Nötigung durch ARGE Maßnahme???

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zoro2010

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Zunächst einmal ein fröhliches Hallo an Alle!

Evtl. kann mir hier jemand weiterhelfen bzw. mir ein paar Tips geben, wie oder was man am Besten bei folgender Situation unternehmen könnte!

Schon mal vielen Dank für Eure Antworten!

Meine Partnerin (Verlobte,räumlich getrennt) bezieht Harz IV und nimmt gezwungenermaßen seitens ARGE seit August an einer Bildungsmaßnahme (Zeitdauer 12 Monate inklusive 2 Pratika (November2009-18.Dezember + 2. Februar-29. Mai 2010) teil! Die Maßnahme endet zum 31.08.2010.

Seit August wurde innerhalb der o.g. Maßnahme bisher im wesentlichem folgender Untericht abgehalten:

3x Spaziergäng (Teilnehmer mit Rücken-Disposition)
2x Früchstück
1x Schloß Besichtigung
1x DVD (Spilefilm) anschauen
1x Kochen in der Gruppen
ansonsten werden die Teilnehmer mehrmals in der Woche an Laptops gesetzt um nach Pratikums-Plätze zu suchen und weil der Bildungsträger die Teilnehmer so am einfachsten "beschäftigen kann.

Seitdem meine Partnerin an dieser Maßnahme teilnimmt beobachte ich, das meine Parnerin fast täglich physisch und psychisch immer labiler wird. Weiterhin stelle ich fest das sie durch diese Maßnahme stellenweise total überfordert und nur noch gestreßt (tägliche Unterrichtsdauer=6 Stunden) ist.

Unter anderem ist dieser Umstand darauf zurückzuführen das die Unterrichtszeit von dem benötigten Zeitbedarf für die u.a. notwendige Haushaltsführung, Einkauf, Versorgung der Kinder (Jugendliche), etc. verloren geht!

Weiterhin befürchte ich das wenn die Unterichtszeit ab Januar 2010 auf täglich 8 Stunden erweitert wird, meine Partnerin einen weiteren nervlichen Zusammenbruch erleidet!

Sicherlich besteht seitens meiner Partnerin gegenüber der ARGE respektive dieser Maßnahme eine Mitwirkunspflicht, aber meine Partnerin leidet dermaßen unter der Maßnahme das es mittlerweile auch schon zu negativen Auswirkungen in Unserer Partnerschaft kommt, weil u.a der Schul- und Zeitdruck zu groß wird bzw. ist und Sie einfach nur noch fertig ist. Weiterhin hat sich auch der Gesundheitszustand bezüglich ihrer vorhanden Rücken-Disposition ebenfalls dramatisch verschlechtert, obwohl der Kurs angeblich bewirken soll das Gesundheitlich beeinträchtigte Arbeitssuchende in das Berufsleben zurückkehren können.

In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt das meine Partnerin bisher in ihrer ersten Ehe immer nur Hausfrau (u.a. auch Kindererziehung) war und keinen Berufsabschluß hat!

Aufgrund der oben genannten Umstände stellt sich mir als Partner nun die Frage ob meine Partnerin ohne eine Hartz IV Sperre finanzieller Art aus der Maßnahme aussteigen könnte??? Und wenn wie man das am Besten bewerkstelligt.

Weiterhin stellt sich mir auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer solchen Maßnahme (Verschwendung von Steuergeldern) ???

MfG
zoro
 

ebsw

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Keine Maßnahme ohne Maßnahmebeschreibung

Die Maßnahme, die deine Freundin besucht, hat einen Namen. Diese Maßnahme hat die entsprechende Firma der Arge angeboten. Deshalb wird sie Aussagen gemacht haben müssen über Ziele, Inhalt, Zielgruppe und weiteres. Dann hat die Arge das Ding eingekauft. Also wären genau diese Aussagen feststellbar. Und dann sollte mit dem tatsächlichen Verlauf und Inhalt verglichen werden.

