Ökonom: Mindestlohn kostet massiv Minijobs

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Vor Jobverlusten durch den Mindestlohn hat der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, Clemens Fuest, gewarnt. Den Optimismus von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hält er für verfrüht, berichtet die "Wirtschaftswoche". Die aktuelle positive Konjunkturlage könne täuschen.
Referenz: Nahles jubelt zu früh: Mindestlohn kostet laut Experte massiv Minijobs

"Die Ausweichreaktionen dürften zunehmen, etwa indem Betriebe die Zahl der unbezahlten Überstunden erhöhen."
Das trifft nur für Jobs zu, für die man eine geringe Qualifizierung braucht, ist also m. M. n. obsolet!
 
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Minijobs sind ja amtlicherseits nicht mal förderungswürdig.
 
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Unbezahlte Überstunden sind illegal da ist es Aufgabe der Politik das zu unterbinden .
Völlig egal ob dann wieder ein Unternehmer " Bürokratie" mault!

Mir ist immer noch ganz wirr im Schädel von dieser dummdreisten Bürokratiemonster
Diskussion seitens der Arbeitgeber was die Dokumentation des Lohnstunden anbelangt .

Also irgendwie müssen die uns für komplett verblödet halten!
 
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Unbezahlte Überstunden sind illegal
Nope, unbezahlte Überstunden sind Teil von Angestelltenverträgen und im ges. Rahmen (Arbeitsrecht) somit völlig legal! :wink:
Dabei ist unter einer "Überstunde" nur die Arbeitszeit zu verstehen, "die über die durch Einzelvertrag, Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung bestimmte regelmäßige Arbeitszeit hinausgeht", erläutert Jobst-Hubertus Bauer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV).
https://www.welt.de/finanzen/article6685980/Wann-der-Chef-die-Ueberstunden-bezahlen-muss.html
 
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Mein Arbeitsvertrag sieht die Vergütung von Überstunden vor ebenso mein Tarifvertrag ist ein Tarivertrag für Arbeiter( Bauhaupt).
Dann freu dich, dass du noch einen Tarifvertrag mit solchen Konditionen hast - die Normalität sieht heute leider anders aus,

Und im Angestelltenverhältnis war es immer schon so, dass anteilige Überstunden impliziert waren und das vollkommen legitim.:wink:
 
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Dann freu dich, dass du noch einen Tarifvertrag mit solchen Konditionen hast - die Normalität sieht heute leider anders aus,

Und im Angestelltenverhältnis war es immer schon so, dass anteilige Überstunden impliziert waren und das vollkommen legitim.:wink:
Wenn man dich um die Stunden dennoch bescheißt ist das auch kein Grund zur Freude. Aber Arbeitgeber machen heutzutage eh was sie wollen.
 

pinguin

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Nope, unbezahlte Überstunden sind Teil von Angestelltenverträgen und im ges. Rahmen (Arbeitsrecht) somit völlig legal! :wink:
Stop; unbegrenzt viele Überstunden sind nicht legal, schon gar nicht unbezahlt. Mehr als 10 Stunden je Monat dürfen mit dem Lohn/Gehalt nicht als pauschal abgegolten bestimmt werden. Bin mir jetzt aber nicht ganz sicher, ob diese Grenze vom BAG kommt oder vom EuGH.
 

Texter50

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Und im Angestelltenverhältnis war es immer schon so, dass anteilige Überstunden impliziert waren und das vollkommen legitim.:wink:
Nöö, in meinen Arbeitsverträgen sicherlich nicht. :biggrin:

Und in den Firmen, in denen ne vernünftige Zeiterfassung installiert ist, funktioniert das auch nicht. :icon_mrgreen:

Und mit Mitarbeitern, die pünktlich gehen, is da auch nix zu machen.
Es sind immer die Leuts, die sich für besonders wertvoll und wichtich halten, die auf den Quatsch reinfallen. :icon_mrgreen:

Was für Angestellte zumeist gilt: Überstunden werden nicht bezahlt, sie werden durch Feizeit ausgeglichen.

