Notsituation/Alter Chef zahlt keinen Restlohn!

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HansDieter300

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Hallo Ihr Lieben,

Erst mal finde ich es toll dass es dieses Forum gibt. Und ich bin gleichzeitig Entsetzt wie viele Leidensgenossen es doch gibt.

Leider habe ich auch direkt ein Anliegen an euch und hoffe Ihr könnt mir und meiner Familie ein wenig helfen!

Ich habe am 01.03.2013 eine Beschäftigung als Betriebsleiter aufgenommen, hatte bis dahin laufenden ALG-II Bezug!

Alles hat auch Super geklappt bis ich auf einmal zum 31.10.2013 gekündigt wurde. Begründung wir brauchen dich nicht mehr!

Ich habe natürlich direkt als ich von meiner Kündigung am 24.10.2013 beim Arbeitsamt angerufen die mir dann gesagt haben wir sind nicht zuständig, Sie haben nicht lange genug gearbeitet, da müssen Sie sich an das Jobcenter wenden. Sie haben keinen Anspruch auf ALG-I.

Dort angerufen sagte man mir das wäre so richtig. Ich bräuchte jedoch keinen Neuantrag stellen da würde ein Weiterbewilligungsantrag ausreichen.

Mit Freude über die Vereinfachung, füllte ich diesen gleich aus und schickte Ihn samt aller Unterlagen am 24.10.2013 zur ARGE.
Warte seit 01.11.2013 auf meinen Rest Lohn!
Am 04.10.2013 bekam ich dann eine Einladung zum Gespräch über meine Berufliche situation. Leider ohne Hinweis auf den Antrag. Ich habe natürlich gleich die Hotline angerufen und mal gefragt was denn nun mit dem Antrag sei.

Daraufhin sagte man mir der währe Falsch ich müsste einen Neuantrag stellen.
Nach einer unglaublich langen Diskussion am Telefon, habe ich dann irgendwann aufgelegt weil mir das zu blöd wurde.
Die Info das mir alle Neuen Unterlagen noch zugeschickt würden habe ich jedoch behalten.

Am 08.10.2013 bekam ich dann einen Umschlag mit einem Haufen Anträge. Kennt man ja bei einem neuantrag. Auch die direkt ausgefüllt!
Da mein Rest Lohn bisher immer noch nicht eingegangen war und mein Ex Chef sich dumm stellt und komischerweise von nix mehr eine Ahnung hat. Habe ich dann auch gleich wieder die Hotline der Arge angerufen und denen mitgeteilt das ich nun Mittelos dasitze und nicht mehr weiß wie ich meine Kinder ernähren soll bzw. meine Miete zahlen soll.

Daraufhin erklärte man mir, das wäre alles kein Problem ich müsste nur mit Perso und Kontoauszügen persönlich vorsprechen, man würde direkt eine Lösung finden.

Die Arge könnte für den Lohn in Vorleistung gehen und alles wäre kein Problem.

Ok . Also heute war ich dann auf der ARGE habe mich als Notfall angemeldet. Wurde dann weitergeschickt.

Hab natürlich meinen Neuantrag direkt mitgenommen.

Als ich dann endlich dran war erklärte man mir das, ich erst mal überhaupt nix bekommen würde. Ohne Antrag läuft da nix. Gut hatte meinen Antrag ja dabei. Nun bis der Bewilligt ist dauert aber!

Ich sagte Ihr das sei aber ein Notfall und ich hätte weder was zu essen noch sonst was.
Sie sagte mir darauf dass das nicht Ihr Problem sei. Ich solle mir doch bei Freunden oder den Eltern, Geld leihen von Ihr bekäme ich Garnichts und schon gar kein Bares.

Tja und da stehe ich nun vollkommen Mittelos und ohne Kohle. Für Morgen reicht das essen nochmal aber dann ist Schluss. Und er Vermieter hat mit Rauswurf auch schon gedroht weil die Miete nicht pünktlich gekommen ist.

Was mache ich bloß?? Könnt Ihr mir helfen???
 

schokopudel

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Ich sagte Ihr das sei aber ein Notfall und ich hätte weder was zu essen noch sonst was.
Sie sagte mir darauf dass das nicht Ihr Problem sei. Ich solle mir doch bei Freunden oder den Eltern, Geld leihen von Ihr bekäme ich Garnichts und schon gar kein Bares.

