Nun Amtsarzt wegen zu hoher KdU

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Together

Elo-User*in
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Vorweg, es geht immer noch um das hier: https://www.elo-forum.org/kdu-miete...n-unangemessen-129508/index3.html#post1923331

mittlerweile wurden die KdU gekürzt trotz Nachweise darüber dass nichts(!!!) anmietbar ist, es gibt teilweise über Wochen nicht eine 4ZKB-Wohnung und wenn, dann ist sie weitaus teurer und größer als unsrige.

Nun kommt das Jobcenter nach über einem Jahr mit der Idee, der Amtsarzt solle überprüfen, inwieweit ein Umzug überhaupt machbar ist von uns ( ich hatte nochmals wieder auf die Wirtschaftlichkeit hingewiesen, da keiner von uns in der Lage ist, gesundheitlich einen Umzug zu stemmen - ein Unternehmen müßte her, auch für die Auszugsrenovierung) .

Nun meine Frage, wer wird denn im Normalfall alles begutachtet von dem Amtsarzt? Mein Mann ist eh seit jetzt über 3 Jahren vollständig erwerbsunfähig und bekommt Rente aufgrund voller Erwerbsminderung auf Dauer, ist aus dem SGB2 dementsprechend auch raus. Müßte mein Mann tatsächlich auch nochmal von einem Amtsarzt untersucht werden ob er nen Umzug machen kann? Ich meine, er ist ja nicht umsonst mit 40 schon zum Frührentner geworden.

Dass ich da hin muß ist mir klar, und ich hoffe dass der Amtsarzt neutral ist und tatsächlich anerkennt, dass ich mit meiner Restgesundheit keinen Umzug mehr machen kann ( mal davon abgesehn muß ich mich auch um die Kinder kümmern, 2 davon sind behindert und eines momentan teilstationär in einer psych. Klinik aufgrund u.a. mittelgradiger Depression mit Selbsmordandrohung - mein Mann kann das nicht, er hat Blackouts und bekommt dann nichts mehr mit) .

Müssen die Kinder evtl. zu dem Arzt? Eins der Kinder wird in Kürze 15J. - ist aber behindert und geht in eine Körperbehindertenschule und hat ne Pflegestufe, da müßte sich das ja eigentlich auch erübrigen mit dem Amtsarzt oder?

Was kommt denn da nun alles noch auf mich zu? Ich kann langsam echt nicht mehr, wenn wenigstens der Jobcenter-Streß weg wäre, dann könnte ich mehr Kraftreserven für zu Hause einsetzen, so wird es aber irgendwann zu einer Unterbringung des Kindes kommen was momentan teilstationär in der KiPsy ist, und zu einer Trennung, überhaupt, weil die Nerven nur noch blank liegen. Nachts lieg ich wach um zu überlegen, was ich denn noch tun könnte dass wenigstens die KdU weitergezahlt würden und nicht nur die gekürzten. Anfangs hieß es, die Differenz würde nachgezahlt werden wenn ich die Nachweise über die Wohnungssuche einreiche, bis jetzt hab ich noch keinen Cent gesehn trotz dass ich die Nachweise rechtezitig und ausreichend eingereicht habe. Durch ne Betriebskostenerhöhung müssen wir ab nächsten Monat noch mehr aus dem Regelsatz berappen. Am liebsten würd ich alles hinschmeißen - wenn die Kinder nicht wären.

P.S. Anwalt kann nicht involviert werden da ich keinen Beratungsschein bekomme, habe 2014 einen in dieser Sache bekommen und der Anwalt hat uns vera*scht, Beratungsschein kassiert und nichts getan, ist nicht mehr erreichbar, reagiert auf nichts. Einen neuen Beratungsschein bekomme ich nicht, habs mehrfach versucht.
 

Seepferdchen 2010

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Grüß dich Together,

mittlerweile wurden die KdU gekürzt trotz Nachweise darüber dass nichts(!!!) anmietbar ist, es gibt teilweise über Wochen nicht eine 4ZKB-Wohnung und wenn, dann ist sie weitaus teurer und größer als unsrige.

Von wann ist dieser Bescheid?

