Notgesetz soll Versorgung im Winter sichern - Der Stromkunde zahlts

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Eagle

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Die Bundesregierung reagiert mit einem Notgesetz auf den Beinahe-Blackout im vergangenen Winter. Der Mitteldeutschen Zeitung liegt aus Regierungskreisen ein Gesetzentwurf vor, der weitreichende und bisher nicht praktizierte Eingriffe in die deutsche Energiewirtschaft vorsieht. Die Folge ist eine Quasi-Verstaatlichung von Kraftwerken. Die Änderungen sollen schnellstmöglich in Kraft treten, um im Winter die Versorgung zu sichern.

...

Die Kosten für die Notgesetze gegen einen Stromausfall bezahlen die Verbraucher über die Entgelte für die Strom- und Gasnetze. Laut dem Entwurf könnten sie sich auf maximal 287 Millionen Euro pro Jahr belaufen.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung - Notgesetz soll Versorgung im Winter sichern


Warum auch nicht :icon_party::icon_neutral:
 

druide65

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Wie wäre es denn mit einem Notgesetz gegen Sozialen Blackout? :icon_kinn:
 

ZynHH

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Gast
Es sollten die zahlen, die nach Atomausstieg geschrien haben. :biggrin:
Dass es die sogenannte Energiewende nicht zum Nulltarif gibt, hätte jedem logisch denkenden Menschen klar sein müssen.


Eine Verstaatlichung hieße übrigens, der Staat bzw. die Kommunen hätten das Monopol und könnten die Preise per Gesetz nach belieben nach oben treiben,
siehe Steuern, Abgaben, Müllgebühren, Abwassergebühren, Straßenausbaukosten usw.

Was wir brauchen, ist eine echte Liberalisierung des Strommarktes. Bei der Telekommunikation klappt es auch.
 

druide65

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Es sollten die zahlen, die nach Atomausstieg geschrien haben. :biggrin:
Dass es die sogenannte Energiewende nicht zum Nulltarif gibt, hätte jedem logisch denkenden Menschen klar sein müssen.


Eine Verstaatlichung hieße übrigens, der Staat bzw. die Kommunen hätten das Monopol und könnten die Preise per Gesetz nach belieben nach oben treiben,
siehe Steuern, Abgaben, Müllgebühren, Abwassergebühren, Straßenausbaukosten usw.

Was wir brauchen, ist eine echte Liberalisierung des Strommarktes. Bei der Telekommunikation klappt es auch.


Was ist denn eine echte Liberalisierung?Gibts auch eine unechte?

Haste aber Recht.Verstaatlichung ist Monopol.Das Monopol der Bürger.
 
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Haste aber Recht.Verstaatlichung ist Monopol.Das Monopol der Bürger.

:icon_party::icon_klatsch::icon_klatsch::icon_klatsch:

@ Eagle
Den sogenannte Beinahe-Blackout im vergangenen Winter gabs gar nicht!!! Alles Propaganda um uns Bürger zu verunsichern und gefügig zu machen.
Schau Dich mal auf einschlägigen Seiten im Netz um - hab grad keine Lust Dir die zahlreichen Links dazu raus zu suchen.

Vielleicht könnte da ein anderer User Bildungshelfer sein?
P.
 

druide65

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Im übrigen.....die Möglichkeit einer Verstaatlichung ist im GG Artikel 15 Absatz 3 geregelt und kann auch jederzeit durchgeführt werden.

Das GG tifft auch keine Aussage darüber welche Wirtschaftsordnung in Germany festgeschrieben ist.Entgegen der landläufigen Meinung ist der Kaptialismus nicht im GG festgeschrieben.
 

Eagle

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@ Eagle
Den sogenannte Beinahe-Blackout im vergangenen Winter gabs gar nicht!!! Alles Propaganda um uns Bürger zu verunsichern und gefügig zu machen.
Schau Dich mal auf einschlägigen Seiten im Netz um - hab grad keine Lust Dir die zahlreichen Links dazu raus zu suchen.

Vielleicht könnte da ein anderer User Bildungshelfer sein?
P.

Du brauchst Mich nicht auf die Bildung bringen, die habe ich bereits.
Ich habe den Artikel nicht verfasst bei der Zeitung.
Mir gings eher mal wieder darum, das da etwas gemacht wird und der Kunde solls mal wieder zahlen...
 

druide65

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Du brauchst Mich nicht auf die Bildung bringen, die habe ich bereits.
Ich habe den Artikel nicht verfasst bei der Zeitung.
Mir gings eher mal wieder darum, das da etwas gemacht wird und der Kunde solls mal wieder zahlen...

Das hätte doch jedem klar sein müssen als die "Energiewende" beschlossen wurde.
Alle haben Hurra gerufen aber die soziale Komponente wurde vergessen.
Im Gegensatz zur wirtschaftlichen Komponente.Die Ausnahmegenehmigungen für die sogenannten Stromintensiven Betriebe waren schon auf dem Tisch da war Fukoshima noch nicht mal kalt.
Und heute kann doch dank unserem Augenarzt jeder Friseur solch eine Ausnahme bekommen.......
 
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Du brauchst Mich nicht auf die Bildung bringen, die habe ich bereits.
Ich habe den Artikel nicht verfasst bei der Zeitung.
Mir gings eher mal wieder darum, das da etwas gemacht wird und der Kunde solls mal wieder zahlen...

OK,
kann ich das wissen?
Ich finde es jedoch erwähnenswert, darauf aufmerksam zu machen - dass die 'Bürger' mit dieser Winter-Black-Out-Geschicht veräppelt werden.
Diesen Zusatz habe ich von Dir beim Posten des Zeitungsartikel vermisst - gerade wenn Du über die wahren Hintergründe informiert bist!
Sonst ist das doch irreführend.

