Nichts hinnehmen! Wehren muss man sich! (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Benni

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Hallo,

jetzt hab ich mich extra angemeldet, um mal etwas los zu werden.

Seit über 5 Jahren ärgere ich mich nun schon über das Jobcenter; habe graue Haare bekommen und bin fast richtig krank geworden. :icon_motz:

Aber nun habe ich es offensichtlich endlich begriffen: Sie wollen es nicht anders. Also handele ich so, wie sie es gerne wollen: Ohne Anwalt geht bei mir gar nichts mehr.
Mittlerweile bin ich schon bekannt wie ein bunter Hund, wenn ich mal wieder einen Beratungsschein für den Anwalt benötige. Bekommen habe ich ihn bisher immer. :icon_klatsch:

Genau so oft musste das Jobcenter letztendlich kapitulieren! :icon_mrgreen: :icon_mrgreen::icon_mrgreen:

Richtig aktiv wird das Jobcenter nämlich erst, wenn auf dem Briefkopf ein Anwaltsname erscheint. :icon_idea:

Plötzlich taucht die verschwundene Akte wieder auf; plötzlich fliegt ein Bewilligungsbescheid innerhalb kürzester Zeit ins Haus, auf den man Monate vergeblich gewartet hat; plötzlich war es ein "Versehen" eines Mitarbeiters, der (mal wieder) eine falsche Neuberechnung erstellt hatte.

Zur Info: Ich arbeite etwas dazu (monatlich unterschiedlicher Betrag) und immer wieder kommt es deshalb zu falschen Berechnungen. Was habe ich mir den Mund schon fusselig geredet, erklärt, Abrechnungen vorgelegt, wieder erklärt... alles ohne durchgreifenden Erfolg.

Na dann: Sie wollen es nicht anders. Wenn ich nicht weiterkomme, muss eben jemand eingreifen, vor dem das Jobcenter Respekt hat.

Nehmt nichts einfach hin! Wehrt euch! Auch dann und vor allen Dingen: Auch DANN, wenn der Mitarbeiter euch mit Engelszungen erklärt, er sei im Recht!
Wenn ihr auch nur den Hauch eines Zweifels habt: Holt euch einen Beratungsschein und lasst alle Bescheide von einem versierten Anwalt überprüfen!

Ich habs begriffen; ENDLICH!

MfG
Benni aus dem Rheinland
 
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Gast
Richtig, man sollte sich wehren!

Und da gibt es zwei Wege: Der eine ist ein guter Anwalt, auf den man sich verlassen kann - den haben aber nur wenige.

Der andere ist: Sich informieren, selbst keine Fehler machen und sein Recht selbst durchsetzen - notfalls auch auf dem Klageweg.

Leider gibt es zu viele, die niemanden haben und es selbst nicht auf die Reihe bekommen...
 

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Hallo,

jetzt hab ich mich extra angemeldet, um mal etwas los zu werden.

Seit über 5 Jahren ärgere ich mich nun schon über das Jobcenter; habe graue Haare bekommen und bin fast richtig krank geworden. :icon_motz:

Aber nun habe ich es offensichtlich endlich begriffen: Sie wollen es nicht anders. Also handele ich so, wie sie es gerne wollen: Ohne Anwalt geht bei mir gar nichts mehr.
Mittlerweile bin ich schon bekannt wie ein bunter Hund, wenn ich mal wieder einen Beratungsschein für den Anwalt benötige. Bekommen habe ich ihn bisher immer. :icon_klatsch:

Genau so oft musste das Jobcenter letztendlich kapitulieren! :icon_mrgreen: :icon_mrgreen::icon_mrgreen:

Richtig aktiv wird das Jobcenter nämlich erst, wenn auf dem Briefkopf ein Anwaltsname erscheint. :icon_idea:

Plötzlich taucht die verschwundene Akte wieder auf; plötzlich fliegt ein Bewilligungsbescheid innerhalb kürzester Zeit ins Haus, auf den man Monate vergeblich gewartet hat; plötzlich war es ein "Versehen" eines Mitarbeiters, der (mal wieder) eine falsche Neuberechnung erstellt hatte.

