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Niedrige deutsche Arbeitskosten schaden Frankreichs Landwirtschaft

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#1

bla47

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#4
Glücklich ist hier auch keiner, hohe Preise für Energie/Strom/Benzin/Miete und leider sinkende Einkommen. In Folge dann sinkende Renten.
Warum fahren Franzosen nicht zum Einkaufen nach D. ?
 

Bananenbieger

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#5
Glücklich ist hier auch keiner, hohe Preise für Energie/Strom/Benzin/Miete und leider sinkende Einkommen. In Folge dann sinkende Renten.
Warum fahren Franzosen nicht zum Einkaufen nach D. ?

Evtl. Sprache
 

Don Vittorio

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#7
Muss man im Supermarkt reden ?

Also ich bin früher immer gerne nach Frankreich zum einkaufen gefahren,als ich noch in erreichbarer Nähe zu Frankreich wohnte.Und das ohne Kenntnisse der französischen Sprache,bis auf bonne journée,Au Revoir,merci,S'il vous plaît.
Combien ça coûte und merde.
Gut,zur Sturm-und Drangzeit noch voulez-vous coucher avec moi .:biggrin:
 
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#8
Milchindustrie in Deutschland verwundert

Der Präsident des Deutschen Bauernverbands bestritt wesentliche Unterschiede in den Marktbedingungen. "Wir haben ähnliche Wettbewerbsbedingungen", sagte Joachim Rukwied. Französische Landwirte hätten etwa Vorteile durch die steuerliche Begünstigung von Agrardiesel oder bei den Pachtpreisen. Zielführender sei es, wenn französische und deutsche Bauern gemeinsam gegen den wachsenden Preisdruck im Einzelhandel marschieren würden, sagte Rukwied.
Auch der deutsche Milchindustrieverband kritisierte die Blockade. Ein Sprecher verwies darauf, dass Deutschland einer der größten Abnehmer für französische Milchprodukte sei. Der Verband warf der französischen Regierung vor, zum Schutze der einheimischen Bauern Maßnahmen zu treffen, die einem Handelsboykott für deutsche Waren gleichkämen.
Witerlesen:
Französische Bauern blockieren deutsche Agrarprodukte: Mit Traktoren gegen deutsche Löhne | tagesschau.de
 
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#9
Es wäre hilfreich, wenn man erfahren würde, um welchen Produkte es eigentlich geht.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Franzosen deutschen Käse essen. Essen sie Fleisch, das in Deutschland produziert wurde?

Eine eher merkwürdige Aktion. Aber Hauptsache: erstmal protestiert. Die Franzosen nimmt doch niemand mehr richtig ernst.
 
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#10
Es geht darum, wer seine Waren zu welchem Preis erzeugt u. um die Marktchancen.
 
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#11
Nicht nur Frankreich ,sondern den gesamten Euro-Raum ,der gesamte Niedriglohn -Sektor wurde nur geschaffen um die Deutsche Wirtschaft Wttbewerbsfähig zu halten !!!!!!!!!!!!!! Und nichts anderes !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Daran ist auch zu sehen warum Deutschland Export-Weltmeister ist !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Deutschland kann auf keinen Fall mit den Arbeitslöhnen die im gesamten Europa gezahlt werden .Betrachten wir uns doch einmal den Lohn den ein Leiharbeiter ,und ein festangestellter einer Firma bekommt ,daran sieht man schon den riesigen Unterschied .Aber der gesamte Niedriglohn -Sektor fällt den Deutschen bald auf die Füße .Momentan macht die Deutsche Wirtschaft dadurch gute ,aber betrachten wir uns doch einmal die Altersarmut .Das zahlt später alles der Steuerzahler .Auch die Millarden der Griechenland-Rettung zahlt auch der Deutsche Steuerzahler .Deshalb ziehe ich auch vor Herrn Bosbach von der CDU den Hut ,ich mag ihn zwar nicht ,aber sein Rücktritt zeugt von menschlicher Größe ,was bei sehr vielen Politikern ja inzwischen ein Fremdwort geworden ist .
 

libertad

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#12
Ein Durchschnittslohn für Deutschlan oder Frankreich sagt nicht viel aus (Lohnspreizung*)

Es geht wohl um die Löhne in Schlachthäusern

Schlachten in Deutschland ist so billig wie nirgendwo sonst in Europa. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum Beispiel zahlen viele Betriebe Dumpinglöhne und werden dafür vom Staat belohnt.

Niedriglöhne in der Fleischproduktion : Die Tricks der Schlachthöfe | Lebensmittel*- Frankfurter Rundschau
*Studie: Große Lohnspreizung in Deutschland: Reiche werden reicher, Arme ärmer
 

ZynHH

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#13
Holländer hat gestern im TV an den Patriotismus seiner Landsleute appelliert, auf das sie vorzugsweise heimische Güter kaufen sollen. Guter Mann dieser Hollande.:dank:
 

gila

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#15
Holländer hat gestern im TV an den Patriotismus seiner Landsleute appelliert, auf das sie vorzugsweise heimische Güter kaufen sollen. Guter Mann dieser Hollande.:dank:
In Sachen "Supermarktpatriotismus" haben uns Länder wie Frankreich oder auch Italien, Belgien, Kroatien, selbst Österreich einiges "voraus".
Sie vermarkten viel mehr ihre landesspezifischen Produkte und in den meisten Märkten ist die "ausländische Vielfalt" sehr viel eingeschränkter.
"Wir" sind da eher so gepolt, dass wir die eigenen Waren eher "verschmähen" und geben uns im Einkaufskörbchen gern "international" und "überfallen" dann die Nachbarländer mit unseren billigen Exporten.

