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Nur Wohngeld beantragen ohne KiZU - Alleinerziehend

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Nika

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#1
Hallo,

ich benötige Hilfe, es geht um einen Antrag auf Wohngeld. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir helft da durchzusteigen.


Zwar hatte ich schon einen Beitrag verfasst, bei dem ich aber um Löschung gebeten habe,
weil ich auf keinen Fall irgendwas in Richtung Hartz IV beantragen möchte.

Vorab und bevor ich mich vor dem Wohnungsamt nackig mache und dann Daten von mir vorliegen,
obwohl ich kein Wohngeld erhalte, möchte ich euch gerne fragen :icon_smile:


1. Ist es grundsätzlich pauschal so, dass über Euro 1.190,00 Einkommen generell kein Wohngeld gezahlt wird?

Ich bekomme Trennungsunterhalt und Kindergeld mein Kind Kindsunterhalt, das diese Summe überschreitet.
Keine weiteren Leistungen durch Behörden/Ämter.

Allerdings habe ich eine sehr hohe Warmmiete :eek:

Ich bin in der Ehewohnung geblieben, weil mich kein Vermieter ohne Einkommen wollte
und ich vergleichsweise sehr günstig wohne bei aktuell Mietstufe 5 (vorher 6)

Beim Wohnungsamt sagte man mir, dies treffe nicht immer zu, ich solle vorbei kommen.
2. Haben die Sachbearbeiter denn dort Ermessenspielraum :confused:

3. Wieso wird hier beim Einkommen Kind 0 Euro als Einkommen eingetragen?
http://www.wohngeldantrag.de/rechen/beispiel3.htm

Wenn man davon ausgeht, das der Antragsteller Unterhalt bezieht, wie in dem Beispiel,
kann man auch davon ausgehen, das Kindsunterhalt gezahlt wird und natürlich auch Kindergeld.

So wie es bei mir der Fall ist. Bei mir im Antrag werden all die Posten als Einkommen abgefragt.

Nicht anrechenbares Einkommen ist Kindergeld.
4. In meinem vorliegenden Antrag muss dies trotzdem angegeben werden.
Warum?

5. Kann man beim Antrag direkt die 6 % nach §12 WoGG abziehen oder wird dies vom Wohnamt errechnet?


In dem Antrag der mir vorliegt von fms.nrw
wird nach:
„Wie hoch ist die monatliche Miete/das Nutzungsentgelt für Ihren Wohnraum einschließlich Betriebskosten?“
gefragt

Ich habe eine Grundmiete, eine Miete für Küchenmöbelund Garage (gehört dazu, musste ich anmieten!),
Betriebskosten/Nebenkosten, Kaltwasser, Heizung.
dazu zahle ich für Warmwasser und Strom mtl. an die Stadtwerke.

6. Trage ich nur Grundmiete und BK/NK ein oder darf ich auch Kaltwasser angeben?
7. Was ist mit der Miete für Küchenmöbelund Garage - gehören die zur Miete dazu?

8. Wie beweise ich, dass ich für mich und mein Kind Unterhalt erhalte?
Reicht eine Bestätigung meines Mannes?
Evtl. Aufforderung des Anwalts dazu, der den Unterhalt errechnet hat?

Es gibt keine Titel oder Vorschüsse vom JA.

9. Was mache ich mit der Erhöhung der DDT 2010?
Darüber habe ich keinen Zahlungsnachweis, außer meine Kontoauszüge.

10. Muss ich meiden Kontoauszüge vorlegen? Wenn ja, was kann ich schwärzen?

Mein Kind hat ein Sparbuch:
11. Reicht da die Kopie, wo alles geschwärzt ist, außer der Zinsen in 2009?

12. Muss man auch Sparbücher, Aktien oder Fonds oder was auch immer,
angeben, die lt. Nachweis für das Finanzamt 0 Euro ausweisen?


:icon_klatsch: Herzlichen Dank!
 

redfly

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#2
Herzlich Willkommen!

