• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Null Cent ......

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

HartzerTG

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Aug 2006
Beiträge
11
Gefällt mir
0
#1
U25 19 Jahre, lebt bei Mutti mit Untermietvertrag seit April 2005. Mutti hat Arbeit. Fortzahlungsantrag wurde abgelehnt, weil nach neuem Gesetz U25 eine Bedarfsgemeinschaft mit Mutti gebildet werden soll.
ALG II Zahlung erfolgte bis Juli zusammen mit Mietkosten. ( Sohn )
Da aber der Unterimetvertrag vor dem 1.7.2006 U25 abgeschlossen wurde, ist doch meiner meinung nach die anpassung nicht richtig ? Sohn müsste doch ALG II und Mietkosten weiterhin bekommen, oder irre ich mich da ?
Mutti hat BG abgelehnt (bzw. nichts bei der Arbeitsagentur abgegeben ) und Sohn Widerspruch eingelegt. War alles richtig ?
 

Arco

Forumnutzer/in

Mitglied seit
11 Feb 2006
Beiträge
4.272
Gefällt mir
1
#2
HartzerTG sagte :
U25 19 Jahre, lebt bei Mutti mit Untermietvertrag seit April 2005. Mutti hat Arbeit. Fortzahlungsantrag wurde abgelehnt, weil nach neuem Gesetz U25 eine Bedarfsgemeinschaft mit Mutti gebildet werden soll.
ALG II Zahlung erfolgte bis Juli zusammen mit Mietkosten. ( Sohn )
Da aber der Mietvertrag vor dem 1.7.2006 U25 abgeschlossen wurde, ist doch meiner meinung nach die anpassung nicht richtig ? Sohn müsste doch ALG II und Mietkosten weiterhin bekommen, oder irre ich mich da ?
Mutti hat BG abgelehnt (bzw. nichts bei der Arbeitsagentur abgegeben ) und Sohn Widerspruch eingelegt. War alles richtig ?
.... Jein ! !

durch die Änderungen hinsichtlich U25 wurden/werden alle Jugendlichen über 18 bis 25 wieder so gestellt als wenn sie unter 18 wären.

Dies, wenn sie noch bei den Eltern wohnen - da spielt ein Untermietvertrag für den Gesetzgeber keine Rolle.....

Es ist leider so das die Eltern nun wieder als Haushaltsvorstand den Antrag stellen müssen bzw. wenn Einkommen dieses angeben müssen und angerechnet wird. Das "Kind" rutscht wieder voll in die Unterhaltspflicht (auf jeden Fall bis 21 etc.) der Eltern/Mutter.

Der Widerspruch wird wohl abgelehnt werden :uebel:

Damit wir uns richtig verstehen, ich finde das auch nicht OK - ich gebe nur die momentane Gesetzeslage wieder ....
 

HartzerTG

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Aug 2006
Beiträge
11
Gefällt mir
0
#3
wer hat denn noch ein tip dazu, wie man da am besten raus kommt ?

Vielleicht ein " Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 86 b Abs. 2 SGG zur Bewilligung von Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch ( SGB II ) " beim Sozialgericht stellen ?


Was meint du ARCO ?
 

Arco

Forumnutzer/in

Mitglied seit
11 Feb 2006
Beiträge
4.272
Gefällt mir
1
#4
HartzerTG sagte :
wer hat denn noch ein tip dazu, wie man da am besten raus kommt ?

Vielleicht ein " Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 86 b Abs. 2 SGG zur Bewilligung von Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch ( SGB II ) " beim Sozialgericht stellen ?


Was meint du ARCO ?
... du hast doch Widerspruch eingelegt somit hast du das getan was du zur Zeit machen kannst.

Deine Mutter hat keinen Antrag gestellt und somit erst mal abgelehnt dem "Willen" der Arge zu folgen. Somit stehtst du ohne Antrag da, da gem. Änderung der Gesetzeslage ( :uebel: ) nicht mehr du, sondern deine Mutter/Eltern wieder für den Antrag zuständig ist.

Ich weiß - wird wohl so nicht rechtens sein, aber so läuft es zur Zeit ebend :kotz: :kotz:

Die einstweilige Anordnung wegen Hilfedefürftigkeit kannst du selbstverständlich stellen aber es kann sein das das SG dich auf deine Mutter und deren Unterhaltspflicht verweisen könnte.

Aber wie gesagt das ist nur meine Darstellung der momentanen Möglichkeiten gem. Stand der Bestimmungen.