Tja und da stehe ich nun vollkommen Mittelos und ohne Kohle. Für Morgen reicht das essen nochmal aber dann ist Schluss. Und er Vermieter hat mit Rauswurf auch schon gedroht weil die Miete nicht pünktlich gekommen ist.

Was mache ich bloß?? Könnt Ihr mir helfen???

was habt ihr bloß für Arschgeigen als Betreuer?? Mir ist so ein Verhalten noch nie von einem Betreuer untergekommen, die waren immer freundlich und hilfsbereit! Ich würde das Kotzen kriegen bei so einem Benehmen, bzw. mich selber schämen, wenn mir jemand so ein respektloses Niveau entgegen bringt!

Desweiteren müssen sie dir Hilfe anbieten, sei es durch Vorauszahlung oder aber Lebensmittelgutscheine (falls es die noch gibt). Ich musste Mitte Juli einen Antrag stellen und hatte dato auch nicht mehr viel Geld übrig, aber meine damalige Geldleistungsdame bot mir an (da klar war, dass der Antrag bewilligt wird), im Voraus schon etwas auszuzahlen, was sich dann aber erledigt hatte, da sie den Antrag nach 3 Tagen durch hatte und ich Ende Juli mein Geld bekam. Ich glaube zu diesem ganzen Quark gibt es bestimmt auch wieder ein Paragraphenmeer, aber das lässt du dir lieber von den anderen erklären.

Dem Vermieter würde ich die Sachlage aber nochmals ruhig erklären und einfach so rauswerfen kann der dich eh nicht, sofern nicht schon 2 Monatsmieten fällig sind (oder kam das schon öfter vor??), oder es sei denn, er plädiert auf Eigenbedarf, aber das dauert auch ne Weile und beweisen muss er das auch erstmal, was am Ende eher mehr Aufwand als Nutzen wäre...
 

HansDieter300

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Bisher waren unsere Betreuer auch eigentlich immer ganz in Ordnung. Ausser das Ständig Anträge verschwinden oder Unterlagen einfach verpuffen. Aber da haben wir den Dreh schon raus.

Leider ist die Arge bei uns nicht immer so super Pünktlich mit den Zahlungen, liegt wohl auch am ständigen nachreichen müssen weil wieder was verschwunden sei.

Daher haben wir schon 2 Abmahnungen kassiert von unserem Vermieter. Wir konnten ja nix dafür aber wir sind dann die die später auf der Straße sitzen.

Ich hoffe das sich hier noch jemand meldet damit ich weiß wie ich die sache angehen soll, denn ich bin am Ende und das nicht nur Nervlich!:icon_neutral:
 

Julchen68

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Hast Du den ausstehenden Lohn schriftlich nachweislich angemahnt? Bei sowas ist der erste Anlaufpunkt der (Ex-)Arbeitgeber. Machen! Wird zwar kurzfristig keine Kohle bringen, aber trotzdem: machen!

Als nächstes besorgst Du Dir aktuelle Kontoauszüge, so daß Du nachweisen kannst, daß Du keine Zahlungen erhalten hast und blank bist und setzt Dich damit solange beim JC hin und verlangst Vorschuß bis die mit Bargeld rüberkommen.
Gutscheine sind keine Option. Du hast Dein Geld schließlich nicht verpraßt und wurdest auch nicht sanktioniert.
ALGII steht Dir dem Grunde nach zu, Arbeitsvertrag ist abgelaufen, ALG-Antrag gestellt, Du bist bedürftig und das Amt hat durchaus den Ermessensspielraum, einem Vorschußantrag stattzugeben. Nach 4 Wochen wären sie sogar dazu verpflichtet! Wann genau also hast Du das erste Mal Dein Begehren auf Beihilfe geäußert?
Alle Unterlagen zusammenkratzen (Mahnung an Ex-Chef, Vermietermahnung, Konto, Anträge), hingehen, hinsetzen und hartnäckig bleiben.

