Noch mal fragen zur Reha... (1 Betrachter)

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Ragnaroek

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Hallo allerseits...

Bei mir ist die letzten Tage der Reha-Antrag und der Fachärztliche Befund zur RV rausgegangen. Jetzt heisst es Daumen drücken. Gestern kam aber zudem auch eine "Einladung" der ARGE für nächste Woche wo man mit mir über meine berufliche Situation sprechen möchte. Und da wird das Thema Reha sicherlich auch wieder aufkommen. Ich bin jetzt seit 1. Oktober wieder arbeitslos war schon vorher krank geschrieben (war wegen Probezeit möglich) und bin es bis jetzt auch noch und mein Therapeut hat deutlich gemacht dass ich erst wieder arbeitsfähig geschrieben werde wenn ich wieder aus der Reha raus bin.

Nur ergeben sich für mich immer noch ein paar Fragen. Ich habe hier schon einige Sachen gelesen die auch damit zu tun haben, aber wie gesagt, ein paar Dinge sind noch offen.

Habe ich das jetzt richtig verstanden dass die Kürzungen der Leistungen gar kein Gesetz sondern "nur" eine Verordnung sind? Und das sich Verordnungen nicht über das Gesetz stellen können? Gibt es denn auch Rechtssprechungen in dieser Hinsicht die hier für NRW gelten? Hätte die jemand zur Hand? Dann könnte ich bei meiner SB direkt argumentieren wenn sie mit Kürzung kommt.

Was kann ich machen dass mich die ARGE in der Zeit der Reha "in Ruhe" lässt?

Ich meine, ich habe dort ja nur bedingt Handlungsmöglichkeiten. Ausserdem ist es meiner Genesung sicherlich nicht dienlich wenn ich mich in der Reha noch mit der ARGE rumschlagen kann. Was kann ich da tun? Ich werde meinem Vater in der Zeit auf jedenfall eine Befugnis ausstellen, dass er sich auch darum kümmern kann. Reicht es da dass schriftlich bei der ARGE einzureichen?

Sind die Bescheide bezüglich der Kürzungen Standartschreiben? Wäre es dann ratsam im Vorfeld schon mal einen Widerspruch zu verfassen, damit ich den sofort einreichen kann? Ist es sinnvoll meiner SB direkt - wenn sie nächste Woche auf das Thema zu sprechen kommt - zu sagen dass sie dann am nächsten Tag auf jedenfall den Widerspruch auf dem Schreibtisch liegen hat? Oder doch lieber Klappe halten?

Wie seht ihr das?

Besten dank für die Hilfe...

Ragna
 
E

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Ich verstehe gar nicht, wo das Problem ist.

Ich habe gerade Krankmeldung persönlich abgegeben, habe aber das Gespräch mit der FM verweigert. (für jemand anderen)

DER SB sagte, er müsse erscheinen... wenn nicht wegeunfähig...

Der Arzt sagt, wenn krankgeschrieben, dann muß er nicht hin...

also hab ich das persönliche Erscheinen verweigert, wie auch früher schon.

Als ich nun die Krankmeldung abgegeben habe, wurde nur gesagt, ich solle Bescheid geben, wenn keine Krankmeldung mehr käme... dann gäbs ne erneute Einladung.

Wenn also jemand Vollmacht hat, muß der für dich handeln... und du soltest dich erholen, und dir keine Sorgen machen!

Was den Widerspruch angeht: schadet sicher nichts, vorzuarbeiten, andererseits: man solte auf das eingehen, was die als Begründung angeben, und das muß man erstmal haben...
 

Helga Ulla

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Hallo, ich weiss nur, das diese Verordnung erst ab dem 22. Tag die Kürzung zulässt.
Da wirst Du leider nicht drum herum kommen, nach Bekanntgabe, Widerspruch und Klage einzureichen.
Habe gegen die Kürzung bei mir war es vom 1. Tag an auch Klage erhoben und dies ist ausgesetzt worden bis zur Entscheidung vom BSG- so Tenor SG Köln.
Eine Genesung unter diesem Druck sieht das SGB II nicht vor.
Musste voriges Jahr vom Ausland aus, ständig Kontakt zum RA aufnehmen während meiner Reha.
Das war eine schöne Reha, ständig unter Druck.
 