Erstmal müsste man den Gesamtbedarf im Bezug auf das ALG II oder der Grundsicherung ausrechnen. Dem wird dann alles an Einkommen, Unterhalt, Kindergeld usw. gegenübergestellt. Freibeträge sind dabei in Abzug zu bringen. In Sachen Vermögen musst du dich Nackt machen, denn alles muss angegeben werden. Angerechnet wird aber noch lange nicht alles, denn auch hier gibt es sozusagen Freibeträge. Ergibt sich dann beim Lebensunterhalt ein Defizit, besteht Anspruch auf ergänzende Leistungen. Womöglich wird man sie aber nur vorübergehend beanspruchen können, da man von der ARGE oder dem Grundsicherungsträger aufgefordert wird Wohngeld zu beantragen.
 

redfly

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#3
Das ist schon klar, aber warum sollte ich kein ALG II beantragen obwohl es mir zusteht. Das hängt doch alles irgendwie zusammen. Besteht nämlich Anspruch auf ALG II, kann man Wohngeld nicht so einfach beanspruchen. Das Wohngeldgesetz wurde erst kürzlich geändert. Das müsste man sich dann mal vornehmen.

Und noch was, sollte die Differenz zwischen Gesamtbedarf und den zufließenden Geldern höher ausfallen, könnte das Wongeld allein den Lebensunterhalt gar nicht sichern. Vermutlich kommt man dann nur über aufstockendes ALG II zum Ziel.
 

Nika

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#4
Hallo kohldampf und redfly,

ich will aus ganz persönlichen Gründen auf keinen Fall was in Richtung ALG II oder HartzIV beantragen.

Darauf hätte ich bestimmt auch keinen Anspruch, weil mein Unterhalt+Kindsunterhalt+Kindergeld zu hoch sind.

Durch meine sehr hohe Miete würde ich aber gerne versuchen Wohngeld zu beantragen.

@ redfly
Es geht ja auch nicht um die Sicherung von Lebensunterhalt, sondern um Zuschuss zur Miete, weil so hoch.

Wo genau im neuen Wohngeldgesetz muss ich denn Was nachlesen?

Dankeschön!
 

redfly

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#5
Du hast das alles irgendwie nicht verstanden. Es kommt ganz darauf an was bei dir Vorrang hat. Hartz IV oder eben Wohngeld. Und das kann man nicht so pauschal beantworten. Dazu müsste man alles mal durchrechnen. Ich will dir jetzt nichts unterstellen, aber wenn man unbedingt keine Transferleistungen beziehen möchte, wird das einen Grund haben. Hier vermutlich ein hohes Vermögen.

Dann beantrage doch einfach Wohngeld. Welche Unterlagen vorzulegen sind, wird dir die Wohngeldstelle dann schon mitteilen.
 

Nika

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#6
Hallo redfly,

das ich keine sg. Transferleistungen beziehen möchte,
hat ganz einfach damit zu tun, das ich kein Sklave und gläserner Bürger werden will.

Mir ist schlecht geworden als ich mich die letzten Tage hier durchs Board gelesen habe und es ist entwürdigend und deswegen will ich damit nichts zu tun haben, solange ich nicht "muss".

Alles andere ist ein Unterstellung und ich finde es ganz befremdlich, was du da für eine Behauptung aufstellst. Du kennst mich doch gar nicht.

Ich verstehe in der Tat nicht, was du meinst, aber vielleicht magst du es einfach nett erklären?

Ich möchte nicht meine ganzen Unterlagen auf Verdacht abgeben und dann uU keine Leistungen beziehen, dann aber mit all meinen privaten Auskünften transparent sein.

Die Wohngeldrechner hier und auch an anderen Stellen helfen nämlich nicht weiter, die einen sagen ja Summe X, die anderen Summe y, das nächste sagt: kein Wohngeld.

Vielen Dank!
 

redfly

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#7
Ich möchte dir gar nichts unterstellen, aber deine "Ansprüche" decken sich nicht mit dem normalen Ablauf in einer solchen Angelegenheit. Deine Ängste kann ich natürlich verstehen, aber es geht um deinen Lebensunterhalt, dafür bist du verantwortlich, besonders für dein Kind.

Du musst auch keine Unterlagen auf Verdacht abgeben, erkundige dich bei deiner Wohgeldstelle (hat bei euch evtl. einen anderen Namen). Ich wünsche dir viel Glück.
 
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