Obdachlos mit offenen Augen

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roterhusar

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Sechster Oktober und ich sitze auf Kohlen wegen der Miete.
Im Juni hab ich die Wohnung gekündigt, weil ich zwei Umzugsangebote gehabt habe.
Anfang September hab ich meinen Umzug bei der Arge bekannt gegeben und einen Antrag auf Umzugskosten gestellt.
Die Arge wollte nicht zustimmen, da Lärmbelästigung kein Umzugsgrund wäre und hat mich mit der Aufforderung, ein Polizeiprotokoll als Beweis zu erbringen, abgewimmelt.
Außerdem wäre die Miete um 5 Euro zu hoch.
Ein Polizeiprotokoll gibt es gar nicht, ich wieder hin. Nun wollten sie, dass ich unterschreibe, dass ich ohne Zustimmung umziehen werde. Gewartet, bis sie den Stempel draufgemacht hat und dann in die Tasche gesteckt und ab zum Rechtsanwalt.
An 20. hat der neue Vermieter den Rückzieher gemacht, und der andere auch.
Am 01. hatte ich nur die Hälfte der Leistung auf dem Konto. Ich wusste gar nicht, dass Donnerstags nachmittags nur Berufstätige beraten werden. Also wieder abwimmeln lassen, ich lern das noch.
Freitag morgen hat sich die ARGE bei mir in aller Form entschuldigt. Die Hälfte wird hoffentlich Mittwoch drauf sein, damit ich den alten Vermieter endlich bezahlen kann, solange er mir Aufschub gibt. So funktioniert das System.

Nervös, bedrückt, aber ungebrochen
Gerd
 

redfly

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Die Kündigungsfrist von 3 Monaten lief dann bis September?

Ohne Zustimmung würde ich niemals umziehen. Du bleibst auf alle Kosten sitzen, (Umzugswagen, Helfer, Mietkaution, Doppelmiete, evtl. Erstausstattung usw.). Das kann man i. d. R. als Hilfebedürftiger nicht selber bezahlen. Ich würde versuchen beim bisherigen Vermieter die Kündigung rückgängig zu machen. Er ist nicht dazu verpflichtet! Vielleicht hat er auch schon einen Nachmieter, dann hast du schlechte Karten. In deinem Fall droht jetzt natürlich auch die Obdachlosigkeit. Du musst dir jetzt unbedingt eine angemessene Wohnung suchen und mit Beistand persönlich bei der ARGE vorsprechen. Die schriftliche Zustimmung sollte dir dann sofort ausgehändigt werden. Es ist ein Notfall.
 
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