Obdachlos/Umzugskosten in andere Stadt

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Kneecap

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Hallo Frenuser,

Folgender Sachverhalt:

Ich Wohne seit 12.02.2009 in einem Wohnheim für Obdachlose in Stuttgart.
ALG-2 ist Bewilligt,Kosten der Unterkunft in Höhe von 5,65€ /Täglich werden Übernommen.
Meine Wohnungseinrichtung habe Ich nicht mehr,da die Unterbringung von eigenen Möbeln hier nicht gestattet ist.

Nun habe Ich folgende Frage:
Ich habe im Internet nach Wohnraum geschaut,Bundesweit,und ein Angebot für ein Zimmer in Hamburg bekommen.
Persönlich würde es mir nicht´s ausmachen auch in den Norden zu ziehen.

Wie Verhält es sich nun mit den Unterkunftskosten?

Würden diese auch Ubernommen wenn Ich nach Hamburg ziehe,ein wichtiger Grund liegt ja nicht vor.
Würde die Kaution Übernommen werden ?
Wie Verhält es sich mit der Wohnungseinrichtung,ist ja in diesem Sinne keine Erstausstattung,die Unterbringung ist hier halt nicht gestattet und eine Unterstellmöglichkeit hatte Ich nicht.

Meiner Sachbearbeiterin brauche Ich damit garnicht kommen,nachdem Ich wegen der Bewilligung von ALG-2 vor den SG war und das Jobcenter heftig Zurückrudern musste.
Seitdem bin Ich für meine SB Feind No1.

Braucht Ihr noch weitere Informationen um mir darauf antworten zu können ?
Danke schonmal
 

Arania

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Da ein Verbleib in einem Obdachlosenheim immer nur eine Notlösung sein sollte, steht Dir natürlich die Übernahme der Wohnkosten für eine eigene Wohnung zu, wenn die Wohnung angemessen ist, auch die Umzugskosten müssen dann bezahlt werden, allerdings nur innerhalb Deiner Stadt, denn einen Umzug über hunderte von Kilometern finanziert die ARGE nur wenn dort eine Arbeitsaufnahme stattfindet
 

Shearing

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Kneecap schreibt:

"Meiner Sachbearbeiterin brauche ich damit gar nicht kommen, nachdem ich wegen der Bewilligung von ALG-2 vor dem SG war und das Jobcenter heftig zurückrudern musste. Seitdem bin Ich für meine SB Feind No1."

Das bildest Du Dir womöglich nur ein, was glaubst Du wohl, wie oft es Auseinandersetzungen gibt zwischen den ARGEn und ihren Kunden, da stehst Du sicher nicht alleine.
Ursachen sind meist die mit heißer Nadel gestrickten z.T. schwammig formulierten und gerichtlich noch längst nicht ausgeurteilten Bestimmungen des SGB-II.
Für solche "Spielchen" haben die meisten SB gar nicht die Zeit und den Nerv dazu.
Durch die Neuorganisation der ARGEn in nächster Zeit haben die SB auch viel mehr Sorge um ihren eigenen Arbeitsplatz, als sich auf solche von Dir geschilderten Scharmützeleien einzulassen.

Ich kann Dir nur den Rat geben, Dich von solchen Befürchtungen nicht irritieren zu lassen!

Du erkundigst Dich - jetzt und in Zukunft - darüber, was Dir zusteht, beantragst dieses und setzt Dich zur Wehr, wenn Du der Meinung bist, dass man Dich ungerecht behandelt.
Shearing
 
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