Nun kommt das Jobcenter nach über einem Jahr mit der Idee, der Amtsarzt solle überprüfen, inwieweit ein Umzug überhaupt machbar ist von uns

Hast du das schon schriftlich bekommen?

Müssen die Kinder evtl. zu dem Arzt? Eins der Kinder wird in Kürze 15J. - ist aber behindert und geht in eine Körperbehindertenschule und hat ne Pflegestufe, da müßte sich das ja eigentlich auch erübrigen mit dem Amtsarzt oder?

Nein auf keinen Fall!

die Differenz würde nachgezahlt werden wenn ich die Nachweise über die Wohnungssuche einreiche, bis jetzt hab ich noch keinen Cent gesehn trotz dass ich die Nachweise rechtezitig und ausreichend eingereicht habe.

Wann genau hast du das belegbar eingereicht?

Durch ne Betriebskostenerhöhung müssen wir ab nächsten Monat noch mehr aus dem Regelsatz berappen.

Und hast du diese Abrechnung beim JC eingereicht und wie erhöht sich jetzt deine
Miete?

Am liebsten würd ich alles hinschmeißen - wenn die Kinder nicht wären.

Ich kann dich verstehen.............................................................

Gibt es in deiner Stadt einen Arbeitslosen e.V. ?

Du brauchst unbedingt persönliche Unterstützung, hier denke ich so auch an einem
Beistand § 13 SGB X
 

Together

Elo-User*in
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Der erste Bescheid mit der Kürzung der KdU kam im Juli, dann wurde dieser aber mehrfach korrigiert weil die Rente meines Mannes erhöht wurde und dann nochmal weils ne NK-Nachzahlung gab ( für 2014, die übernommen wurde vom JC) .

Das ein Amtsarzt eingeschaltet wird habe ich am Freitag telefonisch erfahren, ich bekomme in Kürze dafür eine schriftliche Einladung.

Die Belege für August habe ich am 1.9. eingereicht und die Belege für September am 2.10. - die stempeln bei uns nicht ab, weil sie sonst jeden einzelnen zettel abstempeln müßten - und das waren sehr sehr viele, das machen die nicht.

Die Abrechnung liegt dem Jobcenter vor, habe ich auch am 2.10. eingereicht und die NK-Nachzahlung wird übernommen ( ist relativ minimal, 40 Euro für ein ganzes Jahr) . Die Wohnbaugesellschaft hat nun die Nebenkosten neu berechnet und diese steigen ab dem 1.11. um 20 Euro ( die vergeben immer jährlich sämtliche Dienstleistungen wie Gartenarbeit u.a. - nehmen das günstigste Angebot für ein Jahr - und danach werden die NK berechnet, wir wohnen in einer Wohnanlage von 18 Mietparteien, auf die meisten NK haben wir gar keinen Einfluss weil die auf Personen aufgeteilt werden ) .

Hier in unserm Ort gibt es keine Arbeitslosen e.v. und die in der Kreisstadt arbeitet nur für die Hilfeempfänger in der Kreisstadt.

Es ist nun so, dass mein Mann schon Panik mit Blackouts bekommt, wenn er nur dran denkt dass er zu einem Amtsarzt muß, alleine die Amtsärztlichen Untersuchungen damals wegen der Rente waren schon extrem schlimm für ihn, er ist danach richtig in ein Loch gefallen und es hat Monate gedauert bis er da wieder rauskam. Ich hoffe, dass er nicht zum Amtsarzt muß und dass das Schreiben der Rentenversicherung ausreicht, wo drin steht dass er null Stunden am Tag erwerbsfähig - und somit voll erwerbsunfähig.
Was mich betrifft, hm, ich gehe nicht oft zum Arzt, da hab ich gar keine Zeit für, höchstens zum Orthopäden oder alle paar Monate zur Hausärztin und Endokrinologie. Ich habe 24 Stunden am Tag Schmerzen aufgrund Arthrose, dazu ne Unfallfolge von vor 10 Jahren ( Sehnenabriß linke Schulter mit Einblutung, konnte nie operiert werden weil ich nie jemanden für die Kinder hatte und dazu noch Hochrisikopatientin bin was Narkosen betrifft ( aus zweien hat man mich nur mit sehr viel Mühe wieder aufwecken können ) ) , meine Skoliose drückt auf diverse Nerven, 2 meiner Bandscheiben hängen daneben und ich habe CFS/ME wo ich nach jeder körperlichen Anstrengung dauermüde bin ( Diabetes 2 und ne Schiddrüsenerkrankung sind sicher nicht relevant für ne Umzugsfähigkeit), naja und ich halt noch Belastungsasthma und nen gerissenen Bauchmuskel, sowie extreme Leistenschmerzen bei geringster Bewegung. Klingt alles ziemlich mies, aber ich haushalte mit meinen Kräften so, dass ich meine Kinder versorgen und pflegen kann. Nach dem letzten Umzug lag ich fast 3 Monate flach und selbst Tramal etc. haben nicht gegen die Gelenkschmerzen geholfen. Wenn ich nun einen Umzug selber bewältigen soll, dann wäre ich warscheinlich anschließend nicht mal mehr fähig, meine Kinder zu versorgen.
Mal davon abgesehn, wer soll sich denn um die Kinder kümmern während eines Umzugs? Eins davon mit autistischen Zügen und Weglauftendenz, eins mit Selbstmordandrohungen und eins mit ner Lungenschädigung, die mein sofortiges Eingreifen notwendig macht wenn es ein Atemproblem gibt. Einen Führerschein hab ich auch nicht. Helfer hab ich auch keine.
Die beiden letzten Umzüge wurden aufgrund alledem damals vom alten JC übernommen, indem jeweils ein Umzugsunternehmen den Umzug machen sollte, bei beiden Umzügen sollte ich mithelfen. Bei dem einen Umzug ging das noch irgendwie, der nächste Umzug hat mich, wie schon geschrieben, 3 Monate außer Gefecht gesetzt.

Was soll denn der Amtsarzt dann überhaupt? Soll der für das JC schreiben dass ich gesundheitlich nen Umzug machen kann? Oder ist der neutral und erkennt wirklich an, was möglich ist und was nicht? Und wie soll der das überhaupt beurteilen, der sieht mich ja nur ein mal.

Ich warte dann jetzt mal die Einladung ab - kann ich da vor dem Termin schon Arztbriefe hinsenden? Oder mitnehmen? Die Frau vom JC meinte, ich müsse da Schweigepflichtsentbindungen unterschreiben, ist das tatsächlich so? Wo landen denn dann unsere ganzen Sachen und das Gutachten? Kriege ich das Gutachten auch zu lesen?

( ich muß leider dazu schreiben, meine Freundin hatte 2010 ne amtsärztliche Untersuchung wo es aber darum ging, ob sie arbeitsfähig ist, sie war gerade in einer schweren Depression und der Amtsarzt meinte, das wäre nur Schauspielerei und schrieb, sie wäre 8 Stunden täglich arbeitsfähig - 2 Tage bevor der Bescheid darüber kam, hat sie sich versucht das Leben zu nehmen, während sie im Krankenhaus notversorgt wurde, bekam sie böse Post vom Jobcenter aufgrund des üblen Gutachtens des Amtsarztes. Ist zwar ein Landkreis weiter und nicht der unsrige - aber sowas hängt nach und macht mir Sorgen) .
 

Together

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So, nun weiß ich mehr. Es geht doch um eins der Kinder, nämlich mein Stiefkind, welches momentan teilstationär ist aufgrund u.a. Depression, Selbstmordandrohung, oppositionelles Verhalten, Bindungsstörung etc. Und zwar soll da ein Arzt etwas zu schreiben und es soll ne Schweigepflichtsentbindung unterschrieben werden.