Zur Info: Ich arbeite etwas dazu (monatlich unterschiedlicher Betrag) und immer wieder kommt es deshalb zu falschen Berechnungen. Was habe ich mir den Mund schon fusselig geredet, erklärt, Abrechnungen vorgelegt, wieder erklärt... alles ohne durchgreifenden Erfolg.

Na dann: Sie wollen es nicht anders. Wenn ich nicht weiterkomme, muss eben jemand eingreifen, vor dem das Jobcenter Respekt hat.

Nehmt nichts einfach hin! Wehrt euch! Auch dann und vor allen Dingen: Auch DANN, wenn der Mitarbeiter euch mit Engelszungen erklärt, er sei im Recht!
Wenn ihr auch nur den Hauch eines Zweifels habt: Holt euch einen Beratungsschein und lasst alle Bescheide von einem versierten Anwalt überprüfen!

Ich habs begriffen; ENDLICH!

MfG
Benni aus dem Rheinland
sehe ich genauso,

sieh mal in meine signatur.



danke für Deine Anmeldung in unserem Forum und herzlich willkommen.



die verstehen nur anwalt und sozialgericht,

mit denen reden, dann kannst du auch mit deinem hamster reden: wobei der hamster lieb ist

und das haben nix job, aber sagen, wir haben job centre,

NICHT lieb ist


und gell, nicht über den tisch ziehen lassen

weiterhin gutes gelingen:

von mir bekommen sie auch nur volle kante

willst du dich nicht in unserer interessengemeinschaft köln und umland dich anmelden,
wegen beistand bei terminen damit die argen kreaturen, überhaupt kein bein mehr auf den boden bekommen.

sind schon 2 aus deiner gegend, die sich gegenseitig begleiten.

https://www.elo-forum.org/groups/koeln-umgebung.html
 

Benni

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Richtig, man sollte sich wehren!

Und da gibt es zwei Wege: Der eine ist ein guter Anwalt, auf den man sich verlassen kann - den haben aber nur wenige.

Der andere ist: Sich informieren, selbst keine Fehler machen und sein Recht selbst durchsetzen - notfalls auch auf dem Klageweg.

Leider gibt es zu viele, die niemanden haben und es selbst nicht auf die Reihe bekommen...

Selbst keine Fehler machen, ja, schön wäre es. Noch schöner wäre es, wenn im Jobcenter endlich fähigere Mitarbeiter anzutreffen wären. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht: Je weniger die sich mit den Hartz4-Gesetzen auskennen, um so größer die Dreistigkeit (man kann auch Frechheit sagen) und natürlich...um so höher die Fehlerquote.
Je höher die Fehlerquote, um so frecher wird der Tonfall, wenn man sich beschwert. Das ist ein Kreislauf, der immer wieder von vorne beginnt.

Aber irgendwann will man aus diesem Kreislauf raus; will einfach nicht mehr stundenlang auf Einlass warten müssen; will einfach nicht mehr voller Frust wieder nach Hause gehen; will einfach nicht mehr vergeblich jeden Tag auf Post warten; will einfach nicht mehr die Dreistigkeit der Sachbearbeiter ertragen.

Ja, es ist wirklich nicht einfach, einen richtig guten Anwalt zu finden. Der erste, den ich hatte, war schon gut. Gab aber aus Krankheitsgründen seine Kanzlei auf.
Der zweite war auch gut; nur war/ist der ziemlich am anderen Ende der Stadt und gerade im Winter war der Weg recht beschwerlich.
Der dritte ist jetzt der Glückstreffer überhaupt. Der hat nämlich selbst mal bei dem Verein gearbeitet. :icon_lol:
Es dauert keine 5 Minuten und er hat sämtliche Fehler im Bescheid entdeckt. :biggrin:
Und ich kann ihn bequem zu Fuß erreichen. :icon_klatsch:

Aber stimmt schon: Es sind einfach noch zu viele, die selbst nicht klar kommen und sich scheuen oder auch Angst vor den Leuten im Amt haben.

