Nur noch 4€ Erstattung pro schriftliche Bewerbung...

Leser in diesem Thema...

Pete

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Ist das korrekt und läuft das so seit 01.01.2011?

Sind immerhin 60€ weniger jährlich. :icon_sad:

Gruß
Pete
 
G

gast_

Gast
Korekt ist was anderes, aber man kann nichts dagegen tun - Ermessensleistung. Die dürfen selbst bestimmen.
Kannst nur deine Bewerbungskosten minimieren.
 

Betsy

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Hallo zusammen,

bei mir ist es noch krasser. Im Bereich Bad Kreuznach werden nur noch 2.50 € erstattet.

Ich überlege ob ich die tatsächlichen Kosten beantrage und dann klage.

Vorgeschrieben sind: Bewerbungsmappe, der Versand muss nachgewiesen werden (also Einwurfeinschreiben), unverzügliche Bewerbung (die nächste Poststelle ist einfach 3 km entfernt).

Mit welchen §§ könnte ich den Antrag begründen?

Liebe Grüsse

Betsy
 

LadyOscar

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Ich mache sowieso alles nur noch online in Sachen Bewerbung, nix mit Bewerbungsmappe & Co - total veraltet diese ganze Schose. Eine Stelle, wo ich mich nicht online bewerben kann, auf die bewerbe ich mich nicht.

Das Geilste: Bisher sind all meine Onlinebewerbungen als reguläre Bewerbungen durchgegangen und wurden so bezahlt.

Ist auch ganz easy: Was wollen denn die JC's? Die wollen das Anschreiben und die Antwort auf die Bewerbung! Anschreiben druckt man aus (woher will man ersehen, ob die online oder per Post geschickt wurden :icon_wink:) und wenn die dir online eine Antwort geben, dann kann das JC dir nicht ans Bein ****en. Zudem, wenn die in der Antwort was schreiben von "Danke für ihre Onlinebewerbung....", dann kann man ja die Antwort in Word kopieren und entsprechend abändern, so dass es nicht mehr ersichtlich ist. Habe ich auch schon gemacht, ohne schlechtes Gewissen.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Betsy, lese ich richtig die Bewerbung per Einschreiben, was soll der AG
davon halten, sowas geht doch gleich in die "Rundablage", ist ja unglaublich!

Und wer hat das so vorgeschrieben?

Sachen gibt es, da kann man sich nur noch eine große Wundertüte um den
Hals hängen!

Vermittlungsbudget - § 45 SGB III - Der Sozialticker

hier ein Auszug, bitte im Link weiterlesen!

Vermittlungsbudget - § 45 SGB III

Im Vermittlungsbudget werden Leistungen zusammengefasst, die bislang in Einzelvorschriften geregelt sind und die Arbeitsaufnahme durch verschiedene Mobilitätshilfen unterstützen helfen (v.a.§ 10 Freie Förderung, § 45 Bewerbungskosten, Reisekosten, §§ 53-56 Mobilitätshilfen).

Gruss seepferdchen
 

pigbrother

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Ich habe meinem SB klar gemacht das ich mich nur so bewerben kann wie ich es auch wieder erstattet bekomme.

Also Papier, Porto, Fax und eventuelle Fahrtkosten.

Er hat mir dies zugesagt und es klappt.
 

Betsy

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Hallo Seepferdchen, den Aspekt "Rundablage" habe ich habe ich so noch nicht betrachtet. Könnte aber einiges erklären.

Lt. Aussagen meines SB werden keine einfachen Kopien der Bewerbungen mehr als Nachweis akzeptiert. Entweder durch Ablehnungsschreiben des AG oder tatsächlicher Nachweis das diese auch verschickt wurden. Angeblich wurde mit normalen Kopien zuviel "Schindluder" getrieben. Bei mir ist im Moment noch eine Bewerbung offen. Ich habe bisher weder eine Zu-, noch eine Absage erhalten.
Zu dem Antrag auf Kostenerstattung musste ich den Beleg des Einwurfeinschreibens mit beilegen, sonst würde ich überhaupt nichts erstattet bekommen.

