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Nur noch ärztliche Grundversorgung bei Arbeitslosigkeit!?

Laa Luna

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Hallo @ all

ich hatte gerade einen Termin beim Orthopäden.
Und ich bin jetzt ziemlich geschockt.
Was ist mit unserem so hervorragenden Gesundheitswesen los?

Ich habe diesen Arzt auf Empfehlung meines Schwagers aufgesucht.
Beide die gleichen Beschwerden: Schmerzen in der HWS die in den Kopf ausstrahlen.

Es wurde nach der beruflichen Tätigkeit gefragt und ob Sport getrieben wird.

Mein Schwager: berufstätig (Techniker), leicht übergewichtig, treibt keinen Sport, keine Vorerkrankungen der HWS.
Ich: arbeitslos, 2 Kg über Idealgewicht, treibe momentan auch keinen Sport, Diagnosen HWS: linkskonvexe Skoliose, Sklerosierung, Streckstellung, initiale Spondylose ventral.

Therapie meines Schwagers: Röntgen, Einrenken, Halskrause, IBU 800mg
Meine Therapie: Röntgen, Einrenken und die Empfehlung Sport zu treiben.

Ich fagte den Arzt (nach dem einrenken), ob er mir nicht wenigstens Schmerztabletten verschreiben könne.
Seine Antwort: er hat das Gebot der Wirtschaftlichkeit zu beachten. Ich soll doch einfach Sport treiben, dann würde es auch besser. Und wenn mir seine Behandlung nicht passt kann ich mir ja nen anderen Arzt suchen.

Ich dachte der veranlasst ein MRT, um festzustellen ob nicht ein Nerv eingeklemmt ist.

Was soll dass?
Ist das nicht unterlassene Hilfeleistung?
Warum fragen die immer nach der Berufstätigkeit?
Warum wird mein Schwager besser behandelt (ohne Vorerkrankungen)?
Leide ich unter Verfolgungswahn, oder hat jemand schon ähnliche Erfarungen gemacht?

Jede Antwort wird mir helfen diesen Schock zu verarbeiten.
 
E

ExitUser

Gast
MRT?

Mach einfach selbst einen Termin mit der Radiologie aus. Ich war dort auch ohne Überweisung. Hatte nur einige ältere ärztliche Unterlagen mitgebracht.

Zu dem Arzt würde ich nicht mehr gehen.
 

ZynHH

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Warum hast du ihm denn erzählt das du elo bist?

Musst du doch nicht.
 

Anna B.

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naja...bei einem Feuerwehrmann, der mit HWS-Problemen kommt, wird der Arzt vielleicht sogar eher mal eine AU ausstellen und Schmerzmittel...als bei jemandem, der z.Zt. arbeitslos ist..oder im Büro arbeitet...

es kommt auch immer auf die Tätigkeit des Einzelnen an..."Leistungsvermögen, Restleistungsvermögen"....

Orthopäden sind in meinen Augen alles eh Idio...

geh zu einem Neurochirurgen..hol dir ne Überweisung vom HA..und der Neurochrirug wird dann alles wichtige und richtige veranlassen...

ein Orthopäde ist eh nur für Knochen und Gelenke zuständig, aber nicht wirklich für die Wirbelsäule mit den zahlreichen Nebenbereichen...

Neurochirurg ist der richtige Handwerksmeister dafür...
 

Laa Luna

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@Cerberus

ich kann auch ohne Überweisung zum Radiologen?
Danke für den Tip, ich werde es versuchen.

Ich wohne leider in ner Kleinstadt, hier gibt es nur 3 Orthopäden.
Ein anderere hatte wenigstens eine CT veranlasst und Massagen verschrieben.
Und das wars dann auch.
Bleibt nur noch einer.
Und ich hab keine große Hoffnung, dass der eine vernünftige (schmerzlindernde) Therapie einleiten wird.
 

Laa Luna

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@ZynHH

ja, Danke für Deinen Hinweis.
Aber was soll man den sagen, wenn man nach seiner Berufstätigkeit gefragt wird?
Man kann doch nicht lügen? oder doch?
 

Laa Luna

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@Anna B.

ich wollte doch gar keine AU.
Ich wollte ein Schmerzmittel verschrieben bekommen, welches ich bei Bedarf einnehmen kann.
Mein Schwager hat mir seine IBU 800 zum probieren gegeben, die helfen.
Ohne Rezept muss ich die Medis in niedriger Dosierung selbst kaufen. Und die IBU 800 gibts nur auf Rezept.

Danke, für Deinen Tip: Neurochirurgie.
Nur gibts bei uns keinen, bei uns bekommt man nicht mal mehr nen Termin bei einem einfachen Neurologen. Wir haben 3 und alle nehmen keine Patienten mehr an.
 

ZynHH

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4 x IBU 200 sind auch ibu800.....

Ich sage immer einen meiner Berufe...jeweils den der mir den groessten Effekt bringt.

Und wenn der Arzt mich krank schreibt, ich muss die au ja nicht verwenden.

Ich lüge doch keinen Arzt an. Spätestens wenn der med. Dienst der JC unterlagen anfordert, weiss der Arzt eh das ich elo bin.

Ich habe noch keinen unterschied feststellen können.
 

Anna B.

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ein Neurologe ist auch was anderes, als ein Neurochirurg...

der Neurologe schaut nach, ob Nerven gequetscht oder beschädigt sind..

der Neurochirurg kümmert sich um MRT, Schmerztherapie und nötigenfalls OP...!!
 
E

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Gast
@Cerberus

ich kann auch ohne Überweisung zum Radiologen?
Danke für den Tip, ich werde es versuchen.
Es wäre gut, wenn Du irgendetwas hast... einen ärztlichen Bericht, Diagnose zu Deinem Problem... sowas.

Ich war dort wegen Bänderriß, verheilt oder nicht. Habe vorher angerufen wegen Termin u. man sagte mir, ich solle meinen alten Befund vom Krankenhaus (OP) damals mitbringen.

Eine Garantie, daß das bei Dir auch so klappt, kann ich natürlich nicht geben. Ruf vorher an u. schildere Deinen Fall. Die werden Dir sagen, was Du machen sollst.
Auf keinen Fall würde ich einfach so auf's Geradewohl hinfahren, wenn es weiter weg ist.
 

Laa Luna

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Ich hab nun auch im Internet recherchiert, ich hab mich von dem verarschen lassen. Und ärgere mich dementsprechend über mich selber.

Ich lasse mir bei diesen Arzt nochmal einen Termin geben.
Und dann lass ich mich von dem nicht einfach so abfertigen.
Wenn er mir nicht helfen will/kann (Wirtschaftlichkeit), verlasse ich nicht eher den Behandlungsraum, bis er mir Überweisungen zum Neurochirurgen und Schmerztherapeuten ausgeschrieben hat. Pasta.

Ach ja, hatte ich vorhin vergessen zu erwähnen: er meinte auch das da eine psychische Komponente mitspielt.
Wie bitte? wie können multiple degenerative Veränderungen der HWS und die dadurch bedingten Schmerzen psychisch verursacht sein.
Um das verstehen zu können, fehlt mir wohl die entsprechende akademische Ausbildung.

Hat jemand von Euch auch schon mal sowas ähnliches erlebt?
Wäre nett sich gegenseitig austauschen zukönnen!
 
E

ExitUser

Gast
Kann nur über meinen Hausarzt berichten, der sich mein operiertes Bein angeguckt hat u. meint "Na, das sieht doch ganz gut aus."

Meine Frage: "Schön. Und wie hilft mir das jetzt gegen die Schmerzen?"

Der kann mich mal!

Gibt ja hier gottlob genug andere.
 

Laa Luna

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@Cerberus

in unserer Klinik haben wir ne Radiologie, die machen CT und MRT.
Ich habe nen CT - Befund und mehrere Röntgenbefunde (deren Auswertung).

Aber ich werde diesen Arzt (entgegen Deines Rates) nochmal aufsuchen.
Und werde diese Praxis nicht eher verlassen bis er mir die nötigen Überweisungen ausgeschrieben hat.

Sein Budget lässt wohl nur die Versorgung von Erwerbstätigen zu.
Für Erwerbslose reichts nicht mehr.
 
E

ExitUser

Gast
Ibuflam hat mir der HA verschrieben. Und zwar schachtelweise.......... hab ich die gefressen (sorry). :icon_motz:

Jedes Rezept bringt Geld u. Kleinvieh macht auch Mist!
 

Laa Luna

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Die haben doch im Gesundheitswesen die Bonus Malus Regelung eingeführt.

Nen Bonus bekommen die Ärzte wenn sie möglichst wenig verschreiben, und umgekehrt den Malus.

Deswegen verstehe ich nicht: dass jedes Rezept Geld bringt.

Wenn es so wäre, hätte der mir doch ein Schmerzmittel verschrieben.

Vielleicht versuch ichs auch mal beim HA.
 
E

ExitUser

Gast
Weiß nicht. Ich falle ja unter diese Regelung........ wie hieß das noch? Teufel...

Risikopatienten? Nee, das war was anderes.........

Also bin schwerbehindert u. hab mehrere Sachen. Da gelten wohl andere Regelungen.
 

Anna B.

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die Ärzte haben ein bestimmtes Budget...

sie bekommen von der kassenärztlichen Vereinigung eine Art "Haushaltsgeld" und müssen damit auskommen...

Orthopäden bekommen für bestimmte Behandlungen und Verordnungen mehr Geld, als z.B. ein Hausarzt..
ein Orthopäde bekommt fürs Impfen z.B. gar kein Budget, dafür aber für Schmerzmittel und Physiotherapie ein höheres Budget, als ein Hausarzt..

ein Schmerztherapeut hat ein wesentlich höheres Budget für diese Fälle..

also..Termin machen beim Schmerztherapeuten und beim Neurochirurgen..den Orthopäden würd ich mir schenken..da ist die Zeit viel zu schade für...

Zur Psyche:

am Beginn meiner "Krankheits-karriere" hat man mir auch weismachen wollen, es liegt an der Psyche...
doof, wie ich damals war, bin ich sogar 2 Jahre lang zu einem Psychotherapeuten gegangen..zur Verhaltenstherapie...ich wußte manches mal gar nicht, was ich dem erzählen sollte..ich hatte nichts zu erzählen...
er hat ein wenig autogenes Training mit mir gemacht..Gedankenreisen, Entspannungsübugen..und ich war immer froh, wenn die 45 Minuten vorbei waren..#

dann bin ich zu einer Schmerzärztin gegangen und endlich wurde ich ernst genommen..bekam entsprechende Schmerzmittel (Opiate) und jede Menge Physiotherapie..seit 2008 bin ich bei ihr in Behandlung und es hat unglaublich was gebracht...

die Ärzte schieben gern die Psyche mit dazwischen, weil man dann "die Schuld" bei sich selber sucht..

obwohl...so ganz ohne Psyche gehts ja nicht..denn durch die Schmerzen kann man schon kirre werden..
 

doro1

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Das kenne ich. Hab auch HWS/Rücken. Sind Abnutzungserscheinungnen, muss ich mit leben. Ich war bei 3 Orthopäden, die machten nix, d.h. der eine gab mir ein paar Spritzen, die genau bis zur Bushaltestelle wirkten. Ich habe von meinem Hausarzt dann die übliche Wärmeanwendung und ne Sportreha bekommen. Na ja die Wirkung war ja sehr kurz. Vom Sport bekam ich mehr Schmerzen als vorher, also auch nix. Bin trotzdem hin. Zusätzlich bekam ich Ibo 600.
Leider bekomme ich von den Ibo Magenprobleme vom feinsten.

Aber vielleicht hilft dir ein kleines Tensgerät für zu Hause. Kannste dann sofort und beliebig oft anwenden. Hab auch eins, gar nicht übel das Teil, dachte erst das könne nix bringen, aber jetzt will ich es nicht mehr missen.
 

jockel

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Hallo @ all

ich hatte gerade einen Termin beim Orthopäden.
Und ich bin jetzt ziemlich geschockt.
Was ist mit unserem so hervorragenden Gesundheitswesen los?