Ich hab damals unter ähnlichen Umständen am Monatsanfang Vorschuß für ALG1 bekommen. Und das obwohl dort im Gegensatz zu ALG2 am Ende des Monats nachträglich gezahlt wird. Allerdings haben die sich auch nicht im Mindesten so stieselig angestellt wie bei Dir.
 

gelibeh

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Antrag ist abgegeben. Geh bitte mit jemanden als Beistand zum JC und verlange einen Vorschuss nach §42 SGBI, hartnäckig sein, notfalls Teamleiter verlangen. Nutzt das alles nichts, zusammen mit dem Beistand weiter zum Sozialgericht
 
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fünfvorzwölf

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Hallo HansDieter300,

>>>Ich habe am 01.03.2013 eine Beschäftigung als Betriebsleiter aufgenommen, hatte bis dahin laufenden ALG-II Bezug!

Alles hat auch Super geklappt bis ich auf einmal zum 31.10.2013 gekündigt wurde. Begründung wir brauchen dich nicht mehr!

Ich habe natürlich direkt als ich von meiner Kündigung am 24.10.2013 beim Arbeitsamt angerufen die mir dann gesagt haben wir sind nicht zuständig, Sie haben nicht lange genug gearbeitet, da müssen Sie sich an das Jobcenter wenden. Sie haben keinen Anspruch auf ALG-I.>>>>

Lies dich bitte hierzu in folgendes ein:

Was Sie gegen eine ungerechtfertigte Kündigung tun können - Jobs & Karriere

Betriebsbedingte Kündigung:

Hat ein Arbeitgeber den Abbau von Arbeitsplätzen oder die (teilweise) Stilllegung einer Arbeitsstätte beschlossen, kann er betriebsbedingte Kündigungen aussprechen. Dabei müssen in Betrieben mit mehr als zehn Mitarbeitern jedoch soziale Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Dazu sind aus einer Gruppe vergleichbarer Arbeitnehmer diejenigen zu ermitteln, die eine Kündigung am wenigsten hart treffen würde. Zu den Auswahlkriterien zählen die Dauer der Betriebszugehörigkeit, das Alter der Betroffenen, ihre Unterhaltspflichten (Kinder, zu pflegende Angehörige), mögliche Behinderungen sowie weitere individuell mit einem Betriebsrat ausgehandelte Punkte. Zudem ist zu prüfen, ob ein potentiell zu kündigender Arbeitnehmer nicht auf einen anderen Arbeitsplatz versetzt werden kann.

Kündigungschutzklage:

Ob ordentliche oder außerordentliche Kündigung – fühlt sich ein Arbeitnehmer durch eine Kündigung ungerecht behandelt, kann er dagegen eine Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht einreichen. Dies muss allerdings innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung erfolgt sein– andernfalls wird auch eine Kündigung rechtskräftig, die eigentlich ungültig ist.

Anwartszeit:

Dauer des Anspruchs - www.arbeitsagentur.de

Anwartschaftszeit - www.arbeitsagentur.de

Kurze Anwartschaftszeit

Sie können die Anwartschaftszeit für einen Anspruch auf Arbeitslosengeld auch erfüllen, wenn Sie in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosmeldung weniger als zwölf Monate in Versicherungspflichtverhältnissen gestanden haben. Diese „kurze“ Anwartschaftszeit kann erfüllt werden, wenn

Sie in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosmeldung und dem Beginn der Arbeitslosigkeit (Rahmenfrist) mindestens 6 Monate/180 Tage in Versicherungspflichtverhältnissen gestanden haben
 

HansDieter300

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Vielen vielen Dank für Eure Unterstützung und die vielen Antworten, Ihr helft mir echt weiter. :danke:

Muß morgen früh wieder zur ARGE hin und dann werde ich mal den Aufstand Proben.

Habe mich nun gut mit Gesetzes Texten eingedeckt und mir auch Beistand besorgt.

Allerdings hat sich auch schon wieder das nächste Problem aufgetan.
Soweit ich das jetzt mitbekommen habe (Anwalt etc.) wir sich diese Verfahren für Restlohn etc. ziemlich in die länge ziehen wahrscheinlich bis Februar.

Jetzt die Preisfrage: Wenn ich doch nur einen Vorschuß auf meine Leistungen bekommen dann hab ich ja solange bis der Chef zahlt wenn er den Zahlt jeden monat auf´s neue das Problem. Den ich müßte mir ja dann jedesmal einen Vorschuß auf den nächsten Monat geben lassen. Weil mir das Geld ja dann immernoch fehlt.

