Noch 5 Tage bis zur NRW-Landtagswahl (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Das ist eine Milchmädchen Rechnung.
Wenn mehr einzahlen,erwerben auch mehr Ansprüche.
Da beißt sich die Katze in den Schwanz.

Das würde nur funktionieren, wenn die neuen Beitragszahler pumperlgesund bis zum Grab bleiben.
Seh ich ähnlich.

Aber die Linken wollen ja damit faktisch das Äquivalenzprinzip in der RV abschaffen.

Also mehr einzahlen, aber nicht mehr Leistung bekommen.

Bei der KV mehr zahlen, bei gleichbleibenden Leistung.
Schön, dass wir nun endlich wissen, dass man mit 6.900€ Brutto zu den Reichen zählt.

Frage mich nur immer, warum ich da nix von merke, sondern nur immer mehr zahlen soll?

Übrigens zahlen die oberen 10% auch mehr als 50% der Steuern und 50% der Steuerzahler zahlen mehr als 90% des Steueraufkommens.

Wir reden hier nicht von Millionären!
Gut bis sehr gut verdienende Facharbeiter und Ingenieure zählen auch dazu.

Die Gruppe der von der Linken suggerierten Gruppe macht allenfalls 1-2% aus.
Der Haken ist aber, dass man an die schlecht rankommt bzw. so hoch besteuern müsste, damit die Finanzierung der Wohltaten aufgeht.

Also muss man zwangsläufig in die Gruppe der oberen Mitte gehen.
Das sind allerdings in der Regel die Leistungsträger im Volk der Dichter und Denker.

Aber populär ist das ja, wenn man hier Neid schürt und den Menschen mit den kleinen Einkommen die Sicht vernebelt.

Und natürlich tragen die auch zum Wohlstand bei und leisten etwas.
 

Ziviler Ungehorsam

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2010
Beiträge
1.382
Bewertungen
24
Das ist eine Milchmädchen Rechnung. Wenn mehr einzahlen,erwerben auch mehr Ansprüche.
Äh...nein, das ist reine Logik, die Einzahlungen sind unter normalen Umständen immer höher als die Ausgaben, ansonsten würde die Krankenversicherung auch heute nicht tragen ;)

Aber die Linken wollen ja damit faktisch das Äquivalenzprinzip in der RV abschaffen. Also mehr einzahlen, aber nicht mehr Leistung bekommen.
Bei der KV mehr zahlen, bei gleichbleibenden Leistung.
Du hast das Konzept offensichtlich nicht verstanden und ich habe auch keine Lust mehr. Informiere Dich einfach selbst :doh:

Schön, dass wir nun endlich wissen, dass man mit 6.900€ Brutto zu den Reichen zählt.
Ich gönne Dir Deine 6.900 Euro brutto. Aber ich muss Dir leider sagen dass Du zwar zu den Gutverdienern, aber nicht zu der Elite gehörst. Ergo Du bist nicht systemrelevant. Hoffentlich habe ich Dich jetzt in deiner Wahrnehmung nicht desillusioniert ;)

Übrigens zahlen die oberen 10% auch mehr als 50% der Steuern und 50% der Steuerzahler zahlen mehr als 90% des Steueraufkommens.
Äh logisch, wenn die "unteren" 90% im Verhältnis so wenig verdienen. Immer mehr Menschen verdienen so wenig, dass sie überhaupt keine Steuern zahlen (außer der Mehrwertsteuer). 90% würden sicherlich gerne mit dem versteuerten Einkommen der oberen 10% tauschen :wink:

Die Gruppe der von der Linken suggerierten Gruppe macht allenfalls 1-2% aus.
Ich verweise einmal mehr auf die Vermögensverteilung:

https://fs5.directupload.net/images/170425/xkcyv67l.png
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Du hast das Konzept offensichtlich nicht verstanden und ich habe auch keine Lust mehr. Informiere Dich einfach selbst :doh:



Ich gönne Dir Deine 6.900 Euro brutto. Aber ich muss Dir leider sagen dass Du zwar zu den Gutverdienern, aber nicht zu der Elite gehörst. Ergo Du bist nicht systemrelevant. Hoffentlich habe ich Dich jetzt in deiner Wahrnehmung nicht desillusioniert ;)
"Beitragsbemessungsgrenze aufheben und hohe Rentenansprüche abflachen"

Wenn das keine Abkehr vom Äquivalenzprinzip ist, dann erklär das besser anderen.
Ich nenne das Enteignung von Lebensleistung.

Oder was soll das bedeuten "hohe Rentenansprüche abflachen"?

Sorry, aber da scheinst Du desillusioniert zu sein.

Und wenn man alle in die RV aufnimmt, dann bekommen auch alle Leistungen.
Wie man aber die unverfallbaren Ansprüche in der Übergangszeit finanzieren will erklärt mal wieder keiner.




Für 6.900€ habe ich keine 80h-Woche gemacht.
Aber das ist einigen schwer vermittelbar und bemitleiden braucht mich da auch keiner. ;-)
Warum Du auf einmal persönlich wirst und von Eliten faselst, erschließt sich mir auch nicht.

Und das zum Thema Millionäre und Reiche belasten:

"Steuerverlauf wird abgeflacht bis 53 Prozent für die Einkommen oberhalb von 70.000 Euro. Mit unserem Steuerkonzept werden Alle entlastet, die weniger als 70.000 Euro zu versteuern haben"
 

Ziviler Ungehorsam

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2010
Beiträge
1.382
Bewertungen
24
Ich kenne Deine finanziellen Gegebenheiten und Rentenerwartungen nicht (gehen mich auch nichts an), laut Deiner Aussage nehme ich lediglich zur Kenntnis, dass Du mehr als 6.900 Euro brutto verdienst. Daraus schließe ich, dass Du nicht repräsentativ bist für die Mehrheit der Erwerbstätigen und es nahe liegt, dass Du mit diesem Bruttogehalt einen höheren Beitrag zum Gemeinwohl leisten solltest als der Durchschnittsverdiener. Freu Dich doch einfach über ein solches Einkommen, welches keine Selbstverständlichkeit ist, und dass Du für den sozialen Frieden in diesem Land einen großen Stellenwert genießt.
 
E

ExitUser

Gast
Die Abkehr vom Äquivalenzprinzip in der RV wäre ja nur konsequent. Österreich kennt auch keine obere Bemessungsgrenze. Auch verfassungsrechtlich ist es wohl Konsens, dass es ein solidarisches Leistungsfähigkeitsprinzip geben muss, solange der Gleichheitsgrundsatz nicht anders gewährleistet werden kann.

Durch die Rentenpunkte, das Umlageverfahren und vor allem auch die besonderen Renten für Ewerbsgeminderte, Waisen oder Witwen haben wir ohnehin kein wirkliches Ä. bei der gesetzlichen RV.

Wer privat vorsorgen will, kann das ja nebenbei nach Lust und Laune tun. Letztendlich müssen wir auch die ärmeren Ruheständler finanzieren. Es soll an den AG-Anteilen gespart werden. Daher tun wir das in Zukunft immer stärker durch Steuerleistungen und mit einem ungeheuerlichen bürokratischen Aufwand.

Wo war jetzt gleich der Bezug zur NRW-Wahl? Das ist doch Bundespolitik.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Wo war jetzt gleich der Bezug zur NRW-Wahl? Das ist doch Bundespolitik.
Man driftet halt im Eifer des Gefechts schon mal ab ;-)
https://www.elo-forum.org/attachment.php?attachmentid=92560&stc=1&d=1495041264

Zu den Koalitionsverhandlungen FDP/CDU sag ich nur, Armin und Christian duzen sich schon länger, das Geplänkel im Vorfeld gehört zum Handwerk.

Lindner wird eh nach Berlin gehen, falls die Liberalen wieder drin sind.
Welcher Unbekannte macht denn dann hier weiter?
 

Anhänge:

Tricia

Elo-User*in
Mitglied seit
30 August 2016
Beiträge
406
Bewertungen
809
Übrigens zahlen die oberen 10% auch mehr als 50% [...]
Bei den klebrigen Honig-Quellen, die Du schon präsentiert hast, wundert mich auch diese Bild-Zeitung-Aussage nicht.

