Offizielle Eröffnung der BGE-WERKSTATT! (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Atze Knorke

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An die Forumsrunde,

die Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen e.V. (BbG)
gibt sich die Ehre und lädt zum Sommerfest ein!

Dazu gibt es Gelegenheit im Rahmen des Hoffestes für Groß und Klein

am Freitag, 31.08.2012 von 14 bis 18 Uhr in der Danziger Straße 50.

(Zentrum Danziger Str. 50, 10435 Berlin)

Quelle:

https://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/sheets/vortraege/2012/2012-08-31 Danziger50-Einweihung.htm

Die BGE-Werkstatt steht allen Initiativen und Akteuren, die sich
einbringen möchten, offen:

Quelle:

Die BGE-Werkstatt

Gruß Atze Knorke
 

Atze Knorke

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... haben, haben ... @überflüssig, ===> wie wär's mit dem Tipp "bezirksübergreifend" ... :icon_mrgreen:

... dir noch einen angenehmen Tag :icon_smile:
 

Hilfeopfer

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Grundsätzlich sehr zu begrüßen.
Das BGE wird ohnehin kommen und wird schon in allen Parteien diskutiert.
Selbst die FDP hat das BGE entdeckt.
Nun kann sich ja jeder denken, dass ein BGE mit FDP-Handschrift sicher nicht positiv ausfallen wird.
Aus diesem Grund ist die Diskussion ja so wichtig.
 

ethos07

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...
Selbst die FDP hat das BGE entdeckt.
Nun kann sich ja jeder denken, dass ein BGE mit FDP-Handschrift sicher nicht positiv ausfallen wird.
....
Das BGE ist eigentlich bereits sehr gut kritisch durchleuchtet! - Wer sich die Mühe des lesenden Nachvollziehens machen möchte:
https://klartext-info.de/broschueren/Rainer_Roth_Zur_Kritik_des_BGE.pdf (86 Seiten)

Und wer mehr tun möchte als über Forderungen mit all unseren eh nicht mehr zu helfenden Gegnern wie der FdP usw. noch jahrelang weiter pseudo-demokratisch um den heissen Brei herum zu reden, der/die könnte z.B. ganz praktisch an seinem/ihrem Wohnort mithelfen, praktikable andere Forderungen Realität werden zu lassen.
Und diese auch vom Erwerbslosen Forum Deutschland und allen größeren Erwerbslosenbündnissen gut durchdachten und in die politische Diskussion gebrachten Forderungen mit voran bringen:

  • 500 Euro Eckregelsatz (ALG II-Leistung) dazu die vollen Wohnkosten) für Erwerbslose
    [*]10 Euro Mindestlohn pro Stunde , lohnsteuerfrei, für alle, die noch Erwerbsarbeit haben
    [*]und radikale Erwerbsarbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich auf 30 Stunden pro Woche:
https://www.elo-forum.org/images/misc/kein_lohn_unter10.jpg

So kämen wir alle schon ein sehr gutes Stück ganz konkret weiter :icon_smile: :
Aufruf zum Aktionstag 2012
Der deutsche Tag der Einheit als ein Tag der Zwietracht wie jeder Tag vorher und nachher auch?
Oder Tag der Einheit von Erwerbslosen und Erwerbstätigen?

Aktionen am 1., 2. und 3. Oktober: Bis jetzt haben Aktive aus 14 Städten mitgeteilt, dass es in ihrer Stadt eine Aktion geben wird.

Wollen auch Sie sich an diesem Aktionstag mit einer Aktion bei sich vor Ort beteiligen?
Dann teilen Sie das bitte dem Kampagnenrat der Bündnisplattform 10-500 (info at 500-euro-eckregelsatz.de) mit. Weitere Informationen zum Aktionstag:
Weiterlesen...


Weiter aktiv für 10 Euro Mindestlohn und 500 Euro Eckregelsatz!
DGB fordert 8,50 € gesetzlichen Mindestlohn - Kampagnenrat 500 Euro Eckregelsatz nimmt dazu Stellung.


Aufruf
Online- Unterschreiben!


Aufruf
Unterschriftenlisten

Unterschriftenliste zum Sammeln von Unterstützung für die Forderungen der Bündnisplattform.
Weiterlesen...

Eckregelsatz Hartz IV (Bündnisplattform)
Weiteres Flugblatt: 500 € Alg-II-Regelsatz!

Mindestlohn
Hartz-IV-Falle: Einmal Hartz IV - immer Hartz IV?[/B]
BILD, FAZ und Wirtschaftsinstitute haben die in den vergangenen Jahrzehnten behauptete Sozialhilfefalle durch die Hartz-IV-Falle ersetzt.
Da die Leistungen zu hoch seien, gebe es keine Arbeitsanreize. Hartz-IV-Empfänger würden deshalb, immer im "anstrengungslosen Wohlstand" (Westerw.) der Hartz IV-Falle verbleiben. Weiterlesen...

FDP kämpft für Besteuerung von Niedriglöhnern
Druck zeigt Wirkung: DGB rückt von 7,50 Euro Mindestlohn ab

Eckregelsatz
500 € Eckregelsatz – eine sehr bescheidene Forderung![/B]
Die Bundesregierung hat sich mit dem neuen Eckregelsatz von 364 € bis auf Weiteres durchgesetzt. Alle Forderungen nach einer Erhöhung sind zurückgewiesen worden, auch wenn sie noch so kompromissbereit waren. Dennoch ist festzustellen, dass sich bei denen, die für eine Erhöhung des Eckregelsatzes eintreten, die Gewichte in Richtung unserer Forderung nach mindestens 500 Euro Eckregelsatz verschoben haben. Weiterlesen...
.....
500 Euro Eckregelsatz
 

hartz5

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So kämen wir alle schon ein sehr gutes Stück ganz konkret weiter... :icon_smile:
https://www.500-euro-eckregelsatz.de/
Das kannste bei den Träumerlein aber vergessen....da ist keine Hand für was Sinnvollen frei, weil man beide für den Strohhalm braucht, an dem man sich krampfhaft und ohne Sinn und Verstand festklammert.....

Wer wirklich glaubt, es wird in D je ein bGE geben, der ist noch nicht mal in der Realität der letzten Jahre angekommen, in denen einem Erwerbslosen z.B. noch nicht mal das Existenzminimum gewährt wird.....aber klar, da wird es gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz bald Geld für nix geben (und gaaaaaaaaaaaaaaanz bestimmt von der FDP)....:icon_neutral:
 

Hilfeopfer

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Das kannste bei den Träumerlein aber vergessen....da ist keine Hand für was Sinnvollen frei, weil man beide für den Strohhalm braucht, an dem man sich krampfhaft und ohne Sinn und Verstand festklammert.....

Wer wirklich glaubt, es wird in D je ein bGE geben, der ist noch nicht mal in der Realität der letzten Jahre angekommen, in denen einem Erwerbslosen z.B. noch nicht mal das Existenzminimum gewährt wird.....aber klar, da wird es gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz bald Geld für nix geben (und gaaaaaaaaaaaaaaanz bestimmt von der FDP)....:icon_neutral:
lol Willst Du nun wirklich bestreiten, dass das BGE schon längst von den neoliberalen Kreisen entdeckt wurde und dort sehr intensiv diskutiert wird???
Von der politischen Landschaft und den Zusammenhängen null Ahnung aber hier mal ganz dick auftragen.
In diesem Forum ist kein einziger Beitrag mehr möglich ohne auf Mobbing der übelsten Art zu stoßen.
 

hartz5

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In diesem Forum ist kein einziger Beitrag mehr möglich ohne auf Mobbing der übelsten Art zu stoßen.
Naja, Menschen, die um ihre Existenz kämpfen müssen, immer wieder mit dem Märchen vom bGE zu kommen, ist auch eine Form von Mobbing...besonders, wenn die Realität ausgeblendet und Hilfe bei machbaren Verbesserungen nicht geleistet wird...mit Hinweis auf ein bGE.....
 

ethos07

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Dann müßte sich hier die Redaktion m.E. eigentlich einmal mehr entscheiden, ob sie das ELO-Forum nun doch auch als Plattform versteht, auf denen das BGE nun mit solchen Aufrufen propagiert wird...