Oder verstehe ich da was Falsch??:icon_question:

Und wenn dem so ist wie läst sich dieses Chaos umgehen???:icon_motz:

Ich bekomme echt noch graue Haare über die Tour. Ist schon krass sowas leide sogar schon unter Schlafstörungen wegen dem Streß.:icon_cry:
 

Fritz Fleißig

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Wie ist es möglich, daß du (offenbar) am 24.10. zum 31.10. gekündigt werden kannst?

Da du zum Zeitpunkt der Kündigung mehr als sechs Monate beschäftigt warst, wäre zunächst eine gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. oder Letzten eines Monats einzuhalten gewesen, auch bei einem Kleinbetrieb. Bei einem größeren Betrieb (über 10 Vollzeitbeschäftigte) bestünde außerdem Kündigungsschutz. Solange muß man dir auch dein Gehalt weiterzahlen.

Es müßte in so einem Fall binnen drei Wochen nach Erhalt der Kündigung eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht eingereicht werden. Das wäre hier aus Fristgründen, wenn ich richtig gerechnet habe, schon morgen, sollte aber noch möglich sein (per Fax). Nähere Begründung ist hierfür zunächst nicht nötig. Du solltest hier dringendst handeln, falls meine Annahmen zutreffen - also noch heute.
 

KARLderWEHRER

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Hallo Hansdieter 300,

wurdest du fristlos gekündigt? Wurde die (vertraglich vereinbarte) Kündigungsfrist durch deinen Arbeitgeber gewahrt? Bei dir greift m. Auffassung nach der Allgemeine Kündigungsschutz, da dein Arbeitsverhältnis länger als 6 Monate bestanden hat.

Vielleicht wäre in deinem Fall eine Kündigungsschutzklage sinnvoll ??!! Allerdings musst du hier die 3-Wochen-Frist einhalten. Die Sache solltest du vielleicht mit einem Rechtsanwalt, bzw. Fachanwalt für Arbeitsrecht besprechen.

Wegen dem noch ausstehenden Lohn könntest du vielleicht deinem Chef einen netten Brief schreiben und diesen auffordern, den noch ausstehenden Lohn zu bezahlen. Andernfalls würdest du deine Ansprüche mit gerichtlicher Hilfe durchsetzen müssen.
 

Julchen68

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Jetzt die Preisfrage: Wenn ich doch nur einen Vorschuß auf meine Leistungen bekommen dann hab ich ja solange bis der Chef zahlt wenn er den Zahlt jeden monat auf´s neue das Problem.
Gute Frage.
Ich denke Du solltest das Ganze mit einem/dem Anwalt besprechen.
Auch vor allem den Punkt, ob eine Klage wegen der Kündigung zwingend sinnvoll wäre. Dann hättest Du vielleicht einen Titel wegen einzwei weiteren Monaten Lohn, aber ein Titel auf einen fiktiven Job ist immer noch kein Geld. Ich habe seit 5 Jahren einen Titel gegen meinen Ex-Chef in nicht unerheblicher Höhe. Die Kohle werd ich jedoch nie sehen. Das einzige, was mir die Klageeinreichung (wegen rückwirkend ausstehender Löhne) gebracht hat, war der sofortige Nachweis, den das Amt brauchte, um mir widerspruchslos Vorschuß bar auf die Hand zu geben.

Du brauchst gegenüber dem JC etwas handfestes, das klarstellt, daß Du keine Kohle bekommen hast und auf absehbare Zeit auch nicht bekommen wirst (also Mahnung/Klage an Chef).

Ob und wie sich das auf spätere reguläre Leistungen auswirkt, muß Dir wie gesagt der Anwalt auseinanderfummeln.
 

Fritz Fleißig

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Das ist sicher schon richtig.

Nur muß hier, wenn die Datumsangaben alle stimmen, sofort gehandelt werden. Also nicht erst nächste Woche, sondern noch heute oder spätestens morgen. Wenn die Dreiwochenfrist überschritten ist, läßt sich nur noch in Ausnahmefällen was machen.

Also notfalls einfach selbst kurze Kündigungsschutzklage fertigen und ans zuständige Arbeitsgericht faxen oder selbst in den Nachtbriefkasten dort werfen, sofern in der Nähe. Zurücknehmen kann man eine Klage nötigenfalls immer noch.
 
