Nix aus dem Wohnraum? Wirtschaftlichkeitsprüfung (1 Betrachter)

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gizmo

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Wirtschaftlichkeitsprüfung
Durch Rechtsänderung ab 1.4.2011 ist eine Kostensenkung nur zu fordern, wenn die Kosteneinsparung durch eine neue Unterkunft die mit dem Umzug verbundenen Kosten übersteigen. Welche Rechenfaktoren für die Wirtschaftlichkeitsprüfung zu Grunde gelegt werden muss jedes JC selbst bestimmen (§ 22 Abs. 1 S. 4 SGB II).(Zitat, Harald Thomè)

Mal zum Verständnis:
Habe ich das jetzt so zu verstehen, das wenn ich in einem Wohnraum lebe der dem JC 290€ KM verursacht und die NK & HZ angemessen sind, die WM also 470€ beträgt, kein Kostensenkungsantrag mehr zur Aufgabe des eigenen Wohnraum führen kann, wenn …..
hier mal ein Beispiel:
der neue Wohnraum eine WM von 400€ hat, die Umzugskosten jedoch bei 100€ liegen?
Verstehe ich da vielleicht etwas falsch? Die 400€ WM & 100€ Umzugskosten liegen hier über der alten WM von 470€(mal abgesehen von den niedrigen Umzugskosten).

Also das falsche Heizverhalten(HK) hat einem das JC nachzuweisen!
Der Kostensenkungsantrag dürfte über das Resultat oben, über die Wirtschaftlichkeitsprüfung auch abzuschmettern sein.
Verbleiben hier nur noch die NK die ja eigentlich der Vermieter festlegt.
Stellt sich jetzt noch die Frage wenn NK und oder HK unangemessen sind, jedoch die Wirtschaftlichkeitsprüfung dem oben geforderten Resultat entspricht?

Na schauen wir mal was kommt:icon_party:
 
E

ExitUser

Gast
Das Zitat hast du von "Harald Thome" übernommen. Dann würde ich dir den Tipp geben, deine Anfrage versuchsweise direkt an "Harald Thome" zu richten. Und die Antwort dann im elo-Forum online stellen. Dann hätten alle, die in der gleichen Situation sind, einen Anhaltspunkt für die weitere Vorgehensweise.

Kommt auf den Versuch an. :icon_daumen:

Harald Thome - Kontakt
 

gizmo

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Hallo Laribum,
nicht viel bei rüber gekommen, vielleicht kommt hier ja mehr.
 
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Hallo Laribum,
nicht viel bei rüber gekommen, vielleicht kommt hier ja mehr.
Tut mir leid aber auch Thome unterliegt da einem Trugschluß.
Der Pillepallesatz lautet:
Eine Absenkung der nach Satz 1 unangemessenen Aufwendungen muss nicht gefordert werden, wenn diese unter Berücksichtigung der bei einem Wohnungswechsel zu erbringenden Leistungen unwirtschaftlich wäre.
Muss nicht - aber kann.
Da hat ein Gericht (LG?) ganz klar gesagt, dass die Wirtschaftlichkeitsprüfung nur vorgenommen werden muss, wenn sie in den Statuten der Stadt so (und nach Monaten) angeführt sind.
Soll heissen, das Jobcenter bestimmt und nicht der Mieter.
Hierzu eine einfache Erklärung:
Mietkosten um 20 Euro zu hoch macht in 2 Jahren (fiktive Grenze - die oft missbraucht wird) 480 Euro.
Umzug mit Neuanschluß von Küchengeräten macht 600 Euro.
Also frei nach Pillepalle: Umzug unwirtschaftlich - alles wird gut.
Nein - sagt da JC.
Mieter bleibt noch 10 Jahre in Alg.
x 240 = 2.400.--
also erspart JC mit dem Umzug 1.800.--
JC bekommt Recht.
(Völlig unabhängig davon, dass, nach deiner obigen Rechnung, das JC dir die Unwirtschaftlichkeit der Nebenkosten selbstverständlich nachweisen muss).


 

gizmo

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Danke Canny,
für deine Antwort und Einschätzung der Anwendung der Wirtschaftlichkeitsprüfung durch den JC.

Also alles beim Alten:icon_neutral:, werde wohl mal abschecken was ein Umzug kostet, wenn dieses eine Umzugsfirma machen muß.:icon_daumen: Max 15KG und das auch nicht Stunden lang, habe schon mal so eine Wirtschaftlichkeitsprüfung denen vor die Nase gesetzt.:icon_party:
 
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