Neues zu Erstattung der Bewerbungskosten (1 Betrachter)

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Peha1

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Hallo,
bisher bekam ich pauschal 5 Euro pro Bewerbung erstattet (max. 260€ p. Anno). Hat auch immer geklappt.
Gestern bekamm ich vom SB folgende Infos bzw. Antrag ausgehändigt.
Es werden nur noch die tatsächl. Kosten (mit Quittung) erstattet.

Meine Bewerbung setzt sich zusammen aus,1 Mappe, Porto(1,45€), 1 Kuvert,
5 Seiten (Anschreiben,Lebenslauf, Kopie Gesellenbrief, 2 Kopien Arbeitszeugnisse). Komme somit auf knapp 6 Euro pro Bewerbung.
Weiterhin ist die Höchstgrenze von 260€ pro Jahr nicht mehr aufgeführt.

Schiesst sich damit die ARGE nicht selber ins Knie?

Lt. EGV muss ich 5 Bewerbungen pro Monat nachweisen. 5*12=60*6=360 Euro.
Hat wer Ähnliches erhalten?
Gruß
Peha1
 

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Also, ich war heute bei der Arge, hier in Lübeck. Man bekommt jetzt 3€ pro Bewerbung anstelle von 5€. Kein einheitliches System also.
 

alraune

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In dieser Woche wollte ich, während eines Termins bei meiner SB, meine Bewerbungsunterlagen (es werden bei mir nur eingereichte Quittungen erstattet) abgeben.

Einen neuen Antrag auf Erstattung der Bewerbungskosten hätte ich nur bekommen, wenn ich eine neue Eingliederungsvereinbarung unterschrieben hätte!

Da meine EGV aber noch fast zwei Monate lang gültig ist, steckte ich meine Bewerbungsunterlagen wieder ein und unterschrieb erstmal keine neue EGV.
 

Ferenz

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Es soll aber nach wie vor im Ermessen der Vermittlungsfachkräfte liegen, wieviel und ob gezahlt wird ! Also weiterhin in einer EGV verbindlich zusichern lassen !

Und was mache ich, wenn ich derzeit keine EGV habe, einer demnächst (Termin 27.1.09) vorgelegten EGV mit eigener EGV-Gegenvorstellung begegne und bei deren Zurückweisung danach den VA erhalte sowie Widerspruch erhebe und ER-Antrag stelle ?

Dann bliebe ich ohne vertragliche bzw. ohne in einem wirksamen - da mit ER-Verfahren angefochtenen - Bescheid festgesetzte Kostenübernahmezusicherung mit meinen Verauslagungen für z.B. 4-5 schriftliche Bewerbungen pro Monat im Regen stehen.

Unter diesen unsicheren Umständen würde ich bis zur Klärung der Kostenübernahme keine einzige Stellenbewerbung unternehmen, weil mir das Kostenrisiko (Verwendung von nicht verfügbaren Teilen der Regelleistung) als unverhältnismäßig und daher nicht zumutbar erscheint. Allerdings sehe das Dilemma wegen § 2 SGB II bezüglich der Obliegenheit zu Bemühungen des EHB um Beseitigung seiner Hilfebedürftig durch Ausübung einer zumutbaren Arbeitstätigkeit.

Es gibt ja noch nicht einmal eine neue HEGA der Bundesagentur zur diesem Sachverhalt des Vermittlungsbudgets und der anzuwendenden Verfahrensweise. Die ganze Chose wird wohl im Moment ziemlich willkürlich gehandhabt.

Rein vorsorglich stelle ich mal auf Verdacht einen Förderungsantrag. Vielleicht geht es auch ohne EGV. Aber sicher bin ich nicht.
 

Rechtsverdreher

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Also, ich war heute bei der Arge, hier in Lübeck. Man bekommt jetzt 3€ pro Bewerbung anstelle von 5€. Kein einheitliches System also.
Ich halte das für unzulässig. Die können den Leuten nicht pauschal 3 Euro/Bewerbung bewilligen, wenn im Gesetz pauschal 5 Euro/Bewerbung steht.

Bei derartigen Abweichungen vom Gesetz ist eine schriftliche Bewerbung sicherlich unzumutbar und kann unterbleiben.
 
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