F

fünfvorzwölf

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Hallo Hans Dieter300,

bei allem Verständnis aber irgendwie beschleicht mich das Gefühl als wenn du dich schon bei deiner Arge festgefahren hast und nach dieser schreist.
Probe den Aufstand wenn es dir dabei hilft und vergiss nicht dir die Ansage das du KEIN ALG I bekommst, schriftlich geben zu lassen.

Man könnte natürlich auch ohne Aufstand versuchen diese Ausarbeitungen der fleißigen User die es dir schon regelrecht ins M... legen zu beherzigen, die denn wären:

1. HEUTE!!!! unbedingt Kündigungschutzklage einreichen beim ARBEITSGericht (3 Wochen -FRIST!!!!!) Gegen Kündigung vorgehen und gegen den ausstehenden Lohn, einfach den Werdegang erzählen der Rechtspfleger wird wissen was zu tun und zu schreiben ist, hoffe ich.

2. Mit diesen Schreiben vom Rechtspfleger dann zur Arge um dies vorzulegen und bestätigen lassen und beraten zu lassen (Auskunft und Beratungspflicht) wie u.a. Anspruch auf ALG I damit würde sich dann ggf. auch der Stress mit WBA und Neuantrag vorab erübrigen.

3. Bei Schwierigkeiten mit beiden oder einen dann überlegen ob dann ab hier ein Anwalt nötig ist möglichst für Arbeit und Sozialrecht.

Du brauchst dich nicht bedanken und jammern bringt dich nicht weiter um schon ab hier von Stress zu reden, wobei ich mich zunehmend frage wie du einen Betrieb geleitet hast in der Verfassung?

Warum du nun bis auf Null ohne Geld in der Kürze bist um kein Essen samt Miete zu zahlen kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht erklären?

Vorrangig lese ich bei dir seit vorgestern in deinen 3 Beiträgchen zu DEINEN Problem:

"Was mache ich bloß?? Könnt Ihr mir helfen??? "

"Ich hoffe das sich hier noch jemand meldet damit ich weiß wie ich die sache angehen soll, denn ich bin am Ende und das nicht nur Nervlich!"

"Und wenn dem so ist wie läst sich dieses Chaos umgehen???"

"Ich bekomme echt noch graue Haare über die Tour. Ist schon krass sowas leide sogar schon unter Schlafstörungen wegen dem Streß."

Alles verstanden Hans Dieter oder hast du noch Fragen sofern du dich hier wieder mal nach Stunden blicken lässt?

Danke an alle anderen Mitschreibenden von Julchen68, Fritz Fleissig,
KARLderWehrer, Schokopudel selten so eine tadellose Unterstützung gesehen und gelesen, fraglich nur ob der Dieter das überhaupt versteht und umsetzt zu wünschen wäre es ihn auch dessen das sonst unsere gesamte Ausarbeitung und Zeitaufwand für die Katz war.

Nicht das wir dann den Dieter hier öfters lesen als Alg II Bezieher um zu jammern das der Aufstand kommt....

Schönen Tag Euch allen:icon_hug:
 

HansDieter300

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Hallo an alle,

danke fünfvorzwölf für deine Worte.

Nun ich habe schon einiges in die Wege geleitet, auch Anwalt etc.
Es läuft also einiges, auch dei Kurzsanwartschaftszeit wird seit heute von der Arbeitsagentur geprüft.

Mußte jedoch in ellen langen Diskussionen mit denen erst darauf hinweisen das es sowas gibt und das das auch auf Ihre Website steht. Denn scheinbar wusste von denen keiner das es so etwas überhaupt gibt.

Aber auch hier tut sich endlich etwas.

Es ist also Licht am Ende des Tunnels zu sehen auch wenn ich es nicht mehr glauben wollte.

Es ist allerdings sehr befremdlich für mich das man solche einen Druck ausüben muß um überhaupt an etwas heranzukommen was einem doch sowieso zusteht.

Ich habe bisher nicht diese Erfahrungen machen müssen. Denn dort wo ich früher gewohnt habe hatte ich nie Probleme mit der Arbeitsagentur oder der Arge die waren immer Nett und haben sofort geholfen. Aber hier ist das echt der totale Horror.
 

HansDieter300

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Um jetzt nochmal auf die Kündigung zurück zukommen.

Hier liegt einiges im argen. Auch der Anwalt bemerkte diese schon.
Nich eingehaltene Kündigunsfrist.