Ich habe diesen Arzt auf Empfehlung meines Schwagers aufgesucht.
Beide die gleichen Beschwerden: Schmerzen in der HWS die in den Kopf ausstrahlen.

Es wurde nach der beruflichen Tätigkeit gefragt und ob Sport getrieben wird.

Mein Schwager: berufstätig (Techniker), leicht übergewichtig, treibt keinen Sport, keine Vorerkrankungen der HWS.
Ich: arbeitslos, 2 Kg über Idealgewicht, treibe momentan auch keinen Sport, Diagnosen HWS: linkskonvexe Skoliose, Sklerosierung, Streckstellung, initiale Spondylose ventral.

Therapie meines Schwagers: Röntgen, Einrenken, Halskrause, IBU 800mg
Meine Therapie: Röntgen, Einrenken und die Empfehlung Sport zu treiben.

Ich fagte den Arzt (nach dem einrenken), ob er mir nicht wenigstens Schmerztabletten verschreiben könne.
Seine Antwort: er hat das Gebot der Wirtschaftlichkeit zu beachten. Ich soll doch einfach Sport treiben, dann würde es auch besser. Und wenn mir seine Behandlung nicht passt kann ich mir ja nen anderen Arzt suchen.

Ich dachte der veranlasst ein MRT, um festzustellen ob nicht ein Nerv eingeklemmt ist.

Was soll dass?
Ist das nicht unterlassene Hilfeleistung?
Warum fragen die immer nach der Berufstätigkeit?
Warum wird mein Schwager besser behandelt (ohne Vorerkrankungen)?
Leide ich unter Verfolgungswahn, oder hat jemand schon ähnliche Erfarungen gemacht?

Jede Antwort wird mir helfen diesen Schock zu verarbeiten.
Dein Gefühl trügt Dich nicht. Im Kapitalismus gibt es immer eine Mehrklassengesellschaft, nicht nur eine von 2 Klassen.

Die BRD entwickelt sich zu einem indischen Kastensystem mit totalitärem, privatisierten Abzockgesundheitswesen.

Krankgewordenen Arbeitslosen wird zunehmend die medizinische Behandlung verweigert bzw. drastisch verschlechtert, weil sie am besten verrecken sollen!

Durfte ich schon selbst am eigenen Leib in einer Notsituation erleben. Mein eigener Hausarzt verweigerte mir in einer Schmerzsituation (Nierenkolik) die Behandlung und verwies mich an den Rettungsdienst unter der 112. Die brachten mich in die Notfallaufnahme des privatisierten, nunmehr pleitegehenden Elblandklinikums, wo ich an die 4 Stunden ohne Behandlung auf der Pritsche in Schmerzen liegen mußte. Lediglich einen Tropf bekam ich und ein darin injiziertes Schmerzmittel, welches eine Ewigkeit brauchte, um zu wirken.

Eine der Ursachen füe die schlechte Behandlung. Das privatisierte, pleitegegangene Elblandklinikum hat einen 2 Mio. Euro teuren OP-Chirurgie-Roboter sich aus Prestigegründen angeschafft, der schlecht ausgelastet wurde. Jetzt hat die Geschäftsleitung diesen OP-Chirurgie-Roboter namens da Vinci (siehe Sächsische Zeitung, Lokalausgabe Riesa vom 15.07.2014, S. 1 und ausführlicher auf S. 15). Jetzt hat man das Ding wieder unter Verlusten an das Uniklinikum Münster in Nordrhein-Westfalen verscherbelt.

Außerdem ist seit Jahren in den Elblandkliniken unter dem Personal Prekärarbeit im stressigen Schichtdienst angesagt - sowohl bei den Ärzten als auch beim Pflegepersonal. Man spart am medizinischen Personal nicht nur am Lohn, sondern auch zahlenmäßig auf den Stationen und in der Schichtbesetzung.

Eine weitere Ursache für schlechte medizinische Versorgung ist die Abrechnung nach Fallpauschalen.

Dann hätten wir z.B. noch diese Reportagen

EinsPlus - betrifft - Notruf in Not - Rettungsdienst in der Krise 16.07.2014 11.45

Diese Ausgabe von "betrifft" erzählt von Patienten, die bei ihrem Notruf von der Rettungsleitstelle abgewimmelt werden, die vergeblich auf Hilfe hoffen. Sie erzählt aber auch von Mitarbeitern, die erschöpft sind von zahllosen Überstunden, die sehr wenig Geld verdienen und bisweilen auch aus Überforderung falsche Entscheidungen treffen – mit fatalen Folgen. Der Rettungsdienst steckt in der Krise. Gerade in Zeiten einer zunehmend alternden Bevölkerung machen sich die Folgen bemerkbar. Mit dem Alter nimmt die Gefahr von Schlaganfällen und Herzinfarkten zu. Dies ist auch in Baden-Württemberg zu spüren. Jahr für Jahr steigt die Anzahl der Einsätze. Doch die Anzahl der Fahrzeuge, der Mitarbeiter und der Einsatzwachen steigt nicht mit. Die Folge: Immer öfter kommen die Retter zu spät. Bei den Hilfsfristen – also der Zeit, die die Retter von der Wache bis zum Patienten brauchen – liegt Baden-Württemberg auf dem letzten Platz. In anderen Flächenländern sieht die Hilfsfriststatistik deutlich besser aus. Der Grund ist simpel: Dort wird für den Rettungsdienst mehr Geld ausgegeben. Nirgendwo geizen die Krankenkassen beim Rettungsdienst so sehr wie in Baden-Württemberg.
EinsPlus - Notarzt-Alarm – Versorgungsnotstand auf dem Land 16.07.2014 12.30

"Notarzt-Alarm – Versorgungsnotstand auf dem Land" begleitet Notärzte auf ihren Einsätzen und zeigt, in welch schwierige Lage sie immer öfter durch die ärztlichen Versorgungsengpässe auf dem Land getrieben werden. Der Rettungsdienst steckt in der Krise. Jahr für Jahr steigt die Anzahl der Einsätze. Doch die Anzahl der Fahrzeuge, der Mitarbeiter und der Einsatzwachen steigt nicht mit. Gerade in Zeiten einer zunehmend alternden Bevölkerung machen sich die Folgen bemerkbar: Immer öfter kommen Retter bei Notfällen zu spät. Das SWR Fernsehen widmet sich in einem Schwerpunkt den Missständen in der Notfallmedizin.
 
E

ExitUser

Gast
Da frage ich mich doch, woher wissen denn Ärzte, dass man arbeitslos ist?
Es sei denn, man sagt es ihnen selber.

Ich sehe eigentlich nur einen Unterschied zwischen gesetzlich und privat versichert.

Ich hatte als Arbeitsloser noch nie Nachteile, auch nicht bei Fachärzten, außer bei der Terminvergabe, was aber an der getzlichen Versicherung liegt.
 

ikarus

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Ich kann es aus meiner Arbeistslosenzeit nicht bestätigen!
Aber auch das würde mich nicht wundern!
Wo wir landen werden und nicht nur in den gleich beschriebenen
Altenheimen, mal zum Nachdenken!
In mehreren Altenheimen habe ich das schon festgestellt, das
normale medizinische Leistungen vorenthalten werden!
Da die meisten vom Sozialamt abhängig sind, bekommen sie
keine neue Brille, keinen neuen Zahnersatz, keine neuen Gelenke,
keine richtige Physiotherapie, keine vernünftige Nachsorge bei Schlaganfällen, keine
medizinischen Hilfsmittel usw. usw......
Und das obwohl sie berechtigt sind diese medizinischen Leistungen zu bekommen.
Die Heime sind auch nicht daran interessiert, da sie auf Erhöhung der Pflegestufen
hoffen.
Sind noch Angehörige da die sich kümmern flupt es meistens, komisch, ne!
Wir werden uns noch wundern was wir in Zukunft alles nicht an medizinischen
Leistungen bekommen, bei höheren KK-Beiträgen, die wir mit Hilfe der Sozis dann
selbst bezahlen müssen!

Og. ist wie immer nicht beweisbar da jede Erkrankung individuell ist und Heime sowie Ärzte
sich da nicht in die Karten schauen lassen!!!!
Ich würde gern aber darf nicht von mafiösen Strukturen sprechen!
 

jockel

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Nachprüfbare Quellen,Beweise ?
Du brauchst Beweise und Quellen? Wofür willst Du diese Beweise verwenden?

Tappst Du blind durch diese neoliberal versaute BRD?

Wer in dieser Gesellschaft nicht im ausreichendem Maß und Umfang konsumieren kann, wird überflüssig, weil privatwirtschaftende Unternehmer nicht an Dir verdienen. Also weg mit diesen Untertanen.

So spart die Politik und Wirtschaft Sozialleistungen und künftig Altersrenten ein.

Beweise?

Schüler werden nicht in die Lehre genommen, Azubis nicht in die Belegschaft, sobald Dein Alter zwischen 35 und 45 liegt, bist Du abschußreif für die Arbeitslosigkeit, weil in den Löhnen und Gehälter, den betrieblichen Sozialleistungen zu teuer. Jede denkbare Lohn- oder Gehaltserhöhung schadet dem Unternehmer Profite zu raffen.

Betrieblich organisierte Aus- und Weiterbildung - überflüssig - weil darauf die Verdiensterhöhung folgt inklusive mehr Lohnsteuern und Beiträge zur RV, PV, KV, UV, und AV. Deshalb friert man von Seiten der Politiker die Arbeitgeberanteile ein und läßt nur noch die Arbeitnehmeranteile und deren privaten Zuzahlungen fäür die Zukunft steigen.

Lebensversicherungen und Riesterrenten - Versicherungsunternehmen drücken in Abstimmung mit der Politik die Ausschüttungen, weil Untertanenleistungen zu teuer. Die eingezahlten Versicherungsbeiträge waren den Versicherungen aber lieb.

Das Renteneintrittsalter wird von der Politik auf Befehl der Wirtschaft vorerst auf 67 hochgeschraubt.

Den Alg-II-Empfängern wurde vor einigen Jahren die Beitragsabführung zur RV gestrichen.

Alles auf Befehl der Privatwirtschaft via Politik veranlaßte Garantie für Altersarmut trotz steigender Lebenshaltungskosten zu sorgen.

Wer Hungerlöhne und Hungerrenten bekommt, kann und soll sich keine hochwertige Gesundheitsversorgung leisten dürfen. Um diese Entwicklung etwas zu mildern, hat man sich notgedrungen für die Mindestlohneinführung entschlossen. Das Thema geht an den Arbeitslosen wirkungslos vorüber.

Wenn Du einmal in der Verhartzung gefangen bist, ist Deine Zukunft erledigt - politisch von der Privatwirtschaft gewollt - Altersarmut, Verkürzung der Lebenserwartung - schlechte Gesundheitsversorgung

Kannste Dich noch an den Spruch eines jungen Politikers aus der bayerischen CSU (Junge Union) Philipp Mißfelder erinnern, der alten Menschen Knie- und Hüft-OPs verbieten wollte.

Das ich von meinem Hausarzt abgewiesen wurde, langt doch wohl?

Oder erwartest Du von mir noch einen Telefonmitschnitt mit notarieller Beglaubigung?

Und wie's aktuell im Gesundheitswesen zugeht, dürfte auch Dir nicht entgangen sein. Oder soll ich Dir noch mehr Reportagen zum Thema schlechtes kommunales und privatisiertes Gesundheitswesen a la BRD servieren?

Das wird zum Standard erhoben.

Recherchiere selbst und Du wirst schnell fündig werden.
 

Laa Luna

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@doro1

danke für Deinen Tip aber was ist ein Tensgerät?
Ich habe keine Ahnung.

@jockel

Dein HA hat Kenntnis von Deiner beruflichen Situation? vermutlich ja?
Und die Privatklinik?

Ich bin im Krankenhaus noch nie nach meinem Beruf bzw. Erwerbstätigkeit gefragt worden.

Du hast total Recht, unser Krankenhaus ist auch privatisiert worden.
Erst hat es die Rhön AG gekauft und jetzt gehört es Fresenius.
Bei uns genau die selbe Sch...... wie bei Euch.
Seitdem hat sich die Versorgung der Patienten sehr verschlechtert.
Obwohl die Klinikangestelllten hetzen müssen.

