständigkeit auszubauen - ich hab mich sowas von vom Arbeitsmarkt verabschiedet...

Das ist aber kein Grund ins Bergfreie zu Fallen. Aber das liegt an einen selbst.

Roter Bock
 
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Du hast zu dem Zitat zwar nichts geschrieben, aber braucht man ja auch nicht, sagt ja eigentlich alles zu den diversen dubiosen Pojekten.
Das schlimme an der ganzen sache ist nur das sich einige Leute noch Hoffnungen machen das so eine "Maßnahme" etwas für sie bringen könnte.
Na ja obwohl einige vielleicht diese Illusion brauchen, damit sie nicht völlig depressiv werden.
Die Hoffnung stirbt eben zuletzt
 
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Gast
...1. Armut: es wird bescheiden gelebt. In einer Stadt wie Frankfurt wo wie sonst nix das Geld zählt, ist man ganz außen vor. Ein kleiner Notgroschen aus bessren Zeiten schmilzt dahin.

2. Kontakte: Praktisch nicht mehr vorhanden - bin damals aus beruflichen Gründen nach Frankfurt gekommen: mit eben diesen sozialen Kontakten. Die sind weg. Es gibt in Frankfurt keine Hartz 4 Inis. Bleibt die Volkshochschule (Wenns Geld reicht...).
Monatskarte kosten 56 Euro. Und dann die tägliche Hetze und Diskriminierung. Die zynischen Kommentare in Presse und TV, von Politikern.

3. Gesundheit lässt nach (nicht wegen der fehlenden Arbeit !).

4. Selbstmordrate bei Hartz 4 soll weit über den Durchschnitt liegen.

5. Schikane vom Amt: X-fache Zuweisungen, Ein Euro Jobs. VA's. Zur Zeit Sozialgerichtsprozess. Beleidigungen vom PAP bei Besuchsterminen.

Grü:icon_daumen:ße
 

jockel

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Das Gefühl habe ich allerdings auch :icon_daumen:
Gerade heute habe ich eine neue Fallmanagerin kennengelernt, deren erste Frage an mich war :
Möchten sie das ich sie in Ruhe lasse - dann steuere ich sie gleich aus und sie hören nix mehr von mir ........
oder soll ich mich bemühen sie wieder in Vollzeitbeschäftigung zu bekommen, was ja eigentlich meine Aufgabe ist ......
wenn sie sich allerdings dafür entscheiden das ich sie vermitteln soll, erwarte ich ihre Mitarbeit und Nachweise ihrer Eigenbemühungen - ansonsten sagen sie gleich ich will nicht und ich spar mir die Mühe :icon_neutral:

Nun, ein paar Jahre noch arbeiten würd ich schon gerne noch war meine Antwort und schwupps steckte ich in der Maßnahme 50 plus:confused:

Hat den Vorteil das sie mich ja schonmal irgendwo untergebracht hat (was andere vor ihr nicht geschafft haben) und sie hat mich erstmal 6 Monate vom Hals :icon_party:
Ich sehe das nicht als Chance erstmal, ich betrachte das als abschieben :icon_pause: und so geht es vielen.
Wohin mit diesen Leuten, die ich in den ersten Arbeitsmarkt nicht integrieren kann, aufgrund Alter oder körperlichen Beschwerden - ich stecke sie erstmal in Sinnlosmaßnahmen, Bürgerarbeit oder Ein Euro Jobs, der Rest wird nur noch verwaltet .......
Dabei geht es mir eigentlich garnicht schlecht. Meine Kinder sind groß, gut versorgt (der letzte hat grade die Kurve gekriegt) ich bin ruhiger geworden und nehm alles nicht mehr so wichtig wie in jungen Jahren. Freu mich über jeden Tag meines Lebens an dem die Sonne scheint, es mir gesundheitlich gut geht .....
lg
Das Du einstweilen Ruhe vor Deiner Fallmanagerin hast und alles auf Dich gelassen zukommen läßt, daß kann ich nachvollziehen. Da wirkt so eine Maßnahme wie eine LMA-Pille. Das böse Erwachen bei diesem Sinnlos-Parken-Procedere ist, daß man keinen anständigen, leistungsorientierten Arbeitsverdienst mit Lohnsteuern und SV-Beiträgen hat. Wenn Du dann mal Deine Altersrente beantragen willst, fehlen Dir die rentensteigernden Beitragsjahre. Das heißt entweder keine Altersrente oder Hungerrente. Auf die Grundsicherung verlasse Dich mal überhaupt nicht. Schwarzgelb hat am Bestandsschutz aller gesetzlichen SV-Systeme im Auftrag ihrer Befehlsgeber - der Unternehmerverbände - kein Interesse. Und wenn die Systeme weiterleben, dann sind sie durch diese Verbrecher privatisiert worden und Du kannst Dir das nicht leisten.