Meine Position dazu wäre nach wie vor so, wie sie von Martin im Februar dieses Jahres schon einmal formuliert wurde:

https://www.elo-forum.org/austausch-regionalen-ueberregionalen-aktivitaeten/87049-rosenaktion-rosenmontag-um-45-uhr-jobcenter-tempelhof-schoeneberg-post1054612.html?highlight=Rainer+Roth#post1054612

edit:
Hier nochmals der link zu einem wirklich lesenswerten Büchlein, das einem die Augen öffnen kann, weshalb viele Menschen, die seit Jahr und Tag - sei es das Tacheles, die ALSO, das Erwerbslosen Forum Deutschland und und und - Erwerbslose aktiv unterstützen , gegen ein BGE sind und sich stattdessen für die oben im Forum verlinkte Dreisatz-Forderung von "500 Euro Eckregelsatz -10 Euro-Stundenlohn - 30 Stunden-Woche" stark machen:

Rainer Roth (u.a.) : Kritik des Bedingungslosen Grundeinkommens (pdf, 86 Seiten)

(kann auch für 3 Euro an der im pdf angegebenen Adresse bestellt werden.)
 

Kaydo

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Das BGE ist eigentlich bereits sehr gut kritisch durchleuchtet! - Wer sich die Mühe des lesenden Nachvollziehens machen möchte:
https://klartext-info.de/broschueren/...ik_des_BGE.pdf (86 Seiten)

Hallo

Ich habe mich mal mit Rainer Roth beschäftigt.

https://www.elo-forum.org/grundeinkommen/86625-bedingungsloses-grundeinkommen-rainer-roths-einwaende.html

Ich halte seine Mitteilungen für wenig hilfreich. »Links sein« und »linkes Denken« spielt doch heute überhaupt keine Rolle mehr in der Gesellschaft. Es sind Kleinstgruppen, die höchstens durch ihr radikales Verhalten auffallen. Inhaltliche Zustimmung haben solche Überlegungen wie sie z.B. Rainer Roth vertreten, nur in verschwindend geringem Maße.
Und die Linke als Partei ist ja ein Fall für sich. Bei den letzten Wahlen in mehreren Landtagen fiel sie bei den Wählern in die Bedeutungslosigkeit. Und wenn wir uns die Geschichte der LINKEN anschauen, dann fällt auf, dass sich damals die WASG gründete in Westdeutschland, mit dem Anspruch gegen das Unrecht aus Agenda2010 und Hartz4 anzutreten. Später dann gemeinsam mit der PDS aus dem Osten. Und was haben beide in der Sache erreicht? Nichts. Stattdessen stellen sie heute immer noch »Forderungen«. :icon_kotz:


Und wer mehr tun möchte als über Forderungen mit all unseren eh nicht mehr zu helfenden Gegnern wie der FdP usw. noch jahrelang weiter pseudo-demokratisch um den heissen Brei herum zu reden, der/die könnte z.B. ganz praktisch an seinem/ihrem Wohnort mithelfen, praktikable andere Forderungen Realität werden zu lassen.
Und diese auch vom Erwerbslosen Forum Deutschland und allen größeren Erwerbslosenbündnissen gut durchdachten und in die politische Diskussion gebrachten Forderungen mit voran bringen:

500 Euro Eckregelsatz (ALG II-Leistung) dazu die vollen Wohnkosten) für Erwerbslose
10 Euro Mindestlohn pro Stunde , lohnsteuerfrei, für alle, die noch Erwerbsarbeit haben
und radikale Erwerbsarbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich auf 30 Stunden pro Woche:

https://www.elo-forum.org/images/misc...hn_unter10.jpg

So kämen wir alle schon ein sehr gutes Stück ganz konkret weiter :


Wie wir »weiterkommen« kann jede Bürgerin und jeder Bürger für sich selbst überlegen. Und die Zustimmung zum Bedingungslosen Grundeinkommen (bGE) ist in der Bevölkerung um ein Vielfaches größer als zu irgendwelchen linken Projekten.

