obergrenze kdu koeln

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mario100

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weiss jemand was die obergrenze für eine person warmmiete in köln ist?
 

Hartzeola

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Mietobergrenzen
Seit dem 15. Mai 2012 gelten aufgrund eines Urteils des Bundessozialgerichts auch in Köln folgende Mietobergrenzen für ALG-II-Bezieher: Personen Wohnungsgröße Kaltmiete (max. m²-Preis)

  • 1 50 m² 362,50 €* max. 7,25 €/m²
  • 2 65 m² 471,25 € max. 7,25 €/m²
  • 3 80 m² 580,00 € max. 7,25 €/m²
  • 4 95 m² 688,75 € max. 7,25 €/m²
  • 5 110 m² 797,50 € max. 7,25 €/m²
  • 6 125 m² 906,25 € max. 7,25 €/m²
  • 7 140 m² 1015,00 € max. 7,25 €/m²

Hartz IV Miete | Rechtsanwalt Pankalla Köln
 

biddy

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Seit Mitte 2013 gelten in Köln:

Eine Kaltmiete (Grundmiete einschl. Mietnebenkosten ohne Heizkosten) von bis zu 8,25 €/qm ist generell
angemessen. Dabei werden die Angemessenheit der Grundmiete (6,25 €) und der Nebenkosten kalt (2,00 €)
getrennt auf ihre Angemessenheit hin überprüft.

Die Wohnungsgröße richtet sich nach der Anzahl der zu berücksichtigenden Personen.
Angemessene Wohnungsgrößen:

1 Person max. 50 qm
2 Personen max. 65 qm
3 Personen max. 80 qm
4 Personen max. 95 qm
5 Personen max. 110 qm
6 Personen max. 125 qm
7 Personen max. 140 qm
je weitere Person jew. zzgl. 15 qm

An Heizkosten können i. d. R. bis zu 1,30 €/qm übernommen werden. Darüber hinaus gehende Heizkosten
werden jeweils geprüft.
Quelle: https://www.jobcenterkoeln.de/commo...zum_Wohnungswechsel_50-01-127_ab 01.06.13.pdf

50 qm x 8,20 € = 410 € Grundmiete inkl. kalte Nebenkosten/Betriebskosten
50 qm x 1,30 € = 65 € Heizkosten
= 475 € insgesamt
 

regievirginier

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In Köln werden auch Ausnahmen gemacht. Jobcenter hat mir noch nie Probleme wegen der KDU gemacht. Weder bei Erstantrag noch mehreren WBA/neuen Erstanträgen aufgrund Unterbrechungen wg. Arbeitsaufnahme ohne Aufstockung. Lebe allein und habe 55 qm. Sonst auch (etwas) teurer als hier vorher angegeben. Vor Jahren hat mir jemand gesagt, dass es darauf ankommt, wie lange man dort schon wohnt (jetzt schon weitaus mehr als 10 Jahre).
 

biddy

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Als ich noch in Köln wohnte, habe auch ich unangemessen gewohnt (seeehr unangemessen!). Als nach einigen (vielen) Jahren die Kostensenkungsaufforderung kam, war die schnell vom Tisch nach einer wirklich netten Unterredung (nicht beim JC, sondern diejenigen, die für den Wohnraum zuständig waren), da ich auf Nachfrage von dort bereit war, einige wenige Zehner aus meinem Erwerbstätigenfreibetrag selbst dazuzuzahlen (der Bearbeiter hatte einen geringeren Betrag haben wollen als ich vorgeschlagen hatte ...) - die Unangemessenehit lag aber einige 100 € über der Angemessenheitsgrenze.
Die wissen, dass es kaum bezahlbaren Wohnraum in Köln gibt - schon gar nicht für diesen Satz, der als angemessen gilt.

Bin aber jetzt doch umgezogen ins ländliche Umland (Dorf); nicht mehr Stadt Köln. Hier liegt die Angemessenheitsgrenze im Übrigen höher als in Köln (Grundmiete mehr als in Köln, Betriebskosten wie in Köln 2 €/qm, aber auch wieder Heizkosten mehr als in Köln). Echt ein Witz.
 
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