American Way of Life läßt grüßen. In die Richtung des ungezügelten Marktradikalismus will Schwarzgelb. Die gehen gnadenlos über Leichen.

Ich selbst lebe nicht gerne von der Hand in den Mund. Ich will langfristige Lebens- und Arbeitsperspektive und nicht so einen kurzsichtigen Spielplatz-Beschäftigungsquatsch. Wir sind doch keine Kleinkinder, die man in den Sandkasten zum Burgenbauen setzt.
 

jockel

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Du hast zu dem Zitat zwar nichts geschrieben, aber braucht man ja auch nicht, sagt ja eigentlich alles zu den diversen dubiosen Pojekten.
Das schlimme an der ganzen sache ist nur das sich einige Leute noch Hoffnungen machen das so eine "Maßnahme" etwas für sie bringen könnte.
Na ja obwohl einige vielleicht diese Illusion brauchen, damit sie nicht völlig depressiv werden.
Die Hoffnung stirbt eben zuletzt
Manchmal spinnt die Forensoftware, obwohl man was ins Editierfenster eingegeben hat, bekommt man die Fehlermeldung man solle mindestens ein Zeichen eingeben. Was Du dann siehst ist der Punkt. Alles was vor dem Punkt eingegeben wurde, ist weg.

Das Forum ist auch nur ein Mensch. Irgendwann wird selbst dieses trieste Thema Arbeitslosigkeit der Software zuviel. Vielleicht denkt die Software sogar als KI mit uns mit?
 

jockel

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... Man kann auch "arbeitswillig" sein ohne in so einer Maßnahme zu stecken. Das ist aber schwer zu transportieren.

Nach der Logik der Arge sind wir:

1. ...mit einen mangelnden Selbstbewusstsein ausgestattet.
2. Übergewichtig
3. Können nicht mit Computern umgehen
4. Haben Schulden wie die Weltmeister
5. Kriegen nix auf die Reihe
6. Suchtkrank
7. ...irgendwie hinterhältig, weil wir unsere Lebenserfahrung gegen die und potentielle Ausbeuter nutzen.

Irgendwas stimmt ja wohl mit uns 50+ nicht - Oder? Ich will auf eines hinaus:

Die Arge stigmatisiert uns, so ist das! Und der leichte Knacks den wir irgendwie durch Arbeitslosigkeit haben spielt denen in Hände. Ein scheinbares Eldorado für Psycho - Pfuscher in den Massnahmen.

Ich kenne diesen Quatsch noch aus der letzten Firma Thema "Teamdiagnose, Teambuilding, Supervision, Kritikgespräche" Abteilung Psychoterror. Genau das blüht in den Massnahmen auch, da sitzt die gleiche Sorte.

Ich habe meinem SB ins Gesicht gesagt, das ich mich gerne bewerbe - aber er sollte doch mittlerweile Wissen, das es für 50+ nur ein "Show-Programm-for-Customer" ist. Als er mir Call-Center aufdrückeln wollte, war meine Antwort ich könnte Leute so schlecht belügen, erst Recht wenn's um Produkte geht die kein Mensch braucht....

Roter Bock
Das mit dem Melden beim Amtsarzt und sich beim Psychologischen Dienst eine MPU über sich ergehen lassen sollen, habe ich vor kurzem auch von einer Stellvertreterin meiner Fallmanagerin erleben dürfen. Ich kenne diese Vertreterin nur via E-Mailverkehr, aber nicht vis-à-vis. Hätte Sie mir persönlich gegenübergestanden, wäre ich nicht ruhig und gelassen geblieben. So einen Umgang kannte ich bisher nicht.