Gerade, weil es noch zu viele gibt, habe ich mich hier angemeldet. In der Hoffnung, dass sie vielleicht ihre Scheu und Angst überwinden, wenn sie mutmachende Beiträge lesen.
Ich habe es ja auch lange Zeit alleine versucht. Außer graue Haare und unendlich viel Frust hat es nichts gebracht.

MfG
Benni aus dem Rheinland
 

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wenn im Jobcenter endlich fähigere Mitarbeiter anzutreffen wären. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht: Je weniger die sich mit den Hartz4-Gesetzen auskennen, um so größer die Dreistigkeit (man kann auch Frechheit sagen) und natürlich...um so höher die Fehlerquote.
Je höher die Fehlerquote, um so frecher wird der Tonfall, wenn man sich beschwert. Das ist ein Kreislauf, der immer wieder von vorne beginnt.

Aber irgendwann will man aus diesem Kreislauf raus; will einfach nicht mehr stundenlang auf Einlass warten müssen; will einfach nicht mehr voller Frust wieder nach Hause gehen; will einfach nicht mehr vergeblich jeden Tag auf Post warten; will einfach nicht mehr die Dreistigkeit der Sachbearbeiter ertragen.

von Benni


wie wahr:icon_daumen::icon_daumen::icon_daumen:

richtig, direkt mit ra einen drüber ziehen:icon_party:
 
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Gast
Gerade, weil es noch zu viele gibt, habe ich mich hier angemeldet.

Kann nicht schaden, wenn jemand mehr seine Erfahrungen mitteilt.

In der Hoffnung, dass sie vielleicht ihre Scheu und Angst überwinden, wenn sie mutmachende Beiträge lesen.

Die lesen wir/sie seit es das Forum gibt, leider nutzt das Vielen rein gar nichts...sie können die Tips nicht umsetzen und geraten an Anwälte, die sie besser nie aufgesucht hätten.

Ich habe es ja auch lange Zeit alleine versucht. Außer graue Haare und unendlich viel Frust hat es nichts gebracht.

Ich hab bisher alles alleine erkämpft - mir hat es viel gebracht... bzw meinen Kindern, Schützlingen und denen, denen ich vor Ort Beistand geleistet habe.
Wie gesagt, wer einen guten Anwalt hat ist fein raus... spart sich Zeit und Nerven...man sollte mal eine Umfrage starten wer den hat...
 

Benni

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Wie gesagt, wer einen guten Anwalt hat ist fein raus... spart sich Zeit und Nerven...man sollte mal eine Umfrage starten wer den hat...
Spart sich Zeit und Nerven... OHHHHH JAAAAAAA!

Heute ärgere ich mich, dass ich überhaupt soooo lange gewartet und alleine gekämpft habe!
Aber erst einmal ist ja alles neu; das ALG I ist ausgelaufen und Hartz4 ist dann wieder etwas ganz anderes.
Alleine, diesen Unterschied zu begreifen... das hat bei mir schon einige Zeit gedauert.
Bis ich endlich begriffen habe, wo ich da gelandet bin, waren die grauen Haare längst sichtbar.

Eine Umfrage starten, wer einen guten Anwalt hat? Vielleicht keine schlechte Idee. Namentlich nennen geht, glaub ich, aber nicht. Und man muss ja auch in der Nähe wohnen.

Aber bei einer Umfrage würde ich MEINEN Anwalt mit bestem Gewissen empfehlen können.:icon_redface:

MfG
Benni aus dem Rheinland
 
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