Ein Menschenleben ist denen nix wert, in diesen Kreisen zählt nur der Profit.
Sonst nix!
 

jockel

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@doro1

danke für Deinen Tip aber was ist ein Tensgerät?
Ich habe keine Ahnung.

@jockel

Dein HA hat Kenntnis von Deiner beruflichen Situation? vermutlich ja?
Und die Privatklinik?

Ich bin im Krankenhaus noch nie nach meinem Beruf bzw. Erwerbstätigkeit gefragt worden.

Du hast total Recht, unser Krankenhaus ist auch privatisiert worden.
Erst hat es die Rhön AG gekauft und jetzt gehört es Fresenius.
Bei uns genau die selbe Sch...... wie bei Euch.
Seitdem hat sich die Versorgung der Patienten sehr verschlechtert.
Obwohl die Klinikangestelllten hetzen müssen.

Ein Menschenleben ist denen nix wert, in diesen Kreisen zählt nur der Profit.
Sonst nix!
Dem medizinischen Personal in den Krankenhäusern kann man nicht den Vorwurf machen. Die strampeln sich ab und bringen ihre Leistung.

Der Politik und den Aufsichts-, Verwaltungsräten, Geschäftsleitungen und vor allen den Investoren - aus dem grauen Kapitalmarkt - die Hedgefonds sind die Verursacher solcher Mißstände. Die wollen möglichst schnell, möglichst viel und immer öfter Rendite ziehen. Die zerlegen Firmen rücksichtslos bis ihre wirtschaftliche Substanz zerbröselt ist. Das gilt auch für privatisierte Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Das Hedgefonds auf deutschen Boden ihr Unwesen treiben können, haben wir der SPD zu verdanken und CDU/CSU bzw. FDP verschärfen noch die Probleme statt sie zu beseitigen.

Wer mit dem Gesundheitswesen Renditewirtschaft auf Gewalt komm raus betreiben will, der fährt das Gesundheitswesen an die Wand.

Es ist eine Frechheit aus kranken und behandlungsbedürftigen Menschen Profite zu ziehen. Das Gesundheitswesen ist immer ein Zuschußgeschäft, gehört in kommunale und nicht in private Hand - muß quersubventioniert werden. Krankheiten kann man nicht in Fallpauschalen standardisiert pressen, weil eine Krankheit mal schlechter oder mal besser verlaufen kann. Das Eintreten von Behandlungskomplikationen ist nicht kalkulierbar.
 

dallith

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@ Jockel
Könnte es vielleicht einen anderen Grund geben, dass Dein Hausarzt Dich ablehnt?
Vielleicht hat er einfach keinen Nerv auf endlos-Tiraden. Manche suhlen sich ja regelrecht in ihrer Rolle als "vom Leben zu kurz gekommene"
 

Dark Vampire

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Also meine Ärzte wissen dass ich erwerbslos bin und bekomme trotzdem die optimale Behandlung die auch die Krankenkasse regelmässig mit mehreren tausend Euro belastet, bisher ohne Probleme.
 

saurbier

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Hallo Ikarus,

deine Ausführungen bezüglich dem was Heimbewohner bekommen kann ich nur bedingt zustimmen.

Vieles an den ggf. medizinisch notwendigen Zusatzleistungen würde den Betroffenen sicherlich auch gewährt werden, wenn jemand dahinter stehen würde (Angehörige/gesetzliche Betreuer etc.) aber das ist weniger der Fall.

Der Heimleitung kann man dies dann auch nicht anlasten, denn es gehört nicht zu deren Aufgabe für eine Brille oder einen Zahnersatz zu sorgen noch weniger mit den zuständigen Stellen zu streiten.

Ich bin so ein ehrenamtlicher Betreuer und wenn was NOTWENDIG ist, dann bekomme ich das auch durchgesetzt.

Hier fehlt es aber eher an den Kämpfern als an Bewilligungen.

Und ja, die KK´s machen gerne Kürzungen, gegen welche man dann streiten darf.


Gruss saurbier
 

Anna B.

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inzwischen kann ich auch die Mitarbeiter in den Altersheimen verstehen...

es gibt gute und weniger gute Mitarbeiter...

bei der Station meiner Mutter: eine Schwester..die könnte man sonst wo hinschicken, aber auf einer Station im Altersheim ist die nicht zu gebrauchen..

unmögliche Frau, faul und gedankenlos und lustlos...

hilft Herrn X. bei der Stuhlgang-Toilette...ohne Handschuhe und marschiert anschließend, natürlich jede Türklinke anfassend, wieder durch's Haus.

dann gibt es die engagierten Fachkräfte..die aber nicht alles schaffen können...

in dem Haus ist es so unmöglich organisiert...z.B. darf Toilettenpapier-Ersatzrollen, nicht vom Pflegepersonal aufgefüllt werden, sondern nur von Mitarbeiter der Putzfirma....aber die wischen durch und schauen gar nicht, ob genug Vorrat im Bad ist...

und jedesmal bis jetzt, mußte ich nach eine Ersatzrolle fragen...und dann gehts los..da sucht erst einmal die Pflegefachkraft im Abstellraum, ob noch Toilettenpapier vorrätig ist...sie sucht und sucht...sie findet nichts...und ruft dann: bring ich später...

aber später....vergessen...

die andere, faule Fachkraft, die auch m.E. keine Ahnung, die sucht gar nicht erst, die sagt sofort: gibt es erst morgen früh und Frau... sie sollen nicht so viel davon nehmen..

das...hat sie aber nur einmal gesagt, da war ich zur richtigen Zeit am richtigen Platz...

desweiteren muß man aber auch die Pflegekräfte verstehen...viele ältere Bewohner wollen auch gar nichts Neues mehr haben....die alte Brille ist noch gut, der Zahnersatz geht doch noch..und ne Operation?..neues Knie? nee, will ich nicht..
und..die Pflegeeinrichtung muß den Willen des Patienten akzeptieren....

meine Mutter will sich nicht beim Waschen helfen lassen, auch nicht beim Anziehen....das müssen die akzeptieren und sie läuft bzw. sitzt im Rollstuhl, manchmal wie Frau Schlunz....wir ziehen sie dann regelmäßig um, wenn wir zu Besuch sind...zum Glück ist 4 -5 wö. jemand von uns da..

sonst...auweia...
 

Laa Luna

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Es ist leider ein falscher Eindruck entstanden:
Deshalb noch ein paar Anmerkungen.

Bisher war ich mit der gesundheitlichen Versorgung schon zufrieden.
Ob HA, Klinik oder sonstigen Fachärzten.
Bin auch nicht chronisch krank, und brauche keine Medikamente.
Nur meine WS macht mir zunehmend Beschwerden

Mit Ausnahme der Orthpäden.
Auffällig ist, dass nur die Orthopäden nach der Berufstätigkeit bzw. Arbeitgeber gefragt hatten.
Mag ja sein, dass es einen Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung und Verschleiserscheinungen des Bewegungsapparates gibt.
Es erklärt aber nicht die derart schlechte (nicht) Behandlung meiner Beschwerden/Schmerzen.

Eine kleine Auflistung was ich bisher mit Orthopäden erlebt habe.
1. 2009 Röntgen HWS, 5 mal Physiotherapie das wars
2. 2010 CT HWS, 6 mal Physiotherapie das wars
3. 2011 CT LWS, keine Therapie, ich könne mit dieser Erkrankung auf dem Bau arbeiten ich darf nur nicht ins Hohlkreuz fallen, auf meine Frage wo dann die Schmerzen herkommen, ob es nicht vielleicht Osteoporose sein könne, sagte der Orthopäde: ich könne mir die 40 Euro für diese Untersuchung doch eh nicht leisten da ich arbeitlos bin.
4. 2014 Röntgen HWS, einrenken, Empfehlung gegen die Schmerzen Sport zu treiben.

Nachtrag zu 3. alle denen ich davon erzählt habe bekamen einen Lachkrampf.
Ich könne auf dem Bau arbeiten, als Frau mit 1.60 cm und damals 48kg.
Natürlich hätte ich mir die Osteoporoseuntersuchung leisten können, aber ich wollte dem ***** nicht noch mehr Geld an mir verdienen lassen.

So und nun diese tolle Erfahrung gestern.
Bin heute aufgestanden, und alles wie immer, die selben Schmerzen vom Genick bis in die Stirn.

Ich habe keine Lust mehr noch einen weiteren ignoranten/menschenverachtenden Quacksalber aufzusuchen.
Ich habe keine Lust mehr mich von denen dumm anreden zu lassen.

Ich bin doch keine Symulantin, oder bilde ich mir das alles nur ein.

Es liegen doch multiple degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule vor, wieso wird mir eine Behandlung verweigert (siehe Anhang).

Hat jemand hier ähnliche Erkrankungen?
Wie werden sie Behandelt?
 

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Don Vittorio

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Mit Ausnahme der Orthpäden.
Auffällig ist, dass nur die Orthopäden nach der Berufstätigkeit bzw. Arbeitgeber gefragt hatten.
Eigentlich sollte das jeder Arzt,da es bei Arbeitslosen andere Kriterien für eine Arbeitsunfähigbeschinigung gibt.

Versicherte, die arbeitslos sind, ausgenommen Arbeitslose bzw. erwerbsfähige
Leistungsberechtigte nach Absatz 3a,
sind arbeitsunfähig, wenn sie krankheitsbedingt nicht
mehr in der Lage sind, leichte Arbeiten in einem zeitlichen Umfang zu verrichten, für den sie sich bei der Agentur für Arbeit zur Verfügung gestellt haben.

2
Dabei ist es unerheblich,welcher Tätigkeit die oder der Versicherte vor der Arbeitslosigkeit nachging.
https://www.g-ba.de/downloads/62-492-817/AU-RL_2013-11-14.pdf
 
E

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@ZynHH

ja, Danke für Deinen Hinweis.
Aber was soll man den sagen, wenn man nach seiner Berufstätigkeit gefragt wird?
Sagst halt, Du schreibst ein Buch. Die Berufstätigkeit zu erfragen ist Teil der Anamneseerhebung und - zwangsläufig - auch Grundlage für Fragen zu AU und ggf. BU.
 
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Mach dir mal Gedanken über dein Kopfkissen/Bett/Schlafgewohnheiten.:biggrin:
 

Laa Luna

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Leute hier gehts doch gar nicht um AU´s.
Ich lasse mich sehr selten krankschreiben, und wenn dann vom HA.
Zuletzt war ich 2009 oder 2010 krank(geschrieben).
Durchschnittlich pro Jahr 5 Tage.
Für z.B. einem Krankenhausaufenthalt 2010 (2 Wochen) habe ich auch keine AU abgegeben.

Es geht hier um die Anerkennung meiner Beschwerden/Schmerzen durch sogenannte Fachärzte, obwohl Befunde vorliegen. Der letzte aus 2011.
Und die degenarativen Veränderungen und damit die Beschwerden schreiten wohl im laufe der Jahre fort. Vom gelegentlichen Auftreten 2009 bis zum heutigen Dauerzustand.
 

Don Vittorio

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Leute hier gehts doch gar nicht um AU´s.
Du hast doch gefragt,wieso der Orthopäde Dich nach Deiner Berufstätigkeit gefragt hat und ich habe Dir die Antwort gegeben. :icon_motz:


Ich selbst habe 5 Bandscheibenvorfälle,Spinalstenose und noch so ein paar Probleme.Im Laufe von bald 30 Jahren mit Rückenproblemen hat es sich herausgestellt,die beste Behandlung ist Bewegung ! Schwimmen und die Muskulatur im Rücken stärken.
Alles andere kannst Du vergessen.Und OP sowieso nur wenn es zu Lähmungen kommt,denn in 2 Rehaverfahren über je 4 Wochen habe ich viele getroffen,denen es nach der OP schlechter ging.Hängt u.A.mit der Narbenbildung zusammen.
 