Diese 10% beziehen ein Drittel des gesamten Einkommen und könnten problemlos noch mehr zahlen...

https://www.reichtum-umverteilen.de/umverteilenbloganzeige/ak/reiche-koennen-mehr-zahlen/
Verschwiegen wird, dass dabei nur die Einkommensteuer gemeint ist. Dass die oberen zehn Prozent durch sie stärker belastet werden, ist aber gerecht: Sie beziehen schließlich über ein Drittel der gesamten Einkommen.
[...]
Insgesamt trägt das reichste Zehntel nur gut 40 Prozent der Steuern. Rechnet man die Sozialbeiträge mit, ist es sogar nur ein Drittel.
[...]
Und die tatsächliche Belastung ist sogar noch niedriger, da ihre Einkommen und Vermögenszuwächse nur unvollständig erfasst werden.
[...] und 50% der Steuerzahler zahlen mehr als 90% des Steueraufkommens.
Die Wahrheit über die Steuerlast der oberen 50 Prozent - Herdentrieb
Die oberen 50 Prozent vereinigten nun rund 80 Prozent des Gesamteinkommens auf sich. Man könnte also sagen, dass 80 Prozent der Einkommen auch 80 Prozent der Steuerlast tragen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Bei den klebrigen Honig-Quellen, die Du schon präsentiert hast, wundert mich auch diese Bild-Zeitung
Wir reden hier von Einkommensteuer, auf Basis der Diskussion des Steuerkonzept der Linken.

Wo ist die Aussage nicht richtig?

Was hat das mit Bildzeitung zu tun? In der FAZ und anderen Zeitungen wie auch Statistiken der Steuerzahlerbund kann man das auch nachlesen.

https://www.steuerzahler-baden-wuerttemberg.de/Verteilung-der-Einkommensteuerlast/65769c76281i1p753/index.html

Über die Quelle von Verdi mit dem schönen Webseiten-Namen braucht man ja nicht mehr kommentieren.
Da habe ich nichts anderes erwartet.

Und ob wer problemlos mehr zahlen kann, sollten nicht die Umverteiler entscheiden, die selber nichts zum Wohlstand beisteuern.

Wir kommen hier auch nicht weiter, da es unterschiedliche Ansichten sind.
Das ist ja auch gut so, die Parteien bieten entsprechend Konzepte.

Um dann auch zurück auf NRW und die Linke zu kommen, ist es nunmal Fakt, dass die Linke nicht erwünscht ist für die Mehrheit der Wähler.

Die Menschen wollen nicht noch mehr linke Politik
Und die AFD wird sich auch wieder verabschieden, da bin ich mir sicher.

Der Linke und Rechte Rand sind im Kern nur eine Minderheit aus Protestwählern.

Im Bund hat die Linke auch keine Chance, allenfalls im Osten aufgrund der Historie.
 

Ziviler Ungehorsam

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2010
Beiträge
1.382
Bewertungen
24
Und ob wer problemlos mehr zahlen kann, sollten nicht die Umverteiler entscheiden, die selber nichts zum Wohlstand beisteuern.
Moment mal, wer sonst außer dem Staat soll über die Steuergesetzgebung entscheiden? Und noch einmal: Warum sollten sich ausgerechnet die Profiteure darüber beschweren? Wird ein Hartz IV-Empfänger gefragt, ob er Lust hat auf seine Nahrungsmittel Mehrwertsteuer zu zahlen?

Um dann auch zurück auf NRW und die Linke zu kommen, ist es nunmal Fakt, dass die Linke nicht erwünscht ist für die Mehrheit der Wähler.
Genau, sonst wäre sie ja im Landtag. Die Frage die jedoch im Raum steht ist, ob die Mehrheit der Wähler für oder gegen ihre eigenen Interessen gestimmt hat. Aus diesem Gedanken heraus hatte ich die Statistik angeführt, dass z.B. Arbeitslose mehrheitlich Hartz IV-Parteien gewählt haben.