Dabei hatte ich in einer abgeschickten Bewerbung einen AG nur nach seiner software- und hardwareseitigen Aiusstattung seiner bestimmten Fachabteilung gefragt, um meinen Bildungsgutschein daraufhin gezielt ausrichten zu können.

In der Jobanzeige dieser Firma wurde ausdrücklich auf gutes Arbeits- und Betriebsklima und erwünschte fachliche Rückfragen verwiesen.

War wohl doch nicht alles so Sahne wie man sich der Öffentlichkeit gegenüber gab.

Die Chefin der Fachabteilung hatte scheinbar nichts Eiligeres zu tun als dieser Stellvertreterin Beschwerdearien vorzutragen, mit dem Auftrag mich zu schikanieren.

Bei solchen Leuten geht die Schublade auf und alle Ü50-Arbeitslosen sind durchweg Demenzfälle. So entledigt man sich des unlösbaren Vermittlungsproblems statt AG ordentlich mal amtlich Tritte zu verteilen, daß sie grundgesetzliche Pflichten zu erfüllen haben - Eigentum verpflichtet zum Allgemeinwohl da zu sein - und nicht nur zum gelegentlichem Einweihen einer regionalen Sozialeinrichtung oder zum Spenden ihrer abgeschriebenen Firmen-PCs.
 
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Ich weiß das die Arbeitgeber 50+ Menschen lieber im Grab sehen, ...
Eine Anmerkung dazu. Generell hast Du sicherlich Recht.

Wohl nicht representativ, aber ich beobachte in der letzten Zeit verstärkt folgendes Spiel:

Arbeitgeber sucht über BA bzw. Arge gezielt nach älteren, qualifizierten und erfahrenen Fachkräften. Vermittlungsvorschlag geht raus. Es kommt zu einem Vorstellungsgespräch. Der betreffende Erwerbslose ist ebenso erstaunt wie erfreut, denn seit Jahren interessiert sich keine Sau mehr für ihn.

Das Vorstellungsgespräch läuft erstaunlich gut, der Arbeitgeber zeigt großes Interesse. Man ist sich scheinbar gegenseitig sehr sympathisch und vereinbart ein paar Tage Probearbeit. Auch das läuft gut, der Bewerber wird gelobt. Balsam für die Seele eines jeden, den seit Jahren eigentlich niemand auch nur zur Kenntnis genommen hat.

Man ist sich einig: es passt. Dann kommt erstmals das Thema Entlohnung und Arbeitsvertrag auf den Tisch. (Der Erwerbslose hat nicht früher danach gefragt, weil er ja arbeiten will und sich durch Forderungen nicht gleich am Anfang ins Aus schießen wollte.) Obwohl angeblich, so klang es immer wieder an, eine erfahrene Kraft dauerhaft benötigt werde, ist nun plötzlich von einer Befristung die Rede. Hinzu kommt, dass das angebotene Gehalt derart niedrig ist (in einem konkreten mir bekannten Fall weniger als der Betreffende vor mehr als 20 Jahren schon verdient hat), dass man eigentlich nicht wirklich anständig davon leben kann.

Wie ich es einschätze, steckt System dahinter. Bei Einstellung von älteren Erwerbslosen und Langzeiterwerbslosen ist eine nicht unerhebliche staatliche Förderung abzugreifen. Wenn man es dann als Arbeitgeber noch schafft, das Gehalt weit zu drücken und den Vertrag zu befristen, ist man auf Unternehmerwolke 7. Eine erfahrene Fachkraft gibt´s dann fast für lau. Und wenn die schöne Förderung ausläuft, gibt es immer einen "guten Grund", den ehedem Geförderten nicht weiter zu beschäftigen. Und dann wendet man sich halt wieder ans Arbeitsamt .... gibt ja genug ältere erwerbslose Fachkräfte.
 
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Manchmal spinnt die Forensoftware, obwohl man was ins Editierfenster eingegeben hat, bekommt man die Fehlermeldung man solle mindestens ein Zeichen eingeben. Was Du dann siehst ist der Punkt. Alles was vor dem Punkt eingegeben wurde, ist weg.

Das Forum ist auch nur ein Mensch. Irgendwann wird selbst dieses trieste Thema Arbeitslosigkeit der Software zuviel. Vielleicht denkt die Software sogar als KI mit uns mit?
Das ist ein moderiertes Forum hier, da kann es auch schon mal vorkommen, das einer übermoderiert, die Schwachstelle Mensch eben.
Gibt eben auch Leute die sich elbst zu ernst nehmen
 

jockel

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Eine Anmerkung dazu. Generell hast Du sicherlich Recht.

Wohl nicht representativ, aber ich beobachte in der letzten Zeit verstärkt folgendes Spiel:

Arbeitgeber sucht über BA bzw. Arge gezielt nach älteren, qualifizierten und erfahrenen Fachkräften. Vermittlungsvorschlag geht raus. Es kommt zu einem Vorstellungsgespräch. Der betreffende Erwerbslose ist ebenso erstaunt wie erfreut, denn seit Jahren interessiert sich keine Sau mehr für ihn.

Das Vorstellungsgespräch läuft erstaunlich gut, der Arbeitgeber zeigt großes Interesse. Man ist sich scheinbar gegenseitig sehr sympathisch und vereinbart ein paar Tage Probearbeit. Auch das läuft gut, der Bewerber wird gelobt. Balsam für die Seele eines jeden, den seit Jahren eigentlich niemand auch nur zur Kenntnis genommen hat.

Man ist sich einig: es passt. Dann kommt erstmals das Thema Entlohnung und Arbeitsvertrag auf den Tisch. (Der Erwerbslose hat nicht früher danach gefragt, weil er ja arbeiten will und sich durch Forderungen nicht gleich am Anfang ins Aus schießen wollte.) Obwohl angeblich, so klang es immer wieder an, eine erfahrene Kraft dauerhaft benötigt werde, ist nun plötzlich von einer Befristung die Rede. Hinzu kommt, dass das angebotene Gehalt derart niedrig ist (in einem konkreten mir bekannten Fall weniger als der Betreffende vor mehr als 20 Jahren schon verdient hat), dass man eigentlich nicht wirklich anständig davon leben kann.

Wie ich es einschätze, steckt System dahinter. Bei Einstellung von älteren Erwerbslosen und Langzeiterwerbslosen ist eine nicht unerhebliche staatliche Förderung abzugreifen. Wenn man es dann als Arbeitgeber noch schafft, das Gehalt weit zu drücken und den Vertrag zu befristen, ist man auf Unternehmerwolke 7. Eine erfahrene Fachkraft gibt´s dann fast für lau. Und wenn die schöne Förderung ausläuft, gibt es immer einen "guten Grund", den ehedem Geförderten nicht weiter zu beschäftigen. Und dann wendet man sich halt wieder ans Arbeitsamt .... gibt ja genug ältere erwerbslose Fachkräfte.
Es geht noch schöner für den AG:

Die Befristung hat das Ziel den Kündigungsschutz grundsätzlich auszuhebeln

und

bei der Förderung (Lohn- oder Gehaltszuschuß) beantragt der AG beim Amt das Ganze auf Tarifbasis. In Wirklichkeit zahlt er nur Dumpinglohn. So erhält er einen erheblich höheren Zuschuß als ihm eigentlich zusteht. Keiner vom Amt kontrolliert diesen Betrug des AG. Eigentlich müsste der Zuschuß auf der Grundlage des tatsächlich gezahlten Dumpingverdienstes gewährt werden.

Der Dumpinglohn hat noch den Vorteil, daß der AG weniger Lohnsteuer, Solibeitrag und Beiträge zur KV, PV, RV, AV und UV überweist.

Viele AG wollen sogar noch mehr Zuschüsse haben, indem sie den Arbeitsplatz des Geförderten in mehrere Arbeitsstellen untergliedern, wenn er räumlich mal im Büro, mal in der Werkstatt, mal im Lager, mal auswärts arbeitet. Eigentlich ist das ein Arbeitsplatz.

