noch in Arbeit aber will ALG ! beziehen

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bedürftiger

Elo-User*in
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Hallo, ich hoffe ich habe die richtige Kategorie getroffen.
Schwiegervater 58 Jahre alt, und seinen schweren Job nicht mehr ausüben. Körperlich geht nicht. Chef sieht das genauso udn letztes Jahr wollte man sich was ausdenken. Nun war die ganze zeit schlecht wetter zeit udn keiner hat sich gekümmert. Da Nun das Schlechtwettergeld zuende ist und meine Schwiegervater noch in der Krankschreibung . Diese läuft aber aus in einer Woche. Da er viele Jahre in der Firma war, beträgt die Kündigungsfrist über 5 Monate. Der Chef will natürlich die 5 Monate kündigungsfrist nicht bezahlen und mein Schwiegervater kann ja auch nicht mehr arbeiten. Ich habe mal auf doof den Sachverhalt unter anderen Aspekten etwas dargestellt. Die meinten Chef soll kündigen udn dann nach der Kündigungsfrist, 4 Wochen vorher zur arge ALG 1 beantragen. Er will ja nur die 2 Jahre zu Rente noch überbrücken udn gut. Vorzeitig in Rente geht nicht. Er war noch nie arbeitslos und keiner weiß jetzt so richtig was zutun ist. Ich hätte ja gesagt, Einfach eine Kündigung zurück datieren, das nur noch ein Monat jetzt Kündigungsfrist praktisch sich ergibt. Er geht zum Jobcenter (wäre ja 4 Wochen davor) und meldet sich Arbeitslos. Und der Chef is seine Kündigungsfrist los. Ginge das?
 
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Sorry, der Chef hat das zu zahlen und gut ist, das Amt erfährt davon wenn da mit der Kündigungsfrist geschummelt wird.
Möglichkeit:
Er soll sich weiter krankschreiben lassen wenns nicht mehr geht, der Chef soll normal kündigen, er hat ja nichts zu bezahlen wenn der Schwiegervater Krankengeld bezieht.Wenn Krankengeld ausläuft dann beim Amt melden.Natürlich dann wenn die Kündigung dann gelaufen ist.
 

bedürftiger

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geht ja leider nicht der is jetzt schon 6 Wochen krankgeschrieben. beide wollen das Arbeitsverältnis nicht mehr. Aber Das Amt wird im wohl die 7 Monate aufdrücken. Was er ja auch nicht will. Der Chef kommt da eigentlich nicht raus mehr aus der Nr. Er hätte ihn schon vor dem Schlecht Wetter kündigen sollen dann wären jeztzt schon 6 monate kündigungsfrist um gewesen udn er hätte sich noch 4 Wochen krankschreiben lassen können. Nun wurde aber schlecht Wetter die zeit vom Amt bezahlt, und keiner hat sich gekümmert.
 

bedürftiger

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Hallo
ja das Schlechtwettergeld wird vom Jobcenter bezahlt. Der Chef will die 7u Monate Kündigungsfrist nicht zahlen. Aber wie kommen beide aus dem Vertrag ?
 

Anna B.

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Bei au zahlt der Chef nur 6 Wochen das Gehalt weiter zahlen. Danach ist doch die KK mit Krankengeld dran. In der Zeit kann der Chef kündigen und gut is .
 

Anna B.

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meine Güte...versteh doch..

wenn dein Vater Krankengeld bezieht..dann muß der AG doch gar keine Entgelt zahlen..
wenn es sich um eine Erkrankung handelt, die durchaus eine längere Arbeitsunfähigkeit nach sich zieht..
kann der AG doch während der AU und des KG-Bezuges kündigen..

was ich persönlich natürlich nicht richtig finde...wie kann er so egoistisch sein und einen langjährigen Arbeitnehmer raussetzen, nur weil der nicht mehr so fit ist..

das heißt dann bei der Bundesregierung: ältere Arbeitnehmer haben Anspruch auf Arbeit..
ja,ja...
 

bedürftiger

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versteh Du doch... Der Arbeitsvertrag besagt, ihm stehen 7 Monate Kündigungsfrist zu... warum sollte er darauf verzichten ?
Das Jobcenter sagt er ist nicht gekündigt. Und wenn er gekündigt wird, soll er nach 6 monaten sich arbeitslos melden, da er 7 Monate Kündigungsfrist hat nach all den Jahren.
 
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Ja dann muss dein Vater noch diese 7 Monate arbeiten.Und der Chef muss sich daran halten ,wenn er es nicht tut dann Arbeitsgericht.


Edit: dein 1.Post nochmal genauer gelesen:

Wenn der Chef nun kündigt bis Oktober 2013 kann sich dein Vater bis Oktober 2013 krankschreiben lassen, in der zeit bezieht dein Vater Krankengeld und sein Chef hat keine Kosten mehr, das was er ja will.

Wenn dein Vater volles Geld will, dann muss er arbeiten gehen solange bis zur Kündigung.

Das ist der einzige und beste Weg für alle Beteiligten.Und dein Vater hat den Vorteil durch die lange Kündigungsfrist weil der dann Krankengeld kassiert das höher ausfällt als das Arbeitslosengeld.Und der Chef hat seine ruhe und muss nix zahlen.Weiss garnicht was es dann rumzujammern gibt.
 

Sinuhe

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Er will ja nur die 2 Jahre zu Rente noch überbrücken udn gut.


Dein Schwiegervater ist 58.Wie kommt ihr auf die Idee,erkönnte in 2 Jahren mit 60 in Rente gehen?
Dazu müsste er einen Schwerbehindertenausweis mit einem GDB von mindestens 50 haben und hätte einen Lebenslangen Abzug von 10,8 %.
Ansonsten muß er warten bis er 65 ist um ohme Abschlag in die Regelaltersrente zu gehen.
 
S

silka

Gast
versteh Du doch... Der Arbeitsvertrag besagt, ihm stehen 7 Monate Kündigungsfrist zu... warum sollte er darauf verzichten ?
Das Jobcenter sagt er ist nicht gekündigt. Und wenn er gekündigt wird, soll er nach 6 monaten sich arbeitslos melden, da er 7 Monate Kündigungsfrist hat nach all den Jahren.
Mit jetzt 58 Jahren denkt er an Rente in 2 Jahren? Mit 60??
Wie kommt ihr darauf?
Und wieso überhaupt sagt hier das Jobcenter was?
Wenn er soviele Jahre gearbeitet hat, ist sicherlich die Arbeitsagentur (Arbeitsamt) zuständig, oder?
 
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