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Nochmal: EGV per Verwaltungsakt

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kleine

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#1
Hallo zusammen!

Hier möchte ich euch doch einmal meine EGV per Verwaltungsakt vorstellen.

Ich habe bislang Widerspruch eingelegt (noch unbegründet) und die Aufschiebende Wirkung des Widerspruches beantragt. Jedoch zickt das Sozialgericht jetzt ein wenig rum mit der Aufschiebenden Wirkung. Dazu habe ich noch ein Thema aufgemacht:

http://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/47648-vergleichangebot-sozial-gericht.html

Im Moment bin ich krankgeschrieben. Aber ob ich das weiter so durchziehen kann steht in den Sternen.

Fakt ist, dass mich eine Monatskarte mit dem Bus 71,- Euro kostet. Aber ich habe diesen Monat den Regelsatz um 30 % gekürzt ausgezahlt bekommen. Somit ist es undenkbar den Job anzutreten. Das habe ich beim Gericht auch so angegeben, aber diese Tatsache wird anscheinend ignoriert.

Ich bitte einmal um euren guten Rat und Meinungen. So langsam wird mir das ganze unheimlich.

LG kleine
 

kleine

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#2
Also, der Richter hat meinen Antrag, die aufschiebende Wirkung meines Widerspruches wiederherzustellen, abgelehnt. :icon_sad:

Nun ergibt sich die Situation, dass sich ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis für beide Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft in naher Zukunft anbahnt. Dem sollte kaum noch etwas im Weg stehen.

Jedoch behindert mich dieser dämliche 1-Euro-Job bei der Organisation der ganzen Geschichte. Ist da noch was anderes was ich versuchen kann, außer mich weiter krankschreiben zu lassen?

Wie soll ich das alles bewerkstelligen, wenn ich jetzt einen nutzlosen 1-Euro-Job machen soll, der mit meiner zukünftigen Tätigkeit rein überhaupt gar nichts zu tun hat und ich deswegen 5 Tage die Woche 9 Stunden außer Haus bin?
 
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Gast
#3
Also, der Richter hat meinen Antrag, die aufschiebende Wirkung meines Widerspruches wiederherzustellen, abgelehnt. :icon_sad:

Kann mich da irren. Aber ich denke der Richter weiss das eine EGV per Verwaltungsakt nicht sanktionierbar ist und hat daher keinen Grund gesehen die aufschiebbare Wirkung deines Widerspruchs gegen die EGV per Verwaltungsakt anzuordnen.

Nun ergibt sich die Situation, dass sich ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis für beide Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft in naher Zukunft anbahnt. Dem sollte kaum noch etwas im Weg stehen.

Das ist doch gut. Dann ist die EGV ja eh erloschen.

Jedoch behindert mich dieser dämliche 1-Euro-Job bei der Organisation der ganzen Geschichte. Ist da noch was anderes was ich versuchen kann, außer mich weiter krankschreiben zu lassen?

War der 1 Euro Job bestandteil der EGV? Wenn ja. können die dich wegen nicht-antreten des 1 Euro Jobs nicht sanktionieren. Zudem ist eine Sanktion bei EGV per VA nicht möglich. sollte es dennoch gemacht werden hast du das fix eingeklagt.

Oder hast du seperat eine Zuweisung erhalten per Verwaltungsakt? Hast du den 1 Euro Job angetreten?

Wie soll ich das alles bewerkstelligen, wenn ich jetzt einen nutzlosen 1-Euro-Job machen soll, der mit meiner zukünftigen Tätigkeit rein überhaupt gar nichts zu tun hat und ich deswegen 5 Tage die Woche 9 Stunden außer Haus bin?
Arbeitsuche geht vor 1 Euro Sklaverrei. lass dir alles quittieren wenn du zum AG musst oder sachen erledigen musst die für die Job relevant sind.

Also die EGV ist harmlos. Sanktionen dürfen nicht folgen wenn du nicht den Pflichten nachkommst aus der EGV
 
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