E

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Also ich bin zur Zeit bei vielen Fachärzten in Behandlung.
HNO, Kardiologe, Lungenfacharzt, und Radiologie.
Und ich werde bei allen bestens behandelt, alle Untersuchungen die nötig sind.

Mein Lungenfacharzt weiß, dass ich im ALG II Bezug war.
Er wollte mir noch raten, meine Umschulung durch die DRV zu verschieben, und erst eine Medizinische Reha zu beantragen.
Dies hatte ich aber abgelehnt, weil ich meine Umschulung dann in Gefahr gesehen hätte.

Also ich kann nur sagen, ich bin mit allen meinen Fachärzten bestens zufrieden.
 
E

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@ Don:
Korrekt. Die Frage nicht zu stellen, ist m. E. eine Pflichtverletzung, für die er im Fall der Fälle letztlich haftbar gemacht werden kann. Es gibt zwischen Himmel und Erde Vorschriften, von denen mancher nichts ahnt.
 

Laa Luna

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@Harte Sau

ja, Schlafgewohnheiten spielen sicher mit rein.
Aber, auch optimales Schlafverhalten können die fortschreitenden Beschwerden nicht heilen evtl. lindern.

Deine Aussage erinnert mich an diesen Facharzt gestern: betätigen sie sich doch mal sportlich.

Die meisten Menschen die ich gestern da gesehen habe waren übergewichtig. Sagt der dann auch zu denen: nehmen sie erst mal ab, ihr dicker Bauch verursacht ihre Rückenschmerzen. Schmerzmittel gibts nicht wegen der Wirtschaftlichkeit.

Oder ein Internist zum (übergewichtigen) Typ II Diabetiker: nehmen sie erst mal auf Normalgewicht ab, dann verschreib ich Diabetesmedis bzw. Insulin.

Verstehst Du was ich meine?
 
E

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Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Wenn der Diabetiker kein Insulin kriegt, stören sich an seinem Übergewicht in absehbarer Zeit nur noch die Jungs mit den schwarzen Krawatten.

Ich würde Dir vorschlagen, das Problem entweder mit Deinem Hausarzt oder einer Selbsthilfegruppe dieser Krankheit zu diskutieren. Also mit Leuten, die in diesem Thema so tief drinstecken wie die Spezies hier im SGB II. Von denen solltest Du dann wirklich konkrete Ratschläge kriegen.
 

Laa Luna

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@Domino

ich war auch vor Jahren mal bei nen Augenarzt, und war mit der Behandlung sehr zufrieden.
Auch der HNO - Arzt der mir mein Piercing wieder aus dem Ohr geholt hat war ok.
Auch mein HA ist gut, er verschreibt alles, mir wenn ich mal was brauch .

ES geht hier ausschliesslich um die sogenannten Orthopäden.
 

Laa Luna

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@Don Vittorio

hast Du während des Akutereignisses (Bandscheibenprolaps) auch Sport gemacht?
Wohl eher nicht.
Auf eine OP bin ich auch nicht scharf, nur sollte vielleicht mal durch ner MRT abgeklärt werden, ob der Nerv nicht eingeklemmt ist bzw. in Mitleidenschaft gezogen wurde bzw. was da eigentlich los ist.Und bis dahin wäre Schmerzmittel wohl induziert oder etwa nicht?
 
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Deine Aussage erinnert mich an diesen Facharzt gestern: betätigen sie sich doch mal sportlich.
Und schon Sport gemacht?:biggrin:

Aber Recht hat er schon,denn Muskeln stützen das Skelett und verhindern das sich Knochen dahin verschieben wo sie nicht hin sollen.

Übergewicht ist da nur bedingt ausschlaggebend,Ich bin das beste Beispiel:Gut 135 kg aber muskulös und mit 60 immer noch am schwer nebenbei Arbeiten.

Gut ab und zu zwackt schon mal der Rücken dann hilft sich mal auszuhängen :biggrin:
 

Don Vittorio

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Die meisten Menschen die ich gestern da gesehen habe waren übergewichtig. Sagt der dann auch zu denen: nehmen sie erst mal ab, ihr dicker Bauch verursacht ihre Rückenschmerzen.
Und er hätte dabei doch recht.Übergewicht geht meist mit Bewegungsmangel einher und Bewegungsmangel ist absolutes Gift für die Rückenmuskulatur.
 

Don Vittorio

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@Don Vittorio

hast Du während des Akutereignisses (Bandscheibenprolaps) auch Sport gemacht?
Wohl eher nicht.
Auf eine OP bin ich auch nicht scharf, nur sollte vielleicht mal durch ner MRT abgeklärt werden, ob der Nerv nicht eingeklemmt ist bzw. in Mitleidenschaft gezogen wurde bzw. was da eigentlich los ist.Und bis dahin wäre Schmerzmittel wohl induziert oder etwa nicht?
Ich war 95 wegen eines schweren BSV 4 1/2 Wochen im Bundeswehr KH.Die ersten Tage war ich wegen der Schmerzen fast Bewegungsunfähig (starke Nervenwurzelkompression Th 11/12 ),konnte gerade noch mühsam zur Toilette laufen,aber dann begann im KH sofort eine Physio,dazu auch Wassergymnastik und Massagen.Und nach der Entlassung und der Reha bin ich dann regelmässig ins Fitnesstudio gegangen.
Heute gehe ich mindestens 1 mal die Woche schwimmen und mache zuhause Hantelübungen und Gymnastik.
Ich benötige nur selten Schmerzmittel.
 

jockel

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@ Jockel
Könnte es vielleicht einen anderen Grund geben, dass Dein Hausarzt Dich ablehnt?
Vielleicht hat er einfach keinen Nerv auf endlos-Tiraden. Manche suhlen sich ja regelrecht in ihrer Rolle als "vom Leben zu kurz gekommene"
Nee, ich bin kein treuseeliger Arztkunde, der ihn ständig mit neuen Wehwechen behelligt.

Ich gehe in der Regel zum Arzt, wenn es ein Schmerzfall bei mir ist, ansonsten sieht er mich nie.

Es liegt am System der raffenden Privatisierung, warum es im Gesundheitswesen, in der Seniorenversorgung nicht klappt.

Heute steht beispielsweise in der Sächsischen Zeitung ein sinniger Beitrag drin, daß man in die Tschechei nach Pilsen in ein Alters- oder Pflegeheim übersiedeln soll, wenn man die deutsche Alters- und Pflegeversorgung sich nicht leisten könne.

Das ist aber starker Tobak! Abschieben in die Tschechei, wenn man alt und pflegebedürftig ist. Tolles Christentum und Nächstenliebe im Nachwende-Raffke-Deutschland!!! Jeder ist sich selbst der Nächste.
 

Don Vittorio

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Tolles Christentum und Nächstenliebe im Nachwende-Raffke-Deutschland!!! Jeder ist sich selbst der Nächste.
Jaja,unter Honi hätte es sowas nicht gegeben,da hatten die Spitzenkader alle Medikamente zur Verfügung,die der Weltmark hergab ( wurden sogar per Stasi Kurier beim beim Klassenfeind besorgt ),aber auch das Volk wurde mit westlichen Medikamenten versorgt,allerdings als Versuchskaninchen,ohne es zu wissen. :wink:
 

Anna B.

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hast du dir mittlerweile einen Termin bei einem Neurochirurgen geben lassen?

der einzig richtige Arzt bei HWS-Verschleiß, LWS-Problemen usw. ist ein Neurochrirug...der wird alles weitere veranlassen..

mach den Termin, auch wenn du noch 6 Monate oder so, warten mußt..

ansonsten soll sich deine KK kümmern, die bieten neuerdings ja auch Hilfe bei der Terminvergabe bei Fachärzten an..

mit einem Orthopäden kommst du bei den Erkrankungen nicht weiter....die machen nichts...weil sie nicht wirklich Ahnung haben..

ich hab das selber alles durch..seit 2007 chron. Schmerzpatient...wegen "Rücken"...und "HWS"...bin ausschließlich beim NCH, beim Rheumatolgen und beim Schmerzfacharzt in Behandlung..
 

Dark Vampire

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Auch in bin rückengeschädigt, die Myegelosen unzählbar im Schulterbereich, bekomme regelmässig Massagen und mache fleissig meine Übungen.Deine Schmerzen könnten auch muskulär bedingt sein wenn bestimmte Muskelpartien verkrampft sind und dann da drücken wo sie es normal nicht tun, gerade bei Nackenschulterproblemen zieht das oft noch in den Kopf und da du ne Kyphosierung der HWS noch hast wird das ganze sogar noch begünstigt, hier kann ich dir nur raten gute Muskelpflege zu treiben und mit der Zeitwirds auch bestimmt besser.Kann allerdings dauern.
 

jockel

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Jaja,unter Honi hätte es sowas nicht gegeben,da hatten die Spitzenkader alle Medikamente zur Verfügung,die der Weltmark hergab ( wurden sogar per Stasi Kurier beim beim Klassenfeind besorgt ),aber auch das Volk wurde mit westlichen Medikamenten versorgt,allerdings als Versuchskaninchen,ohne es zu wissen. :wink:
Frag mal wie pompös es bei der heutigen Machtelite in Politik, Beamtentum, Wirtschaft und Bankenwesen in deren Kranken-, Pflege- und Altersversorgung zugeht und vor allem wo überall in der Welt und auf wessen Kosten im Gegenzug gespart wird.
 

Don Vittorio

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Frag mal wie pompös es bei der heutigen Machtelite in Politik, Beamtentum, Wirtschaft und Bankenwesen in deren Kranken-, Pflege- und Altersversorgung zugeht und vor allem wo überall in der Welt und auf wessen Kosten im Gegenzug gespart wird.
Weder ich noch mein Umkreis musste bisher die Erfahrung machen,nicht ausreichend behandelt zu werden.

18-mal pro Jahr: Deutsche sind Weltmeister bei Arztbesuchen
Bessere Steuerung gefordert - 18-mal pro Jahr: Deutsche sind Weltmeister bei Arztbesuchen - Politik - Deutschland - Hamburger Abendblatt

Und das ist wohl auch kein Zeichen für eine schlechte Versorgungslage.

Im Gegenteil,es zeigt dass viele Menschen in anderen Ländern weniger zum Arzt gehen,weil sie es sich einfach,warum auch immer, nicht leisten können.
 

jockel

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Weder ich noch mein Umkreis musste bisher die Erfahrung machen,nicht ausreichend behandelt zu werden.



Bessere Steuerung gefordert - 18-mal pro Jahr: Deutsche sind Weltmeister bei Arztbesuchen - Politik - Deutschland - Hamburger Abendblatt

Und das ist wohl auch kein Zeichen für eine schlechte Versorgungslage.

Im Gegenteil,es zeigt dass viele Menschen in anderen Ländern weniger zum Arzt gehen,weil sie es sich einfach,warum auch immer, nicht leisten können.
Die großartigen Barmer-Erfolge lt. dieser Studie haben zur Folge, daß die Barmer flächendeckend ihr Niederlassungsnetz ausdünnt und Krankenkassenpersonal feuert. Sie ist nur noch zur Hälfte da.

Die DAK folgt ihr. Ist das nicht großartig?

Krankenkasse: Barmer schließt Geschäftsstellen: Das ändert sich für Versicherte in der Region - Wirtschaft - Aktuelle Wirtschafts- und Finanznachrichten - Augsburger Allgemeine
 

Anna B.

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das Personal wird nicht gefeuert...jeder Mitarbeiter wird übernommen oder in den Ruhestand geschickt...wenn es der Mitarbeiter denn will...
 
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ikarus

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Hallo Ikarus,

deine Ausführungen bezüglich dem was Heimbewohner bekommen kann ich nur bedingt zustimmen.

Vieles an den ggf. medizinisch notwendigen Zusatzleistungen würde den Betroffenen sicherlich auch gewährt werden, wenn jemand dahinter stehen würde (Angehörige/gesetzliche Betreuer etc.) aber das ist weniger der Fall.

Der Heimleitung kann man dies dann auch nicht anlasten, denn es gehört nicht zu deren Aufgabe für eine Brille oder einen Zahnersatz zu sorgen noch weniger mit den zuständigen Stellen zu streiten.

Ich bin so ein ehrenamtlicher Betreuer und wenn was NOTWENDIG ist, dann bekomme ich das auch durchgesetzt.

Hier fehlt es aber eher an den Kämpfern als an Bewilligungen.

Und ja, die KK´s machen gerne Kürzungen, gegen welche man dann streiten darf.


Gruss saurbier
Wobei die Heimleitung das doch wohl weitergeben muss, oder?
Wer denn sonst wenn sich keiner mehr kümmert?
Also nach deinen Aussagen @ Saurbier ist dann keiner mehr
zuständig, wenn Angehörige oder gesetzl. Betreuer nur die restlich verbliebene
Kohle abschöpfen?
Nach dem Motto wenn alle zuständig sind, ist keiner zuständig!
Deine ehrenamtliche Stelle muss wohl ein Paradies sein.
Bei alten Leuten die noch selbstverantwortlich am Alltag teilnehmen können
mag es wohl stimmen es schon das alles abgelehnt wird. "Brauch ich nicht. "
Aber bei denen die sich nicht mehr groß äußern da sehe ich das anders als ihr.
Das Heime lieber Schwerkranke haben ist doch kein Geheimnis, das Pflegestufe III,
mehr Einnahmen kreiren! Da wird der Personalschlüssel
größer und neue Leute nicht eingestellt, wer steckt sich dann die Kohle ein?
Demente wollen nicht mehr essen da das Gebiss nicht mehr passt,
na dann wird das Essen passiert, geht auch und merkt keiner!
Ich will nicht alle Heime verteufeln, aber manchmal komme ich schon
ans Denken wenn es mich mal treffen sollte!
Nebenbei unsere Ehrenamtlichen sehen auch nur die schönen Seiten!
 

Laa Luna

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@Harte Sau

ja, na klar, mach ich täglich.
Täglich
- 2 mal mit dem Hund 30 Minuten Gassi gehen
- 9 mal 10 Liter Eimer mit Wasser ca.50 meter tragen
- 3 mal ca. 10 kg Heu (3 Ballen) ca. 25 meter tragen
- ausmisten und 3 Schubkarren mit Mist zum Haufen fahren ca. 50 meter
- Weidezaungerät + Batterie ca. 30kg 500 ca. meter zur Koppel fahren
- die 2 Pferde einzeln auf die Koppel stellen 500 ca. meter einfach

Ich hab meine Schritte nie gezählt, es sind aber garantiert sehr viel mehr als die empfohlenen 1000 Schritte 3 mal die Woche.

Frag mich mal zum Thema Muskelaufbau!
Ich hab ca. 10 Jahre progressiven Muskelaufbau gemacht (Body Building).
Und durch meinen Ehrgeiz meinem Bewegungsapparat geschädigt.
Du hast leider vergessen zu erwähnen, das man auch ne gehörige Portion Protein zum Aufbau der Muskeln benötigt.

Du machst Dir was vor: Übergewicht ist für den Bewegungsapparat schädlicher (Verschleiß) als evtl. fehlende Muskelmasse. Um bei Deinem Gewicht Normalgewicht zu haben müsstest Du 235cm groß sein. Bist Du es?

Vielleicht, aber nur vielleicht hast Du jetzt gemerkt das Dein Beitrag: mangelnde Gesundheitskompetenz im meinem Fall voll daneben ist.
 

Laa Luna

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@ Anna B.

nein, leider noch nicht.
Ich hab ehrlich gesagt Angst, dass der an mir rumschnippeln will.
Aber wenn ich so nicht weiterkommen, werde ich mich an Deinen Rat erinnern.
Nochmal Danke.
 

Laa Luna

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@Dark Vampire

Danke, für Deine Anwort.
Deine Erfahrung zeigen mir, dass durch Massagen eine Besserung eintreten kann.
Also muss ich schauen wie ich irgendwie an ein Rezept dafür auftreibe. Wäre zumindest eine Chance.

Hatte auch schon 2 mal Massagen. Die hatten aber nur kurzzeitig geholfen. Und ich war danach auch nicht absolut schmerzfrei.
 

ikarus

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Deine Schmerzen werden dir nicht abgenommen!
Das erste Schreiben sagt aus, da war mal was, die anderen Befunde sagen aus, das da mal was war und ist,. Das Beschwerdebild wird von dir zu extrem beschrieben.
Die sind sich einig das da wohl was ist aber überhaupt nicht so dolle wie du es äußerst!
Ich bin kein Arzt aber wie diese Leute schreiben ist mir berufl. sehr bekannt.
Spätestens wenn du noch mehr fragst werden sie dir eine psychische Labilität andichten!
Dann bist du bei denen abgestempelt!
Ich hoffe du findest einen guten Arzt!
Wie gesagt ist das meine undifferenzierte und nicht untermauerte Meinung!
 

Laa Luna

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@ikarus

Du bist leider auch einer von denen, die den Schuss noch nicht gehört haben.
Das sind alles Symptome des Abbaus des Sozialstaates und laufen unter dem Stichwort Eigenverantwortung stärken.
Bei Arbeitslosigkeit wird behauptet: selber Schuld, mangelnde/falsche Qualifizierung.
Und bei Erkrankungen: selber schuld, mach Sport, nimm ab, rauch nicht usw.
Und warum? um Geld zu sparen. Es gibt nämlich noch andere Bedürftige z.B.die EU.

Was bist Du eigentlich von Beruf?
Schließlich weißt Du ja, dass ich keine Beschwerden habe.

Mit einem hast Du absolut Recht: wenn man nicht das Maul hält und gegen willkürliche Entscheidungen aufbegehrt wird man schnell als psychisch labil bezeichnet.
 
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Frag mich mal zum Thema Muskelaufbau!
Ich hab ca. 10 Jahre progressiven Muskelaufbau gemacht (Body Building).
Und durch meinen Ehrgeiz meinem Bewegungsapparat geschädigt.
Selbst schuld,wer macht denn sowas.:icon_eek:
Nach ca.35 Jahren als Metzger be und entlade Ich jetzt in meinen Minijob Klaviere,Flügel und Massivmöbel,und das aus und in richtig großen LKWs,da werden Tonnen bewegt.
Aber wie gesagt Training ist alles
:biggrin:
Du hast leider vergessen zu erwähnen, das man auch ne gehörige Portion Protein zum Aufbau der Muskeln benötigt.
Nicht unbedingt.
Du machst Dir was vor: Übergewicht ist für den Bewegungsapparat schädlicher (Verschleiß) als evtl. fehlende Muskelmasse. Um bei Deinem Gewicht Normalgewicht zu haben müsstest Du 235cm groß sein. Bist Du es?
Ich bin knapp 180 cm,und kann mir noch die Schuhe im stehen zubinden ohne den Fuß hoch zu stellen:biggrin:
Vielleicht, aber nur vielleicht hast Du jetzt gemerkt das Dein Beitrag: mangelnde Gesundheitskompetenz im meinem Fall voll daneben ist.
Tipp:Such mal nach Rückenschule.
 

Anna B.

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Hallo,

wer entscheidet denn letztendlich, ob du dich operieren läßt?..du doch wohl und nicht der Neurochirurg...geh hin und lass eine ordentliche neue Diagnostik machen...mit dem Ergebnis und seiner Empfehlung läßt du dir Termine beim Schmerzarzt geben...

der wird dir dann auch noch sagen, ob OP notwendig oder nicht..und der wird sich um die Schmerzmedikation kümmern (viel höheres Budget und viel, viel mutiger beim Verordnen)...

und..er wird dir auch Physiotherapie verschreiben..weil...Budget überdurchschnittlich hoch..

am besten bei beiden Fachärzten jetzt bzw morgen anrufen und Termine vereinbaren..

glaub mir einfach, ich hab das seit 2007 durch....und erst vor gut einer Woche die Schmerzmedis (Opiate..gut, sehr gut, verträglich) abgesetzt...der Schmerz ist so gut wie weg..bzw. ich kann besser mit ihm umgehen..und fühle mich nicht mehr so...."AUA"...."ES TUT WEH".."AUA, DAS MUSS DOCH MAL WEGGEHEN"...
ich weiß, dass ich das habe und kann mich entsprechend verhalten...
 

Laa Luna

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@Anna B.

vielen,vielen Dank.
Deinen Antworten waren sehr hilfreich, und haben mir Mut gegeben.
 

ikarus

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@ikarus

Du bist leider auch einer von denen, die den Schuss noch nicht gehört haben.
Das sind alles Symptome des Abbaus des Sozialstaates und laufen unter dem Stichwort Eigenverantwortung stärken.
Bei Arbeitslosigkeit wird behauptet: selber Schuld, mangelnde/falsche Qualifizierung.
Und bei Erkrankungen: selber schuld, mach Sport, nimm ab, rauch nicht usw.
Und warum? um Geld zu sparen. Es gibt nämlich noch andere Bedürftige z.B.die EU.

Was bist Du eigentlich von Beruf?
Schließlich weißt Du ja, dass ich keine Beschwerden habe.

Mit einem hast Du absolut Recht: wenn man nicht das Maul hält und gegen willkürliche Entscheidungen aufbegehrt wird man schnell als psychisch labil bezeichnet.
Was heisst hier Schuss nicht gehört, ich habe nur zu vermitteln versucht wie ggf. die Ärzte
denken.
Mir liegt es fern, denn ich glaube dir!
Was heißt hier ich sage das du keine Schmerzen hast, das sind deine Ärzte!
Schau doch mal die Schriftstücke deiner Ärzte an und hinterfrage diese!
Wenn du nur geschmuse hören willst dann kann ich deinen Ärger verstehen!
Ich kann dir nur raten, suche dir andere Ärzte.
Wenn du noch länger deine Beschwerden haben willst bleibe bei denen!
Die werden dir nicht weiterhelfen!

Ach ja, habe jahrelang im Krankenhaus ( Uniklinik) in der Orthopäde, Neurochirurgie und Intensivstation als Krankenpfleger gearbeitet!
Und glaube mir was die Ärzte dir an Befunde geschrieben haben, hört sich nicht schön an!
Außerem habe ich mir dort meinen Rücken kaputt gemacht und ettliche Ärzte meinten,
nach den Befunden und Gutachten können die Schmerzen die Sie (ich) angeben gar nicht sein,
bis ich einen Guten Prof. gefunden habe!
Leider praktiziert der aus Altersgründen nicht mehr!.
Trotzdem muss ich noch sagen das ich keine medizinische Beratung mache, sondern nur unmaßgebliche
Meinung äußere!
Das war es dann ich wünsche dir alles Gute!
 

Laa Luna

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@Harte Sau

auch wenn der Beruf Metzger für mich ein no go ist, zolle ich Dir trotzdem Respekt für das was Du noch bewegst. Du bist nach den vielen Jahren Knochenjob noch ziemlich fit.
 
E

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Sein Budget lässt wohl nur die Versorgung von Erwerbstätigen zu.
Für Erwerbslose reichts nicht mehr.
Das macht für sein Budget keinen Unterschied. Du magst unzufrieden sein mit der Behandlung, aber das hat nichts mit deinem beruflichen Status zu tun. Die Überschrift klingt als könnten jetzt Erwerbslose systematisch benachteiligt werden.

Wenn er wirklich fahrlässig handelt, melde es der Ärztekammer und der Krankenkasse.

Ansonsten gibt es Bewertungsportale, wo man seinen Unmut äußern kann und natürlich die Möglichkeit, einen anderen Arzt aufzusuchen.
 

Kerstin_K

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Also erstmal: Zu einem Arzt, der sich nicht dafür interessiert, was ich beruflich mache, würde ich nicht mehr gehen. Ganz einfach, weil die Belastungen durch den Beruf ja wohl auch mit Ursache für die Erkrankung sein können.

ZUr Versorgung von Senioren: Da kommen mehrere Faktoren zusammen. Ich habe das bei meiner Mutter erlebt. Ich bin selber Rollstuhlfahrerin, weiß also aus eigener Erfahrung, wovon ich rede.