Und neuerdings eine Aufhebungsvereinbarung die ich unterschrieben haben soll. Die erstens komplett falsch formuliert ist und zweitens mir nie ausgehändigt wurde. Falsche Datum usw. (kam heute mit der Post)

Es kommt da einiges zu auf den Herren und das wird Ihm nicht sonderlich gut bekommen. Und das gönn ich Ihm von Herzen .
 

Fritz Fleißig

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@HansDieter

Gut, dann ist das mit der Kündigungsschutzklage wohl rechtzeitig in die Wege geleitet.

Auf die Kurzanwartschaftsregelung solltest du freilich besser nicht hoffen. Diese Regelung gilt nur, wenn deine Beschäftigungszeiten sich überwiegend aus im voraus auf maximal zehn Wochen befristeten Beschäftigungen zusammensetzen. Das war bei dir ja vermutlich nicht der Fall. Es kommt hier nicht auf die tatsächliche Beschäftigungsdauer oder eine frühzeitige Kündigung an.

Du brauchst nach der normalen Regelung mindestens 12 Monate Versicherungszeiten in den letzten zwei Jahren.
 

HansDieter300

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@Fritz Fleißig

Doch scheinbar greift das bei mir ich war davor mehr als 5 Jahre Selbständig und das wird nicht als Versicherungspflichtige beschäftigung gewertet.

Daher habe ich extrem gute Chancen.
 
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fünfvorzwölf

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Na bloß gut das der Dieter es soweit schon geschafft hat, da fällt einen direkt selber ein Stein vom Herzen.

Und Dieter nun etwas erleichtert, kannst stolz auf dich sein und ein etwas in den A.. treten scheint auch nicht geschadet zu haben. :icon_razz:

Mit der Anwartszeit Fritz Fleißig sehe ich etwas anders lies einfach in den Link der BA den ich bereits gestern setzte:

"Sie in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosmeldung und dem Beginn der Arbeitslosigkeit (Rahmenfrist) mindestens 6 Monate/180 Tage in Versicherungspflichtverhältnissen gestanden haben"

Und Dieter hat 8 Monate gearbeitet exakt von März bis Oktober 2013 weiteres zur Kündigung ja nun der Rechtsanwalt klärt.

Ob Dieter nicht gar noch 4 Monate in diesen zwei Jahren sofern tatsächlich es 12 Monate sein müssen, wäre dann die nächste Frage.

An dieser Stelle mal folgendes: Gekündigter geht zum Arbeitsamt wo es heißt er müsse ALG II beantragen da er nicht ZUSAMMENHÄNGEND 12 Monate Sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat. Das diese 12 Monate NICHT zusammenhängend sein müssen kann ja mal passieren ist bestimmt bedauerlicher Einzelfall und ggf. kann man sich ja noch wegen den stetigen (ungeschulten) Personalwechsel rausreden.....

Dann meine ich das bis ca.2006 die Anwartszeit der letzten 3 Jahre war, ab 2006 dann nur noch 2 Jahre um nun im Link feststellen zu müssen das es "Stand 31.01.2013" (links unten im Link der BA) 5 Jahre sein können!

Zitat:

"Die Rahmenfrist von zwei Jahren verlängert sich um Zeiten, in denen von einem Rehabilitationsträger Übergangsgeld wegen einer berufsfördernden Maßnahme bezogen worden ist, längstens auf fünf Jahre.
Die Verlängerung der Rahmenfrist bewirkt, dass weiter zurückliegende Beschäftigungszeiten berücksichtigt werden können."
 

Fritz Fleißig

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Mit der Anwartszeit Fritz Fleissig sehe ich etwas anders lies einfach in den Link der BA den ich bereits gestern setzte:

"Sie in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosmeldung und dem Beginn der Arbeitslosigkeit (Rahmenfrist) mindestens 6 Monate/180 Tage in Versicherungspflichtverhältnissen gestanden haben"
Ja, soweit richtig. Aber dann geht es mit einer unschönen Konjunktion weiter:

und
es sich überwiegend um Beschäftigungsverhältnisse gehandelt hat, die von Vornherein auf nicht mehr als zehn Wochen befristet waren, und ...
Aber das möge der Anwalt klären.

Quelle: § 142 Abs. 2 SGB III
 

ela1953

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Na bloß gut das der Dieter es soweit schon geschafft hat, da fällt einen direkt selber ein Stein vom Herzen.