Oder um Volker Pispers zu zitieren:

"80 Prozent der Deutschen sagen in der Umfrage, sie sind für Mindestlohn, 80 Prozent der Deutschen sagen in der Umfrage, sie sind gegen den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan, und 80 Prozent der Deutschen sind für die Rücknahme der schlimmsten-Hartz-IV-Reformen. Es gibt aber nur eine einzige Partei, die all diese Themen auch genauso vertritt. Das ist diese fiese Linkspartei, die wählen nur 14% der Bevölkerung. Das heißt, 66% - also 2 Drittel der Deutschen - wählen eine Partei, die das Gegenteil von dem vertritt, was sie selber für richtig halten. Der Deutsche hält nämlich Parteien, die versuchen, das umzusetzen, was er selber für richtig hält, für linke Spinner."

Die Menschen wollen nicht noch mehr linke Politik
Seit wann steht die große Koalition für linke Politik?

Der Linke und Rechte Rand sind im Kern nur eine Minderheit aus Protestwählern.
Auf die Linke trifft das aktuell nicht (mehr) zu, die Protestwähler sind zuvor zu den Piraten abgewandert, anschließend zur AfD oder wieder ins Nichtwählerspektrum verschwunden. Würde die Linke diese Stimmen wieder einsammeln oder mobilisieren hätte sie bundesweit Chance an die 15%. Im Gegensatz zu den beliebigen Grünen ist der Stammwählerkern der Linken nämlich relativ konstant, schließlich weiß man, was man hinterher bekommt.
 
E

ExitUser

Gast
Um dann auch zurück auf NRW und die Linke zu kommen, ist es nunmal Fakt, dass die Linke nicht erwünscht ist für die Mehrheit der Wähler.
Wer ist denn erwünscht, vor allem in den Wahlbezirken, wo nicht einmal mehr die Hälfte der Berechtigten wählt? Man kann dabei gar nicht mehr von demoratischer Legitimierung sprechen. Die Gewinner der Wahl sind dort mehrheitlich auch nicht erwünscht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Wer ist denn erwünscht, vor allem in den Wahlbezirken, wo nicht einmal mehr die Hälfte der Berechtigten wählt? Man kann dabei gar nicht mehr von demoratischer Legitimierung sprechen. Die Gewinner der Wahl sind dort mehrheitlich auch nicht erwünscht.
Das Problem haben aber alle Parteien.

Wer sein Wahlrecht nicht wahrnehmen will, soll auch nachher nicht rummeckern.
Habe ich kein Verständnis für.

Obwohl diesmal die Wahlbeteiligung aber höher lag.
Immer noch zu wenig, keine Frage.

Groko:
Nahles hat doch ihre Dinge brav abgearbeitet. Das war doch schon linke Politik.

Gerade der Wirtschaftsflügel der CDU hat da manchmal laut aufbegehrt.
Von der CDU Leipzig 2003, Merz, Koch ist doch nichts mehr übrig.

Ich sehe da schon einen Ruck Richtung links.
 
E

ExitUser

Gast
Die Wahlbeteiligung lag insgesamt höher, ob in den einzelnen Stimmbezirken, wo sie extrem niedrig war, wage ich zu bezweifeln.

Teilweise sind nur ein Drittel wählen gegangen. Natürlich darf jeder die Zustände kritisieren an denen er als Einzelner durch seine Stimme auch nichts ändern kann.

Nachhaltige Reformen sind nur im parteiübergreifendem Konsens möglich. Dazu ist die deutsche Gesellschaft einfach zu unaufgeklärt und vermutlich auch schon zu verroht und verblödet.
 

Ziviler Ungehorsam

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2010
Beiträge
1.382
Bewertungen
24
Ich sehe da schon einen Ruck Richtung links.
Bitte was? Diese große Koalition ist für ALLES verantwortlich, was die Linkspartei kritisiert.

Die "Sozialdemokratisierung" der CDU ist ein Märchen, viel mehr ist die SPD nach rechts gerückt, und zwar so sehr, dass sich die Realpolitik von CDU und SPD kaum noch unterscheidet, da geht es bestenfalls noch um Details, oder, wie im Falle des Pseudo-Mindestlohn von Nahles um Beruhigungspillen. Merkel hat den CDU-Kurs von Schröder fortgesetzt. Der Neoliberalismus ist eine Allianz von Konservativen und Sozialdemokraten - nicht nur in Deutschland.
 

swavolt

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
10.142
Bewertungen
9.763
Die Linke wird nicht gewählt weil die Leute Angst haben.