Meine Mutter hatte zunächst einen Rollstuhl, der ihr von dem Sanitätshaus, mit dem das eim zusammenarbeitet, leihweise zur Verfügung gestellt wurde. Dass das ein Standardmodell ist, bei dem man Kompromisse eingehen muß, versteht sich von selbst. Zu diesem Zeitpunkt stand auch noch nicht fest, ob meine Mutter dauerhaft einen Rollstuhl benötigen würde.

Ich hatte dann einige Wochen später schon eingeplant, mich um das Thema zu kümmern (Ich wollte dies während einiger bevorstehender Urlaubstage tun.) Etwa eine Woche bevor es dazu kam, meinte eine Schwester zu mir, ob ich schon den tollen neuen Rollstuhl meiner Mutter gesehen hätte? Mir war zwar aufgefallen, dass es ein andere Stuhl war wie der zuvor, einige cm breiter, aber ich achte, das sei nur einandere Leihstuhl. "Nö, das ist jetzt ihrer."

An dem Rolli stimmte gar nichts. Mindestens 15 cm zu breit, viel zu schwer (es handelte sich um einen Rollstuhl, der für Personen jenseits von 120 kg gedacht war, meine Mutter wog höchstens 70 kg.) Über das Thema, wie man einen Patienten mit vorgeschädigter Wirbelsäule und einer Kniegelenksprothese nach einer Oberschenkelfraktur vernünftig positioniert, dazu hatte man sich offensichtlich gar keine Gedanken gemacht, es gab nicht mal ein anständiges Sitzkissen, Greifringe waren angerostet, Bereifung passte nicht zu den Felgen. Meine Mutter konnte den Rollstuhl nicht selber bewegen, selbst kurze Spaziergänge waren nur mit einem starken Mann möglich, auch nur eine Bordsteinkante zu überwinden mit diesem Monstrum unmöglich.

Die Heimleitung war erstmal entsetzt, dass ich es wagte, das tolle Sanihaus, dass sie beauftragt hatten, zu kritisieren. Das Sanitätshaus selber war aber bereit, den Stuhl zurückzunehmen.

Den neuen für meine Mutter habe ich dann zusammengestellt, da das Sanitätshaus bei einem Ortstermin eindrucksvoll bewies, dass man null Ahnung hat. Standardsatz war: "Das geht nicht, dann zahl ich drauf." Ich habe dann ein passenes Rezept für den Stuhl ausstellen lassen. Bis das Sanihaus dafür den Kostenvoranschlag vorlegen konnte, dauerte es dann nochmal 6 Wochen.....

Als nächstes hatte ich dann die Sachbearbeiterin der KK am Telefon: "Wenn ich glauben würde, dass sie einer 88igjährigen einen individuell angepassten Rollstuhl bewilligt, hätte ich mich geschnitten." Ich habe nur ganz trocken gesagt, dass ich das gerne schriftlich hätte.....

Dann in ich zwei Wochen in Urlaub gefahren und als ich zurückkam, saß meine Mutter in einem passenden Rollstuhl. Zwar nicht das Modell, dass ich ausgesucht hatte und mit kleinen Kompromissen, aber wir konnten gut damit leben, nachdem ich dafür gesorgt hatte, dass die Fußstützen mal richtig eingestellt wurden.

Dauerthema mit dem Heim bleib dann noch: Rollstuhlsitzkissen gehört unter den Patienten und nicht auf den Stuhl neben dem Bett, wenn auf einem Formkissen etwas von vorne und hinten steht, gehört vorne nach vorne und nicht zur Seite oder nach hinten und die Fußstützen gehören an den Rollstuhl und nicht unters Bett.

Tja, als meine Mutter dann anfing sich alleine von der Stelle zu bewegen, meinten einige Pfleger, das ginge nicht. Wir haben ihnen bewiesen, dass es doch geht und bald fingen auch andere Bewohner an, sich selbstständig zu bewegen, auch wenn es oft nur 1 oder 2 Meter waren......
 

jockel

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Zum Thema mangelnde ärztliche Grundversorgung gegens Untertanenvolk läuft grade auf 3sat eine passende Reportage, bestellt wird von Hedgefonds-Firmen, von privaten Unternehmensberatungen Roland Berger und McKinsey, von Ganoven-CDU- und FDP-Politikern die Zielrichtung

  • Ausplündern des Gesundheitswesen
  • Monopolisierung privatisierten Gesundheitswesen
  • Kasse machen gegen den kranken Teil der Bevölkerung
  • Belügen und Betrügen des medizinischen Personals - Löhne drücken
WDR - die story - Profit statt Patientenwohl?

Auch aus Arbeitslosen ist nichts rauszuholen - also kann man sie als Kolateralschäden einstufen, wenn die schlechte medizinische Versorgung bei Ihnen schiefgeht. Arbeitslose sind bereits schon von anderer Seite ausgeschlachtete Ware.

Aber in der DDR muß es ja noch schlechter gewesen sein, lt. Bild- und Morgenpostmärchen.
 

Anna B.

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Profit statt Patientenwohl...

wir haben hier vor Ort einen neuen Hausarzt...Himmel, ist der geldgeil....

meinem Mann ging es vor ein paar Monaten so...vermutlicher Bandscheibenvorfall..heftige Rückenschmerzen...

beim Arzt angerufen...nö, da wären sie nicht für zuständig, Schmerzmedikamente könnten sie so, ohne Untersuchung, nicht aufschreiben..außerdem müßte er ja eh zum Orthopäden...und wenn das lange dauert bis zum Termin: tja, dann müßte er man warten...
er könne aber (nun gehts ums Geld)..seine Karte einlesen lassen und sie würden ihm eine Überweisung für den Orthopäden mitgeben..

mit dem Einlesen der Karte hätte dieser Arzt kundgetan, dass er den Patienten beraten hat und eine Facharztbehandlung für notwendig hält....dafür hätte dieser Arzt auch noch Geld bekommen...fürs Nichtstun...

wir haben uns dann an einen anderen Hausarzt im Dorf gewandt und siehe da, mein Mann kam sofort dran, wurde adäquat behandelt und bekam seine Medikamente und die Untersuchung...

heute treffe ich eine Bekannte...der ist es genau so gegangen: Karte wollen sie einlesen, aber nicht beraten und untersuchen, sondern eine Überweisung ausstellen..

wir überlegen jetzt, die kassenärztliche Vereinigung einzuschalten...so gehts ja nicht..
 
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Mit Schmerzen kann man sich an eine Krankenhausambulanz wenden. Ob sie wirklich so schlimm sind, ist dann die Frage :biggrin:.

Heute muss man halt auch mal tricksen, wenn man zu seinem Recht kommen will.
 
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wir überlegen jetzt, die kassenärztliche Vereinigung einzuschalten...so gehts ja nicht..
Ich denke fast, dass es regelkonform ist, wenn er sich so verhält.
Die Massenabfertigung ist leider vom System so vorgegeben, sonst zahlen vor allem die Hausärzte drauf und können irgendwann dichtmachen.
 

Kerstin_K

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Ich denke fast, dass es regelkonform ist, wenn er sich so verhält.
Die Massenabfertigung ist leider vom System so vorgegeben, sonst zahlen vor allem die Hausärzte drauf und können irgendwann dichtmachen.
Ich denke nicht, dass das regelkonform sein kann.

Zumindest eine kurze Unersuchung sollte vor einer Überweisung stattfinden, woher will der HA sonst wissen,an welchen Fa er überweisen soll? Bei Rückenschmerzen allen mir da einige Alernativen ein, könnte ja auch ne Nierenkolik sein.......
 

Anna B.

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genau so ist es...

der HA ist der Lotse im System der Behandlungsmöglichkeiten..

es hätte sich auch um eine Nierenkolik handeln können..oder um sonst was...

der HA muß m.E. zwingend eine Untersuchung durchführen und wenn es nur eine Befragung ist und dann entscheiden, zu welchem FA er einen schickt oder ob er selbst ein MRT, Röntgen oder sonst was veranlasst...

aber er kann doch nicht ohne Untersuchung die Karte einlesen wollen und dann nur noch eine Überweisung von seiner Helferin ausdrucken lassen..das geht gar nicht..

zum Glück benötigt man keine Überweisung mehr und so ist mein Mann bzw. die Bekannte heute auch, direkt zum Orthopäden gegangen..

aber...bei einer solchen Konstellation können auch die Weichen für eine falsche Behandlung gestellt werden..

eine andere Bekannte hatte eine Krebsgeschwulst auf dem Rücken...war aber so nicht zu erkennen....wenn sie nun einfach soo...zum Orthopäden gegangen wäre...???..hätte der das erkennen können?...

sie hatte einen guten HA, der wirklich alles untersucht hat..auch Blutbild usw. usw...und dadurch dem Krebs auf die Spur gekommen ist...

dieser Arzt, von dem ich gesprochen habe, wird hier im Ort nicht glücklich werden...die Patienten werden ihn in Zukunft meiden..da bin ich mir ziemlich sicher...
 

jockel

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Profit statt Patientenwohl...

wir haben hier vor Ort einen neuen Hausarzt...Himmel, ist der geldgeil....

meinem Mann ging es vor ein paar Monaten so...vermutlicher Bandscheibenvorfall..heftige Rückenschmerzen...

beim Arzt angerufen...nö, da wären sie nicht für zuständig, Schmerzmedikamente könnten sie so, ohne Untersuchung, nicht aufschreiben..außerdem müßte er ja eh zum Orthopäden...und wenn das lange dauert bis zum Termin: tja, dann müßte er man warten...
er könne aber (nun gehts ums Geld)..seine Karte einlesen lassen und sie würden ihm eine Überweisung für den Orthopäden mitgeben..

mit dem Einlesen der Karte hätte dieser Arzt kundgetan, dass er den Patienten beraten hat und eine Facharztbehandlung für notwendig hält....dafür hätte dieser Arzt auch noch Geld bekommen...fürs Nichtstun...

wir haben uns dann an einen anderen Hausarzt im Dorf gewandt und siehe da, mein Mann kam sofort dran, wurde adäquat behandelt und bekam seine Medikamente und die Untersuchung...

heute treffe ich eine Bekannte...der ist es genau so gegangen: Karte wollen sie einlesen, aber nicht beraten und untersuchen, sondern eine Überweisung ausstellen..

wir überlegen jetzt, die kassenärztliche Vereinigung einzuschalten...so gehts ja nicht..
Zur Privatisierung des Gesunheitswesen kommt noch das Einmalige in der BRD - die Ungleichbehandlung zwischen Privat- und Kassenpatienten. Das ist wie bei der Bahn - 1. und 2. Klasse. Bei der Bahn gab es darüber früher noch die Holzklasse. Es wird nicht lange dauern, haben wir die dann auch im Gesundheitswesen.

Dabei ist Privatpatient auch nicht so erstrebenswert, wenns man mal genau betrachtet. Die werden mit Niedrigbeiträgen als junge Menschen in die Privatkrankenversicherung gelockt und geködert, wenn sie sowieso gesund und munter sind - also ihre Krankenversicherung wenig beanspruchen ... und ... sind im Alter in diesem goldenen Versicherungskäfig gefangen und die Beiträge gehen hoch in schwindelerregende Höhen. Die Privatversicherung und der Gesetzgeber läßt sie dann nicht mehr raus, egal ob die Beiträge bezahlbar sind oder nicht.

Da ziehe ich mir die solidarisch funktionierende gesetzliche Krankenversicherung vor, wo auch die Risikofälle von der Versichertengemeinschaft getragen werden.

Dem Erstreben nach Individualismus kann ich nichts abgewinnen, weil da keiner für den anderen einsteht und sich nicht gegenseitigt hilft.

Wie schnell kann es Einem aus heiteren Himmel dreckig gehen und dann ist man auf uneigennützige Hilfe seiner Mitmenschen angewiesen? Das geht schneller als man denkt.

Gestern nachmittag brachte der NDR - Die Nordstory – Menschen im Wendland 17.07.2014 16.10 - http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Menschen-im-Wendland,dienordstory169.html und stellte eben die in Runddörfern lebenden Menschen vor wie sie querbeet über alle Jahrgänge hinweg in Kommunen zusammenleben und füreinander einstehen - in guten wie in schlechten Zeiten.

Die nehmen das Wort Kommune wörtlich als zusammenstehende Wohn- und Arbeitsgemeinschaft mit einem gegenseitigen Nehmen und Geben. Da geht Vieles Hand in Hand ohne genau auf den Pfeng zu sehen - alles auf Vertrauensbasis - ohne ausgenutzt zu werden. Das finde ich sympathisch, wenn man nicht wert drauf legt, seinem Mitmenschen im Hab und Gut statusmäßig zu übertrumphen.

Nix da von meine Villa, mein Auto, meine Yacht, ...
 

jockel

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genau so ist es...

der HA ist der Lotse im System der Behandlungsmöglichkeiten..

es hätte sich auch um eine Nierenkolik handeln können..oder um sonst was...

der HA muß m.E. zwingend eine Untersuchung durchführen und wenn es nur eine Befragung ist und dann entscheiden, zu welchem FA er einen schickt oder ob er selbst ein MRT, Röntgen oder sonst was veranlasst...

aber er kann doch nicht ohne Untersuchung die Karte einlesen wollen und dann nur noch eine Überweisung von seiner Helferin ausdrucken lassen..das geht gar nicht..

zum Glück benötigt man keine Überweisung mehr und so ist mein Mann bzw. die Bekannte heute auch, direkt zum Orthopäden gegangen..

aber...bei einer solchen Konstellation können auch die Weichen für eine falsche Behandlung gestellt werden..

eine andere Bekannte hatte eine Krebsgeschwulst auf dem Rücken...war aber so nicht zu erkennen....wenn sie nun einfach soo...zum Orthopäden gegangen wäre...???..hätte der das erkennen können?...

sie hatte einen guten HA, der wirklich alles untersucht hat..auch Blutbild usw. usw...und dadurch dem Krebs auf die Spur gekommen ist...

dieser Arzt, von dem ich gesprochen habe, wird hier im Ort nicht glücklich werden...die Patienten werden ihn in Zukunft meiden..da bin ich mir ziemlich sicher...
Die vernünftigste Lösung für das Gesundheitswesen ist der Gedanke der Poliklinik, heute Ärztehaus oder Gemeinschaftspraxis genannt - alles nach dem Genossenschaftsprinzip von Raiffeisen unter einem Dach vereint, Hausärzte und Fachärzte mit einem gemeinsam gut ausgelasteten Labor und Bestand an Medizintechnik - im Sinne einer Grundversorgung - auch zugänglich für alt und jung, für Berufstätige im medizinischen Schichtbetrieb dieses Ärztehauses bis in die Abendstunden.

Alles was die Grundversorgung übersteigt marschiert mit Überweisung zu den Fachärzten und in die Krankenhäuser wie Unikliniken. So läufts oben in Skandinavien. Bei denen ist dann aber auch der Transport mit Hubschrauber der Normalfall zwischen den Orten.
 

Don Vittorio

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Don Vittorio

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So läufts oben in Skandinavien. Bei denen ist dann aber auch der Transport mit Hubschrauber der Normalfall zwischen den Orten.
Das betrifft Norwegen,die schwimmen im Geld,während Schweden nach Deutschland zur OP reisen,weil die Wartezeiten auf eine OP in Schweden sehr lange sind.

Oder Finnland :

Das Leistungsangebot der verschiedenen Gesundheitszentren fällt je nach Gemeinde unterschiedlich aus. So können in den Gesundheitszentren größerer Städte mehrere 100 Ärzte beschäftigt sein; in entlegenen, dünn besiedelten Gebieten hingegen kann oftmals nur eine medizinische Basis- und Notfallversorgung angeboten werden.

In Finnland müssen die Versicherten für einen Arztbesuch je nach Gemeinde bis zu elf Euro für die ersten drei Konsultationen im Kalenderjahr oder eine Jahresgebühr von 22 Euro zahlen. Für einen Tag Krankenhausaufenthalt fallen 26 Euro Selbstbeteiligung an. Die Obergrenze der Selbstbeteiligung bei Krankenhausaufenthalten liegt bei 590 Euro im Jahr.
AOK-Bundesverband - Politik - Europa - Gesundheitssystem in Finnland

das Einmalige in der BRD - die Ungleichbehandlung zwischen Privat- und Kassenpatienten.
Während in Deiner heiss geliebten DDR alle gleich waren,bis auf die Funktionäre,die waren gleicher und hatten sogar ein eigenes KH.

Die Waldsiedlung bestand im inneren Ring aus 23 ein- und zweistöckigen Einfamilienhäusern mit teils 7 und teils 15 Zimmern, letztere mit 180 Quadratmetern Grundfläche, einem Klubhaus mit Arztpraxis, Schwimmbad, Sauna, Kino und Gaststätte, einem Handfeuerwaffen-Schießstand und einem Sportplatz mit Tennisanlage. Im äußeren Ring (die beiden Ringe lagen in Wirklichkeit nebeneinander) gab es unter anderem eine Gärtnerei, eine Poliklinik sowie Wohn- und Sozialgebäude für Angestellte und Wachpersonal. In der Siedlung wohnten die Funktionäre auf einem für DDR-Verhältnisse sehr hohen Niveau. Über eine als Ladenkombinat bezeichnete Verkaufseinrichtung gelangten die Bewohner in den Genuss hochwertiger DDR- und Westerzeugnisse sowie eines außergewöhnlichen Angebots an Frischobst und -gemüse. Nahezu jeder Einkaufswunsch, ggf. auch mittels Bestellung per Katalog, konnte erfüllt werden. Als während der Wende die Sendung Elf 99 des DDR-Fernsehens den relativen Luxus von Wandlitz zeigte, trug dies zur Empörung der Bevölkerung über das Regime bei.

Ein Stab von über 60 Hausangestellten sorgte sich um alle Aspekte des täglichen Lebens. Die Mitglieder der Partei- und Staatsführung leisteten sich in der Waldsiedlung einen Lebensstil, der weit über dem eines normalen DDR-Bürgers lag. Dies und die Abschottung von der eigenen Bevölkerung trugen zur Entfremdung zwischen der Führung und dem Volk bei und wurden während der Wende, aber auch schon zuvor, immer wieder scharf kritisiert. Verglichen mit der Führung anderer Staaten war der Lebensstandard in der Waldsiedlung jedoch bescheiden.
Waldsiedlung (Bernau bei Berlin) ? Wikipedia

Du hast ein sehr schlechtes Gedächtnis.
 

jockel

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... Während in Deiner heiss geliebten DDR alle gleich waren,bis auf die Funktionäre,die waren gleicher und hatten sogar ein eigenes KH.

Waldsiedlung (Bernau bei Berlin) ? Wikipedia

Du hast ein sehr schlechtes Gedächtnis.
Wie geht's zu in der bundesdeutschen Elitenversorgung?

Diätenkassierung mit jährlich selbstherrlich bestimmten Erhöhung und Gesundheitsversorgung auf des Steuerzahlers Kosten.

Dann haben diese bundesdeutschen Elitepappnasen unsolidarisch orientierte, eigennützige Versorgungssysteme - völlig abgehoben von der Untertanenversorgung.

Beachte dabei: Sterbegeldversicherung bei der Elite ja, für Bundesuntertanen abgeschafft!!!!

Da nimmt sich die Waldsiedlung Wandlitz geradezu lächerlich bescheiden aus.

Zur Ergänzung noch die Berichte des Bundes- und der Landesrechnungshöfe - verbunden mit Maulkorbverbot und die Schwarzbücher des Bundes der Steuerzahler zum Thema Verschwendung.

Wieviel kostete z.B. ein Vergnügungshinflug mit der Regierungsmaschine Richtung Fußball-WM durch Frau Merkel - 250.000 Euro und das nicht nur einmal!!!!

Ich höre immer die Vorwürfe unserer Fallmanager, daß wir Arbeitslosen in unseren Ansprüchen bescheiden sein sollen, weil wir dem Steuerzahler auf der Tasche liegen.

Das hat diese Dame eigentlich preiswerter und volksverbundener inszenieren können. Berlin machte auf einer Riesenmeile Public Viewing. Teilnahme dort hätte gereicht und volksnah wäre Frau Merkel unter den Massen dann auch gewiesen.
 

50GdB23

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Es ist wirklich so, dass so wenig wie möglich verschrieben werden soll. Mein HA schaut auch erst mal ob es da was rezeptfreies gibt.

Und betreffend von Ibuprofen:

"Sie brauchen 600er, nehmen sie halt 3x 200er oder 1x 400er und 1x 200er"

:icon_motz:

So siehts aus.
 

Don Vittorio

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Wie geht's zu in der bundesdeutschen Elitenversorgung?

Diätenkassierung mit jährlich selbstherrlich bestimmten Erhöhung und Gesundheitsversorgung auf des Steuerzahlers Kosten.
Nö,die müssen ihre Beiträge wie jeder andere selbst zahlen und nicht alle sind in der PKV.

Fast die Hälfte von ihnen, 42 Prozent, ist privat krankenversichert. Doch tatsächlich dürfte der Anteil noch größer sein: Die Geschäftsstellen der Fraktionen gehen davon aus, dass bis zu zwei Drittel ihrer Mitglieder privat versichert sind. Bei den Wählern sieht es anders aus: Nur etwa zehn Prozent der Deutschen sind privat, 90 Prozent gesetzlich versichert.
Die Fraktionen begründen die relativ hohe Zahl an Privatversicherten mit dem starken Anteil der Beamten und Selbständigen im Deutschen Bundestag. Ein Wechsel als Privatversicherter in die gesetzliche Krankenversicherung ist auch Abgeordneten nicht möglich.
Die PKV ist übrigens auch nicht mehr so grosszügig,wie sie einmal war,dafür haben aber viele Probleme im Alter die Beiträge aufzubringen.
 

Texter50

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Der Film hier lief gestern im Fernsehen :icon_motz: :

In keinem Land der Welt werden so viele künstliche Knie- und Hüftgelenke eingesetzt und so viele Herzkranzgefäße aufgedehnt wie in Deutschland. Rückenoperationen werden hierzulande drei mal so häufig durchgeführt wie in England und doppelt so häufig wie in Frankreich. Rund 15 Millionen stationäre Eingriffe haben die Deutschen letztes Jahr hinter sich gebracht. Das tut weh.
Vorsicht Operation - WDR Fernsehen
 

Muzel

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Na ja in England werden keine Hüften ab einem bestimmten Alter mehr eingesetzt. Ist das ein Vorschritt?
 

Texter50

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Na ja in England werden keine Hüften ab einem bestimmten Alter mehr eingesetzt. Ist das ein Vorschritt?
Sicher nicht und auch von niemandem erwünscht.
Überflüssige Operationen und "Experimente", denen die Basis jedweder Prüfung fehlt, finde ich auch nicht besser.
Die Kritik, auch seitens der Ärzteschaft, die sich noch ihrem Beruf verpflichtet fühlen, wird langsam lauter.
 

Don Vittorio

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Die Zahl der Operationen ist doch gestiegen,seit es diese Fallpauschalen gibt.
Ich sehe da einen eindeutigen Zusammenhang.

Die Zahl der Operationen steigt in Deutschland stetig an - seit 2005 um mehr als ein Viertel. Im europäischen Vergleich ist Deutschland damit bei den meisten Operationsindikationen Spitzenreiter. Liegt es an den Fallpauschalen, dass so häufig zum Skalpell gegriffen wird?
http://www.haufe.de/sozialwesen/leistungen-sozialversicherung/krankenhausfinanzierung-mehr-operationen-durch-fallpauschalen_242_195022.html
 

Texter50

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Die Zahl der Operationen ist doch gestiegen,seit es diese Fallpauschalen gibt.
Ich sehe da einen eindeutigen Zusammenhang.
Richtich, der Zusammenhang wird allgemein und auch von zahlreichen Ärzten gesehen, nur nicht bei den entsprechenden Stellen, die da was ändern könnten. Statt erfolgreiche Behandlungen zu zahlen, werden Fälle abgewickelt. Das schadet nicht nur den KK, sondern auch den Patienten, die dann eben mehrfach unters Messer dürfen. :icon_frown:
 
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zum Glück benötigt man keine Überweisung mehr und so ist mein Mann bzw. die Bekannte heute auch, direkt zum Orthopäden gegangen..
Wenn ihr doch selbst wisst, wer der richtige Facharzt ist, was soll der Hausarzt da groß untersuchen oder fragen?