Und da bisher keine anderen Vorschläge gekommen sind könnte ich leider nicht ganz falsch liegen LEIDER !! !!
 

pauline27

Elo-User/in

Mitglied seit
9 Jul 2006
Beiträge
51
Gefällt mir
0
#5
U 25

Hallo Leute,

meine Tochter wird in diesem Monat 21 Jahre.
Wer hat Erfahrungen gemacht und weiss, was jetzt mit unserer
BG weiter geschieht. Mein Sohn ist 18. Seit 01.07. sind wir also eine 3er-BG. Jedes Kinder erhält seither nur noch 276 €. Ändert sich das mit dem
21. Geb.Tag meiner Tochter - und muss ich deswegen einen neuen Antrag stellen?

Gruß von pauline27
 

Koelschejong

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
20 Jun 2005
Beiträge
5.188
Gefällt mir
1.637
#6
@pauline27
Da wird sich leider nichts ändern, 25 ist das magische Alter.
 

HartzerTG

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Aug 2006
Beiträge
11
Gefällt mir
0
#7
Da ich aber eigenen wohnraum bei meiner Mutter seit April 2005 habe, einschließlich mit Untermietvertrag ( auch vom Hauptvermieter genemigt ), für mich selbst wirtschafte, wäsche waschen, einkaufen, kein gemeinsames Konto haben etc. etc. ,sehe ich die chancen auf den Widerspruch ein bissel anders. Auch im Punkt 9 der Unterkunftsrichtlinie der Stadt ........ steht: Bereits abgeschlossene Vorgänge erfolgt keine Anpassung, an die geänderten Regelungen ". Also dem zu folge steht mir die Miete und ALg II zu ? Warum habe ich dann am 1.7.2006 nochmal mein ALG II + Miete bekommen ? Auf ein mal geht das nicht mehr ?
Selbst im November 2004 mußte meine Mutter schon ihr Verdienst + KFZ Brief bei der ARGE vorlegen. Nicht weil meine Mutter Arbeit hatte, nein weil ich keine Arbeit hatte, und da wurde schon alles von ihr berchnet. Naja egal, sieht jeder ein bissel anders mit der rechtslage.


Wann müssen denn Kinder für die Eltern zahlen ?
 
E

ExitUser

Gast
#9
Arco sagte :
... du hast doch Widerspruch eingelegt somit hast du das getan was du zur Zeit machen kannst.

Deine Mutter hat keinen Antrag gestellt und somit erst mal abgelehnt dem "Willen" der Arge zu folgen. Somit stehtst du ohne Antrag da, da gem. Änderung der Gesetzeslage ( :uebel: ) nicht mehr du, sondern deine Mutter/Eltern wieder für den Antrag zuständig ist.

Ich weiß - wird wohl so nicht rechtens sein, aber so läuft es zur Zeit ebend :kotz: :kotz:

Die einstweilige Anordnung wegen Hilfedefürftigkeit kannst du selbstverständlich stellen aber es kann sein das das SG dich auf deine Mutter und deren Unterhaltspflicht verweisen könnte.

Aber wie gesagt das ist nur meine Darstellung der momentanen Möglichkeiten gem. Stand der Bestimmungen.

Und da bisher keine anderen Vorschläge gekommen sind könnte ich leider nicht ganz falsch liegen LEIDER !! !!
So ist es...

wer da nicht mitspielen will, muß Klage einreichen. Das Problem ist nur: an was für Richter gerät man?

Um das durchzukämpfen, muß man voll dahinter stehen...und einen langen Atem haben!

Da es keine Erfahrungswerte gibt, ist da schwer zu raten...

Gruß aus Ludwigsburg
 

HartzerTG

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Aug 2006
Beiträge
11
Gefällt mir
0
#10
Mal blöd fragen muß ?
Muß ich prozesskostenhilfe beantragen wenn ich eine " einstweilige Anordnung " stelle ?
 
E

ExitUser

Gast
#11
HartzerTG sagte :
Mal blöd fragen muß ?
Muß ich prozesskostenhilfe beantragen wenn ich eine " einstweilige Anordnung " stelle ?
Wenn man klagt, ja. Denke auch bei einer einstweiligen Anordnung.

Gruß aus Ludwigsburg
 

kalle

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
5 Jul 2005
Beiträge
1.496
Gefällt mir
11
#12
Wenn Du den Antrag ohne Anwalt durchziehst, also den schriftlichen Kram selber machst, was ja beim SG möglich ist, dann brauchst Du keine PKH beantragen.
Wenn es denn nötig sein sollte, weil noch irgendwelche teuren Gutachten oder ähnliches benötigt wird, dann kann die PKH auch später beantragt werden.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten