Nur Probleme mit der Arge

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nrwmutter2008

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Hallo,

ich bin leider nach der Geburt meiner jüngsten Tochter (11 Monate) in den Argebezug gerutscht. Erstmalig in meinem fast 33-jährigen Leben.

Seit August gehe ich auf 400 EUR Basis wieder arbeiten, was natürlich angerechnet wird, ist ja auch ok.

Mal unabhängig von allem, wollten die mir damals 8 Wochen Wartezeit zumuten. Ob meine Vermieterin ihr Geld bekommt, war denen egal. Der Kindesvater zahlt leider nicht, obwohl er könnte. Er will halt nicht, bin auch bereits vor Gericht.

Dann wollte ich eine Waschmaschine. Man schickte mir nach 2-monatigem Kampf einen Gutschein. Bei allen drei Möbellagern war über Wochen keine Waschmaschine verfügbar. Somit hab ich mir jetzt selber für 25 EUR eine gebrauchte gekauft.

Die zweite Hälfte der Kaution wollte man nur in Form einer Bürgschaft übernehmen. Nach 4-monatigem Kampf wird das jetzt geldmässig gezahlt und ich muss es darlehensmässig zurückzahlen.

Nun hätte ich die Möglichkeit, einen weiteren Job anzunehmen. Die Arge müsste mir dann monatlich incl. allem nur noch 265 EUR zahlen. Habe dann wegen einem zinslosen Kredit für ein altes, gebrauchtes Auto gefragt. Ansonsten kippt mir auch der 400 EUR Job, da die Tagesmutter ganz woanders sitzt und hier derzeit Notstand ist und ich die auch erst nach dreimonatigem Kampf bekommen habe.

Antwort der Arge :

Ein Darlehen kann nicht gewährt werden, man würde sogar in Kauf nehmen, in Zukunft für alle Kosten aufzukommen, auch wenn dann der Job wegfällt.

Arbeitende Menschen werden nicht gefördert, vorallem wenn sie kleine Kinder haben.

Ich find das so ungeheuerlich! Man riet mir, mir privat Geld zu leihen.

Wer hat da noch Erfahrungen?

Wohlgemerkt müsste die Arge bei mir monatlich richtig zahlen. Denn ich habe nicht nur ein Kind!

Gruss
 
G

Gast1

Gast
NEIN
Es gibt immer nachvollziehbare Gründe, warum jemand nicht arbeiten kann oder will.

JA.

Ich rege mich über die Leute auf, die "Leistungsloses Einkommen" in Form von Zinsen bekommen und nicht mitmachen wollen.
Oder Aktien kaufen und darauf spekulieren, dass der Wert steigt. Denen ist es schnurzegal, dass die Leute in AG 's bis zum Umfallen ackern (und unter Umständen für einen Lohn, der kurz oberhalb der Armutsgrenze liegt), damit die Rendite noch mehr steigt.

Das einzige, was solche Sozialschmarotzer tun, ist Angst haben um ihre Aktien, dass sie an Wert verlieren.

Und nrwmutter2008 mit drei Kinder und diesem Schreibstil wird sicher keine Mimose sein.
Es gibt vielleicht allein erziehende Mütter, die so was schaffen: morgens die Kinder in den Kindergarten/Hort geben, und dann arbeiten gehen.

Aber nicht jede Mutter kann (schafft) das, oder will das.

Deswegen sollte auch bei ALG-II -beziehenden Müttern gelten: wer arbeiten gehen will und das auch schafft, der soll das auch machen. Wer das nicht schafft, der soll dazu nicht gezwungen werden. Egal, wie alt die Kinder sind.

Ich warte noch auf ihre Antwort. Sollte es nötig sein, werde ich mich auch für meine Befürchtung entschuldigen.:icon_pause:
Ich muss mich entschuldigen. Habe über die Stränge geschlagen. Das lag wohl daran, dass ich mal ein Erlebnis in einem anderen Forum hatte, da habe ich etwas vorgeschlagen als Neuling, und einige User sind über mich hergefallen. Ich habe nichts nichts nichts vorgeschlagen, was im Sinne oder in der Denke der Eröffnerin dieses Threads hier war, aber ich war damals erst Mal vollkommen eingeschüchtert.
 

animas

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Ich muss mich entschuldigen. Habe über die Stränge geschlagen. D....
Bei mir brauchste keine Soregen haben. Ich kann das gut verstehen. Ging mir auch schon mal so.
---
Zocken / Spekulieren ist auch keine Leistung. Es ist ein verbrechen!

Meine Mutter hat 4 Kinder und ging bis zur Rente als Nachtschwester im Krankenhaus arbeiten.
Vater war auch arbeiten. Unser Elternhaus hätten wir sonst nie bekommen.
Heute ist sowas undenkbar.
Kaputte Familien sind der Anfang vom Ende. Wir sehen ja wie es in D und E aussieht.
Im Grunde sind es die Frauen, die die Familie führen und zusammenhalten.
 

Knutschie249

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Hallo,

ich bin leider nach der Geburt meiner jüngsten Tochter (11 Monate) in den Argebezug gerutscht. Erstmalig in meinem fast 33-jährigen Leben.

Seit August gehe ich auf 400 EUR Basis wieder arbeiten, was natürlich angerechnet wird, ist ja auch ok.