Zur grundsätzlichen Sinnhaftigkeit der Maßnahme wäre zu prüfen, welches Eingliederungskonzept für die Freundin existiert - nicht zu verwechseln mit Eingliederungsvereinbarung. Existiert ein solches Konzept nicht, ist die Maßnahme nicht begründet.

Das wäre ein Grund sanktionsfrei davon loszukommen. Allerdings wird das eher nicht ohne Sozialklage losgehen, denn die Arge wird versuchen, zu sanktionieren.
 

zoro2010

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AW: Keine Maßnahme ohne Maßnahmebeschreibung

@ebsw
Danke dir schon mal für deinen Beitrag! Klagen würde ich definitiv, man darf sich nicht alles gefallen lassen. Selbst wenn es Monate/Jahre dauern würde!

Inhalt u.a (laut Broschüre)
-Gemeinsames Erarbeiten eines Bewerberprofils (Lebenslauf+Anschreiben erarbeitet; durchgeführt)
- Indivuduelle Berufswegeplanung (nicht wirklich durchgeführt, es wurden einfach Berufsfelder anhand der persönlichen Interessen/Hobbys festgelegt...mehr nicht=kein Konzept erarbeitet,zumindest bisher)
- Gesundheitsförderung (absolut Fehlanzeige, hat sich wie gesagt sogar verschlechtert)
- Vorbereitung berufliche Qualifizierung (absolut Fehlanzeige, Partnerin hat ja u.a. keinen Abschluß, Alter meiner Partnerin=50)
-EDV (siehe meinen ersten Beitrag, was bisher bezüglich EDV gemacht wurde)
- Berufsbezogener Unterricht (absolut Fehlanzeige, es wird über Gott und die Welt diskutiert, aber laut aller Teilnehmer kein richtiger Unterricht abgehalten).

Ziel
- Einstieg bzw. Wieder-Einstieg in eine berufliche Tätigkeit trotz gesundheitliche Einschränkung, eben je nach gesundheitliche Leistungsfähigkeit.

Weiterhin sei noch angemerkt das ich vermutet, das wenn die 2. Pratikumsphase im Februar 2010 anläuft, alle Teilnehmer die kein Pratika absolvieren/gefunden haben, zusammen "gesteckt" (sind 2 parallele Kurse mit jeweils 6 bzw. 8 Teilnehmer) werden und das in dieser Zeit für diese Teilnehmer ohne Pratikums-Platz auch kein "normaler" Unterricht stattfinden wird, weil ja der Rest der Teilnehmer im Pratikum ist!

Also würde auch hier 4 Monate lang nur die Zeit "tot" geschlagen.
 

Arania

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Wenn sie Mitstreiter aus der Massnahme finden würde, wäre es besser dagegen anzugehen, denn wenn alle anderen sagen, es wäre alles okay, hat sie schlechte Karten

Also sollte sie Beweise sammeln das die Massnahme nicht das bringt was sie angekündigt hat ( das tun aber die meisten Massnahmen eh nicht)
 

Andrea123

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Hallo Zoro 2010,
nee, ich würde zum Psychologen mit meiner Freundin gehen und mir ein Attest besorgen, dann könnten dich mich mal mit ihreem sinnlosen Weiterbildungscheiss (Grund: Beschönigung ihrer Erfolgsstatistik ).
Die Gesundheit wäre mir wichtiger, als der exkrement vom Amt, der sowieso nur der Statistik dient.
Also mir können die so einen exkrement, der sich Weiterbildung nennt, eh net mehr verkaufen.
Weil es einfach keine Arbeitsplätze gibt, in Deutschhland, und das ist realer FAKT!!!!
Gruss von Andrea
 

zoro2010

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Wenn sie Mitstreiter aus der Massnahme finden würde, wäre es besser dagegen anzugehen, denn wenn alle anderen sagen, es wäre alles okay, hat sie schlechte Karten

Also sollte sie Beweise sammeln das die Massnahme nicht das bringt was sie angekündigt hat ( das tun aber die meisten Massnahmen eh nicht)

Tja, das Problem ist das zwar alle Teilnehmer in den Pausen über diese unsinnige Maßnahme meckern + motzen, aber niemand traut sich den Mund gegenüber des Bildungsträgers bzw. der ARGE gegenüber aufzumachen!
 