Auch irgendwie ne verkehrte Welt ...
 

Roter Bock

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#16
Die Briten und die Amerikaner waren die ersten die dazu aufriefen mit "Buy local, Buy british" usw.

Ganz zu Recht übrigens und ich denke ähnlich. Die Franzosen haben für Ihre Aktion meine Bewunderung und sie haben Recht! Es ist unsere im Arbeitsleben ziemlich abwesende Exekutive die dafür sorgt das schweinische AG grade in der Fleischbranche absurd hohe Gewinne machen. Wo kein Kläger, da kein Richter..

Hoffentlich treiben die das noch ein paar Wochen weiter, damit das richtig eskaliert.

Roter Bock
 

Roter Bock

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#17
Warum fahren Franzosen nicht zum Einkaufen nach D.
...wenn ich in Marseille, oder Toulouse wohne lohnt es sich bestimmt nicht nach Deutschland zum Einkaufen zu fahren. Wohne ich als Franzose in Metz geht das schon eher :icon_mrgreen:

Wird doch generell so dargestellt,dass die deutschen Niedriglöhne alles kaputt machen in Europa.
Es wird nicht so dargestellt - es ist so!

Roter Bock
 
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#18
"Buy local, Buy british"
Darum geht es den Franzosen vorrangig nicht. Es geht ihren Landwirten um die ungleichen Bedingungen, hier z.B. die Arbeitskosten angeführt, unter denen sie mit den Deutschen nicht konkurrieren können.

Als ein Grund wird die massenhafte Beschäftigung von osteuropäischen Billiglöhnern in D genannt. Und da gibt es in der Tat hierzulande ein großes Problem.

Niemand in F sagt, daß die Franzosen nur noch franz. Lebensmittel verzehren sollen.

Gleiche Wettbewerbsbedingungen wollen sie erreichen!
 

Neudenkender

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#19
Holländer hat gestern im TV an den Patriotismus seiner Landsleute appelliert, auf das sie vorzugsweise heimische Güter kaufen sollen. Guter Mann dieser Hollande.:dank:
Oh, wie wäre wohl gerade deine Reaktion, würde ein hiesiger Politiker so etwas fordern??? Also national zu kaufen???
 

Neudenkender

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#20
Nee, Griechenlandrettung. Völlig unabhängig von weiteren Ablösekrediten lebt dieses dolce-vita-Land nämlich immer noch weit über seine Verhältnisse. Selbst bei einem 100%-Schuldenschnitt für das bisherige Glamourrleben bräuchten die stets neue Kredite, allein schon wegen ihrer riesigen Pensions- und Rentenzahlungen an eine völlig abwegige Beamtenapparatgröße.

Aber immer schön weiter Nebelkerzen werfen, vor allem der doitsche Steuerzahler braucht das!
 

ZynHH

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#21
Ich würde einen höheren Regelsatz verlangen, wenn ich die deutsche Landwirtschaft stützen soll....
 

Neudenkender

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#23
^ Muss man sich alles mal vorstellen: Die EU sollte Europa zusammenbringen, stattdessen hat sie mit ihrer restlos vermurksten, hauptsächlich den Reichen, den Konzernen, den Banken und der Politkaste dienenden Politik zu Boycottaufrufen, #boycottgermany, Anfeindungen, "Kauft national!"-Appellen usw. geführt ...

Von der Massenarbeitslosigkeit und Massivstverschuldungen in vielen EU-Ländern ganz zu schweigen! Toll!
 

Don Vittorio

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#24
Hier bringt es jemand auf den Punkt,was wirklich hinter den Protesten steckt :

Die «Verzerrung des Wettbewerbs» geben französische Bauern als Grund dafür an, dass sie die Grenzen zu Deutschland und Spanien für Lastwagen mit ausländischen Agrarprodukten verbarrikadiert haben. Bereits in den Wochen zuvor haben die Landwirte aus Protest über «zu niedrige» Preise für Agrarprodukte Strassen, darunter den Zugang zur Touristen-Sehenswürdigkeit Mont-St-Michel, blockiert. Einige der französischen Landwirte produzieren sehr effizient, aber viele stehen tatsächlich mit dem Rücken zur Wand. So sollen laut dem Landwirtschaftsministerium 20 000 Agrarbetriebe in Frankreich vom Kollaps bedroht sein. Der Grund hierfür ist aber nicht eine «Verzerrung des Wettbewerbs». In erster Linie sind dafür die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der französischen Landwirtschaftsbetriebe und die protektionistische Politik in der EU und Frankreich in den vergangenen Jahrzehnten verantwortlich. In den Protesten widerspiegelt sich marktfeindliches Denken, das für Frankreich leider sehr typisch ist – vom Bauern bis zum Präsidenten.
Die französische Landwirtschaft zeigt seit Jahrzehnten, wie ein Wirtschaftssektor einen völlig disproportionalen politischen Einfluss erlangen kann. So hat sie einen Anteil von nicht einmal mehr 2 Prozent des französischen Bruttoinlandprodukts. Das wenig zimperliche Vorgehen der Bauern, dazu zählen etwa Strassenblockaden mit Traktoren oder das Ausschütten von Mist vor Supermärkten, beschert ihnen aber immer wieder politische Erfolge.

Proteste von Landwirten: Was die Wut der Bauern über Frankreich aussagt - NZZ Kommentare
 
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