Wenn Menschen die Hintergründe kennen, können sie den Artikel vielleicht (hoffentlich) doch ganz anders bewerten - oder nicht?
Manchmal ist mehr eben nicht weniger.
Nix für ungut ...
P.
 

pinguin

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Alle haben Hurra gerufen aber die soziale Komponente wurde vergessen.
Würdest Du mal bitte auf alle Aspekte schauen? :icon_evil:

Die sog. ""Energiewende" ist hoch sozial, wurden mittels dieser doch mehrere Tausende neue Jobs geschaffen, die es vorher nicht gab und die Du bspw. bei der Gewinnung von Energie aus der Kernspaltung als ausgereizter, nicht mehr steigerungsfähiger Energieform nicht hättest haben können.

Ganz egal, ob in der Windkraft- oder Solarindustrie; diese Tausende von neuen Jobs sind bei steigendem Energiebedarf auf Jahrzehnte hinaus sicher. Denn hier benötigst Du den ganzen "Rattenschwanz", der hinten mit dranhängt:
- Wissenschaftler -> Steigerung der Wirkungsgrade der Generatoren und Speicherelemente;
- Bergbaufirmen, Stahlindustrie, Montage- und Wartungsmitarbeiter, Transportindustrie etc.

Ist das nichts? :icon_kinn: Die Löhne selber sind ein anderes Thema.
 

druide65

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Würdest Du mal bitte auf alle Aspekte schauen? :icon_evil:

Die sog. ""Energiewende" ist hoch sozial, wurden mittels dieser doch mehrere Tausende neue Jobs geschaffen, die es vorher nicht gab und die Du bspw. bei der Gewinnung von Energie aus der Kernspaltung als ausgereizter, nicht mehr steigerungsfähiger Energieform nicht hättest haben können.

Ganz egal, ob in der Windkraft- oder Solarindustrie; diese Tausende von neuen Jobs sind bei steigendem Energiebedarf auf Jahrzehnte hinaus sicher. Denn hier benötigst Du den ganzen "Rattenschwanz", der hinten mit dranhängt:
- Wissenschaftler -> Steigerung der Wirkungsgrade der Generatoren und Speicherelemente;
- Bergbaufirmen, Stahlindustrie, Montage- und Wartungsmitarbeiter, Transportindustrie etc.

Ist das nichts? :icon_kinn: Die Löhne selber sind ein anderes Thema.

Ich lad dich gerne mal ein dieses sogenannte "Jobwunder" sich direkt anzuschauen.
Ich wohne 5 min entfernt von Deutschlands größten Hersteller von Windkraftanlagen.

Neue Jobs sind ja schön,aber wenn sie prekär und hoch subventioniert sind dann ist daran nichts sozial.....

Ostfriesen-Zeitung: News-Detail
 

ZynHH

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Eine Verstaatlichung hieße übrigens, der Staat bzw. die Kommunen hätten das Monopol und könnten die Preise per Gesetz nach belieben nach oben treiben,
siehe Steuern, Abgaben, Müllgebühren, Abwassergebühren, Straßenausbaukosten usw.

Und wenn ein paar Monopolisten die Preise weltweit absprechen dann ist das besser als wenn der Staat ( wir) das tut? So ein Unsinn.

Was wir brauchen, ist eine echte Liberalisierung des Strommarktes. Bei der Telekommunikation klappt es auch.
Da sehe ich nicht, das das verglichen werden kann, denn Telefoneinheiten werden a. nicht an einer Börse gehandelt wie der Strom, der dort künstlich verknappt und verteuert wird und b. findet keine Produktion statt, lediglich ein weiterleiten und zustellen.
 

pinguin

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aber wenn sie prekär und hoch subventioniert sind dann ist daran nichts sozial.....
#13

Die Löhne selber sind ein anderes Thema.

Es ist und bleibt nun einmal ein Zug politischen Handelns, gewünschte Wirtschaftszweige im Aufbauzeitraum konsequent staatlich zu fördern.

Zudem; welcher Industriezweig, gerade auch im westlichen Bundesgebiet, wird oder wurde nicht suventioniert? :icon_kinn: Gerade auch in der Kohleindustrie war bzw. ist das doch üblich? Hat sich darüber die ganzen Jahrzehnte irgendwer darob aufgeregt oder das gar abgeschafft? Nein, nicht wirklich, wären doch in Folge tausende Jobs krachen gegangen.

Und gerade die regenerativen Energieformen stehen alle noch am Anfang der Entwicklung; das Ziel ist dann erreicht, wenn sie mindestens 90% des weltweiten Energiebedarfes unter Berücksichtigung der Nachfragesteigerungen ausfallslos absichern können.

Da gibt es auf Jahrhunderte hinaus Jobs ohne Ende, denn es gilt, die ganze Kette von der Förderung der Rohstoffe, über den Bau des Windrades, über seine Nutzung inkl. Energiespeicher(!) bis zur Wiederverwertung eines abgewrackten Windrades bspw. abzudecken, dessen Bestandteile hernach wieder in den Ressourcenkreislauf eingefügt werden. Bei Solartechnik steht das gleiche an.

Energiegewinnung aus Kohle wie auch Atom wird in einer Übergangszeit daneben durchaus noch solange nötig sein, wie der andere Part nicht genügend liefern kann.

Denn eines ist bei allem sicher; der Energiehunger wird steigen. Und diesen auf weitestgehend ökologisch saubere Weise zu stillen, dürfte eine der größten Aufgaben sein, die es zu bewältigen gilt.
 

Georgie634

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welcher blackout lezten winter? ich habe von keinem blackout etwas mitbekommen. auch nicht von stromschwankengen oder zeitlichen ausfälen. in der zeitung stand auch nichts drin.
 
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