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Niedriglohnbeschäftigung weiter gestiegen...

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edy

Redaktion

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#1
Niedriglohnbeschäftigung 2007 weiter gestiegen - zunehmende Bedeutung von
Niedrigstlöhnen

„Auf den Punkt ... Die Zahl der Niedriglohnbeschäftigten in Deutschland
lag 2007 um rund 350.000 höher als noch 2006. Unter allen abhängig
Beschäftigten lag der Anteil von Niedriglöhnen 2007 bei 21,5% - d.h. mehr
als jede/r Fünfte arbeitete für einen Stundenlohn unterhalb der
Niedriglohnschwelle. Der Anteil ist damit trotz der deutlichen Zunahme der
Betroffenen im Vergleich zu 2006 nur leicht gestiegen, weil auch die
Beschäftigung insgesamt zugenommen hat. Gleichzeitig franst das
Lohnspektrum nach unten aus, Stundenlöhne von weniger als 6 € brutto sind
längst keine Seltenheit mehr. Die Durchschnittslöhne im Niedriglohnsektor
sind inflationsbereinigt gegenüber 1995 nicht gestiegen und in
Westdeutschland in den letzten Jahren sogar nominal gesunken…“ Aus der
Pressemeldung des IAQ zur Studie von Thorsten Kalina und Claudia Weinkopf
IAQ-Report

Siehe auch die Studie von Thorsten Kalina und Claudia Weinkopf als
IAQ-Report 2009-05 (pdf)
http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2009/report2009-05.pdf
 

Jesaja

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#2
Als ich noch ein Kind/eine Jugendliche war hat mein Vater etwa 6000 D-Mark netto als gelernter Schlosser mit nach Hause gebracht. Meine Mutter ist ausgebildete Einzelhandelskauffrau und verdiente etwa 2500 D-Mark netto bevor sie auch als Handwerkerin umgelernt wurde und dann noch mehr verdiente.
Wenn ich mir vorstelle, heutzutage als Kind aufzuwachsen, dann wäre mein Vater wahrscheinlich über eine Zeitarbeit angestellt, müsste mal hier mal dort arbeiten und würde für dieses Nomadendasein vielleicht nur müde 700 oder 800 Euro erhalten.
Meine Mutter hätte einen 400-Euro-Job als Verkäuferin und würde Schwierigkeiten haben, irgendwo noch an eine Vollzeitstelle oder sozialversicherungspflichtige Tätigkeit zu gelangen.
Wahrscheinlich müssten sich beide noch von manchen Seiten her den Vorwurf gefallen lassen, dass es unverschämt von ihnen wäre, Kinder zu haben, die sie mit ihrem Verdienst kaum ernähren können.
Erstaunlich wie schnell sich die Verhältnisse verschlechtert haben, und es immer noch Leute gibt, denen das noch nicht schlecht genug ist und die noch weiter die Prekarisierung vorantreiben wollen.
 
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