Österreich: Leiharbeitsfirmen müssen in Fonds für Arbeitslose einzahlen

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

wolliohne

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.321
Bewertungen
831
Leiharbeiterfirmen müssen ab 2013 in einen Fonds einzahlen, mit dem arbeitslosen Leiharbeitern das Arbeitslosengeld aufgefettet wird [...]
Nun kommen auf die Branche laut Standard-Recherchen einige gravierende Änderungen zu. Ab 1. Jänner 2013 wird ein neuer Fonds eingerichtet, über den arbeitslosen Leiharbeitern, die keinen Anschlussjob mehr finden, ein einmaliger Zuschuss zum Arbeitslosengeld gewährt werden kann. Aber auch die Finanzierung von Fortbildungskursen ist möglich.
Die Zeitarbeitsfirmen müssen dafür im ersten Jahr 0,25 Prozent der Lohnsumme einzahlen. Bis 2017 steigt der Satz auf 0,8 Prozent. Im Endausbau sollen so gute zehn Millionen Euro zusammenkommen. Darüber hinaus wird ein bereits existierender Bildungsfonds, der ein Volumen von rund einer Million Euro umfasst, mit der neuen Einrichtung zusammengeführt.
Quelle: derStandard.at Anmerkung JB: Keine schlechte Idee. Warum geht das in Österreich und nicht in Deutschland?
 

hartz5

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
28 Januar 2010
Beiträge
4.476
Bewertungen
1.592
Keine schlechte Idee. Warum geht das in Österreich und nicht in Deutschland?
Weil der Ausbau Deutschlands zu einem Niedriglohnland alternativlos ist.....



*Ironie off
 
E

ExitUser

Gast
Bei den Krankenkassen wurde doch auch eine Fond-Regelung geschaffen, warum nicht auch im Niedriglohnsektor?

So abwegig finde ich die Idee gar nicht, ist bloss noch nicht in den Energiesparbirnen deutscher Politiker angekommen.

Wenn die EU-Kommission schon überall ihr Näschen reinsteckt, sollte sie auch hier mal schauen.
 
E

ExitUser

Gast
In Deutschland stehen die Leihfirmen doch unter Artenschutz.
Denen darf nicht zu viel zugemutet werden, sonst könnten sie ja noch aussterben.
Und das wäre zu viel in der Artenwelt des Arbeitmarktes.
 
E

ExitUser

Gast
In Deutschland stehen die Leihfirmen doch unter Artenschutz.
Denen darf nicht zu viel zugemutet werden, sonst könnten sie ja noch aussterben.
Und das wäre zu viel in der Artenwelt des Arbeitmarktes.
Artenschutz:biggrin:
Dann gehören sie in ein zu errichtendes Reservat, komischerweise vermehren die sich wie die Kan... und immer sprießen neue "Pilze" aus dem Boden.
Zu gute Haltung? Keine natürlichen Feinde?
Ironie : OFF
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten