Nur noch ärztliche Grundversorgung bei Arbeitslosigkeit!?

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Laa Luna

Gast
Hallo @ all

ich hatte gerade einen Termin beim Orthopäden.
Und ich bin jetzt ziemlich geschockt.
Was ist mit unserem so hervorragenden Gesundheitswesen los?

Ich habe diesen Arzt auf Empfehlung meines Schwagers aufgesucht.
Beide die gleichen Beschwerden: Schmerzen in der HWS die in den Kopf ausstrahlen.

Es wurde nach der beruflichen Tätigkeit gefragt und ob Sport getrieben wird.

Mein Schwager: berufstätig (Techniker), leicht übergewichtig, treibt keinen Sport, keine Vorerkrankungen der HWS.
Ich: arbeitslos, 2 Kg über Idealgewicht, treibe momentan auch keinen Sport, Diagnosen HWS: linkskonvexe Skoliose, Sklerosierung, Streckstellung, initiale Spondylose ventral.

Therapie meines Schwagers: Röntgen, Einrenken, Halskrause, IBU 800mg
Meine Therapie: Röntgen, Einrenken und die Empfehlung Sport zu treiben.

Ich fagte den Arzt (nach dem einrenken), ob er mir nicht wenigstens Schmerztabletten verschreiben könne.
Seine Antwort: er hat das Gebot der Wirtschaftlichkeit zu beachten. Ich soll doch einfach Sport treiben, dann würde es auch besser. Und wenn mir seine Behandlung nicht passt kann ich mir ja nen anderen Arzt suchen.

Ich dachte der veranlasst ein MRT, um festzustellen ob nicht ein Nerv eingeklemmt ist.

Was soll dass?
Ist das nicht unterlassene Hilfeleistung?
Warum fragen die immer nach der Berufstätigkeit?
Warum wird mein Schwager besser behandelt (ohne Vorerkrankungen)?
Leide ich unter Verfolgungswahn, oder hat jemand schon ähnliche Erfarungen gemacht?

Jede Antwort wird mir helfen diesen Schock zu verarbeiten.
 

Anna B.

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naja...bei einem Feuerwehrmann, der mit HWS-Problemen kommt, wird der Arzt vielleicht sogar eher mal eine AU ausstellen und Schmerzmittel...als bei jemandem, der z.Zt. arbeitslos ist..oder im Büro arbeitet...

es kommt auch immer auf die Tätigkeit des Einzelnen an..."Leistungsvermögen, Restleistungsvermögen"....

Orthopäden sind in meinen Augen alles eh Idio...

geh zu einem Neurochirurgen..hol dir ne Überweisung vom HA..und der Neurochrirug wird dann alles wichtige und richtige veranlassen...

ein Orthopäde ist eh nur für Knochen und Gelenke zuständig, aber nicht wirklich für die Wirbelsäule mit den zahlreichen Nebenbereichen...

Neurochirurg ist der richtige Handwerksmeister dafür...
 
L

Laa Luna

Gast
@Cerberus

ich kann auch ohne Überweisung zum Radiologen?
Danke für den Tip, ich werde es versuchen.

Ich wohne leider in ner Kleinstadt, hier gibt es nur 3 Orthopäden.
Ein anderere hatte wenigstens eine CT veranlasst und Massagen verschrieben.
Und das wars dann auch.
Bleibt nur noch einer.
Und ich hab keine große Hoffnung, dass der eine vernünftige (schmerzlindernde) Therapie einleiten wird.
 
L

Laa Luna

Gast
@ZynHH

ja, Danke für Deinen Hinweis.
Aber was soll man den sagen, wenn man nach seiner Berufstätigkeit gefragt wird?
Man kann doch nicht lügen? oder doch?
 
L

Laa Luna

Gast
@Anna B.

ich wollte doch gar keine AU.
Ich wollte ein Schmerzmittel verschrieben bekommen, welches ich bei Bedarf einnehmen kann.
Mein Schwager hat mir seine IBU 800 zum probieren gegeben, die helfen.
Ohne Rezept muss ich die Medis in niedriger Dosierung selbst kaufen. Und die IBU 800 gibts nur auf Rezept.

Danke, für Deinen Tip: Neurochirurgie.
Nur gibts bei uns keinen, bei uns bekommt man nicht mal mehr nen Termin bei einem einfachen Neurologen. Wir haben 3 und alle nehmen keine Patienten mehr an.
 

ZynHH

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4 x IBU 200 sind auch ibu800.....

Ich sage immer einen meiner Berufe...jeweils den der mir den groessten Effekt bringt.

Und wenn der Arzt mich krank schreibt, ich muss die au ja nicht verwenden.

Ich lüge doch keinen Arzt an. Spätestens wenn der med. Dienst der JC unterlagen anfordert, weiss der Arzt eh das ich elo bin.

Ich habe noch keinen unterschied feststellen können.
 

Anna B.

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ein Neurologe ist auch was anderes, als ein Neurochirurg...

der Neurologe schaut nach, ob Nerven gequetscht oder beschädigt sind..

der Neurochirurg kümmert sich um MRT, Schmerztherapie und nötigenfalls OP...!!
 
E

ExitUser

Gast
@Cerberus

ich kann auch ohne Überweisung zum Radiologen?
Danke für den Tip, ich werde es versuchen.

Es wäre gut, wenn Du irgendetwas hast... einen ärztlichen Bericht, Diagnose zu Deinem Problem... sowas.

Ich war dort wegen Bänderriß, verheilt oder nicht. Habe vorher angerufen wegen Termin u. man sagte mir, ich solle meinen alten Befund vom Krankenhaus (OP) damals mitbringen.

Eine Garantie, daß das bei Dir auch so klappt, kann ich natürlich nicht geben. Ruf vorher an u. schildere Deinen Fall. Die werden Dir sagen, was Du machen sollst.
Auf keinen Fall würde ich einfach so auf's Geradewohl hinfahren, wenn es weiter weg ist.
 
L

Laa Luna

Gast
Ich hab nun auch im Internet recherchiert, ich hab mich von dem verarschen lassen. Und ärgere mich dementsprechend über mich selber.

Ich lasse mir bei diesen Arzt nochmal einen Termin geben.
Und dann lass ich mich von dem nicht einfach so abfertigen.
Wenn er mir nicht helfen will/kann (Wirtschaftlichkeit), verlasse ich nicht eher den Behandlungsraum, bis er mir Überweisungen zum Neurochirurgen und Schmerztherapeuten ausgeschrieben hat. Pasta.

Ach ja, hatte ich vorhin vergessen zu erwähnen: er meinte auch das da eine psychische Komponente mitspielt.
Wie bitte? wie können multiple degenerative Veränderungen der HWS und die dadurch bedingten Schmerzen psychisch verursacht sein.
Um das verstehen zu können, fehlt mir wohl die entsprechende akademische Ausbildung.

Hat jemand von Euch auch schon mal sowas ähnliches erlebt?
Wäre nett sich gegenseitig austauschen zukönnen!
 
E

ExitUser

Gast
Kann nur über meinen Hausarzt berichten, der sich mein operiertes Bein angeguckt hat u. meint "Na, das sieht doch ganz gut aus."

Meine Frage: "Schön. Und wie hilft mir das jetzt gegen die Schmerzen?"

Der kann mich mal!

Gibt ja hier gottlob genug andere.
 
L

Laa Luna

Gast
@Cerberus

in unserer Klinik haben wir ne Radiologie, die machen CT und MRT.
Ich habe nen CT - Befund und mehrere Röntgenbefunde (deren Auswertung).

Aber ich werde diesen Arzt (entgegen Deines Rates) nochmal aufsuchen.
Und werde diese Praxis nicht eher verlassen bis er mir die nötigen Überweisungen ausgeschrieben hat.

Sein Budget lässt wohl nur die Versorgung von Erwerbstätigen zu.
Für Erwerbslose reichts nicht mehr.
 
E

ExitUser

Gast
Ibuflam hat mir der HA verschrieben. Und zwar schachtelweise.......... hab ich die gefressen (sorry). :icon_motz:

Jedes Rezept bringt Geld u. Kleinvieh macht auch Mist!
 
L

Laa Luna

Gast
Die haben doch im Gesundheitswesen die Bonus Malus Regelung eingeführt.

Nen Bonus bekommen die Ärzte wenn sie möglichst wenig verschreiben, und umgekehrt den Malus.

Deswegen verstehe ich nicht: dass jedes Rezept Geld bringt.

Wenn es so wäre, hätte der mir doch ein Schmerzmittel verschrieben.

Vielleicht versuch ichs auch mal beim HA.
 
E

ExitUser

Gast
Weiß nicht. Ich falle ja unter diese Regelung........ wie hieß das noch? Teufel...

Risikopatienten? Nee, das war was anderes.........

Also bin schwerbehindert u. hab mehrere Sachen. Da gelten wohl andere Regelungen.
 

Anna B.

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die Ärzte haben ein bestimmtes Budget...

sie bekommen von der kassenärztlichen Vereinigung eine Art "Haushaltsgeld" und müssen damit auskommen...

Orthopäden bekommen für bestimmte Behandlungen und Verordnungen mehr Geld, als z.B. ein Hausarzt..
ein Orthopäde bekommt fürs Impfen z.B. gar kein Budget, dafür aber für Schmerzmittel und Physiotherapie ein höheres Budget, als ein Hausarzt..

ein Schmerztherapeut hat ein wesentlich höheres Budget für diese Fälle..

also..Termin machen beim Schmerztherapeuten und beim Neurochirurgen..den Orthopäden würd ich mir schenken..da ist die Zeit viel zu schade für...

Zur Psyche:

am Beginn meiner "Krankheits-karriere" hat man mir auch weismachen wollen, es liegt an der Psyche...
doof, wie ich damals war, bin ich sogar 2 Jahre lang zu einem Psychotherapeuten gegangen..zur Verhaltenstherapie...ich wußte manches mal gar nicht, was ich dem erzählen sollte..ich hatte nichts zu erzählen...
er hat ein wenig autogenes Training mit mir gemacht..Gedankenreisen, Entspannungsübugen..und ich war immer froh, wenn die 45 Minuten vorbei waren..#

dann bin ich zu einer Schmerzärztin gegangen und endlich wurde ich ernst genommen..bekam entsprechende Schmerzmittel (Opiate) und jede Menge Physiotherapie..seit 2008 bin ich bei ihr in Behandlung und es hat unglaublich was gebracht...

die Ärzte schieben gern die Psyche mit dazwischen, weil man dann "die Schuld" bei sich selber sucht..

obwohl...so ganz ohne Psyche gehts ja nicht..denn durch die Schmerzen kann man schon kirre werden..
 

doro1

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Das kenne ich. Hab auch HWS/Rücken. Sind Abnutzungserscheinungnen, muss ich mit leben. Ich war bei 3 Orthopäden, die machten nix, d.h. der eine gab mir ein paar Spritzen, die genau bis zur Bushaltestelle wirkten. Ich habe von meinem Hausarzt dann die übliche Wärmeanwendung und ne Sportreha bekommen. Na ja die Wirkung war ja sehr kurz. Vom Sport bekam ich mehr Schmerzen als vorher, also auch nix. Bin trotzdem hin. Zusätzlich bekam ich Ibo 600.
Leider bekomme ich von den Ibo Magenprobleme vom feinsten.

Aber vielleicht hilft dir ein kleines Tensgerät für zu Hause. Kannste dann sofort und beliebig oft anwenden. Hab auch eins, gar nicht übel das Teil, dachte erst das könne nix bringen, aber jetzt will ich es nicht mehr missen.
 

jockel

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Hallo @ all

ich hatte gerade einen Termin beim Orthopäden.
Und ich bin jetzt ziemlich geschockt.
Was ist mit unserem so hervorragenden Gesundheitswesen los?

Ich habe diesen Arzt auf Empfehlung meines Schwagers aufgesucht.
Beide die gleichen Beschwerden: Schmerzen in der HWS die in den Kopf ausstrahlen.

Es wurde nach der beruflichen Tätigkeit gefragt und ob Sport getrieben wird.

Mein Schwager: berufstätig (Techniker), leicht übergewichtig, treibt keinen Sport, keine Vorerkrankungen der HWS.
Ich: arbeitslos, 2 Kg über Idealgewicht, treibe momentan auch keinen Sport, Diagnosen HWS: linkskonvexe Skoliose, Sklerosierung, Streckstellung, initiale Spondylose ventral.

Therapie meines Schwagers: Röntgen, Einrenken, Halskrause, IBU 800mg
Meine Therapie: Röntgen, Einrenken und die Empfehlung Sport zu treiben.

Ich fagte den Arzt (nach dem einrenken), ob er mir nicht wenigstens Schmerztabletten verschreiben könne.
Seine Antwort: er hat das Gebot der Wirtschaftlichkeit zu beachten. Ich soll doch einfach Sport treiben, dann würde es auch besser. Und wenn mir seine Behandlung nicht passt kann ich mir ja nen anderen Arzt suchen.

Ich dachte der veranlasst ein MRT, um festzustellen ob nicht ein Nerv eingeklemmt ist.

Was soll dass?
Ist das nicht unterlassene Hilfeleistung?
Warum fragen die immer nach der Berufstätigkeit?
Warum wird mein Schwager besser behandelt (ohne Vorerkrankungen)?
Leide ich unter Verfolgungswahn, oder hat jemand schon ähnliche Erfarungen gemacht?

Jede Antwort wird mir helfen diesen Schock zu verarbeiten.
Dein Gefühl trügt Dich nicht. Im Kapitalismus gibt es immer eine Mehrklassengesellschaft, nicht nur eine von 2 Klassen.

Die BRD entwickelt sich zu einem indischen Kastensystem mit totalitärem, privatisierten Abzockgesundheitswesen.

Krankgewordenen Arbeitslosen wird zunehmend die medizinische Behandlung verweigert bzw. drastisch verschlechtert, weil sie am besten verrecken sollen!

Durfte ich schon selbst am eigenen Leib in einer Notsituation erleben. Mein eigener Hausarzt verweigerte mir in einer Schmerzsituation (Nierenkolik) die Behandlung und verwies mich an den Rettungsdienst unter der 112. Die brachten mich in die Notfallaufnahme des privatisierten, nunmehr pleitegehenden Elblandklinikums, wo ich an die 4 Stunden ohne Behandlung auf der Pritsche in Schmerzen liegen mußte. Lediglich einen Tropf bekam ich und ein darin injiziertes Schmerzmittel, welches eine Ewigkeit brauchte, um zu wirken.

Eine der Ursachen füe die schlechte Behandlung. Das privatisierte, pleitegegangene Elblandklinikum hat einen 2 Mio. Euro teuren OP-Chirurgie-Roboter sich aus Prestigegründen angeschafft, der schlecht ausgelastet wurde. Jetzt hat die Geschäftsleitung diesen OP-Chirurgie-Roboter namens da Vinci (siehe Sächsische Zeitung, Lokalausgabe Riesa vom 15.07.2014, S. 1 und ausführlicher auf S. 15). Jetzt hat man das Ding wieder unter Verlusten an das Uniklinikum Münster in Nordrhein-Westfalen verscherbelt.

Außerdem ist seit Jahren in den Elblandkliniken unter dem Personal Prekärarbeit im stressigen Schichtdienst angesagt - sowohl bei den Ärzten als auch beim Pflegepersonal. Man spart am medizinischen Personal nicht nur am Lohn, sondern auch zahlenmäßig auf den Stationen und in der Schichtbesetzung.

Eine weitere Ursache für schlechte medizinische Versorgung ist die Abrechnung nach Fallpauschalen.

Dann hätten wir z.B. noch diese Reportagen

EinsPlus - betrifft - Notruf in Not - Rettungsdienst in der Krise 16.07.2014 11.45

Diese Ausgabe von "betrifft" erzählt von Patienten, die bei ihrem Notruf von der Rettungsleitstelle abgewimmelt werden, die vergeblich auf Hilfe hoffen. Sie erzählt aber auch von Mitarbeitern, die erschöpft sind von zahllosen Überstunden, die sehr wenig Geld verdienen und bisweilen auch aus Überforderung falsche Entscheidungen treffen – mit fatalen Folgen. Der Rettungsdienst steckt in der Krise. Gerade in Zeiten einer zunehmend alternden Bevölkerung machen sich die Folgen bemerkbar. Mit dem Alter nimmt die Gefahr von Schlaganfällen und Herzinfarkten zu. Dies ist auch in Baden-Württemberg zu spüren. Jahr für Jahr steigt die Anzahl der Einsätze. Doch die Anzahl der Fahrzeuge, der Mitarbeiter und der Einsatzwachen steigt nicht mit. Die Folge: Immer öfter kommen die Retter zu spät. Bei den Hilfsfristen – also der Zeit, die die Retter von der Wache bis zum Patienten brauchen – liegt Baden-Württemberg auf dem letzten Platz. In anderen Flächenländern sieht die Hilfsfriststatistik deutlich besser aus. Der Grund ist simpel: Dort wird für den Rettungsdienst mehr Geld ausgegeben. Nirgendwo geizen die Krankenkassen beim Rettungsdienst so sehr wie in Baden-Württemberg.
EinsPlus - Notarzt-Alarm – Versorgungsnotstand auf dem Land 16.07.2014 12.30

"Notarzt-Alarm – Versorgungsnotstand auf dem Land" begleitet Notärzte auf ihren Einsätzen und zeigt, in welch schwierige Lage sie immer öfter durch die ärztlichen Versorgungsengpässe auf dem Land getrieben werden. Der Rettungsdienst steckt in der Krise. Jahr für Jahr steigt die Anzahl der Einsätze. Doch die Anzahl der Fahrzeuge, der Mitarbeiter und der Einsatzwachen steigt nicht mit. Gerade in Zeiten einer zunehmend alternden Bevölkerung machen sich die Folgen bemerkbar: Immer öfter kommen Retter bei Notfällen zu spät. Das SWR Fernsehen widmet sich in einem Schwerpunkt den Missständen in der Notfallmedizin.
 
