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"Nicht mehr bei uns krankenversichert"

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Nicht offen für weitere Antworten.

Xanari

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#1
Hallo zusammen,

Neuer Start, neues Problem:

Wie bereits woanders beschrieben, stehe ich aktuell ohne Krankenversicherung im Lande.
Am 10.10. kam nach knapp 8 Wochen Anmeldetheater der Änderungsbescheid für unsere BG. Den Verwerk, dass ich bei einer anderen Krankenkasse angemeldet wurde, betrachete ich zu dem Zeitpunkt als bloßen Druckfehler (AOK Rheinland/Hamburg -> AOK Berlin).

Doch diese kühne Vermutung sollte sich ein paar Tage später auflösen, wo die neue Versicherungskarte kam.
Entsprechend bewaffnet wurde eine Stelle der AOK Berlin aufgesucht, die sich nach Erläuterung der Sachlage nicht für mich zuständig fühlte, da die 18 Monate Wechselfrist nicht eingehalten wurde. Allerdings gaben sie mir den Tip, dass ich von der AOK Rheinland eine Bescheinigung holen soll, um diese der ARGE vorzulegen.
Dieses erfolgte kurz darauf per Post, zzgl. einem netten Brief, der der ARGE kurz klar machte, dass sie wieder Mist gebaut haben.

2 Tage später ruft eine nette Dame der AOK Rheinland an, und erklärt sich bereit die Bestätigung, die mich bis zum 30.08. als versichert erklärt, zu Versenden. Auf die Anfrage, wie denn nun mein Versichertenstatus wäre, wurde mir erklärt, dass sie sich auf Grund fehlender Zahlungen ebenfalls im Moment nicht für jegliche Versicherungsaktivitäten bereit sähen, und ich die Karte nicht nutzen kann - bis die ARGE eben Versicherungszahlungen leistet.
Dieses wäre wohl der Fall, bis der nächste Änderungsbescheid mit der Änderung ins Haus flattert. Und wenn die genauso wie beim letzten Versuch arbeiten, hänge ich wieder 8 Wochen dran...


Von daher die Frage: Gibt es irgendwelche Möglichkeiten das ganze Procedere, im Idealfall auf rund 2 Tage abzukürzen?
Ich mag nicht weitere 2 Monate Schmerzmittel zu meinen Grundnahrungsmitteln erklären müssen. :kratz:

Gruß,
Xanari
 

Bruno1st

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#2
Verstehe ich nicht ganz - hast du nicht darauf bestanden, daß du bei deiner alten Krankenkasse bleibst ?

Mich wollten die von der TKK auch in die AOK schieben, aber ich habe sofort protestiert. Bei meiner Beschwerde bei der TKK stellte sich heraus, daß die Arge und AA anscheinend alle Bedürftigen ummelden (wollen).

Vielleicht bekommt da jemand eine versteckte Provision ? Natürlich nicht der Arge Chef direkt, aber vielleicht ein Angehöriger - war ja bei Strauß auch so, der berühmte Onkle Alois/Alfons.

Persönlich kann ich dir nur empfehlen einem FM/SB persönlich auf den Pelz zu rücken und erst wieder abzuziehen, wenn die alles vor deinen Augen/Ohren zumindest telefonisch geklärt und dir schriftlich bestätigt (Protokoll) haben.
 

Xanari

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#3
Bruno1st sagte :
Verstehe ich nicht ganz - hast du nicht darauf bestanden, daß du bei deiner alten Krankenkasse bleibst ?

Mich wollten die von der TKK auch in die AOK schieben, aber ich habe sofort protestiert. Bei meiner Beschwerde bei der TKK stellte sich heraus, daß die Arge und AA anscheinend alle Bedürftigen ummelden (wollen).
Die Praxis andere Leute einfach in anderen Krankenkassen unterkommen zu lassen, war mir zu dem Zeitpunkt nicht bewusst.

Die haben sich halt allerlei Kram kopiert, und wahrscheinlich beim ALG1-Bescheid die Rückseite vergessen, wo halt meine korrekte Krankenversicherung stand.
Zumindest konnte ich die bei deren schnellen Durchblättern nicht sehen.
Eine Kopie der KK-Karte haben sie sich auch gemacht.. Also geh' ich davon aus, dass sie stumpf davon ausgingen, dass ich als Neu-Berliner in der Berliner AOK bin.
Dieser Blödsinn wurde natürlich erstmal schriftlich moniert und richtig gestellt - zumal ich ihn erst mit dem Bescheid bzw. der Zusendung der Versicherungskarte 2 Tage später mitbekam.

Manchmal frage ich mich eh, inwieweit die Leute dort selbstständig lebensfähig sind, wenn sie die Hälfte nicht (mehr) lesen (wollen). :hihi:
Man bekommt fast schon die Panik - naja, eher die Hoffnung - dass da einige Leute das Atmen vergessen könnten...

Bruno1st sagte :
Vielleicht bekommt da jemand eine versteckte Provision ? Natürlich nicht der Arge Chef direkt, aber vielleicht ein Angehöriger - war ja bei Strauß auch so, der berühmte Onkle Alois/Alfons.
Wäre bei den diversen eher zwielichtigen Praktiken nicht wirklich auszuschließen... Mal schauen, was da noch auf uns zu kommt.

Bruno1st sagte :
Persönlich kann ich dir nur empfehlen einem FM/SB persönlich auf den Pelz zu rücken und erst wieder abzuziehen, wenn die alles vor deinen Augen/Ohren zumindest telefonisch geklärt und dir schriftlich bestätigt (Protokoll) haben.
Das war eh geplant, sobald der Bescheid der richtigen Versicherung kommt. Wenn das Dilemma einige Chancen hat auch ohne den Wisch zu klappen, umso besser.


Wieso fühle ich mich so ganz spontan an die Anfangszeit meiner BBW-Lehre erinnert...?
Damals meinte man auch ohne meine Einwilligung die Krankenkasse ummelden zu müssen. Erfahren hatte ich dieses auch erst, nachdem ich mit "Wie? Sie sind nicht mehr bei uns?" angeschrieben wurde. :dampf:
Deutschland - wo der Wahnsinn Methode hat.
 

Bruno1st

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#4
Xanari sagte :
Manchmal frage ich mich eh, inwieweit die Leute dort selbstständig lebensfähig sind, wenn sie die Hälfte nicht (mehr) lesen (wollen). :hihi:
Man bekommt fast schon die Panik - naja, eher die Hoffnung - dass da einige Leute das Atmen vergessen könnten...
:lol:

Ich nehme immer das Beispiel, daß ich bisher noch keine molligen Arge Mitarbeiter entdeckt habe. Da sage ich immer "die essen wie sie arbeiten" und weil dabei die Hälfte des Essens vom Teller zum Mund auf der Gabel verwest, bleiben die so dünn.
 
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