Gewußt wie - wenn man lügt, betrügt und bestiehlt. Von nichts kommt nichts - unternehmerisches Geschäftsprinzip in einer Gaunergesellschaft.
 

jockel

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Den Verdacht hatte ich auch, belegen kann ich es allerdings nicht.
Bei jeglicher Förderung mit Fördermitteln und Zuschüssen dürfte es deshalb zwischen allen Beteiligten keine zweiseitigen Verträge zwischen AN und AG oder AG und Amt, sondern grundsätzlich mehrseitige Verträge geben - AG, Amt, AN. Bei Bildungsmaßnahmen gehört noch der Bildungsträger mit in den mehrseitigen Vertrag hinein. Der Vorteil wäre, daß man sich gegenseitig kontrolliert in den eigenen und des anderen Rechten und Pflichten und keine faulen Vereinbarungen getroffen werden können.


Die DDR hatte so was. Das nannte sich im Arbeitsrecht
  • Delegierungs- (§ 50 Arbeitsgesetzbuch der DDR) oder
  • Überleitungsvertrag (§ 51 Arbeitsgesetzbuch der DDR)
Arbeitsgesetzbuch in der Abkürzung AGB

Wenn man die roten Anmerkungen von 1990 rausnimmt, hat maß die letzte Gesetzesfassung

Die BRD hat bis zum heutigen Tag kein solches Arbeitsrecht.

Mehrseitige Verträge - Kann man doch im bundesdeutschen Arbeits- und Sozialrecht auch einführen. Will man aber nicht, weil man von unternehmswegen AN und Arbeitslose von amtswegen über den Tisch ziehen will.
 

Roter Bock

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Auch das sehe ich so:

Bei solchen Leuten geht die Schublade auf und alle Ü50-Arbeitslosen sind durchweg Demenzfälle. So entledigt man sich des unlösbaren Vermittlungsproblems statt AG ordentlich mal amtlich Tritte zu verteilen, daß sie grundgesetzliche Pflichten zu erfüllen haben - Eigentum verpflichtet zum Allgemeinwohl da zu sein - und nicht nur zum gelegentlichem Einweihen einer regionalen Sozialeinrichtung oder zum Spenden ihrer abgeschriebenen Firmen-PCs.

Wir können das drehen und wenden wie wir wollen, es liegt an den Arbeitgebern, die hier eine parlamentarisch geschützte Spezies sind.

Man will uns aber einimpfen, es läge an uns!

Es wird also Zeit, sich gegen Arbeitgeber zu organisieren. Die diversen Taktiken der ZAF - Vermeidung gehören dazu.

Was hat uns den z. B. diese AGG - Missgeburt gebracht? Die AG haben Milliarden für die Schulungskurse Ihrer Personaler ausgegeben, damit die von denen durchgezogene Diskriminierung nicht mehr als solche von den Opfern erkannt werden kann! Das war alles.

Ich persönlich habe das trotzdem mehrfach erlebt, aber immer haarscharf, so das es an Beweisen gefehlt hat.

Unsere sogenannte Demokratie fußt jetzt auf vier Säulen statt auf drei - Legeslative - Judicative - Exekutive und die Lobby Interessen der Unternehmen. Und das ist nicht Verfassungskonform.

Warum sollte eigentlich kein Gesetz existieren, das Arbeitgeber dazu verpflichtet, das der Altersspiegel der eigenen Belegschaft dem demografischen Abbild der Bevölkerung zu entsprechen hat?

Warum sollen Unternehmen nicht für geübte Diskriminierung zahlen?

Das lässt sich locker überprüfen über die Sozialversicherungsnummern, in denen das Geburtsdatum enthalten ist. Das kann man sogar im Hintergrund machen.

Roter Bock
 

Christi

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ein guter Artikel!
Nur gemeinsam sind wir stark!
Ganz unten ist man eh..
und hat nix mehr zu verlieren!
 

silvie0035

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@ Virginie,

sehe ich nicht so! :biggrin:

Aber mit fortgeschrittendem Alter wirst auch Du weise...

"ich wünsch mir einen erfolgreichen, ehrgeizigen Mann, der mir und unseren Kindern etwas bieten kann" kommt einer Frau doch wesentlich schwerer über die Lippen als einem Mann "hübsch und knackig sollte sie schon sein".
Beides hat aber dieselben evolutionsbiologisch sinnvollen Wurzeln.

Das mit der jungen Geliebten, das könnt ihr alten, insolventen Knacker euch abschminken :icon_twisted:


Ich muss Dir Recht geben, auch sie wird älter und faltiger, damit bei den gutverdienenden Männern, die meist schon abgezogt wurden ausgesondert, so wie sie auch die ganzen Jahre nur nach dem Geld schaut, wird sie bald merken, dass das streben nach Glück nicht nur vom Geld abhängt, sondern vom Charakter eines Menschen und den liebevollen Umgang. Merke! die die Geld haben, vermögend sind, sind meist geizig, haben nix herzugeben, wollen nur den jungen Körper benutzen, sich schmücken und sind geizig wie die Sau! Alles hat seinen Preis! Lieber einen insolventen knacker,der lieb, treu und das wenige was er hat mit mir teilt, als ein vermögenden, geizigen Fremdgeher, der die Kuh nur als billige Matratze benutzt und sich durch ihr geldgeiles Denken gefügig hält. Wenn nicht brav, dann keine Zuwendungen, wenn der überhaupt was spendiert?!:icon_eek:

gruß silvie0035
 

Walkingbird

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"Aber der Mensch strebt nach Glück und Zufriedenheit. Wie kann 50plus trotz ständiger Misserfolge und Ablehnungserfahrungen und mit lebenslänglicher Armutsperspektive zu Lebenszufriedenheit im Alltag kommen? Ist das überhaupt möglich? "

-------------------------------------------------------------------------------

Ich habe herausgefunden, das wer sich Ehrenamtlich engagiert ,
Lebenszufriedenheit im Alltag bekommen kann.
 
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Hallo zusammen,

ich selbst bin noch relativ jung (Mitte 20) und mache momentan sehr viel Sport.

Das gut tut, schafft Lebensfreude und Wohlbefinden. Also runter vom Sofa und rein in die Sportklamotten! Für viele Sportarten (joggen, wandern, schwimmen,...) muss man teilweise überhaupt kein Geld, bzw. teilweise nur wenig ausgeben!

Gruß
KdW
 
E

ExitUser

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Warum sollte eigentlich kein Gesetz existieren, das Arbeitgeber dazu verpflichtet, das der Altersspiegel der eigenen Belegschaft dem demografischen Abbild der Bevölkerung zu entsprechen hat?
Tja, warum nicht? Weil schlichtweg nicht nachzuvollziehen ist, daß jemand (Politiker) in die Hand beißen würde, die ihn demnächst füttert (Vergeber des zukünftigen Vorstands- bzw. Aufsichtsratspostens). In dem Fall wird man sich, o Wunder, plötzlich an das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland erinnern ...
Vertragsfreiheit ? Wikipedia

Warum sollen Unternehmen nicht für geübte Diskriminierung zahlen?
Weil niemals jemand für Verfehlungen, sondern stets für die Dummheit bestraft wird, sich erwischen zu lassen.

Das lässt sich locker überprüfen über die Sozialversicherungsnummern, in denen das Geburtsdatum enthalten ist. Das kann man sogar im Hintergrund machen.
Dazu müßte jemand daran Interesse haben.
 
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Was für eine Leichenfledderei :p

Der Faden ist über 3 Jahre alt.

Aber vielleicht gibts ja neue An- / Einsichten
 

Doppeloma

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Hallo CanisLupusGray,

Was für eine Leichenfledderei :p
Der Faden ist über 3 Jahre alt.
Wie wahr, manche "merken" eben auch mit "bauchgefühl" nicht mehr viel ... :icon_evil:

Aber vielleicht gibts ja neue An- / Einsichten
Eher nicht, es wurde wohl schon ALLES dazu geschrieben, was zu schreiben war ...

Ich kann inzwischen sehr gut ohne Arbeit LEBEN ... Rentner, Ü 60, arm aber glücklich ... :icon_hihi:

Was will man mehr, also ZU der Laden hier ... :closed_2:

MfG Doppeloma
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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