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NRW will Unterstützung für arme Kinder verbessern

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wolliohne

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#1
NRW will sich im Bundesrat für bessere Hartz-IV-Leistungen für Kinder einsetzen. Damit reagiere das Land auf die Erkenntnisse einer Expertenrunde, sagte NRW-Sozialminister Laumann (CDU) am Dienstag in Düsseldorf.

Es gehe vor allem darum, Bildungschancen von Kindern aus armen Familien zu verbessern. Dies solle künftig im Sozialgesetzbuch verankert werden, so Laumann. Nach Berechnungen seines Ministeriums beliefen sich die Kosten bundesweit auf 255 Millionen Euro.

Stand: 20.11.2007







http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2007/11/20/laumann_mehr_geld_fuer_arme_kinder.jhtml
 

MarkusK

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#2
Is ja wunderbar, die Kosten betragen auch nur ca. ein Drittel von dem was die neue BND-Zentrale verschlingt. Ein Hurra auf unsere Politik!

Vorsicht, dieser Beitrag könnte Ironie enthalten :icon_pfeiff:
 

Rinzwind

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#3
Merkelig wird dazu schon noch ein Machtwort sprechen!

Stehen auch in NRW "Wahlen" an? :icon_pfeiff:
[...]
Es gehe vor allem darum, Bildungschancen von Kindern aus armen Familien zu verbessern.
[...]
Komplette Geldverschwendung! Wozu brauchen Sklaven Bildung?

Schönen Gruß, Andreas
 

wolliohne

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#4
Laumann,wir wollen endlich Taten sehen genug geschwafelt

Die Expertenrunde habe ausdrücklich festgestellt, dass die jetzigen Hartz-IV-Regelleistungen für Kinder und Jugendliche nicht am tatsächlichen Bedarf gemessen worden seien. Sie seien politisch festgelegt worden, sagte Laumann. Sie müssten sich aber «am tatsächlichen Warenkorb» der Altersgruppe orientieren. Vor allem sollte es im Gegensatz zum heutigen Zweistufenmodell künftig eine Differenzierung in drei Altersstufen (0-6 Jahre, 6-12 Jahre und 12 bis 18 Jahre) geben.

Die Hartz-IV-Sätze sollten auch für eine ausreichende Bedarfsdeckung mit allgemeinen Lernmitteln und besonderem Schulbedarf - beispielsweise mit Schulheften oder Taschenrechnern - ausreichen. Ferner sei nach Expertenansicht eine Öffnungsklausel von den Regelsätzen bei besonders gravierenden Einzelfällen notwendig, sagte Laumann. Es gehe ihm nicht um eine generelle Erhöhung der Regelsätze, betonte Laumann.

http://www.aachener-zeitung.de/sixc...ere-Hartz-IV-Leistungen-fuer-Kinder-einsetzen
 

Maggy

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#5
Expertenrunde

Hallo,

da braucht man aber keine Expertenrunde, um festzustellen, dass nicht nur die Regelsätze für Kinder, sondern alle Regelsätze im kleinen Kreise der Politiker hinter verschlossenen Türen nach Kassenlage festgelegt wurden und die Regelsätze absolut nicht ausreichen.
Aber natürlich bekommt so ein Experte wahrscheinlich auch noch "Gutes Geld" für das, was jeder, der mit Hartz IV in Berührung kommt schon ganz alleine - wegen Mangels an Geld - feststellen muss und auch der sogenannte "gesunde Menschenverstand" hergibt.

Im Übrigen ist es zwar sehr "nett", dass diese Problematik doch einmal geäußert wurde - es hilft aber nicht, wenn nur die Kinder, welche in Ganztagsschulen gehen, ein kostenloses bzw. bezuschusstes Mittagessen bekommen. Was ist mit denjenigen, die nicht auf solche Schulen gehen. Was ist mit den Kindern, wo das Gesamteinkommen der Familie nur ein paar Cent über dem Satz liegt? Was ist mit den Kindern, wo die Familien ganz einfach sagen - wir wollen unsere Kinder selbst versorgen und überwiegend selbst erziehen und ihre Kinder nicht in die staatliche Versorgung z. B. Krippe etc. bringen wollen?

Ich persönlich finde zwar ganz gut, dass es ein größeres Angebot an Ganztagsbetreuungsmöglichkeiten geben soll, sehe allerdings auch die Gefahr, dass viele Familien geradezu gezwungen werden diese anzunehmen, auch wenn keine Arbeitsplatzmöglichkeiten mit einer vernünftigen Entlohnung zur Verfügung stehen.

Nur damit die Kinder ein warmes Mittagessen bekommen? Das erinnert immer an die sogenannten Suppenküchen in den 20-ziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Da gab es auch die kostenlose Schulspeisung, damit die Kinder wenigstens 1 Mal am Tag in vielen Fällen überhaupt etwas zu essen bekamen, da die Eltern arbeitslos waren oder so wenig verdienten, dass es nicht zum Überleben geschweige denn zum vernünftigen leben reichte. (Weltwirtschaftskrise etc.) Und wir wissen alle, was bald danach passierte - zumindest diejenigen, die sich etwas mit Geschichte beschäftigen.

LG
Maggy
 
E

ExitUser

Gast
#6
Am Ende unterstützen sie arme Kinder noch "aufkommensneutral" und nehmen es bei den Erwachsenen. Dann werden zwar immer mehr obdachlos auf der Straße sitzen oder verhungern, aber dafür wird es den Kindern dann ohne Eltern besser gehen...oder auch nicht.
 

Hans3333

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#7
na kindergeld zaehlt ja schon als einkommen.
normale arbeiter mit vernuenftigen lohn gekommen zusaetzlich kindergeld.
hartzer kriegen kindergeld aber dieses wird als einkommen abgezogen.
wirklich sehr christlich unsere neoliberalen.
können ja betteln gehn die leute oder dosen sammeln.
geht ja in den USA auch so.
 

Arania

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#8
@Maggy doch da braucht man eine Expertenrunde, nur sitzen die falschen Experten am Tisch, die haben nämlich keine Ahnung von der Realität

Ich erinnere mich an viele Experten-Runden in der SPD vor Hartz IV wo ich mit am Tisch gesessen habe und mir anhören musste das ich keine Ahnung habe, obwohl ich damals schon eine Betroffene war, also wusste worum es ging

Aber ich habe mir dann sagen müssen, das ein Herr soundso der zig Doktortitel hat und genau weiss wie man das soziale Leben ändern muss es besser weiss als ich - und einige andere, die auch in der Realität lebten
 
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#9
In Texas gibt es einen guten Spruch, der mir bei solchen Meldungen immer einfällt:

Piss' mir nicht den Rücken runter und erzähl' mir es regnet.
 
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