OECD-Studie: 10 Prozent der Deutschen besitzen 60 Prozent des Vermögens

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libertad

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Arbeitslosigkeit steigt weltweit an. Das hat zu Folge, dass Löhne und Renten sinken.
Durch Digitalisierung und Automation werden in den nächsten Jahre bis zu 50 % der Arbeitsplätze wegfallen. Den kommenden Generationen droht eine deutliche Verarmung.
Die Spaltung zwischen Arm und Reich wird weiter zunehmen.

OECD-Studie: 10 Prozent der Deutschen besitzen 60 Prozent des Vermögens

Wie sind die Vermögen in den Industriestaaten verteilt? Eine neue OECD-Studie zeigt: In Deutschland klaffen die Besitzverhältnisse auseinander. Vergleichsweise gut steht Deutschland bei der Einkommensverteilung da.

...In Deutschland verdienen die obersten zehn Prozent der Einkommensbezieher 6,6-mal so viel wie die untersten zehn Prozent. Der OECD-Schnitt betrage 9,6 zu 1. Damit liegt Deutschland unter den OECD-Ländern im Mittelfeld auf Platz 14. Allerdings lag der deutsche Wert in den Achtzigerjahren noch bei 5 zu 1, in den Neunzigern bei 6 zu 1 ...

OECD: Vermögen in Deutschland sind besonders ungleich verteilt - SPIEGEL ONLINE
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
In Deutschland verdienen die obersten zehn Prozent der Einkommensbezieher 6,6-mal so viel wie die untersten zehn Prozent
Also das glaub ich nicht.
Alleine die Aldi-Brüder(Bruttoumsatz 50 Milliarden - Vermögen liegt in ihren Stiftungen) verdienen doch schon mehr als das letzte Prozent.
 

KristinaMN

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Alles eine Frage der verwendeten Zahlen. :icon_evil:

In Wahrheit sieht die Statistik für Deutschland noch schlimmer aus, wenn man das Zahlenwerk zerpflücken würde - schon im Ansatz möglich.

Dann würde es keinen großen Unterschied zu Entwicklungsländern geben - und der Anteil wird steigen ....
 

libertad

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Also das glaub ich nicht.
Alleine die Aldi-Brüder(Bruttoumsatz 50 Milliarden - Vermögen liegt in ihren Stiftungen) verdienen doch schon mehr als das letzte Prozent.

Sicher hast du 3,70 Euro weniger auf dem Konto als die Aldi Brüder :icon_kinn:
 
E

ExitUser

Gast
Und was haben der Karl und der Theo von ihren Milliarden?


Nichts!

Beide sind mausetot.


Und ich wette, beide waren wegen ihrer vielen Kohle nie glücklicher oder unglücklicher, als ich es bin.

Verabschiedet euch mal langsam vom großen Zahlenjonglieren.

Die Lebenseinstellung ist entscheidend.
 

*kampfpaar*radikal.A

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Und was haben der Karl und der Theo von ihren Milliarden?


Nichts!

Beide sind mausetot.


Und ich wette, beide waren wegen ihrer vielen Kohle nie glücklicher oder unglücklicher, als ich es bin.

Verabschiedet euch mal langsam vom großen Zahlenjonglieren.

Die Lebenseinstellung ist entscheidend.
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Mööönsch Patenbrigade, :icon_hihi: sach ma an, ist dett nich ön bisserle billig an Kommentar? Da hatte ich doch aber in manchen Zankereien mit Dir hier: schon Gewichtigeres gelesen.

Du verlagerst also die "Problematik der SuperReichen" auf ihre >individuelle
Befindlichkeit
? Seit wann biste denn 'ne Pfaff, dem das jobmäßig zustände?

Das von Dir genannte Zahlenjonglieren hat doch wohl noch 'ne janz andere SichtWeise an Wichtigkeit vonnöten, oda?

Nimmste mal die bertelsmannsche Liz Mohn. Über was verfügt sie eigentlich mit dem HinterGrund ihres gewaltigen Vermögens? Sind das nicht auch "DenkFabriken", deren Ergüsse in die Pollitic einfließen - gar bestimmend werden und nebenbei verkleisternd über ihre Gazetten Eingang finden in so mannig Köpfeles.

Und über welche weiteren Eingriffsmöglichkeiten die SUPERREICHEN aufgrund ihrer immensen Kohle verfügen, ist in seiner Gesamtheit noch garnicht so klar (z. B.: Soros).

Es gibt da einen - oft als einzigen deutschen "ReichenForscher" oder "ReichtumsForscher" bezeichneten - Mann, der dazu so einiges schrieb.

