Nun auch Von der Leyen: Plagiatsvorwürfe zu ihrer Doktorarbeit (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.469
Bewertungen
1.021
Von der Leyen: VroniPlag wirft Ministerin Plagiate vor - SPIEGEL ONLINE

Der Arbeitstitel ist anonymisiert: "Ugv", für Ursula Gertrud von der Leyen. Unter diesem Namen haben die Aktivisten der Anti-Plagiats-Plattform "VroniPlag" die medizinische Dissertation der Bundesverteidigungsministerin untersucht. Sie wurde 1991 von der Medizinischen Hochschule Hannover promoviert,

ihre Dissertation erschien im Jahr 1990.



sollte es stimmen, dann folgt sie Schavan, Guttenberg, wer noch?

Guttenberg hat zuletzt das Buch herausgebracht "Vorerst gescheitert"
 

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.469
Bewertungen
1.021
In den 90ern war es vermutich eher möglich etwas durchzumogeln weil nicht alles computergestützt war. Sowas wie VroniPlag gab es damals halt noch nicht ;)

Die Studenten heutzutage müssen sich dann was anderes einfallen lassen.
 

Tarps

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
26 April 2008
Beiträge
724
Bewertungen
34
Kreißsaal - Hörsaal - Kreißsaal - Kreißsaal - Kreißsaal ......... - Plenarsaal!
Wann soll die den Doktor denn auch gemacht haben - im Kreißsaal?
 
E

ExitUser

Gast
62 wurden wohl laut Tagesschau näher unter die Lupe genommen. Wenn da schon fast die Hälfte Besch!ß ist, braucht man eigentlich nicht mehr bis zum Ende weiter machen.

Auf die Erklärung bin ich gespannt, wie es zu so einer unglaublichen Anzahl kommen kann. Da wird es nicht mit der üblichen Ausrede des Versehens getan sein.
 

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.469
Bewertungen
1.021

Bananenbieger

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
9 Oktober 2012
Beiträge
2.226
Bewertungen
1.010
hat eigentlich VroniPlag schon mal Dr. Merkel überprüft?

aber wer sollte an ihre Stelle treten?
Du traust Dich nicht, aber Horsti traut sich. Max Utloff :biggrin:


Aber ehrlich: Es ist doch egal, ob die Doktorarbeit ohne Plagiat ist, oder nicht.
Es ist doch wichtiger, was diese Komiker jetzt machen.

Soll diese Story von Wichtigeren ablenken?
 

SimdeB

Elo-User*in
Mitglied seit
26 August 2012
Beiträge
334
Bewertungen
63
...auffallend ist doch, dass die Zeitung Bil* noch keinen Kommentar dazu abgegeben hat !!!!
 

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.469
Bewertungen
1.021
@Bananenbieger: "ob es von was Wichtigerem ablenken soll?" - kann sein, muss nicht - aber du hast recht, danke für den Hinweis - es gibt tatsächlich Wichtigeres :icon_confused:


@SimdeB: weil es Wahrheit sein könnte? :confused: :icon_hihi:
 
E

ExitUser

Gast
Kreißsaal - Hörsaal - Kreißsaal - Kreißsaal - Kreißsaal ......... - Plenarsaal! Wann soll die den Doktor denn auch gemacht haben - im Kreißsaal?
Ja klar, wo denn sonst. Den Doktor hat sie schließlich im Bereich Frauenheilkunde erworben. Wenn Theorie und Praxis zusammentreffen. :biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
Dr. rer. oec. Dietmar Bartsch ist da cleverer. Seine Arbeit: "Verteilungsverhältnisse beim Übergang zum intensiven Reproduktionstyp", verfasst in russischer Sprache, ist nicht auffindbar. :biggrin::biggrin::biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
Übrigens sind an Dietmar Bartsch dagegen Zweifel angebracht, weil das Corpus delicti für seinen Doktortitel nicht zu finden ist.
Doktorarbeit: Als Gysi das sozialistische Recht vervollkommnete - DIE WELT

Laut anderer Quellen erklärte er, er hätte die Arbeit in Moskau abgegeben, hätte daraufhin bestanden (unstrittig) und daraufhin verschwand das Teil spurlos. :biggrin:
Eine Kopie hatte er natürlich nicht. :icon_mrgreen:
 

pinguin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 September 2008
Beiträge
4.167
Bewertungen
886
Die Diskussion zum Titel versteh ich gerade nicht; man braucht sich bloß mal jedes x-beliebige, handelsübliche Fachbuch bzw. Sachbuch ansehen und wird dann vermutlich baff erstaunt sein, die Quellenangabe zumeist im letzten Teil des Buches zu finden. Da wird auf einer Seite kaum bis gar nicht jene Quelle benannt, deren Texte man auf dieser Seite auszugsweise verwendet hat, würde doch die Übersichtlichkeit des Haupttextes darunter maximal leiden.

Wenn ich jetzt bspw. in mein Anatomiebuch hineinsehe, welches bei uns allgemein als Buch für's Medizinstudium verwendet worden ist, da ist glattweg gar kein Quellennachweis drin; da haben sich offenbar alle genannten Authoren alles selbst erarbeitet.

Wieso sollte etwas falsch sein, wenn man es als Student/in anwendet, aber richtig, wenn es alle anderen so praktizieren? Insofern sollte man bitte auch in den betreffenden Jahrzehnten bleiben und nicht heutige Maßstäbe ansetzen, sondern schauen, was damals üblich war.

Es ist übrigens eu-rechtlich untersagt, jemanden nachträglich für etwas zu bestrafen, welches neuzeitlich zwar mit Strafe belegt ist, was zum Zeitpunkt der "Tat" aber strafrechtlich nicht relevant war.

Wichtig ist doch nur, daß der Quellennachweis vorhanden ist.
 

Vincet

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
26 Juni 2009
Beiträge
547
Bewertungen
65
Das ist Patenbrigade. Der braucht keine Quelle, um gegen Linke zu hetzen. Ist ja auch komisch. Hier geht es um von der Leyen und Patenbrigade kommt mit der Diss von Bartsch, einem Linken. Wie kann man eigentlich so besessen von den Linken sein?
 

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.469
Bewertungen
1.021
Schuld sollten aber auch immer die Doktorväter / - mütter der Studenten sein bzw. die Hochschulen selbst, die die Arbeiten als formal korrekt durchwinken!
 
E

ExitUser

Gast
„Wenn du etwas erreichen willst“, hat Ursula von der Leyen gesagt, „musst du über das kluge Instrument nachdenken.“ Knapp zwei Jahre ist das her, sie war gerade Chefin im Verteidigungsministerium geworden, das erste wirklich harte Ressort, seit sie acht Jahre zuvor nach Berlin gekommen war.
Unter anderem hatte die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) sie 1991 für eine Arbeit über den Nutzen warmer Wannenbäder beim Geburtsprozess zur Dr. med. promoviert.
:icon_hihi:

Zu warm gebadet?

Ursula von der Leyen: Plagiatsvorwürfe gegen Ministerin: Zufall – oder Intrige? | Frankfurter Neue Presse

Das ist auch meine Feststellung.......... ich meine, daß warme Wannenbäder gut tun können. Sollte ich jetzt schon nach einem Doktorvater Ausschau halten?

:icon_kinn:
 
Oben Unten