Andererseits sieht man ja an Katja Kipping, dem Netzwerk Grundeinkommen, Attac und so weiter, dass durchaus auch in der linken Szene »die Zeichen der Zeit« erkannt werden. Sonst würden die nicht einfach zum bGE umschwenken. (Manche glauben aber immer noch, der Sozialismus sei was Schönes. Dabei herrschte in der DDR die Arbeitspflicht. Also Zwangsarbeit. Von dem auch ansonsten totalitären Regime, mal ganz zu schweigen.)

Ich bin sicher: Das Bedingungslose Grundeinkommen wird tausendmal früher kommen, als irgendein »Eckregelsatz«. :biggrin:


Mit Grüßen
 

Hilfeopfer

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...Ich bin sicher: Das Bedingungslose Grundeinkommen wird tausendmal früher kommen, als irgendein »Eckregelsatz«. :biggrin:
Jepp, da kannste drauf wetten und nein ich gründe keinen Club mit Blüm.
Was nun Blüm damit zu tun hat wissen scheinbar nur die Götter.
 

Sinuhe

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Ich würde einen anderen Namen für diesen Thread vorschlagen:

Brüder Grimm

Bevor es ein BGE gibt,friert die Hölle zu.

Aber wenn man wenigstens etwas zum träumen hat....
 

Hilfeopfer

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Scheinbar posten hier besonders gerne lustige Menschen, die sich so wahnsinnig viel mit Politik beschäftigen.
Ist mir jetzt zu mühselig alle Links herauszusuchen.
Aber es gibt ja Google.
Dann gebt da einfach mal der Reihe nach ein:

CDU/CSU Bedingungsloses Grundeinkommen
SPD Bedingungsloses Grundeinkommen
Grüne Bedingungsloses Grundeinkommen
LINKE Bedingungsloses Grundeinkommen
FDP Bedingungsloses Grundeinkommen
Piraten Bedingungsloses Grundeinkommen

Komisch, dass in allen Parteien bereits konkrete Pläne und Vorstellungen für das BGE vorliegen und diskutiert werden.
Aber das machen die ja nur aus Langeweile.
Ich nenne das einen politischen Prozess, der im vollem Gange ist.
 

Nasenbohrer

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Ich nenne das einen politischen Prozess, der im vollem Gange ist.
:icon_daumen: :icon_daumen:

Aber nur um uns HE's verrecken zu lassen!

Denke an mich, was ich jetzt geschrieben habe,
dir werden in ein paar Jahren die Tränen in den Augen stehen
und du wirst sagen:

Im ELO war mal einer, der hatte das Kind beim Namen genannt .....
 

Hilfeopfer

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:icon_daumen: :icon_daumen:

Aber nur um uns HE's verrecken zu lassen!

Denke an mich, was ich jetzt geschrieben habe,
dir werden in ein paar Jahren die Tränen in den Augen stehen
und du wirst sagen:

Im ELO war mal einer, der hatte das Kind beim Namen genannt .....
Auf die möglichen Gefahren habe ich bereits hingewiesen.
Siehe #4
 

Atze Knorke

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Marxsche Utopie
„Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“
oder ein Märchen aus „Das Elend träumt“ …


An die Forumsrunde,

bezeichnend sind diese Art im ELO mit der gesellschaftlichen Auseinandersetzung zum bGe und die unterschätzte Tragweite umzugehen!