Zu den Minijobs:
Die gehören eingeschränkt auf Rentner, Schüler und Studenten. Ende.
Diese Konstruktion hat dazu geführt, dass besonders im Dienstleistungsbereich unendlich viele Arbeitsplätze gegen diesen Mist getauscht wurden.
Das kann und darf nicht so weiter gehen.
 

libertad

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Ökonom: Mindestlohn kostet massiv Minijobs
Solche Ökonomen haben denNobelpreis verdient, Nobelpreis im Unsinn labern.

Das dient doch nur dazu, daß sich wenige die Taschen voll machen auf Kosten der Allgemeinheit. Auf solche geistigen Ergüsse sollte man eigentlich gar nicht mehr reagieren.
 
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Nöö, in meinen Arbeitsverträgen sicherlich nicht. :biggrin:

Und in den Firmen, in denen ne vernünftige Zeiterfassung installiert ist, funktioniert das auch nicht. :icon_mrgreen:

Und mit Mitarbeitern, die pünktlich gehen, is da auch nix zu machen.
Es sind immer die Leuts, die sich für besonders wertvoll und wichtich halten, die auf den Quatsch reinfallen. :icon_mrgreen:

Was für Angestellte zumeist gilt: Überstunden werden nicht bezahlt, sie werden durch Feizeit ausgeglichen.

Zu den Minijobs:
Die gehören eingeschränkt auf Rentner, Schüler und Studenten. Ende.
Diese Konstruktion hat dazu geführt, dass besonders im Dienstleistungsbereich unendlich viele Arbeitsplätze gegen diesen Mist getauscht wurden.
Das kann und darf nicht so weiter gehen.
:dank:

Haste völlig Recht!

Überstunden müssen angeordnet, oder zumindest gebilligt werden und wenn das geschieht, müssen sie auch bezahlt werden. (BR)


unter dieser Einschränkung: Nach § 3 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) darf die werktägliche Arbeitszeit acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann jedoch auf zehn Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Monaten durchschnittlich nicht mehr als acht Stunden pro Werktag gearbeitet wird. Das ArbZG geht damit grundsätzlich von einem Freizeitausgleich für Überstunden aus.


Stop; unbegrenzt viele Überstunden sind .
Pinguin, ich wünsche mir für dich eine Lesehilfe.
 

flandry

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... Das trifft nur für Jobs zu, für die man eine geringe Qualifizierung braucht, ist also m. M. n. obsolet!
So einfach ist das nicht: Das sind oft die Jobs, mit denen nicht so gut Verdienende ihren Urlaub, ihre Möbel, ... finanzieren. Z. B. die Kellnerjobs am Wochenende oder die Zustellung der Anzeigenblätter am Wochenende.
 
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Stop; unbegrenzt viele Überstunden sind nicht legal, schon gar nicht unbezahlt. Mehr als 10 Stunden je Monat dürfen mit dem Lohn/Gehalt nicht als pauschal abgegolten bestimmt werden. Bin mir jetzt aber nicht ganz sicher, ob diese Grenze vom BAG kommt oder vom EuGH.
Die Regelungen sind grundsätzlich klar umrissen ( auch wenn sich oft nicht dran gehalten wird).
Was in jedem Fall geht sind über einen Zeitraum von mehreren Monaten von Montag bis Freitag täglich 10 Stunden.
 
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hierheute

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man muss sich die Lebensläufe dieser "Experten" reinziehen bevor man Schmierblätter mit deren ÖKONOMischen Halbwissen verlinkt.
Clemens Fuest ? Wikipedia

Anschliessend kann man dann evtl auch noch die Quelle anschauen, die solche Leute und Ansichten propagiert, danach gibts dann evtl. noch mehr zu entdecken:
SINN-NACHFOLGER
Clemens Fuest soll neuer IFO-Chef werden

Autor:
dpa
Datum:
24.02.2015 14:47 Uhr
Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn geht Ende März 2016 in den Ruhestand. Sein Nachfolge soll nach Willen des Instituts Clemens Fuest werden, derzeit Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung.... (...)

Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn geht Ende März 2016 mit dann 68 Jahren in den Ruhestand. Das Institut in München gab zunächst keine Stellungnahme ab. Fuests Vertrag am ZEW läuft Ende Februar 2018 aus.
Sinn-Nachfolger: Clemens Fuest soll neuer IFO-Chef werden - Management - Unternehmen - Handelsblatt

Für mich persönlich ist das dann auch schon einigermassen klar, wo der Hase langläuft...

OT: Ich habe auch eine "Historie" und bin mit sog. VWL-ern von früh auf in Kontakt gewesen. Für mich persönlich sind das allesamt Nazis.

Kann gerne gelöscht werden.
 

pinguin

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Was in jedem Fall geht sind über einen Zeitraum von mehreren Monaten von Montag bis Freitag täglich 10 Stunden.
Nein, geht eben nicht; zumindest nicht, solange D Teil der EU ist. -> Die höchstzulässige Arbeitszeit je Woche beträgt 48 Stunden, und dabei ist es völlig egal, ob die Arbeitswoche Mo-Fr oder Mo-So dauert. Auch der Ausgleichszeitraum, wenn denn wirklich mal länger gearbeitet werden muß, ist seitens der EU klar definiert und erheblich kürzer als der von D festgelegte. Nur per gültigem Tarifvertrag darf bezüglich des Ausgleichszeitraumes davon abgewichen werden. Sagt EU-Recht. War im Forum hier auch schon Thema.

Keinen Tarifvertrag haben bspw. Beamte; die dt. Regelung hat der EuGH gekippt. Keinen Tarifvertrag haben auch die Arbeitnehmer jener Arbeitgeber, die sich als nicht tarifgebunden erklärt haben und aus ihrem Tarifverbund ausgetreten sind. Für Nichttarifgebundene gilt arbeitszeitrechtlich EU-Arbeitszeitrecht als unmittelbar geltendes Recht.

Der Punkt, daß es die meisten dt. Bürger nicht vernommen haben, ist, daß es die Rechtsprechung des EuGH noch nicht in den Wortlaut des entsprechenden dt. Gesetzes geschafft hat.

@espps
Was ist so scher daran zu verstehen, daß es selbst dann, wenn Überstunden angeordnet sind, keine unbegrenzte Anzahl sein darf? Auch Dir empfehle ich einen Blick ins EU-Recht.
 

Hexe45

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So einfach ist das nicht: Das sind oft die Jobs, mit denen nicht so gut Verdienende ihren Urlaub, ihre Möbel, ... finanzieren. Z. B. die Kellnerjobs am Wochenende oder die Zustellung der Anzeigenblätter am Wochenende.
Ja aber sie finazieren damit auch die Abschaffung des Sozialstaates.
Ich bin heute auch der Meinung-- Minijobs nur noch für Rentner und Schüler.

Oder man sollte zumindest die Höchstgrenze auf ca 150 € absenken.
 
H

hierheute

Gast
Ja aber sie finazieren damit auch die Abschaffung des Sozialstaates.
Ich bin heute auch der Meinung-- Minijobs nur noch für Rentner und Schüler.

Oder man sollte zumindest die Höchstgrenze auf ca 150 € absenken.
Mit dieser Aussage förderst Du das Programm und die Spirale nach unten. Nichts gegen SchülerInnenjobs, bei denen den Lütten mal die Glaskaraffe runterfallen kann und darf und SOLL.

Alles Andere ist diskriminierend und vernichtet Arbeitsplätze.

Der WERT der Arbeit muss neu definiert werden. Und dann an der Steuerschraube gedreht werden und SCHON hätten alle unsere Sorgen kein Land mehr in Sicht.

Ich würde SOOO gerne wieder klavierspielen, hab mir extra ein Keyboard organisiert. Das steht da seit JAHREN rum. Glaubste ich komm dazu?
 
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