Ein zwar langes Interview mit ihm: Hans-Jürgen Krysmanski, läßt in Form eines SmallTalkes erahnen, was mehr von ihm zu erfahren wäre.
Ein Interview, das reinhorchend, fesselt:

"Das Imperium der Superreichen"


https://www.youtube.com/watch?v=0Ag6ueNd5z0
.

... nebenbei @ Patenbrigade:

:cool: ... in diesem Video liegt eine gravierende Kritik an uns Linken, die Du ja sooo liebst, gelle?
.......Sie zu finden und aufzugreifen, wäre für mich richtiggehend interessant ... ... ...


.

 
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Alleine schon die Überschrift des SPIEGEL ("BILD-Zeitung für Abiturienten" (c) Volker Pispers) soll möglichst viele Klicks im Internet generieren und ein wenig Empörung aufbauen. Mehr nicht.

Mal ehrlich: Selbst wenn 1 Prozent der Deutschen 80 Prozent der Vermögen in diesem Land gehören würden... so what?

Was ist Vermögen? Das sind irgendwelche Immobilien, Aktienpakete, Firmenbeteiligungen usw. Aber es ist erstmal: kein Geld. Kein Cash. Keine Knete.

Gut, man könnte einiges davon versilbern. Und dann? Füsse hoch - an den Strand - Schönes Leben. Und das ist dann also ein Lebenstraum?

Die Vermögensverhältnisse könnten auch ganz anders sein - das Ergebnis wäre immer gleich. Ein Teil der Menschen in diesem Land muß für Geld arbeiten. Ein anderer Teil hat Vermögen. Vermutlich ist es auch bei denen nicht vom Himmel gefallen. Warum es ihnen wegnehmen?
 

USERIN

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Die Vermögensverhältnisse könnten auch ganz anders sein - das Ergebnis wäre immer gleich. Ein Teil der Menschen in diesem Land muß für Geld arbeiten. Ein anderer Teil hat Vermögen. Vermutlich ist es auch bei denen nicht vom Himmel gefallen. Warum es ihnen wegnehmen?


Eben nicht (siehe auch Gini-Koeefizient im Ländervergleich)

Und man kann sich auch die Frage stellen, warum Einkommensquellen unterschiedlich mit Abgaben belegt werden?

Wer es gerecht findet, dass z.B. Einkünfte aus Kap.-Vermögen geringer belastet werden als Erwerbseinkommen sollte weiter in Deutschland bleiben (und auch weiter Merkel wählen).
 
E

ExitUser0090

Gast
Was ist Vermögen? Das sind irgendwelche Immobilien, Aktienpakete, Firmenbeteiligungen usw. Aber es ist erstmal: kein Geld. Kein Cash. Keine Knete.

Es ist aber Vermögen. Immobilien werden allerdings normalerweise in solchen Statistiken nicht erfasst.

Vermutlich ist es auch bei denen nicht vom Himmel gefallen.

Bei den meisten vermögenden Personen schon. Der Großteil ist altes Geld, also Erbschaften.

Warum es ihnen wegnehmen?
Damit sich die Bonzen angemessen am Gemeinwesen beteiligen. Nur die Reichen können sich einen schwachen Staat leisten. Die Mehrheit der Bevölkerung nicht.


Passend zum Thema ein Interview mit Jens Berger.

Was wissen wir denn überhaupt über die Vermögensverteilung in Deutschland? Gibt es gute Statistiken, die uns zumindest Schätzungen ermöglichen?

Jens Berger: Das ist die größte Überraschung, die auch ich als Buchautor beim Schreiben hatte: Nein, valide Zahlen gibt es nicht. Grund dafür ist, dass etwa das Statistische Bundesamt, dessen Aufgabe das Erheben solcher Zahlen ja eigentlich wäre, gerade bei den Vermögen nichts erhebt.

[...]

Ich habe deshalb zum einen auf Schätzdaten zurückgegriffen, zum anderen auf Daten aus Umfragen renommierter und seriöser Institute wie dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) oder der Deutschen Bundesbank.
Sie fordern in ihrem Buch ja auch eine Vermögenssteuer.

Jens Berger: Das Erstaunliche an der ganzen Debatte ist in der Tat, dass Otto Normalbürger häufig denkt, er selbst sei von einer Vermögenssteuer betroffen. Dafür gibt es wohl zwei Gründe – erstens sicherlich Kommunikationsfehler der Befürworter einer Vermögenssteuer, und zweitens eine Verdrehung der Argumente durch die, von denen Otto Normalbürger seine Informationen hat.

Jens Berger: ?Die Reichen werden immer reicher, die Superreichen immer superreicher? | annotazioni.de
 

XxMikexX

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:biggrin:Dieser Beitrag wurde als nicht lesenswert gnadenlos gelöscht, in Eigenzensur.
 
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