Viele Patienten kommen ja schon mit dem Wunsch nach einer Überweisung oder bestimmten Behandlung in die Praxis.

Ich kenne das aber auch, dass man ohne richtige Anamnese abgefertigt wird. Das ist bei Fachärzten leider auch oft der Fall. Nach fünf Minuten liegen Tabletten oder ein Rezept auf dem Tisch und Tschüss.
 

TumadieMoerchen

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Es liegen doch multiple degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule vor schrieb:
@ Laa Luna .Also ich hab mir grade deine Diagnosen im Anhang mal angeschaut. Da wird kein Arzt mehr machen als Sport verschreiben. Wenn ich deine Diagnose hätte wäre ich echt happy. Und der Arzt sagt das nicht nur weil du arbeitslos bist.

Ich bin bereits an der LWS operiert worden und kämpfe grade gegen die DRV das ich nicht mehr auf dem Bau eingesetzt werde wo mir die Werkzeuge aus der Hand fallen aus 6m Höhe.

Gruss Micha
 

Laa Luna

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Hast du die hilfreichen Beiträge von Anna .B. hier gelesen?
Sie rät in solchen Fällen zu einem Neurochirurgen zu gehen.


Dein Orthopäde ist scheinbar auch eines dieser A....löcher, so wie ich die kennengelernt habe.

Warum zunehmend die Behandlungen verweigert werden?

Meiner Meinung nach: weil wir uns zunehmend an chinesische/indische Verhältnisse oirientieren sollen. Die Jammern auch nicht, die arbeiten , auch unter Schmerzen, bis zum Umfallen.

Das erwarten die künftig auch von uns, unsere feinen Politiker.
Keine vernünftige Krankheitsversorgung, keine vernünftig Rentenversorgung, keine vernünftige Versorgung bei Arbeitslosigkeit...
 

doppelhexe

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Weiß nicht. Ich falle ja unter diese Regelung........ wie hieß das noch? Teufel...

Risikopatienten? Nee, das war was anderes.........

Also bin schwerbehindert u. hab mehrere Sachen. Da gelten wohl andere Regelungen.
chroniker-regel, damit hat der arzt ein höheres budged für dich...:wink:
 

klebeband

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Kann ich nicht bestätigen.
Aber ich kann sagen, dass Orthopäden nicht gerade angenehme Zeitgenossen unter den Ärzten sind. Insbesondere Orthopäden in Krankenhäuser.

Ich gehe ungern zu Orthopäden und auch nur, wenn es überhaupt nicht mehr geht.

Und bevor jemand sich zur Rücken-OP entscheidet. Sucht mal nach ''Failed back surgery syndrome''

Aus meiner eigenen Erfahrung zu Rückenschmerzen (chronische), die ich seit Unfall und OP's habe. Da hilft nur individuell angepasster Kraftsport. War jahrelang auf Opiaten. Nichts gebracht. Stattdessen wurden die Schmerzen schlimmer, da Opiate Schmerzempfinden langfristig steigern. Nennt sich Opioid-induced hyperalgesia. Bei akuten Rückenschmerzen kann man natürlich kurzfristig Schmerzmittel nehmen. Auf Dauer bringt es nichts beim Rücken. Den Kraftsport muss man dann auch jahrelang bis lebenslang durchziehen. Anfangs können die Schmerzen stärker werden, aber nach ungefähr 2 Jahren wird es besser.
 

klebeband

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Na ja in England werden keine Hüften ab einem bestimmten Alter mehr eingesetzt. Ist das ein Vorschritt?
Stimmt nicht ganz. Auch ein 20-jähriger kriegt bei einer Hüftkopfnekrose eine Kunsthüfte. Denn da gibt's nichts mehr, wenn der eigene Hüftkopf in sich zusammengefallen ist.
 

Don Vittorio

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Meine Therapie: Röntgen, Einrenken und die Empfehlung Sport zu treiben.
Keine Ahnung was Du eigentlich erwartest ?

Die Ursache solcher Beschwerden liegt fast immer an falscher Haltung und schwacher Muskulatur.
Da ist der Rat Sport zu treiben einfach realistisch.Schmerzmittel schaden dank starker Nebenwirkungen mehr als sie dabei helfen und die Ursache beseitigen sie natürlich sowieso nicht.
Wenn DEu eine OP möchtest,im Gegensatz zu früher wird inzwischen bei solcher Symptomatik nur noch operiert,wenn es zu Einschränkungten bei Darm und Blase oder Lähmungen kommt.
Aus 2 Aufenthalten in orthopädischen Rehaeinrichtungen von je 4 Wochen weiss ich,wieviele Operationen entweder keine Erleichterung brachten oder sogar Verschlimmerungen,da das Narbengewebe dann auf die Nerven drückt.
Und andere Behandlungen gibt es dafür auch nicht,ausser Bewegung und Physio bei schweren Verläufen.

Ich lebe schon Jahrzehnte mit 6 BSV und einer Spinalstenose,wegen eines BSV lag ich 4 1/2 Wochen im KH.Durch täglich Übungen seit vielen Jahren habe ich die Beschwerden einigermaßen im Griff und kann meist auf Schmerzmittel verzichten.Als ich vor einiger Zeit einmal wegen einer Grippe Bettlägerig war,kamen auch sofort die Schmerzen in der WS wieder zurück.

Meiner Meinung nach: weil wir uns zunehmend an chinesische/indische Verhältnisse oirientieren sollen. Die Jammern auch nicht, die arbeiten , auch unter Schmerzen, bis zum Umfallen.
Du musst nicht nach Asieen reisen,selbst in Europa gibt es wenige Länder,die mit dem deutschen Sozialswesen mithalten können.
Ein ganz schlimmes Beispiel sind dabei noch die USA,dort ist nur ein kleiner Teil der Bürger mangels KV in der Lage,einfach einen Arzt aufzusuchen.
Diese Zahlen sprechen für sich :

Jeder Kassenpatient ging 2008 im Schnitt 18-mal zum Arzt.
International sind die Deutschen bei der Zahl der Arztbesuche weiterhin Spitze. In keinem anderen Land gingen die Menschen so häufig zum Arzt, heißt es in dem Report. Lediglich aus Japan würden ähnliche Zahlen gemeldet. Zum Vergleich: In den USA wurden dem Bericht zufolge 2006 nur 3,8 Arztbesuche pro Kopf und Jahr registriert. In Schweden sind es nur knapp dreimal, in Belgien, Dänemark, Frankreich, Österreich und Polen sind es jeweils etwa sieben Arztbesuche im Jahr.
http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article107630941/18-mal-pro-Jahr-Deutsche-sind-Weltmeister-bei-Arztbesuchen.html

Sind wir denn nun kränker als der Rest der Welt ?
Du jammerst auf hohem Niveau.Und Du denkst auch,wenn der Arzt Dir Sport empfiehlt statt ungesunder Schmerzmittel,dann wirst Du schlecht behandelt.
Aber Tatsache ist,das oft der Patient einfach den ***** bewegen muss und schon verschwinden viele Krankheiten sogar von selbst.

Aber das ist scheinbar zu unbequem.
 

Laa Luna

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@Don Vittorio

bei TumadieMoerchen und mir geht es aber auch um die Bestätigung mit diesen Erkrankungen nicht mehr in diversen Berufen arbeiten zu können.

Die Bestätigung wird aber von den entsprechenden Fachärzten vorenthalten.

Nach dem Motto: Mensch reiß dich zusammen. Geht nicht gibts nicht.

Bei den Orthopäden hatte ich da Pech.
Die Ärztin vom ÄD hat aber festgestellt, dass ich aufgrund der orthpädischen (degenerativen) Erkankungen nicht mehr in meinem zuletzt gelernten (verhassten) Beruf arbeiten kann. Gottseidank!!!

Für was braucht man dann Orthopäden?

Und OP nein danke. Nur über eine Leiche.
 

Don Vittorio

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Die Bestätigung wird aber von den entsprechenden Fachärzten vorenthalten.
Manchmal klafft eben zwischen dem eigenen subjektiven Empfinden und den Richtlinien eine große Lücke.
Bei mir wurden im Alter von 30 Jahren schon 4 BSV zufällig bei einem CT festgestellt.Ich hatte zwar oft Rückenaua,hab dies aber nie ernstgenommen.
Damals hatte mir der Arzt auch gesagt,ich dürft nicht mehr schwer Heben und all die anderen Textbausteine solcher Gutachten.
Ich habe trotzdem weiterhin die nächsten 16 Jahre als Messemonteur gearbeitet,eine sehr schwere Arbeit mit oft 18 Stunden Tagen/Nächten,in kalten zugigen Hallen und schwere Lasten tragend.Dann kam der nächste BSV der mich ins KH brachte.Nach 4 1/2 Wochen KH und 4 Wochen Reha mit den üblichen Befundberichten über alle Einschränkungen und der Aussage,ich sollte den Beruf wechseln,habe ich nach 9 Monaten AU trotzdem wieder mit der Arbeit begonnen.Während der Au bin ich mehrmals pro Woche ins Fitnesstudio,auch zur Physiotherpie.Dann habe ich meinen Beruf wie früher nochmals mehrere Jahre ausgeübt,bis eine zusätzliche Erkrankung mich endgültig aus dem Berufsleben geworfen hat.
Natürlich hatte ich oft Schmerzen,aber nur selten zur Voltaren gegriffen.Mein Beruf machte Spaß und ich war dadurch auch körperlich sehr fit.Es ist wirklich die Wahrheit,wer rastet der rostet.Das bemerkte ich dann,als ich mich danach körperlich eine Zeit lang gehen lies,kaum noch bewegte.Da begannen erstmals die Rückenbeschwerden wirklich die Lebensqualität stark zu reduzieren.
Mit einem Tritt in den Hintern durch meinen Neurologen habe ich mich dann wieder zusammengerissen und durch Bewegung die Schmerzen wieder in den Griff bekommen.
Bei Dir spielt bei dem Wunsch für den Beruf gesundheitlich nicht mehr fähig zu sein,wohl dieser Satz die Hauptrolle :

meinem zuletzt gelernten (verhassten) Beruf
Ärzte sprechen da gerne von einer Somatoformen Beteiligung.
Und genau das wird dann auch von guten Ärzten schnell erkannt und entsprechend bei der Beurteilung berücksichtigt.
 

doppelhexe

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trotz allem, was hier gepostet wird, MIT schmerzen kriegt man den ***** selten hoch, noch dazu hat jeder eine andere schmerzgrenze.

und dann gibts auch noch die sache mit dem schmerzsyndrom, unbehandelte schmerzen führen zu chronischen schmerzen... sollte man alles nicht ausser acht lassen.

also, bei schmerzen schmerzmittel und physio und sport... notfalls auch 2 jahre lang schmerzmittel UND sport...

fragt schmerztherapeuten, immer muss eine kombi aus mehreren beahndlungen erfolgen um erfolg zu haben.

der ideale weg für TE wäre schmerztherapie (bei einem spezialisten) rehasport übergehend in andere (kraft-)sportarten UND psychotherapie... ja psychotherapie... denn schmerzen beeinflussen die psyche ungemein... und nein, bei psychotherapie jammert man nicht (unbedingt) über die böse mami (kindheit), sondern sie hilft, bestimmte verhaltensweisen zu ändern, den blickwinkel auch auf schmerzen...

ich empfehle jedem, der etwas länger mit schmerzen, wo auch immer, zu tun hat eine stationäre schmerztherapie (ca. 14 tage) ... dort wird auf alle aspekte der schmerzen eingegangen und auch gezeigt, wie man die schmerzen "bekämpft"

und auch die tatsache, das schmerzen chronisch werden sollte man nicht ausser acht lassen. manche müssen lebenslang schmerzmittel nehmen, nicht jeder mensch ist gleich...
 
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