Ist genauso warum so viele der hier lebenden Türken Erdomüll gewählt haben.

Die Leute haben Angst das ihr Lebensstandard sinkt und sie mehr Steuern usw. bezahlen müssen. Was im Endeffekt völliger Unsinn ist, aber diese Angst ist stärker. Die wird auch von den Arbeitgebern und allen weiteren jetzigen Profiteuren geschürt die sagen wenn die an die Macht kommen müssen sie die meisten entlassen, alles wird teurer usw.
Ist so wie vor der Einführung des Mindestlohns. Hätte dort die Bevölkerung entschieden, wäre er nicht gekommen.
Was abgeben will keiner. Besonders nicht an die noch ärmeren/schwächeren.
Kennen wir doch - nach oben buckeln, nach unten treten.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Keine Ahnung was du geschluckt hast, aber du solltest dringend deinen Arzt aufsuchen. Du klingst ungesund.
.
Wenn man keine Argumente hat, geht man auf die persönliche, beleidigende Ebene.

Vielen Dank für diese Demonstration Ihrer Diskussionskultur.

Mit diesen Umgangsformen kommt man im realen Leben, außerhalb dieses Forums, jedenfalls nicht sehr weit.
-----------------

Groschek soll Nachfolger von Kraft werden.
Anscheinend ist da nichts besseres vorhanden in den Reihen der SPD.

Den kenn ich in der Wahrnehmung eigentlich auch nur als Schreihals, produktives erwarte ich mir da nicht viel.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Wenn man keine Argumente hat, geht man auf die persönliche, beleidigende Ebene.
Nöö, beleidigend ist hier absolut nichts.
Was Nahles z.B. beim Thema EU-Bürger und Sozialhilfe abgeliefert hat, ist so rassistisch, das hätte genauso gut von den Nachfahren der selbsternannten "Arbeiterpartei" des Dritten Reichs kommen können.
Dieser Frau
zu bescheinigen, klingt nach einer schweren Störung deines Urteilsvermögens.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Alles gut @dagobert1.

Aber Du solltest akzeptieren, dass es da auch andere Meinungen gibt.

Ich ziehe ja immer den Vergleich mit Leipzig 2003 und da ist das für die CDU seit Merkel schon ein gewaltiger Schritt nach links.

Und wer hat denn z.B. den Mindestlohn eingeführt? Nahles ist doch die zuständige Ministerin.
Und Du glaubst alle in der CDU/CSU haben da gejubelt?

Dass das für Wähler und Klientel der Linken nicht ausreicht, kann ich sogar persönlich verstehen.
Wobei ich die 12€ wiederum für eine Störung der Wahrnehmung halte.

Nicht weil ich es den Arbeitnehmern nicht gönne, sondern weil mir nicht entgeht, dass es auch Arbeitsplätze gibt, die das nicht hergeben.

Es arbeiten eben nicht alle in der Industrie und es geht eben doch nicht in allen Unternehmen nur um Gewinnmaximierung, wie die Linke das gerne darstellt.

Ich habe halt eine andere Definition von links / Mitte /, auch weil ich nicht gerade Jungwähler bin und auch 2003 schon auf Phoenix fern gesehen habe.

Bild lese ich gar nicht bzw. immer von hinten, wenn mal einer mir gegenübersitzt. ;-)
Ich habe noch ein OldSchool ZeitungsRegionalabo, allerdings als digitale Ausgabe.

Ja, Du kannst mich gerne als konservativ bezeichnen.
Für mich zählen noch Werte, deswegen bist Du mit Deiner Kritik ala neoliberal bei mir auch völlig falsch.
Ich differenziere aber und bilde mir gerne selber meine Meinung aus 35 Jahren Berufserfahrung.

Und da habe ich ein völlig anderes Bild vor Augen, als es hier vorwiegend im Forum zu sehen ist und propagiert wird.
Wobei ich die Mißstände nicht negiere! Es ist halt nur nicht die breite Mehrheit und auch nicht die Regel.