Und Dieter nun etwas erleichtert, kannst stolz auf dich sein und ein etwas in den A.. treten scheint auch nicht geschadet zu haben. :icon_razz:

Mit der Anwartszeit Fritz Fleißig sehe ich etwas anders lies einfach in den Link der BA den ich bereits gestern setzte:

"Sie in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosmeldung und dem Beginn der Arbeitslosigkeit (Rahmenfrist) mindestens 6 Monate/180 Tage in Versicherungspflichtverhältnissen gestanden haben"

Und Dieter hat 8 Monate gearbeitet exakt von März bis Oktober 2013 weiteres zur Kündigung ja nun der Rechtsanwalt klärt.

Ob Dieter nicht gar noch 4 Monate in diesen zwei Jahren sofern tatsächlich es 12 Monate sein müssen, wäre dann die nächste Frage.

An dieser Stelle mal folgendes: Gekündigter geht zum Arbeitsamt wo es heißt er müsse ALG II beantragen da er nicht ZUSAMMENHÄNGEND 12 Monate Sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat. Das diese 12 Monate NICHT zusammenhängend sein müssen kann ja mal passieren ist bestimmt bedauerlicher Einzelfall und ggf. kann man sich ja noch wegen den stetigen (ungeschulten) Personalwechsel rausreden.....

Dann meine ich das bis ca.2006 die Anwartszeit der letzten 3 Jahre war, ab 2006 dann nur noch 2 Jahre um nun im Link feststellen zu müssen das es "Stand 31.01.2013" (links unten im Link der BA) 5 Jahre sein können!

Zitat:

"Die Rahmenfrist von zwei Jahren verlängert sich um Zeiten, in denen von einem Rehabilitationsträger Übergangsgeld wegen einer berufsfördernden Maßnahme bezogen worden ist, längstens auf fünf Jahre.
Die Verlängerung der Rahmenfrist bewirkt, dass weiter zurückliegende Beschäftigungszeiten berücksichtigt werden können."

ERST musst du zwölf Monate in den letzten ZWEI Jahren zusammenbekommen. Es entsteht dann ein Anspruch auf ALGI für 6 Monate. DANN wird anhand von insgesamt 5 Jahren geprüft, ob ein länger Anspruch auf ALGI entstanden ist.
 

Fritz Fleißig

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ERST musst du zwölf Monate in den letzten ZWEI Jahren zusammenbekommen. Es entsteht dann ein Anspruch auf ALGI für 6 Monate. DANN wird anhand von insgesamt 5 Jahren geprüft, ob ein länger Anspruch auf ALGI entstanden ist.
Ja, genau, das kommt noch hinzu. Die erweiterte Rahmenfrist von 5 Jahren ist eigentlich nur bei Älteren (50 Jahre oder mehr) bedeutsam, weil dort bei längeren Versicherungszeiten auch ein längerer Anspruch auf ALG entstehen kann.
 

Fritz Fleißig

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War von mir leider nicht ganz klar ausgedrückt.

ERST zwei Jahre Rahmenfrist, in dieser müssen mindestens 12 Monate Versicherungszeiten liegen, ergibt Anspruch auf 6 Monate ALG (§§ 142 und 143 SGB III).

DANN Prüfung der Versicherungszeiten in der auf fünf Jahre erweiterten Rahmenfrist. Hierdurch kann sich ein längerer Anspruch auf ALG ergeben, sofern der "Grundanspruch" schon vorhanden ist. Normalerweise bis zu 12 Monaten ALG, bei Älteren ab 50 Jahren bis zu 24 Monate ALG (§ 147 SGB III).
 
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fünfvorzwölf

Gast
Du machst echt deinen Namen Alle Ehre, Danke Fritz Fleißig.

Muss das später noch einmal alles in Ruhe lesen mit mehr Konzentration.

Wenn das so stimmt wie du schreibst und davon gehe ich nun fast vermutlich aus meine ich jedoch das dies schwer zu verstehen ist oder ich zu Begriffstutzig bin?

Wie gesagt später lese ich es Stück um Stück in Ruhe noch einmal.

Der Betriebsleiter Dieter ja nun auch zum Glück einen Rechanwalt hat den er befragen will und dann tauschen wir uns zur Zeit dann noch einmal aus.

Ist das ein Vorschlag in deinen Interesse Fritz?
 
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