Ragnaroek

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aber seht ihr...da kommt schon wieder was was ich nicht wusste: das die Verordnung auch erst am dem 22. Tag gilt...gibt es das irgendwo auch schriftlich zum nachlesen/kopieren/ausdrucken? Das wäre klasse...

@Ludwigsburg...
Das ich da hin muss macht mir nichts aus, ich werde da eh hinmüssen wenn eine Entscheidung getroffen ist (laut der RV nächste Woche)...

Ich denke auch das es von Vorteil ist da hinzugehen, DENN...wenn meine SB dann sagt das ich eine Kürzung zu erwarten habe und ich ihr genau sage dass das nicht zulässig ist, dann wird sie sich vielleicht noch mal überlgen ob sie so etwas macht. So habe ich vielleicht mehr ruhe in der Reha. Ich weiß, Wunschdenken...aber wer weis...

Ich kann mir auch gut vorstellen dass mein Psychiater bei meiner SB anrufen wird wenn die mich in der Reha nicht in Ruhe lassen würden. Der hat eh einen ziemlichen Hals auf diese Behörde, weil er ständig seine Patienten aufbauen muss weil die ARGE sie immer drangsaliert und dadurch den Gegesungsverlauf verlängert und ihm dadurch massiv die Arbeit behindert.

Wie gesagt: Ich möchte nächste Woche einfach gut gerüstet da hin gehen und soviele Dinge wie möglich aus der Welt schaffen...

Danke schon mal für die Antworten...

Ragna
 

cidmutt

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Hallo RagnaroeK, schau mal hier rein:
exakt vom 08.01.2008
Hartz-IV-Regeln für Kranke

Ich bin auch auf der Suche, wie alles berechnet wird, da mein Mann zur Kur soll.
 

Ragnaroek

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sollte das ein Link sein? Da ist nämlich nichts..;-)
 

cidmutt

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Nein, kein Link. Dieses Thema wurde in der Sendung "Exakt" besprochen und auf deren Seite steht das. Gib es mal in die Suchmaschine ein. Kannst auch bei MDR.de nachschauen.
 

Ragnaroek

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Ist sie aber nicht. Das zuständige Ministerium hat zum 1. Januar eine Verordnung erlassen. Danach ist die fragwürdige Praxis nun sogar die Regel, Abzüge vom ALG II wegen Vollverpflegung im Krankenhaus nun bundesweit geltendes Recht. Allerdings erst nach dem 22. Tag. Damit trifft die Verordnung gerade die Schwerkranken, die, die oft und lange in Kliniken oder zur Kur sein müssen.
So stand das auf der MDR-Seite...da steht dass die Verordnung nun Gesetz ist...was denn nun? Die einen sagen immer noch dass es eine Verordnung ist, andere dass es Gesetz ist...*verwirrtist*

und wie verhält es sich mit den 10 EUro Zuzahlung pro Tag? Kann ich da irgendwie von befreit werden? Bei mir würde die Reha dann über die Rentenversicherung laufen...

Man...da versucht man seine Arbeitskraft wieder herzustellen und diese A.......... machen alles noch schlimmer...es ist doch zum kotzen...
 

Kerstin_K

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Gibt es da nicht noch eine andere Lösung? Die Reha muss doch der ARGE eh bekanntgemacht werden. Wenn dann trotzdem Post zu Hause eingeht, kann der HE ja normal davon keine Kenntnis behmen, was die ARGE aber weiß. Dann dürften für Widersprüche usw. nach meikner Meinung keine Fristen ablaufen bzw. man kann diesen Fristablauf durch "Wiedereinsetzung in den vorigen Stand" heilen. Oder liege ich da komplett falsch?

Jemanden zu Bevolmächtigen ist natürlich die bessere Lösung, aber ich denke, der sollte dann schon wissen was er tut und nicht nur die Post öffnen.
 

Ragnaroek

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deswegen frage ich ja...

man...je mehr ich darüber lese desto mehr schiss bekomme ich...tolle sache...und so soll man gesund werden...

und was bedeutet es dass es erst ab dem 22. Tag gekürzt werden darf? erst ab dann oder ab dann auch rückwirkend?
 
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