Die Wahlergebnisse scheinen meinen Eindruck zu stützen!
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Ich ziehe ja immer den Vergleich mit Leipzig 2003 und da ist das für die CDU seit Merkel schon ein gewaltiger Schritt nach links.
Ich vergleiche mal mit Ludwig Erhard: Gute Löhne, Massenkaufkraft und Stärkung der Binnenwirtschaft.
Vergleichbare Positionen findet man heute nur noch bei der Linkspartei, die CDU hat sich davon längst verabschiedet.
Und wer hat denn z.B. den Mindestlohn eingeführt? Nahles ist doch die zuständige Ministerin.
Allerdings viel zu spät, viel zu niedrig und mit fragwürdigen Ausnahmen.
Und nennenswerte Kontrollen gibt es auch nicht. Einem Arbeitgeber der den Mindestlohn unterläuft, kann also kaum was passieren.
Dass das für Wähler und Klientel der Linken nicht ausreicht, kann ich sogar persönlich verstehen.
Wobei ich die 12€ wiederum für eine Störung der Wahrnehmung halte.
Nix "Störung der Wahrnehmung", sondern logische Konsequenz:
Um nicht im Alter auf Grundsicherung angewiesen zu sein, müsste der Mindestlohn bei rund 12 Euro liegen. Das geht aus den Antworten der Bundesregierung auf schriftliche Fragen von Klaus Ernst hervor. Um eine Nettorente oberhalb dieses Grundsicherungsniveaus zu erhalten, wären aktuell rechnerisch (bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden über 45 Jahre versicherungspflichtiger Beschäftigung hinweg) ein Stundenlohn von 11,85 Euro erforderlich.
https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/trotz-anhebung-mindestlohn-liegt-weiter-deutlich-unter-niedriglohnschwelle/
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.110
Bewertungen
655
Übrigens eben kam die Meldung über eine Wahlpanne bei der NRW Landtagswahl. In Mönchengladbach wurden die AFD Stimmen "aus Versehen" nicht gezählt. Wären wohl so um die 8,6% gewesen. Man will wohl neu auszählen.
In Gütersloh wurden die AFD-Stimmen "irrtümlich" der ADD (Allianz der Demokratie - ich kannte diese Partei bis dato nicht mal) zugezählt, aber das will man nicht berichtigen.
Ich weiss gerade hier im Forum ist man sehr froh, dass über jede Stimme, die die AFD nicht bekommt.
Ich bin auch kein Fan.

Aber wo kommt man hin, wenn man bei Wahlen Stimmen, die nicht gefallen einfach nicht zählt?
Was ist daran noch "Wahl"??
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.110
Bewertungen
655
Keine Antwort?
Finden also alle gut solche "Wahlpannen"?
 

Shazi

Elo-User*in
Mitglied seit
20 Oktober 2014
Beiträge
119
Bewertungen
3
Im Übrigen liegt im Ursprungsland der Sozialpolitik und des linken Bürgertums (*scherz*) der Mindestlohn teilweise bei über 17$ pro Stunde.

Bei uns aktuell bei 8,84€ und damit unter der sogenannten Armutsschwelle.


Unser ganzes, staatlich organisiertes Lohndumping und die damit verschwendeten Steuergelder zur Quersubventionierung der Exportunternehmen wird uns irgendwann um die Ohren fliegen und ich befürchte ich darf das noch miterleben.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Unser ganzes, staatlich organisiertes Lohndumping und die damit verschwendeten Steuergelder zur Quersubventionierung der Exportunternehmen wird uns irgendwann um die Ohren fliegen und ich befürchte ich darf das noch miterleben.
Das werden die meisten von uns noch erleben.

Die Niedriglöhner von heute sind die GruSi-Empfänger von morgen und übermorgen. Die Alters-GruSi zahlen allein die Kommunen; die sind aber oft heute schon praktisch pleite ... wenn dann noch die GruSi-Ausgaben weiter ansteigen ...

Ruhe in Frieden, kommunale Selbstverwaltung.
 

iSlave

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
13 Februar 2015
Beiträge
686
Bewertungen
337
Keine sorge, die Armut wird auch in Zukunft gefördert....
 
Oben Unten