Da aber das Kind momentan noch teilstationär in der KiPsy ist, hab ich noch nichts schriftliches. Das Gutachten bekommt der Kinderarzt nach der Entlassung ( warscheinlich in 3-4 Wochen) und auch dann kann dieser erst was dazu schreiben. Wir sind noch nicht lange bei diesem Kinderarzt, der vorherige Kinderarzt ist vor Kurzem verstorben und an die Akte komme ich momentan nicht ran, ist unauffindbar.
Derzeitig kann ich nur vom MDK was einreichen über die eingeschränkte Alltagskompetenz und darauf verweisen, dass es in Kürze ein Gutachten geben wird, worauf der Kinderarzt dann die Unterlagen die uns geschickt wurden, auch ausfüllen kann. Ob das so in Ordnung ist?
Außerdem will die Klinik, dass uns das Jugendamt noch ne Stellungnahme schreibt, dass es aufgrund dieser Einzelsituation für das betreffende Kind gegen das Wohl des Kindes wäre, umziehen zu müssen. Das Schreiben bekommen wir hoffentlich nächste Woche beim nächsten Termin. Zudem bekommt das Kind in Kürze teilstationäre Jugendhilfe. Ein Umzug wäre mit Ortwechsel und Schulwechsel verbunden, weils ja hier keine Wohnungen zu Jobcenterpreisen gibt, das geht alles gar nicht. Jegliche Veränderung würde erneut alles verschlimmern :-(

Ob das wohl alles ausreicht?

Bin mal gespannt, ob wir Erwachsenen auch noch jeweils ein Schreiben bekommen, aber da scheint wohl klar zu sein, dass ein Umzug körperlich nicht durchführbar wäre und ein Umzugsunternehmen ran müßte - was allerdings um einiges mehr kosten würde, als das Jobcenter in den nächsten 3 Jahren einsparen würde mit ner billigeren Wohnung.

Wie gehe ich denn jetzt vor? Schreibe ich dem Amtsarzt dass es in absehbarer Zeit ein Gutachten geben wird und dass darauf noch gewartet werden muss? Muss der das dann akzeptieren? Oder kann der sagen, nö, ich erkenne nur an, was mir heute vorliegt ? Ich bin da sehr unsicher und weiß auch nicht, was jetzt überhaupt richtig ist und überhaupt. Ich hoffe nur, dass endlich Ruhe reinkommt. Das Kind ist auch sehr aufgebracht, weil es nicht weiß, ob das hier auf längere Sicht ein zu Hause sein wird oder nicht und erkennt seit der Umzugsaufforderung die Wohnung erstmal nicht mehr als zu Hause an :-( ( es hat leider sehr viele Umzüge und Kontaktabbrüche hinter sich und braucht Beständigkeit) .
 

Seepferdchen 2010

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:dank: für deine Rückinfo!

Ob das wohl alles ausreicht?

Ich denke ja, zumal du noch eine Unterstützung vom Jugendamt bekommst wie du schreibst:

Das Schreiben bekommen wir hoffentlich nächste Woche beim nächsten Termin.

Schreibe ich dem Amtsarzt dass es in absehbarer Zeit ein Gutachten geben wird und dass darauf noch gewartet werden muss?

Ich würde auf jeden Fall darauf schriftlich hinweisen und es kurz erläutern.

Muss der das dann akzeptieren?

Die Frage kann ich dir leider nicht beantworten, vieleicht hat jemand hier aus dem Forum dazu eine Erfahrung?
 

Anna B.

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Außerdem würde ich mich mal mit der kassenärztlichen Vereinigung in eurem Bezirk in Verbindung setzen...es kann ja nicht sein, dass die Patientendaten und karteien von diesem verstorbenen Arzt nicht auffindbar sind.

Diese Unterlagen müssen auch im Todesfalle eines Arztes, datenschutzrechtlich sicher aufbewahrt werden..mach da mal ein wenig Druck..ist doch nur zu eurem Vorteil, wenn ihr die alten Berichte auch vorliegen habt.

Wo sollen die "alten" Unterlagen denn sein?..beim der Arztwitwe zu Hause? oder hat der Nachfolger die entsorgt? irgendwas muß da doch gesagt worden sein.