Interessanter Weise steht im gerade erhaltenen VA auch nichts von Einschreiben, sondern:

Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten durch Übernahme von Kosten für schriftliche Bewerbungen auf schriftlichen Nachweis (Rückmeldung des AG, wenn dies nicht vorhanden, Kopie des Bewerbungsschreibens) nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 45 SGB III. Bewerbungskosten werden mit einem Betrag von (ab 01.01.2011 2,50 €) pro schriftlicher Bewerbung (mit Bewerbungsmappe/keine Online-Bewerbung) innerhalb Deutschlands übernommen.

Danke, ich werde also die nächsten Bewerbungen mit normaler Post versenden und mich auf Widerspruch und Klage einstellen.

Liebe Grüße

Betsy
 

Seepferdchen 2010

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@Betsy, genau so iss, das sagen die §§ aus, hat dein SB seine eignen §§ ersonnen, oder
was?

Mit Bewerbungen Einschreiben, verbaut man sich jede Chance, soviel "Dummheit"
fehlt mir jedes Wort dazu!:icon_eek::icon_eek:

Hier noch ein paar Auszüge auf den Web-Seiten wie bewerbe ich mich richtig

und das ist nachvollziehbar!!!!:icon_daumen:

Bewerbung nicht per Einschreiben schicken

Sie sollten nicht den Fehler machen und Ihre Bewerbungsunterlagen per Einschreiben schicken. Versetzen Sie sich in die Situation des Empfängers: Es ist ziemlich aufwändig jeden Tag den Eingang der Bewerbungen beim Postboten abzuzeichnen.

Stellen Sie sich vor, an einem Tag treffen 100 Bewerbungen ein - alle per Einschreiben!

gruss Seepferdchen und schönen Sonntag:icon_pause:
 
R

Rounddancer

Gast
Am Effektivsten ist es, Bewerbungen SELBST vorbeizubringen,- und sich bei dieser Gelegenheit gleich persönlich vorzustellen.
Jedenfalls bei den Stellen, die man wirklich gerne hätte.

Ansonsten kann man immer nur daran erinnern: Jedes Jobcenter bestimmt selbst, ob und wieviel sie für Bewerbungen ersetzen, und welche Vorgaben sie dazu machen.
Steht dann entweder beim aktuellen Antrag auf Bewerbungskostenerstattung (den man, um Gottes Willen, immer -und sei es formlos- stellt, bevor man die erste Bewerbung macht, die man später über den Antrag einreichen will!), oder in der aktuellen EGV, bzw. wird in der jeweils aktuellen EGV aktualisiert.
Bei mir in der EGV (Jobcenter Stuttgart) steht derzeit 5 EUR für schriftliche Bewerbung, 0,20 EUR für Email-Bewerbung,- und nix für telefonische Bewerbung.
 

Pete

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OK, Danke Leute.

Ich glaube wir werden sie mal auf das Vermittlungsbudget ansprechen und dann berichten was dabei raus gekommen ist.

Danke allen
Pete
 

Paolo_Pinkel

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Korekt ist was anderes, aber man kann nichts dagegen tun - Ermessensleistung. Die dürfen selbst bestimmen.
Kannst nur deine Bewerbungskosten minimieren.
Falsch! Einer beschiedenen Kostenerstattung für Bewerbungskosten kann man immer widersprechen und notfalls klagen. Oder man greift sowas in einer EGV an, falls fixiert und unterschrieben. Und das sehe ich hier als angebracht. Durch die Absenkung der Pauschale kann JC nämlich die abzuverlangenden Bewerbungsbemühungen drastisch nach oben schrauben. Es ist schon ein Unterschied, ob man die Pauschale von 260€ jährlich durch 5€ (pro Bewerbung) dividiert oder durch 4€.

4 Euro = 65 Bewerbungen jährlich = 5-6 pro Monat
5 Euro = 52 " " = 4 pro Monat

Ganz zu schweigen davon, dass sich die Bewerbungsbemühungen an deinen Einzelfall orientieren müssen d.h., dass Kenntnisse, Ausbildung, persönliche /familiäre Situation, Standortbestimmung usw. berücksichtigt werden musst.
Eine darüber hinausgehende Zahl von Bewerbungen ist jedenfalls dann nicht abzuverlangen, wenn hierfür entstehende Kosten nicht gedeckt sind (SG Hamburg 28.11.2005 - S 53 AS 1428/05 ER).
Die verminderte Pauschale schränkt auch die Qualität deiner Bewerbung ein. Alleine 1,45 Euro gehen für das Porto drauf. Bleibt also ein Rest von 2,55 Euro von dem du eine Mappe, ein Foto, die Ausdrucke, Kopien der Unterlagen, den Umschlag usw. organisieren musst. Schränkst du die Qualität ein, indem du den Aufwand an die Pauschale anpasst, kann dein JC im Extremfall noch behaupten, dass du dich absichtlich falsch oder schlecht bewirbst. Wie kommen die eigentlich darauf, dass auf einmal nicht mehr 5 Euro, sondern 4 Euro ausreichend sein sollen?

Edit: Im Prinzip verlangt man gleiche Anzahl und Qualität der Bewerbung, schränkt gleichzeitig die Kostenerstattung ein und spekuliert darauf, dass der HE "den Rest" zusätzlich aus dem Regelsatz begleicht und somit dem JC aktiv beim sparen hilft.
 
E

ExitUser

Gast
Ist das korrekt und läuft das so seit 01.01.2011?

Sind immerhin 60€ weniger jährlich. :icon_sad:

Gruß
Pete


Ich habe letzte Woche einen Bescheid bekommen weil ich die Bewerbungskostenerstattung beantragt habe. Dort steht drin das jede schriftliche Bewerbung mit 5 Euro erstattet wird. 110 Euro habe ich für 2010 und 85 Euro für 2011 erstattet bekommen. Das Geld war gestern morgen auf dem Konto.

Ich weiß nicht ob jedes Jobcenter das für sich selbst festlegen darf, aber in Iserlohn (Märkischr Kreis) gibt es jedenfalls noch 5 Euro für schriftliche Bewerbungen und für E-Mailbewerbungen oder telefonische halt nichts.
 

Robin H51

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Hier im Ruhrgebiet gibt es für mich noch 5 Euro für eine Bewerbung mit der Post und 2,50 für die Bewerbung per e-mail.
Und max. 260 Euro im Jahr. Ich habe am 24.3 einen Termin mal gespannt ob sich dann auch hier diesbezüglich etwas ändert .
 

Gerryloop

Neu hier...
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Hi,

mein Vater 60 darf auch weiterhin arbeiten, ich versuche Ihm ein wenig zu helfen. Aktuell geht es um die Erstattung der Bewerbungskosten, kann mir jemand sagen was genau dieses erste Formular darstellen soll, was muss ich eintragen, müssen wir dieses überhaupt ausfüllen?


Auszug von Frankyboy https://www.elo-forum.org/attachmen...-foerderung-vermittlungsbudget-frankyboy1.jpg

Der SB scheint nicht wirklich helfen zu wollen.
 
R

Rounddancer

Gast
Das Wichtigste an diesem Formular ist das darin eingetragene Antragsdatum,- denn es ist der Beleg für Dich, daß Du die Erstattung der Bewerbungskosten beantragt hast und ab diesem dort vermerkten Datum nun ein Jahr lang Dich bewerben, und die Nachweise, daß Du Dich beworben hast, sammeln und zur Kostenerstattung einreichen kannst. (Bei uns in Stuttgart sollen wir immer mindestens vier Bewerbungsnachweise (bei uns zählen dazu Reaktionen auf Bewerbungen, also Absagen, Zusagen, Einladungen zum VG, etc.) zusammen einreichen).
Das bedeutet: Das Formular aufheben, und erst ausfüllen, wenn Du die erste Lieferung Bewerbungsnachweise einreichen willst, aber eben spätestens ein Jahr nach dem Antragsdatum auf dem Blatt. Dann lieferst Du das Blatt plus die Belege bei Deiner SB ab,- und kriegst dafür wieder so ein Blatt,- und dann ein paar Tage drauf die Überweisung... Und wenn dann wieder genug Belege da sind, machste das selbe nochmals.
 
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