E

ExitUser

Gast
Da frage ich mich doch, woher wissen denn Ärzte, dass man arbeitslos ist?
Es sei denn, man sagt es ihnen selber.

Ich sehe eigentlich nur einen Unterschied zwischen gesetzlich und privat versichert.

Ich hatte als Arbeitsloser noch nie Nachteile, auch nicht bei Fachärzten, außer bei der Terminvergabe, was aber an der getzlichen Versicherung liegt.
 

ikarus

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Ich kann es aus meiner Arbeistslosenzeit nicht bestätigen!
Aber auch das würde mich nicht wundern!
Wo wir landen werden und nicht nur in den gleich beschriebenen
Altenheimen, mal zum Nachdenken!
In mehreren Altenheimen habe ich das schon festgestellt, das
normale medizinische Leistungen vorenthalten werden!
Da die meisten vom Sozialamt abhängig sind, bekommen sie
keine neue Brille, keinen neuen Zahnersatz, keine neuen Gelenke,
keine richtige Physiotherapie, keine vernünftige Nachsorge bei Schlaganfällen, keine
medizinischen Hilfsmittel usw. usw......
Und das obwohl sie berechtigt sind diese medizinischen Leistungen zu bekommen.
Die Heime sind auch nicht daran interessiert, da sie auf Erhöhung der Pflegestufen
hoffen.
Sind noch Angehörige da die sich kümmern flupt es meistens, komisch, ne!
Wir werden uns noch wundern was wir in Zukunft alles nicht an medizinischen
Leistungen bekommen, bei höheren KK-Beiträgen, die wir mit Hilfe der Sozis dann
selbst bezahlen müssen!

Og. ist wie immer nicht beweisbar da jede Erkrankung individuell ist und Heime sowie Ärzte
sich da nicht in die Karten schauen lassen!!!!
Ich würde gern aber darf nicht von mafiösen Strukturen sprechen!
 

jockel

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Nachprüfbare Quellen,Beweise ?

Du brauchst Beweise und Quellen? Wofür willst Du diese Beweise verwenden?

Tappst Du blind durch diese neoliberal versaute BRD?

Wer in dieser Gesellschaft nicht im ausreichendem Maß und Umfang konsumieren kann, wird überflüssig, weil privatwirtschaftende Unternehmer nicht an Dir verdienen. Also weg mit diesen Untertanen.

So spart die Politik und Wirtschaft Sozialleistungen und künftig Altersrenten ein.

Beweise?

Schüler werden nicht in die Lehre genommen, Azubis nicht in die Belegschaft, sobald Dein Alter zwischen 35 und 45 liegt, bist Du abschußreif für die Arbeitslosigkeit, weil in den Löhnen und Gehälter, den betrieblichen Sozialleistungen zu teuer. Jede denkbare Lohn- oder Gehaltserhöhung schadet dem Unternehmer Profite zu raffen.

Betrieblich organisierte Aus- und Weiterbildung - überflüssig - weil darauf die Verdiensterhöhung folgt inklusive mehr Lohnsteuern und Beiträge zur RV, PV, KV, UV, und AV. Deshalb friert man von Seiten der Politiker die Arbeitgeberanteile ein und läßt nur noch die Arbeitnehmeranteile und deren privaten Zuzahlungen fäür die Zukunft steigen.

Lebensversicherungen und Riesterrenten - Versicherungsunternehmen drücken in Abstimmung mit der Politik die Ausschüttungen, weil Untertanenleistungen zu teuer. Die eingezahlten Versicherungsbeiträge waren den Versicherungen aber lieb.

Das Renteneintrittsalter wird von der Politik auf Befehl der Wirtschaft vorerst auf 67 hochgeschraubt.

Den Alg-II-Empfängern wurde vor einigen Jahren die Beitragsabführung zur RV gestrichen.

Alles auf Befehl der Privatwirtschaft via Politik veranlaßte Garantie für Altersarmut trotz steigender Lebenshaltungskosten zu sorgen.

Wer Hungerlöhne und Hungerrenten bekommt, kann und soll sich keine hochwertige Gesundheitsversorgung leisten dürfen. Um diese Entwicklung etwas zu mildern, hat man sich notgedrungen für die Mindestlohneinführung entschlossen. Das Thema geht an den Arbeitslosen wirkungslos vorüber.

Wenn Du einmal in der Verhartzung gefangen bist, ist Deine Zukunft erledigt - politisch von der Privatwirtschaft gewollt - Altersarmut, Verkürzung der Lebenserwartung - schlechte Gesundheitsversorgung

Kannste Dich noch an den Spruch eines jungen Politikers aus der bayerischen CSU (Junge Union) Philipp Mißfelder erinnern, der alten Menschen Knie- und Hüft-OPs verbieten wollte.

Das ich von meinem Hausarzt abgewiesen wurde, langt doch wohl?

Oder erwartest Du von mir noch einen Telefonmitschnitt mit notarieller Beglaubigung?

Und wie's aktuell im Gesundheitswesen zugeht, dürfte auch Dir nicht entgangen sein. Oder soll ich Dir noch mehr Reportagen zum Thema schlechtes kommunales und privatisiertes Gesundheitswesen a la BRD servieren?

Das wird zum Standard erhoben.

Recherchiere selbst und Du wirst schnell fündig werden.
 
L

Laa Luna

Gast
@doro1

danke für Deinen Tip aber was ist ein Tensgerät?
Ich habe keine Ahnung.

@jockel

Dein HA hat Kenntnis von Deiner beruflichen Situation? vermutlich ja?
Und die Privatklinik?

Ich bin im Krankenhaus noch nie nach meinem Beruf bzw. Erwerbstätigkeit gefragt worden.

Du hast total Recht, unser Krankenhaus ist auch privatisiert worden.
Erst hat es die Rhön AG gekauft und jetzt gehört es Fresenius.
Bei uns genau die selbe Sch...... wie bei Euch.
Seitdem hat sich die Versorgung der Patienten sehr verschlechtert.
Obwohl die Klinikangestelllten hetzen müssen.

Ein Menschenleben ist denen nix wert, in diesen Kreisen zählt nur der Profit.
Sonst nix!
 

jockel

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@doro1

danke für Deinen Tip aber was ist ein Tensgerät?
Ich habe keine Ahnung.

@jockel

Dein HA hat Kenntnis von Deiner beruflichen Situation? vermutlich ja?
Und die Privatklinik?

Ich bin im Krankenhaus noch nie nach meinem Beruf bzw. Erwerbstätigkeit gefragt worden.

Du hast total Recht, unser Krankenhaus ist auch privatisiert worden.
Erst hat es die Rhön AG gekauft und jetzt gehört es Fresenius.
Bei uns genau die selbe Sch...... wie bei Euch.
Seitdem hat sich die Versorgung der Patienten sehr verschlechtert.
Obwohl die Klinikangestelllten hetzen müssen.

Ein Menschenleben ist denen nix wert, in diesen Kreisen zählt nur der Profit.
Sonst nix!
Dem medizinischen Personal in den Krankenhäusern kann man nicht den Vorwurf machen. Die strampeln sich ab und bringen ihre Leistung.

Der Politik und den Aufsichts-, Verwaltungsräten, Geschäftsleitungen und vor allen den Investoren - aus dem grauen Kapitalmarkt - die Hedgefonds sind die Verursacher solcher Mißstände. Die wollen möglichst schnell, möglichst viel und immer öfter Rendite ziehen. Die zerlegen Firmen rücksichtslos bis ihre wirtschaftliche Substanz zerbröselt ist. Das gilt auch für privatisierte Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Das Hedgefonds auf deutschen Boden ihr Unwesen treiben können, haben wir der SPD zu verdanken und CDU/CSU bzw. FDP verschärfen noch die Probleme statt sie zu beseitigen.

Wer mit dem Gesundheitswesen Renditewirtschaft auf Gewalt komm raus betreiben will, der fährt das Gesundheitswesen an die Wand.

Es ist eine Frechheit aus kranken und behandlungsbedürftigen Menschen Profite zu ziehen. Das Gesundheitswesen ist immer ein Zuschußgeschäft, gehört in kommunale und nicht in private Hand - muß quersubventioniert werden. Krankheiten kann man nicht in Fallpauschalen standardisiert pressen, weil eine Krankheit mal schlechter oder mal besser verlaufen kann. Das Eintreten von Behandlungskomplikationen ist nicht kalkulierbar.
 
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