https://www.aerztekammer-bw.de/10aerzte/40merkblaetter/10merkblaetter/praxisunterlagen.pdf

unter Punkt V
 

Together

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Die Praxis wurde gerade erst geräumt und die Sachen zwischengelagert, wir bekommen die Akte auch noch, aber momentan muß erstmal ein Zuständiger gefunden werden und dnan muß er noch alles durchwühlen was zwischengelagert wurde - das dauert. Und so vieles steht in der Akte nicht, da Kind körperlich vor Gesundheit strotzt und selten beim Arzt war. Es steht nur in der Akte, das und warum es eine Überweisung zur Psychotherapie gab und warum ein Rehasport-Rezept ausgestellt wurde, sowie das diverse Ängste ( u.a. vor Medizinern) bestehen. Danach kam der Arztwechsel und beim jetzigen Arzt stehn nur Sachen drin z.B. über ne positive Untersuchung auf Würmer, Bakterien im Urin u.a. , sowie große Schlafprobleme und dann die Einweisung in die Tagesklinik mit den Diagnosen emotionale und soziale Störung im Kindesalter, Veweigerungsverhalten, Koordinationsstörung. Dann das nächste Reha-Sport-Rezept mit genau den gleichen Diagnosen.
Die jetzigen Diagnosen wurden aktuell in der Tagesklinik gestellt und von dort kam auch die Order, keine weiteren Veränderungen im Leben des Kindes vorzunehmen ( inklusive Wohnungswechsel, Ortswechsel, Schulwechsel ) .
Die Tagesklinik selber darf nichts ausstellen, so wurde uns das gesagt, aber die schreiben ein Gutachten, wo was darüber drin stehn wird, dieses geht an den Kinderarzt und der kann dann danach hin was zum Amtsarzt schreiben - das dauert halt nur leider noch ein wenig, die Entlassung ist Ende des Monats vorgesehen.
Nächste Woche folgt die Interdisziplinäre " Helferrunde" in der Tagesklinik mit Jugendamt etc. - wo es auch mit um diese Thematik gehen wird und das Jugendamt laut den Therapeuten ein SChreiben für uns ausstellen soll, dass ein Umzug zum jetzigen Zeitpunkt gegen das Kindeswohl ist. Ich hoffe, dass die vom Jugendamt das machen.
Ansonsten bleibt mir nur, das Gutachten vom MDK zu kopieren, wo draus hervorgeht dass das Kind eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz hat u.a. auch durch die Selbstmordandrohungen. Dann ne Kopie vom letzten Reha-Sport-Rezept, wo einige Diagnosen drauf stehen. Und ich hab noch ein Schreiben der ehem. Psychotherapeutin für die Schule, wo drin steht, dass eine emotionale- und soziale Störung mit starken Verhaltensauffälligkeiten besteht.

Für mich wäre nun wichtig zu wissen, ob der Amtsarzt warten muß mit seiner Beurteilung bis das Gutachten der Tagesklinik an den Kinderarzt geschrieben wurde, so dass dieser danachin eine Stellungnahme schreiben kann. Ohne dieses Gutachten darüber zu urteilen wäre Mumpitz, weil gerade da die aktuellen, noch nirgends sonst erfaßten Diagnosen drin stehn werden die eben ausschlaggebend sind.

Mich wunderts allerdings auch, dass sonst niemand von uns amtsärztlich unter die Lupe genommen wird *grübel*
 

Together

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Kleiner Nachtrag. wir haben von der Klinik erstmal ein Schreiben bekommen, wo drin steht, dass es aus psychiatrischer Sicht aufgrund der Symptomatik ( die Diagnosen stehn mit drin) äußert ungünstig wäre für die weitere Prognose, den Lebensmittelpunkt des Kindes zu verlegen. Mehr durfte die Klinik nicht schreiben, normalerweise schreiben die da gar nichts zu, sondern der Kinderarzt müßte es tun. Aber da das ganze ja sozusagen an dem noch nicht geschriebenen ausführlichem Bericht hängt von der Klinik, der auch erst frühestens im November soweit fertig gestellt sein wird, wollte man uns da jetzt nicht hängen lassen. Ich soll in einem Begleitschreiben dazu schreiben, dass der Bericht vom Amtsarzt angefordert werden darf und zugesandt word, sobald dieser fertig ist, dass dieses aber noch dauern wird.

Vielleicht reicht das ganze ja sogar schon aus *hoff* , eine der Diagnosen wäre eben auch ne Depression, eine andere wäre Bindungsstörung.
Und das MDK-Gutachten kopiere ich dann noch, weil dort auch mit drin erfasst ist, dass die Kleine Selbstmordgedanken hat etc.

Ich hoffe so, dass wir endlich mal zur Ruhe kommen.
 
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