nicht dauernd getrennt lebende Ehegattin (1 Betrachter)

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PeterPanToffel

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Hallo,

ich leg mal gleich los, hoffentlich ist es nicht zu lang:

Meine Frau lebt seit einem Jahr aufgrund einer psychischen Erkrankung in einer speziellen Wohneinrichtung, keine 5 Minuten von unserer bis dahin gemeinsamen Wohnung (60 qm, Miete für 2 Personen angemessen).

Es wurde ein richtiger Aufnahmevertrag geschlossen, sie ist dort gemeldet, und alle Infos und Unterlagen lagen der ARGE von Anfang an vor. Meine Frau bezieht Rente, die natürlich zur teilweisen Finanzierung des Platzes herangezogen wird, ich beziehe ALG2.

Und zwar 316 € plus Mietkosten und nicht 351€, obwohl meine Frau aus der Berechnung seit dem Tag ihres Auszugs aus der Bedarfsgemeinschaft raus ist. Die Begründung mit der "nicht dauernd getrennt lebenden Ehegattin" verstehe ich ja noch, dafür hat die ARGE bisher auch keinerlei Druck ausgeübt, zB die Wohnung zu wechseln, ich solle dort wohnen bleiben, ein Umzug wäre unnötig und mit Kosten verbunden, da meine Frau ja wieder zurückkommen würde. PS Das wird sie langfristig gesehen auch. :icon_daumen:

Jetzt habe ich bei der routinemäßigen Verlängerung des Bewilligungsbescheides zu hören bekommen, ich solle mitteilen, wie lange meine Frau noch in der Einrichtung bleiben müsse, und da weiss man ja, wo der Hase hinläuft. Es wurde auch direkt auf die mir zustehende Kaltmiete von 274,05 € hingewiesen. Kurz und Gut, denen wird die Zeit wohl zu lang, das Geld ist knapp. :icon_kotz: . Mal abgesehen davon, ich kann die Frage eh nicht beantworten, da ich nicht bei Astrologen-TV beschäftigt bin.

Frage: Lebe ich denn nun nach den Bestimmungen dauernd von meiner Frau getrennt? Dann würden mir ja eigentlich 351 € zustehen. Und wenn ich nicht dauernd getrennt lebe, kann die ARGE mich dann zum Umzug zwingen? Und wenn ja, die Frist dazu würde doch erst beginnen, wenn ich die "Aufforderung zur Kostensenkung" bekommen würde, oder?

PS Um mal zu zeigen, um welche Beträge es geht:

Bis zum Auszug als Leistung erhalten: 410 € (+ Rente Ehefrau)
Ich würde allein bekommen: 351 € + angem. Miete + Heizung = 700 €
Im Moment wird gezahlt: 316 € + Miete + Heizung = 730 € (ich hab das mal jeweils gerundet) :icon_cool:

Gilt bei solchen Beträgen nicht die Verhältnismäßigkeit? Ich müsste ja hier ausziehen, neue Wohnung anmieten und dann wenn meine Frau wieder fit ist wieder umziehen.


By the way, ich hab schon viele Infos hier gefunden. Eine meiner Webseiten in der oberen Firefoxleiste. :icon_klarsch:




 

Arania

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Ich würde der ARGE mitteilen das Deine Frau in absehbarer Zeit ( aber ohne genaues Datum) wieder in die gemeinsame Wohnung zurückkehren wird

Alles andere wird erst akut wenn es einen geänderten Bewilligungsbescheid gibt oder eine Aufforderung zur Senkung der KDU und da hätte die ARGE sicher schlechte Karten
 
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