Arania

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Tja, das ist das allgemeine Problem und wenn sie alleine dasteht wird es schwierig, da wird sie dann wohl nur mit einer AU aus der Sache kommen
 

hergau

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Hallo Zoro 2010,
nee, ich würde zum Psychologen mit meiner Freundin gehen und mir ein Attest besorgen, dann könnten dich mich mal mit ihreem sinnlosen Weiterbildungscheiss (Grund: Beschönigung ihrer Erfolgsstatistik ).
Die Gesundheit wäre mir wichtiger, als der exkrement vom Amt, der sowieso nur der Statistik dient.
Also mir können die so einen exkrement, der sich Weiterbildung nennt, eh net mehr verkaufen.
Weil es einfach keine Arbeitsplätze gibt, in Deutschhland, und das ist realer FAKT!!!!
Gruss von Andrea

Dem ist wohl nichts hinzuzufügen und damit alles gesagt.:icon_klatsch:
 

ebsw

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Prüfe die Eingliederungsvereinbarung!

Es gilt der Grundsatz keine Eingliederungsmaßnahme ohne Eingliederungskonzept. Dieses Konzept ist der langfristige Rahmen, der im Idealfall zur Konkurrenzfähigkeit auf dem ersten AM führen soll, indem er schrittweise durch Eingliederungsvereinbarungen abgearbeitet wird.
Welche Leistungen bietet die Arge in der Eingliederungsvereinbarung. Einfach nur Teilnahme an der Maßnahme von.... wäre unbestimmt. Diese EGV wäre in diesem Punkt rechtswidrig, weil eben unbestimmt.

Aus den Unterlagen zu der Maßnahme entnehme ich wie du, dass es um Auffrischung von Berufsabschlüssen geht. unter Berücksichtigung gesundheitlicher Einschränkungen. Nur so kann auch an einem Bewerberprofil gearbeitet werden.
Wennn deine Freundin nun gar keinen Abschluß hat, kann sie auch kein Bewerberprofil anlegen.

Deine Freundin möge im persönlichen Gespräch mit dem Maßnahmeträger klären, welches Endergebnis für ihre Person sie bei dieser Maßnahme optimal erwarten kann. Du solltest sie zu dem Gespräch begleiten. Welche konkreten, jetzt vorliegenden Vermittlungshemmnisse sind dann abgebaut. Welche weiteren Entwicklungsmöglichkeiten werden ihr durch die Maßnahme eröffnet, die sie jetzt nicht hat.

Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, indem man ihnen ihre eigene Melodie vorspielt. (Marx)
 

Mario Nette

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Dann meldet man das eben erst einmal anonym oder unter seinen eigenen Namen mit dem eindeutigen Hinweise, dass bei Nachfragen seitens des Trägers der Name des Informanten unter keinen Umständen zu nennen ist.

edit: Und wenn man krank ist oder sich krank fühlt, geht man zum Arzt. Dazu ist der da. Sicherlich tut es auch erst einmal der Hausarzt; muss nicht gleich ein Psychoonkel sein.

Mario Nette
 
E

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Seit August wurde innerhalb der o.g. Maßnahme bisher im wesentlichem folgender Untericht abgehalten:

3x Spaziergäng (Teilnehmer mit Rücken-Disposition)
2x Früchstück
1x Schloß Besichtigung
1x DVD (Spilefilm) anschauen
1x Kochen in der Gruppen
ansonsten werden die Teilnehmer mehrmals in der Woche an Laptops gesetzt um nach Pratikums-Plätze zu suchen und weil der Bildungsträger die Teilnehmer so am einfachsten "beschäftigen kann.

