Nichte U25 Bekommt keine wohnung(obdachlos)

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gizmo011

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Hallo alle zusammen,
hab hier ein ganz dringenden notfall,und es wär supernett von euch wenn mir schnell geholfen wird.
Und zwar folgendes,
Meine nicht ist jetzt 18jahre alt und wurde von zuhause rausgeworfen.Sie hat letzte woche zwei tage im park gepennt,als ich das erfahren habe hab ich sie erstmal zu mir geholt(pennt zur zeit af der couch.

Das problem ist folgendes,
meine nichte hat mit ihrer mutter(meine schwester),seid ihr 16ten lebensjahr starke probleme(es kam auch zu gewaltätigkeiten).
Seid ihre mutter ein neuen lebensgefährten hat und nun auch schwanger von dem ist,läuft alles aus den ruder...mitlerweile geht nun der lebensgefährte auch auf meine nicht los(es kam fast zur messerstecherei,er hatte meine nichte bedroht und geschupst und sie nahm dann ein messer)das ganze ging auch vor gericht,und meine nichte musste sozialstunden leisten.Ihre mutter zahlt das harz4 geld und das kindergeld auch nicht aus,so das sie nun ohne geld hier sitzt.

Nun waren wir bei der arge duisburg,und die sagten uns das dies kein schwerwiegender fall,das jugendamt wär für sie zuständig.
Heute morgen waren wir beim jugendamt und haben sogar ein brief von dennen bekommen das die nicht für meine nichte zuständig sind.

Die arge sagte nun das meine nichte ein fall für das obdachlosenheim ist,oder das sie sich doch hier bei mir anmelden und wohne sollte.Das geht aber leider überhaubt nicht,da wir selbst 4kinder(6personenhaushalt)haben und die wohnugn einfach zu klein ist.

Wo und wie bekommt meine nichte nun hilfe????
Sie ist nicht faul,sie hat ihren schulabschluss(10B)schreibt 7bewerbungen die woche,ruft mehrere firmen die woche an...und geht regelmässig zur arge.Ich denke nichtd as sie ein fall fürs obdachlosenheim oder fürs betreute wohnen ist,sie möchte gern ihre eigende wohnung haben(zu recht).

Was vielleicht auch wichtig ist,seid ihren 16jährigen geburtstag hat sie fast den ganzen haushalt(ca.90%)ihrer mutter allein geschmissen(als schülerin).Auch kann sie sehr gut mit geld umgehn.


Möchte mich schonmal im voraus für meine rechtschreibung endschuldigen...

Hier der Brief von der arge:
https://home.arcor.de/tummy16/a2.jpg
https://home.arcor.de/tummy16/a3.jpg
https://home.arcor.de/tummy16/a4.jpg
https://home.arcor.de/tummy16/a5.jpg

Und hier der vom jugendamt:
https://home.arcor.de/tummy16/a1.jpg

m.f.g.
 
F

FrankyBoy

Gast
Auf dem "kleinen Dienstweg" habe ich passende Wohnungen ausfindig gemacht und bin teilweise selber Unterschriftsermächtigt.

Da der Fall schon vor Gericht war, sollte hier der § 22 Abs. 2a, SGB II greifen - mehr dazu:

§ 22
Leistungen für Unterkunft und Heizung (1) Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, werden die Leistungen weiterhin nur in Höhe der bis dahin zu tragenden angemessenen Aufwendungen erbracht. Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf des allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berücksichtigen, wie es dem allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate. Rückzahlungen und Guthaben, die den Kosten für Unterkunft und Heizung zuzuordnen sind, mindern die nach dem Monat der Rückzahlung oder der Gutschrift entstehenden Aufwendungen; Rückzahlungen, die sich auf die Kosten für Haushaltsenergie beziehen, bleiben insoweit außer Betracht.
(2) Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des für die Leistungserbringung bisher örtlich zuständigen kommunalen Trägers zu den Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. Der kommunale Träger ist nur zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind; der für den Ort der neuen Unterkunft örtlich zuständige kommunale Träger ist zu beteiligen.
(2a) Sofern Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, umziehen, werden ihnen Leistungen für Unterkunft und Heizung für die Zeit nach einem Umzug bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres nur erbracht, wenn der kommunale Träger dies vor Abschluss des Vertrages über die Unterkunft zugesichert hat. Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn

1. der Betroffene aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht auf die Wohnung der Eltern oder eines Elternteils verwiesen werden kann,
2. der Bezug der Unterkunft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist oder
3. ein sonstiger, ähnlich schwerwiegender Grund vorliegt. Unter den Voraussetzungen des Satzes 2 kann vom Erfordernis der Zusicherung abgesehen werden, wenn es dem Betroffenen aus wichtigem Grund nicht zumutbar war, die Zusicherung einzuholen. Leistungen für Unterkunft und Heizung werden Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nicht erbracht, wenn diese vor der Beantragung von Leistungen in eine Unterkunft in der Absicht umziehen, die Voraussetzungen für die Gewährung der Leistungen herbeizuführen.
(3) Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger übernommen werden; eine Mietkaution kann bei vorheriger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unterkunft zuständigen kommunalen Träger übernommen werden. Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann. Eine Mietkaution soll als Darlehen erbracht werden.
(4) Die Kosten für Unterkunft und Heizung sollen von dem kommunalen Träger an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte gezahlt werden, wenn die zweckentsprechende Verwendung durch den Hilfebedürftigen nicht sichergestellt ist.
(5) Sofern Leistungen für Unterkunft und Heizung erbracht werden, können auch Schulden übernommen werden, soweit dies zur Sicherung der Unterkunft oder zur Behebung einer vergleichbaren Notlage gerechtfertigt ist. Sie sollen übernommen werden, wenn dies gerechtfertigt und notwendig ist und sonst Wohnungslosigkeit einzutreten droht. Vermögen nach § 12 Abs. 2 Nr. 1 ist vorrangig einzusetzen. Geldleistungen sollen als Darlehen erbracht werden.
(6) Geht bei einem Gericht eine Klage auf Räumung von Wohnraum im Falle der Kündigung des Mietverhältnisses nach § 543 Abs. 1, 2 Satz 1 Nr. 3 in Verbindung mit § 569 Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ein, teilt das Gericht dem örtlich zuständigen Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende oder der von diesem beauftragten Stelle zur Wahrnehmung der in Absatz 5 bestimmten Aufgaben unverzüglich

1. den Tag des Eingangs der Klage,
2. die Namen und die Anschriften der Parteien,
3. die Höhe der monatlich zu entrichtenden Miete,
4. die Höhe des geltend gemachten Mietrückstandes und der geltend gemachten Entschädigung und
5. den Termin zur mündlichen Verhandlung, sofern dieser bereits bestimmt ist, mit. Außerdem kann der Tag der Rechtshängigkeit mitgeteilt werden. Die Übermittlung unterbleibt, wenn die Nichtzahlung der Miete nach dem Inhalt der Klageschrift offensichtlich nicht auf Zahlungsunfähigkeit des Mieters beruht.
(7) Abweichend von § 7 Abs. 5 erhalten Auszubildende, die Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld nach dem Dritten Buch oder Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz erhalten und deren Bedarf sich nach § 65 Abs. 1, § 66 Abs. 3, § 101 Abs. 3, § 105 Abs. 1 Nr. 1, 4, § 106 Abs. 1 Nr. 2 des Dritten Buches oder nach § 12 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 und 3, § 13 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Nr. 1 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes bemisst, einen Zuschuss zu ihren ungedeckten angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung (§ 22 Abs. 1 Satz 1). Satz 1 gilt nicht, wenn die Übernahme der Leistungen für Unterkunft und Heizung nach Absatz 2a ausgeschlossen ist.


§ 22 SGB II Leistungen für Unterkunft und Heizung

P. S. Ich kann auch einen Arbeitsvertrag in Aussicht stellen, allerdings schlecht bezahlt und wirklich Spaß macht der Job auch nicht aber jedenfalls hat er nichts mit Grünanlagepflege zu tun und so wie ich den Arbeitgeber kenne, ist das zumindest eine ehrliche- und keine ausbeuterische Arbeit denn der Chef kann einfach nicht mehr löhnen, als reinkommt.

Bei bedarf sende ich gerne Rufnummern und Namen der entsprechenden Personen.
 

gizmo011

Elo-User*in
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Hallo,
und danke erstmal....
also etwas hat sich getahn.Wir waren heute bei uns in duisburg bei den Streetwalker,die jungs und mädels sind echt genial.
Die haben sofort den harz4 antrag ausgefüllt,und wollten meine sofort eine unterbringung besorgen.Meine nichte möchte aber kein betreutes wohnen oder sowas,sie möchte ihre eigende wohnung(was ich auch verstehen kann),sie wohnt jetzt erstmal bei mir.
Was auch richtig gut ist,die streetwalker sind vom jugendamt,und gehen am 09.09.2010 mit meiner nicht zur arge,und wollen alles regeln.Ich denke wenn da jemand vom jugendamt sitzt,dann kann die arge nicht ohne weiteres sagen,messerstechereien und schlägerein sein kein wichtige grund für ne eigende wohnung.

@FrankyBoy,
so wie ich es bei dir verstehe,soltle man sich einfach eine angemessene wohnung anmieten.Und genau das wollen/möchten wir nicht.Ich möchte nicht,das meine nichte in eine schuldenfalle tapt,nur weil die arge dann doch die miete nicht zahlt.Sie hat ihre ganze zukunft noch vor sich,und sowas sollte man nicht verbauen/sauen.Das einzigste was sie wirklich möchte ist eine eigende wohnung,die solange finanziert wird,bis sie eine ausbildungstelle/arbeitsstelle hat.Und mit ihren noten und ihrer mutivation wird es auch klappen.

Ich werde euch auf den laufenden halten....

Für heute sind wir erstmal beruhigt :icon_party:
 
F

FrankyBoy

Gast
Diese Schuldenfalle habe ich wirklich nicht vorgesehen, im Gegenteil, hier wird sich niemand melden, der mir so etwas unterstellen kann denn genau daran habe ich ja auch gedacht.

Aber so habe ich null Stress, den ich mir manchmal gerne mache, viel Glück wünsche ich euch.
 
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