Mal unabhängig von allem, wollten die mir damals 8 Wochen Wartezeit zumuten. Ob meine Vermieterin ihr Geld bekommt, war denen egal. Der Kindesvater zahlt leider nicht, obwohl er könnte. Er will halt nicht, bin auch bereits vor Gericht.

Dann wollte ich eine Waschmaschine. Man schickte mir nach 2-monatigem Kampf einen Gutschein. Bei allen drei Möbellagern war über Wochen keine Waschmaschine verfügbar. Somit hab ich mir jetzt selber für 25 EUR eine gebrauchte gekauft.

Die zweite Hälfte der Kaution wollte man nur in Form einer Bürgschaft übernehmen. Nach 4-monatigem Kampf wird das jetzt geldmässig gezahlt und ich muss es darlehensmässig zurückzahlen.

Nun hätte ich die Möglichkeit, einen weiteren Job anzunehmen. Die Arge müsste mir dann monatlich incl. allem nur noch 265 EUR zahlen. Habe dann wegen einem zinslosen Kredit für ein altes, gebrauchtes Auto gefragt. Ansonsten kippt mir auch der 400 EUR Job, da die Tagesmutter ganz woanders sitzt und hier derzeit Notstand ist und ich die auch erst nach dreimonatigem Kampf bekommen habe.

Antwort der Arge :

Ein Darlehen kann nicht gewährt werden, man würde sogar in Kauf nehmen, in Zukunft für alle Kosten aufzukommen, auch wenn dann der Job wegfällt.

Arbeitende Menschen werden nicht gefördert, vorallem wenn sie kleine Kinder haben.

Ich find das so ungeheuerlich! Man riet mir, mir privat Geld zu leihen.

Wer hat da noch Erfahrungen?

Wohlgemerkt müsste die Arge bei mir monatlich richtig zahlen. Denn ich habe nicht nur ein Kind!

Gruss


Hallo an alle,:confused:

bei der arge sehe ich nicht mehr durch. Bei mir ist es aber auch nicht viel Besser. Ich bin 50 % schwerbehindert, und habe eine 5 Jahre alte Tochter habe 2006 meine Ausbildung zur Bürokraft angefangen. Da ich da nur 507€ bekommen habe habe ich von der arge immer 297,00 € dazubekommen.

Im Mai vorigen Jahres muste ich aus meiner Wohnung ausziehen, wegen Teror vom Obermieter. Dadrauf hin bin ich erstmal bei einem Kumpel untergekommen. Ich habe eine fristlosekündigung bei meinem vermieter ( Kopie an die Arge ) eingereicht. Dadrauf hin haben die mir gesagt das ich nicht mehr Hilfsbedürftig bin. Obwohl der damalige vermieter die Fristlose Kündigung abgelehnt hat und ich statt im August erst ende Oktober 2008 rausdurfte.

Nun hat die arge von mir wohnungsangebote verlangt diese habe ich auch eingereicht. Da ich aber damal von dem ort weg wollte haben die mir gesagt das ich mit dem wohnungsangebot in die andere Arge muß. Gut und schön das versteht glaube jeder.

Jetzt war aber das problem das ich ja erst meine neue wohnung nach beendigung meines alten mietvertrages annehmen durfte. Die arge hat auch zu einem ortswechsel zugestimmt. Ich muß also sozu sagen in der alten wohnung noch miete bezahlen.

Nun habe ich am 29.12.2008 nun endlich einen änderungsbescheid von der damaligen arge bekommen. Ich hatte mich richtig gefreut das ich nun für den August doch noch geld bekomme. Aber weid gereicht. Ich hätte mich nicht zu früh freuen dürfen.

Ich habe am 08.01 da angerufen. Da wurde mir mitgeteilt das das geld überwiesen wurde und zwar am 29.12.08. da am 09.01 immernoch kein Geld da war habe ich noch einmal angerufen. Da wurde gesagt es wurde kein Geld überwiesen geschweige denn angewiesen. Die haben gesagt das ich bitte persönlich in der Arge vorbei kommen soll. Da es ja Freitag war und es keinen sinn mehr hatte zwecks Öffnungszeiten, bin ich dann am 13.01 bersönlich dort gewesen. Die haben meine Kontoauszüge verlangt weil die mir nicht klauben wollten das ich wirklich kein geld bekommen habe. Die wollten das da alles nochmal bearbeiten. Jetzt der Hammer:

Am 26.01 also gestern habe ich noch einmal angerufen um zu fragen wie weit denn nu die bearbeitung ist. Da hatte die gute Frau in den Rechner geschaut und sagte was für eine Bearbeitung.

Da habe ich Ihr das ganze geschilltert wann ich angerufen hatte und wann ich dort war. Da sagte die frau das ich nicht da war und ja dadrüber auch keine Protokolle vorhanden waren. Da habe ich erstmal geschluckt und die Frau gefragt was die denn eigendlich auf dem amt den ganzen tag machen. Sie hatte mir dann auch gesagt das ich im August 38,90€ auf mein Konto bekommen habe.
Was aber ja nicht so ist. zwecks Kontoauszügen von dem zeitraum die die ja auch am 13.1 Kopiert hatten.

Jetzt weiß ich echt nicht mehr weider. Kann mir vielleicht hier jemand einen Rat geben was ich nun noch dagegen machen kann. Dort auftauchen geht schlecht, da es eine 1 Stündige Zugfahrt ist und die mich wiedermals 13 €uro kostet.

Danke schonmal im vorraus für eure Ratschläge.
 
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