Seitdem meine Partnerin an dieser Maßnahme teilnimmt beobachte ich, das meine Parnerin fast täglich physisch und psychisch immer labiler wird. Weiterhin stelle ich fest das sie durch diese Maßnahme stellenweise total überfordert und nur noch gestreßt (tägliche Unterrichtsdauer=6 Stunden) ist.



Bei den Themen gestresst?
Ich würde auswandern:icon_neutral:oder mir eine andere Partnerin suchen:biggrin:



 

zoro2010

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Zunächst einmal ein recht herzliches Danke an alle! Eure Antworten, insbesondere die von esbw, haben mich ein gutes Stück weiter gebracht!

Werde dann mal einen Termin vereinbaren! Mal sehen wie die ARGE auf meine Fragen antwort respektive antwortet.

Evtl. bis demnächst.......

LG
zoro2010
 
E

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Gast
Im Zweifelsfall ist es ganz hilfreich sich die äusserlichkeiten genau anzusehen.

Ich erinner mich da an meine letzte Massnahme 2007:

Fluchtwege waren nicht ausreichend gekennzeichnet, sodaß ich meine Verunsicherung darüber der Feuerwehr mitteilen mußte.

Ein direkt angeschlossenes Soziialkaufhaus wurde beschallt, worüber ich korrekterweise die GEMA informierte.

Ein direkt angeschlossenes Sozialkaffee verfügte nicht über notwendige Spül- und Kühlmöglichkeiten, worüber ich wegen der Seuchengefahr das Gesundheitsamt informieren mußte (Bürgerpflicht :icon_twisted: )

Dort wurden belegte Brötchen zu Dumpingpreisen verkauft, worüber ich alle Bäckereien und Cafés im Umkreis informierte.

In den Büros der "Seminarleiter" waren zum Teil Radios, was ich der GEZ nicht vorenthalten wollte.

Weil ich ja nicht sicher war, ob es das Gewerbeaufsichtsamt überhaupt interessiert, habe ich vorsichtshalber auch den Hotel- und Gaststättenverband über die illegale Restauration in Kenntnis gesetzt.

In den Pausen konnte ich beobachten, wie EEJ ohne jegliche Schutzkleidung oder Brillen mit Schleifhexen hantieren mußten. Das war ein Fall für die Berufsgenossenschaft ....


Kurzum - Man mochte mich nicht mehr. Ich bekam meine Teilnahmebescheinigung und brauchte an dem Rest nicht mehr teilnehmen. Kürzen konnte man mir ja auch nichts, denn ich habe mich ja "Linientreu" verhalten.
 
E

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Gast
Im Zweifelsfall ist es ganz hilfreich sich die äusserlichkeiten genau anzusehen.

Ich erinner mich da an meine letzte Massnahme 2007:

Fluchtwege waren nicht ausreichend gekennzeichnet, sodaß ich meine Verunsicherung darüber der Feuerwehr mitteilen mußte.

Ein direkt angeschlossenes Soziialkaufhaus wurde beschallt, worüber ich korrekterweise die GEMA informierte.

Ein direkt angeschlossenes Sozialkaffee verfügte nicht über notwendige Spül- und Kühlmöglichkeiten, worüber ich wegen der Seuchengefahr das Gesundheitsamt informieren mußte (Bürgerpflicht )

Dort wurden belegte Brötchen zu Dumpingpreisen verkauft, worüber ich alle Bäckereien und Cafés im Umkreis informierte.

In den Büros der "Seminarleiter" waren zum Teil Radios, was ich der GEZ nicht vorenthalten wollte.

Weil ich ja nicht sicher war, ob es das Gewerbeaufsichtsamt überhaupt interessiert, habe ich vorsichtshalber auch den Hotel- und Gaststättenverband über die illegale Restauration in Kenntnis gesetzt.

