Niedriglohn - trotzdem weniger als Arbeitslosengeld?

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Tigergirl0706

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Hi. Mein Freund war Arbeitslos und hat 297 Euro netto bekommen. Jetzt arbeitet er als ein Vertreter. Wenn er KEINE bzw. nicht sehr viele Aufträge macht, bekommt er immer ein grundgehalt von 512 Brutto. Auf seiner arbeit wurde ihm gesagt das man zum Sozialamt hingehen soll und dann wird es auf 850 Euro aufgestockt weil man ARBEITET! Er hat also ein Niedriglohn und dadurch wird es aufgestockt. Der beim Amt hat zu ihm gesagt wenn er unter 25 (er ist 22) dann hat er gefälligst zu Hause zu wohnen und keinen Anspruch. ist das rechtens? Warum hatten wir denn aber eine zeitlang Wohngeld bekommen? Wieso bekommt man denn unter 25 Wohngeld wenn man doch zu Hause wohnen soll??? Danke für eure Hilfe!
 

Mario Nette

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Nein, er muss nicht bei seinen Eltern wohnen. Ich nehme an, er ist damals ausgezogen, während er gearbeitet hat o. ä. Er stand dann nicht im Leistungsbezug (ALG 2 bzw. Aufstocker), nehme ich an. Die Aufforderung, dann doch wieder zurückzuziehen, kann der Sachbearbeiter zwar machen, aber sie hat keine rechtliche Grundlage. Dein Freund sollte also beharrlich bleiben. Selbst wenn damals die ARGE den Auszug angeordnet (bzw. zugestimmt) hat, kann sie jetzt nichts Gegenteiliges fordern.

Die Aufstockung auf konkret 850 € gesamt muss im Einzelfall so nicht stattfinden - und vor allem nicht durch das Sozialamt, sondern durch die ARGE. Es gibt keinen Fixbetrag, den man erreicht, sondern der gesetzlich fixierte Bedarf deines Freundes ist maßgeblich. Durch das schwankende Einkommen muss die ARGE wohl jeden Monat neu rechnen, was bedeutet, dass dein Freund sicherlich jeden Monat einen neuen Leistungsbescheid bekommen wird. Das ist sehr nervig und mit unheimlich hoher Fehleranfälligkeit versehen.

Dem Arbeitgeber gehört für a) einen derartig mickrigen Lohn und b) die Aussage, man soll aufstocken gehen, derbe der Hintern versohlt.

Mario Nette
 

physicus

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Dem Arbeitgeber gehört für a) einen derartig mickrigen Lohn und b) die Aussage, man soll aufstocken gehen

ich befürchte das eben dies schule macht, solche sklaventreiber wissen das es aufstockgeld gibt und nutzen das in wachsendem maße.
zahlen dir einfach einen hungerlohn mit dem verweis auf die ARGEN.
denen sollte man nicht nur den hintern versohlen, denen MUSS man mächtig den marsch geigen!

mfg physicus
 
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