Dogmatismus und wenig Toleranz ist kein guter Wegbereiter, es kann die breite Öffentlichkeit bereichern und voranbringen, ansonsten treten „die selbsternannten Experten“ im achten Jahr der budgetschonenden Gesetzgebung auf der Stelle, alles andere ist nur eine „Überlackierung“ von den so gut rhetorisch verpackten Intentionen, die Verhältnisse aktiv und vor Ort zu (ver) ändern, verändern zu wollen, etwas schmeichelnd ausgedrückt, hier ein „Frühstückstreffen, da ein „Arbeitskreis“ und da noch eine „Sozialberatung oder Bürgerhilfe“ … gilt das eigene Ego aufzupolieren, Profilierungssüchtige selektieren in der „arbeitsbeschaffenden Sozialindustrie“, um selbst ihre Position zu festigen… und Kompetenzen hinweg pusten, um sich jedes mal „wichtig tuend und besser wisserisch“ einzumischen und von "innerer Opposition" zu fabulieren … bewusste Zersplitterungen zu inszenieren ...

Doch ist der einzelne Betroffene damit von Existenzsorgen und -nöten befreit? Jeden Tag gibt es Menschen, die aus dem Leben schreiten, die Familien, die es nicht mehr schaffen, Schritt zu halten … die globale Welt da draußen ist im Existenzkampf mitten unter uns … denn dieser Existenzkampf setzt sich in einem quälendem Grundsatzkonflikt fort, denn eine faire und ausreichende Versorgung der Masse durch die Vergütung von Arbeitskraft schon jetzt und auch zukünftig nicht möglich sein wird. Es wird kein auskömmliches Einkommen geben!

Macht nicht das manische Schauen auf Arbeit uns alle krank und die Erwerbslosigkeit frisst die Seele auf?

Geht es nicht vielmehr um ein „Bürgerrecht“, dass allen zu gewähren ist?
Ist es weiterhin „menschenwürdig“, mit einhergehender Bedürftigkeitsprüfung von Transferleistungen bzw. Existenzminimum abhängig zu sein?

Die Abhängigkeit von der Gnade und die Erniedrigung der anderen entfällt, um Hilfe bitten zu müssen. Wer sich einbringen will z. B. auch politisch, muss sich die Fahrt zur Demo, die Tageszeitung oder die modernen Medien leisten können. Schon deswegen setzt politische Partizipation ein Mindestmaß an materieller Absicherung. z. B. durch ein Grundeinkommen, voraus, nicht wahr, liebe Maja …

Empfehle jeden, sich mal den Film – „Grundeinkommen – ein Kulturimpuls“ anzuschauen:

Quelle: Grundeinkommen - Ein Kulturimpuls / Film - YouTube

M.E. darf doch wohl noch eine offene Diskussion in dieser Rubrik möglich sein, eher unerlässlich und beginnt mit der Meinungsfreiheit.

Das größte Hindernis, das es in unserer/der Gesellschaft zu überwinden gilt, ist die Vorrangstellung von Erwerbstätigkeit!
Was würde nun die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns an diesem Missstand ändern? Ein Mindestlohn soll die Erwerbstätigen schützen, ihnen ein Mindesteinkommen sichern, allerdings ein niedriger Mindestlohn.
Er soll Lohndumping verhindern ... das lässt sich nur dann rechtfertigen, wenn Erwerbstätigkeit ein besonderer Rang eingeräumt wird, wenn also genau an dem festgehalten wird, was es zu überwinden gilt. Der Mindestlohn ist bestenfalls solange ein Schutz, solange jemand erwerbstätig ist. Weder öffnet er m. E. eine Tür zum Grundeinkommen, noch ist er ein Schritt auf dem Weg dahin!

Abschließend humoristisch angelegt: Anny Hartmann – bGe:

„Man müsste das Steuersystem umbauen, schon lange fällig oder? Spätestens seit Friedrich Merz gesagt hat: „Öh, die Steuererklärung wird auf einen Bierdeckel passen, alter Schluckspecht!“ ...

Quelle: Anny Hartmann: Bedingungsloses Grundeinkommen - YouTube

Die Kernaussage heißt doch, die Bananenrepublik Deutschland muss runderneuert werden … und um es auf den Punkt zu bringen, es ist die ANGST vor dem MACHTVERLUST (und das in den sämtlichen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen (Spekulations)Strukturen) ...

meint Atze Knorke

(P.S. Das Vorstandsmitglied der BbG ist auch mit der hartzkampagne vernetzt.)
 
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