In den Pausen konnte ich beobachten, wie Ein-Euro-Job ohne jegliche Schutzkleidung oder Brillen mit Schleifhexen hantieren mußten. Das war ein Fall für die Berufsgenossenschaft ....



Kurzum - Man mochte mich nicht mehr. Ich bekam meine Teilnahmebescheinigung und brauchte an dem Rest nicht mehr teilnehmen. Kürzen konnte man mir ja auch nichts, denn ich habe mich ja "Linientreu" verhalten.
Die mochten dich nicht mehr? Nur weil du so ein aufmerksamer, pflichtbewusster Mitmensch bist?
Ja, das Leben kann ganz schön ungerecht sein.......:biggrin:

LG :icon_klatsch: :icon_klatsch: :icon_klatsch:
 
F

Falke

Gast
Im Zweifelsfall ist es ganz hilfreich sich die äusserlichkeiten genau anzusehen.

Ich erinner mich da an meine letzte Massnahme 2007:

Fluchtwege waren nicht ausreichend gekennzeichnet, sodaß ich meine Verunsicherung darüber der Feuerwehr mitteilen mußte.

Ein direkt angeschlossenes Soziialkaufhaus wurde beschallt, worüber ich korrekterweise die GEMA informierte.

Ein direkt angeschlossenes Sozialkaffee verfügte nicht über notwendige Spül- und Kühlmöglichkeiten, worüber ich wegen der Seuchengefahr das Gesundheitsamt informieren mußte (Bürgerpflicht :icon_twisted: )

Dort wurden belegte Brötchen zu Dumpingpreisen verkauft, worüber ich alle Bäckereien und Cafés im Umkreis informierte.

In den Büros der "Seminarleiter" waren zum Teil Radios, was ich der GEZ nicht vorenthalten wollte.

Weil ich ja nicht sicher war, ob es das Gewerbeaufsichtsamt überhaupt interessiert, habe ich vorsichtshalber auch den Hotel- und Gaststättenverband über die illegale Restauration in Kenntnis gesetzt.

In den Pausen konnte ich beobachten, wie Ein-Euro-Job ohne jegliche Schutzkleidung oder Brillen mit Schleifhexen hantieren mußten. Das war ein Fall für die Berufsgenossenschaft ....


Kurzum - Man mochte mich nicht mehr. Ich bekam meine Teilnahmebescheinigung und brauchte an dem Rest nicht mehr teilnehmen. Kürzen konnte man mir ja auch nichts, denn ich habe mich ja "Linientreu" verhalten.

Dafür :icon_daumen::icon_daumen::icon_daumen: nur so geht es nunmal ....

Gruss
Falke
 

zoro2010

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Im Zweifelsfall ist es ganz hilfreich sich die äusserlichkeiten genau anzusehen.

Ich erinner mich da an meine letzte Massnahme 2007:

Fluchtwege waren nicht ausreichend gekennzeichnet, sodaß ich meine Verunsicherung darüber der Feuerwehr mitteilen mußte.

Ein direkt angeschlossenes Soziialkaufhaus wurde beschallt, worüber ich korrekterweise die GEMA informierte.

Ein direkt angeschlossenes Sozialkaffee verfügte nicht über notwendige Spül- und Kühlmöglichkeiten, worüber ich wegen der Seuchengefahr das Gesundheitsamt informieren mußte (Bürgerpflicht :icon_twisted: )

Dort wurden belegte Brötchen zu Dumpingpreisen verkauft, worüber ich alle Bäckereien und Cafés im Umkreis informierte.

In den Büros der "Seminarleiter" waren zum Teil Radios, was ich der GEZ nicht vorenthalten wollte.

Weil ich ja nicht sicher war, ob es das Gewerbeaufsichtsamt überhaupt interessiert, habe ich vorsichtshalber auch den Hotel- und Gaststättenverband über die illegale Restauration in Kenntnis gesetzt.

In den Pausen konnte ich beobachten, wie Ein-Euro-Job ohne jegliche Schutzkleidung oder Brillen mit Schleifhexen hantieren mußten. Das war ein Fall für die Berufsgenossenschaft ....


Kurzum - Man mochte mich nicht mehr. Ich bekam meine Teilnahmebescheinigung und brauchte an dem Rest nicht mehr teilnehmen. Kürzen konnte man mir ja auch nichts, denn ich habe mich ja "Linientreu" verhalten.


Sehr guter Ansatz. tja manchmal scheint es tatsächlich nicht anders zu gehen, als so wie du es gemacht hast.... Auf jeden Fall sehr clever......

Werde deinen Beitrag als Plan B im Hinterkopf behalten!!!

Nun aber noch eine Frage die mir heute eingefallen ist: In wieweit habe ich als Verlobter eine rechtliche Handhabe gegenüber Behörden bzw. kann mich der Sachbearbeiter des Zimmers verweisen, frei nach dem Motto: Ich wäre ja nur Verlobt und noch nicht der Ehemann"??? Allerdings bin ich ja durch die Verlobung ein Angehöriger.

Mir ist zwar u.a. bekannt das man als Verlobter ein Aussageverweigerungsrecht (Zeugnisverweigerungsrecht) hat, aber wie es mit dem "Rest" gegenüber dem Staat/Behörden aussieht ist mir bis dato nicht bekannt.

LG
zoro
 

stummelbeinchen

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Hallo,

du brauchst eine schriftliche Vollmacht Deiner Verlobten, dass Du über alle Belange mit der ARGE sprechen darfst und auch Entscheidungen treffen kannst. Über die Suchfunktion kannst Du sicherlich ein paar Beispiele googeln.
 

Arania

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Hallo,

du brauchst eine schriftliche Vollmacht Deiner Verlobten, dass Du über alle Belange mit der ARGE sprechen darfst und auch Entscheidungen treffen kannst. Über die Suchfunktion kannst Du sicherlich ein paar Beispiele googeln.

Das braucht er nur wenn er als Bevollmächtigter ihre Angelegenheiten vertreten möchte, nicht als Beistand
 

ethos07

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Das braucht er nur wenn er als Bevollmächtigter ihre Angelegenheiten vertreten möchte, nicht als Beistand

Hallo, diese Unterscheidung ist ganz WICHTIG und geht immer wieder verloren:
Begleitung bzw. Beistand kann jede/r machen! Das ist etwas grundsätzliche anderes als Bevollmächtigter.

Beistand/Begleitung werden, ist gar nicht schwierig. Hauptsächlich muss man mit dem Betroffenen vor einem Termin in der ARge in Ruhe vereinbaren, welche (Teil)Zeile er für den Termin hat und ob er möchte, dass man sich als Beistand mit Worten einmischt oder lieber nicht. Denn die Äusserungen des Beistands im Amt gelten wie vom Betroffenen selbst geäussert.

(Wenn dem Begleiter dabei Falsches herausgerutscht sein sollte, ist das auch noch korrigierbar: der Betroffene kann dies auch kurzfristig hinterher noch schriftlich richtigstellen - also. es gibt NULL wesentliches Hindernisse, anderen als Beiständ zu Hilfe zu kommen..
 

Eagle

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AW: Keine Maßnahme ohne Maßnahmebeschreibung

Ironie on: Du meinst, es gibt so viele Notfälle, dass deren Dauerpräsenz unabdingbar ist....?:biggrin: Ironie Off

nein, war schon mein ernst. deine verlobte soll da zur gesundheitlichen verbesserung hin... nun kann da nicht einfach ein laie sagen was gut für sie ist und was nicht
 
E

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Wenn der Arzt attestiert, dass die Maßnahme für ihre Gesundheit nicht förderlich ist, kann sie die Maßnahme sanktionsfrei abbrechen.
 
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