Nicht mit meinen Gebühren 15 Jahre "Hallo Deutschland" Weg mit "Hallo Deutschland"

wolliohne

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Von Peer Schader

Steffen Seibert, hier mit Marina Ruperti, hat die Sendung einst geleitet. Foto: ZDF
Seit 15 Jahren läuft das Unfallmagazin „Hallo Deutschland“ im ZDF und bereitet Massenkarambolagen und schlimmen Verkehrsunfällen eine Bühne. Höchste Zeit, das Kabinett an Widerwärtigkeiten endlich einzustellen.



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Die vergangene Woche war ziemlich anstrengend für die Redaktion der ZDF-Sendung „Hallo Deutschland“: eine Messerattacke im Jobcenter, eine Karambolage auf der Autobahn, ein schwerer Sturm, diverse Brände – soviel Unglück muss man erst mal in die paar Minuten Sendezeit quetschen.


Aber Ingo Nommsen kennt das schon. Am Donnerstag stand er in der roten Kulisse des ZDF-Katastrophen- und Unfallmagazins, sagte nach dem Vorspann lächelnd: „Hallo Deutschland“, und dann sofort mit ernster Miene: „Es ist kurz nach Mitternacht, als auf der A 40 in Brandenburg ein schwerer Lkw in einen Reisebus kracht. Die Fahrerkabine des Lasters schiebt sich in den Bus, in dem zu diesem Zeitpunkt 60 Schüler sitzen.“ Dann läuft der Film, für den ein Kamerateam die Unfallstelle noch in der Nacht von allen Seiten abgefilmt hat: den eingedrückten Bus, die aus dem Straßengraben steigenden Schüler, die völlig zerstörte Fahrerkabine des Lkw, aus dem die Rettungskräfte gerade die beiden Insassen rauszuschneiden versuchen. Vergeblich, wie der Reporter weiß: Beide waren augenblicklich tot.
Alte Unfälle wieder aufwärmen
15 Jahre "Hallo Deutschland": Weg mit "Hallo Deutschland" | Medien*- Frankfurter Rundschau
 
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