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Neuseeland: Unternehmen plant vier-Tage-Woche!

Dagegen72

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#1

dagobert1

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#2
Weniger Arbeitstage - doppelte Arbeitszeit
Das wäre die deutsche Entsprechung.
 

Kerstin_K

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#4
Und eine angepasste Bezahlung (weniger)
Wenn die Produktivität gleich ist, müsse das eigentlich gar nicht sein. Denn der Arbeitgeber bekommt ja den gleichen Gegenwet für die Bezahlung.

Aber die Arbeitgeber sind halt profitgierig.

Und dazu kommt, dass gerade in Deutschland meistens die Fantasie fehlt, wie man Bezahlung anders bemessen könnte, als nach der Zahl der geleisteten Arbeitsstunden. Auch alternative Arbritszeitmodelle oder sowas wie Homeoffice setzen sich nur langsam durch. Da wird man in Deutschland noch viel lernen müssen, denn die Globalisierung verlangt das einfach.

Ich arbeite heute schon mit Kollegen auf der ganzen welt zusammen. Sicher ist das eine Herausforderung, alle Beteiligten zu einer zumutbaren Uhrzeit in einer Telefonkonferenz zusammenzbekommen, aber bisher haben wir es noch immer irgendwie geschafft. Dazu muss man das aber wollen. Auf allen Seiten.
 

RobbiRob

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#5
Ja, ganz schwieriges Thema in Deutschland.

Ich habe zuletzt sogar Rückschritte erlebt, hin zur alten Stechuhrmentalität.

Beide Seiten hatten ihren Anteil an der Entwicklung:

- Arbeitnehmer die meinten alles ausnutzen zu müssen
- Arbeitgeber die ständige Präsenz auf Abruf mit Kontrolle wollten

Tolle Modelle auf dem Papier gibt es viele.

Ich habe auch jahrelang mit Video- und Telefonkonferenzen, hauptsächlich mit amerikanischen und mexikanischen Kollegen kommuniziert.
Ohne guten Willen und einem Höchstmaß an Flexibilität ist das nicht möglich.

Ich behaupte mal, viele hier aus dem Forum würden sowas ablehnen und auf das Arbeitszeitgesetz oder tarifliche Regelungen verweisen.

Die hier angesprochene 4 Tage Woche gab es bei VW schon in Krisenzeiten.
Mit weitgehendem Lohnausgleich und 28h Woche.
Deren Altbedingungen sind aber kein Maßstab.

Sowas machen Mittelständische Betriebe aus Kostengründen gar nicht erst mit.

Da wird dann eher weniger Arbeit in h = weniger Gehalt propagiert.
Produktivität hin oder her.

Die Argumentation ist dann eher, man könnte ja mit der dann erreichten Produktivität wieder 5 Tage arbeiten und die Produktion etc. steigern.
 

Kerstin_K

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#6
Ich behaupte mal, viele hier aus dem Forum würden sowas ablehnen und auf das Arbeitszeitgesetz oder tarifliche Regelungen verweisen.

Das ist aber durchaus vereinbar.

Ich fange zum Beispiel oft erst morgens gegen 10 an und mache dann entsprechend laenger. Und die früher Eiter in meinem Team freuen sich, wenn jemand freiwillig die spaetschicht und die englischsprachige Kommunikation übernimmt. So ist am Ende allen geholfen.
 

Dagegen72

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#7
man müsste mal immer wieder die Neuigkeiten im Netz checken, wie das läuft. Oft sind solche Projekte wohl gescheitert. Da stand im Netz auch was zu über Pflegetätigkeit, die weniger an Arbeitszeit sein sollte, was aber gescheitert sei ..

Wenn weniger, dann sollte die Arbeit nicht in die weniger Stunden gezwängt werden - sondern mehr Arbeiter eingestellt werden! Dann hätten mehr Leute Arbeit, es gäbe weniger Erwerbslose und die Arbeit an sich wäre weniger belastend da auf mehreren Schultern getragen :peace::peace:
Die Linke schlägt hierfür die 30 Stunden / Woche vor. https://www.die-linke.de/disput/detail///30-stunden-sind-genug/

dann wissen die Bayern ja, was sie übernächsten Monat Mitte Oktober wählen sollen :popcorn::idea:
 
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