Nicht nur in BERLIN, die kleine versteckte Hetze

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

left

VIP Nutzer*in
Thematiker*in
Mitglied seit
22 Mai 2006
Beiträge
1.269
Bewertungen
69
Berlin
Die Stadt, die sich selbst nicht mag

Grillplätze oder Arbeitsplätze? Sonntag stimmen die Berliner über die Zukunft des Flughafens Tempelhof ab

In der Bergmannstraße, ein paar Hundert Meter Luftlinie vom Flughafen Tempelhof entfernt, sitzt das Prekariat in der Frühlingssonne und lässt es sich gut gehen.
Berlin: Die Stadt, die sich selbst nicht mag - DIE WELT - WELT ONLINE


So wird still und leise in kleinen unscheinbaren Sätzen Stimmung gemacht.
 

ichnunwieder

Elo-User*in
Mitglied seit
30 November 2007
Beiträge
479
Bewertungen
0
sitzt das Prekariat in der Frühlingssonne und lässt es sich gut gehen.
Ich als Angehöriger des Prekariats sitze tatsächlich gerade in der Frühlingssonne.
Leider geht es mir nicht gut. Soll ich mich jetzt in den Schatten setzen, damit es für die herrschende Klasse sichtbar wird, das ich leide.
Ist es das, was sie wollen? Bekomme ich dann wieder Arbeit, die mich ernährt?
Reicht es denen nicht, das es mir schlecht geht? Wollen es noch genießen?
 

left

VIP Nutzer*in
Thematiker*in
Mitglied seit
22 Mai 2006
Beiträge
1.269
Bewertungen
69
.......sitzt das Prekariat in der Frühlingssonne und lässt es sich gut gehen.

So wird still und leise in kleinen unscheinbaren Sätzen Stimmung gemacht.
Ja wenn sie geschrieben hätten:
In der Bergmannstraße, ein paar Hundert Meter Luftlinie vom Flughafen Tempelhof entfernt, sitzen die Menschen in der Frühlingssonne und lassen es sich gut gehen.

Denn jeder/alle hat/haben das Recht in der Frühlingssonne sitzen und es sich gut gehen lassen.
Hier wird suggeriert die Arbeitslosen sitzen faul in der Sonne und das gefällt mir nicht.
 
G

Gast1

Gast
In der Bergmannstraße, ein paar Hundert Meter Luftlinie vom Flughafen Tempelhof entfernt, sitzt das Prekariat in der Frühlingssonne und lässt es sich gut gehen.
Mit Verlaub, die Bergmannstr. ist doch eher ein teures Pflaster geworden. Das Bier da ist nicht gerade günstig im Schnitt dort (es gibt da mehrere Kneipen und Cafés, z.T. nicht gerade un-schick), in einem Cafe kostet ein 0,3l - Bier 3 Euro, und in einem anderen Cafe ein 05er Bier fast 4 Euro. So ein Quatsch, dass da "das Prekariat" sitzt. Eher sitzt da die idealistische digitale Boheme in der Sonne und ist mit niedriger Entlohnung zufrieden.

Nun ja, dennoch kann man dort recht günstig essen gehen. Aber das kann ein ALG-II-Empfänger nicht oft im Monat machen.
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.325
Bewertungen
847
Wollt meinen. Friedrichshain-Kreuzberg ist nicht unbedingt das, was man "Gegend der Prekären" nennt - eher "Angesagtes Yuppie-Viertel". Der Artikel im weiteren Verlauf ist einfach nur ätzend - naja, was will man aus diesem Hause auch erwarten -, setzt er sich doch nun wirklich überhaupt nicht mit der Thematik auseinander.

Mario Nette
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten