neues Gutachten, Abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Dienst

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JacobCreutzfeld

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Hallöchen!

Wie der Titel schon sagt, war ich letztens bei der erneuten begutachtung meiner Arbeitsfähigkeit.

Bisher habe ich Hartz 4 bezogen nun hat die Gutcahterin jedoch festgestellt, ich sei unter drei Stunden pro tag arbeitsfähig.

Hinzu kommt, dass ich erst vor kurzem umgezogen bin und mich nun bei neuen Jobcenter gemeldet habe.

Ich bin mir nicht sicher in wie weit das letze Gutachten (vom alten Jobcenter angefordert) für das neue Jobcenter nloch relevant ist. Könnt ihr mir das sagen?

Leider bin ich auch mit dem Ergebnis dieses Gutachtens nicht zufrieden.

Ich habe körperliche Probleme werde aber wiedermal als psychisch krank eingeschätzt. ich hatte schon das Vergnügen mit dem sozialpsychistrischen Dienst (damlas zur prüfung der Notwendigkeit eines Umzuges) und dort nicht allzu positve Erfahrungen gemacht.

In meinem Gutachten steht:
" Es wird dringend Fachspezifische ambulante Vorstellung/Behandlung empfholen. Das Leistungsvermögen ist voraussichtlich für länger als sechs Monate aufgehoben, ohne entsprechende Behandlung droht dauerhaft Leistungsunfähigkeit."

Unten ist ein Kreuzchen gemacht bei: "Sozialpsychiatrischer Dienst"

und in der Erläuterung: "Die Einschaltung wird durch die Fachgutachterin empfohlen zur Klärung der Notwedigkeit einer Einzelfallhilfe"


Nun weiss ich nicht in wie weit dieses Gutachten und sein Ergbnis nach einer Meldung im neuen Jobcenter noch relevant ist.

Ausserdem schätze ich meinen Zustand und meine Leistungsfähigkeit anders ein da es mir nun eigentlich schon so gut geht, dass ich mir bald einen Minijob suchen möchte.
Auf keinen Fall möchte ich gar eine Einladung zum Sozialpsychiatrischen Dienst erhalten, da ich generell schlechte Erfahrungen mit Psychiatern gemacht habe und auch nicht breit bin mit einem zu reden.

Meine Frage ist nun:
In wie weit ist dieses Gutachten und dessen Emfpehlung für das neue Jobcenter nun noch relevant?

Falls ja, wie kann ich eine Einladung zum sozialpsychiatrischen Dienst umgehen?

Habe ungünstigerweise tatsächlich eine starke Psychiaterphobie und eine Einladung dahin würde meinen Zustand massiv verschlechtern.

Was könnt ihr mir noch raten?

mfg, Jacob
 

gelibeh

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AW: neues Gutachten, abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

Bisher habe ich Hartz 4 bezogen nun hat die Gutcahterin jedoch festgestellt, ich sei unter drei Stunden pro tag arbeitsfähig.
Solange die Rentenversicherung das nicht feststellt, dürfte das mit dem Abschieben ins SGBXII schwierig werden, da nur die Entscheidung der DRV für alle bindend ist.

Ich weiß nicht, ob die(altes JC) das Gutachten an das neue JC weiterleiten.
 

Wutbuerger

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AW: neues Gutachten, abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

Dieser Satz:
Das Leistungsvermögen ist voraussichtlich für länger als sechs Monate aufgehoben, ohne entsprechende Behandlung droht dauerhaft Leistungsunfähigkeit.
wäre für mich Anlaß und Grund genug bei der DRV einen Antrag zu stellen.
Warum schlägt man sich mit dem ÄD rum wenn man am Ende doch alles doppelt machen muß?
 

JacobCreutzfeld

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AW: neues Gutachten, abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

Danke für Antworten!
Durch das Jobcenter initiiert ist bereits ein Antrag bei der DRV gestellt wurden, meiner Erinnerung nach auf Frührente. (das war als es mir noch deutlich schlechter ging und noch kein ende meiner Bedürftigkeit abzusehen war)
Dieser wurde abgelehnt.
 

gelibeh

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AW: neues Gutachten, abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

Dieser wurde abgelehnt
Hast Du eine Kopie des Gutachtens? Wenn die DRV meint, Du bist erwerbsfähig, dann kannst Du Dich darauf berufen. Dann kann das JC noch so viele Gutachten erstellen, maßgebend ist die Entscheidung der DRV.
Edit: Von wann ist das Gutachten der DRV? Dann muss die notfalls noch einmal entscheiden, wenn das schon sehr viel älter ist. Wenn das JC keine leidensgerechten Jobs für dich hat, ist das noch lange kein Grund, Dich ins SGBXII abzuschieben. Das Sozialamt wird da nicht mitmachen.
 

JacobCreutzfeld

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AW: neues Gutachten, abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

Ich muss das mal raussuchen, irgendwo habe ich sicher noch Nachweis darüber.

Mir geht es im Moment auch ein bisschen darum, eine Einladung zum sozialpsychiatrischen Dienst in jedem Fall abzuwenden, da das meiner Arbeitsfähigkeit nicht gut tun würde.
Es wäre so wie wenn man die Hunde auf jemanden mit Hundephobie loslassen würde. ^^

Ich denke es ist ratsam, das Guthaben in aller Ausführlichkeit anzuforndern um dann Einzelheiten gegebenenfalls wiedersprechen zu können.

Ich leide nun seid jahren darunter, dass ich von Jobcenter fälschlich als psychisch krank aktenkundig bin und erhielt bereits eine, wie ich finde unagemessene Einladung zum sozialpsychiatrischem Dienst, welche ich als enorm unangenhem erlebt habe. Die dort arbeitende Psychiaterin war in eminen Augen leider genau dieser Typ von Psychiater vor dem ich Angst habe, mit ihrem Tonfall und dem Missachten meiner geäusserten Meinung..

Ich wünsche weder weitere Begutachtung noch Therapie durch Psychiater und bin mir nun nicht sicher ob es einfach reicht, meinem neuen Sachbearbeiter, im von nun an zuständigem Jobcenter, das freundlich und sachlich zu sagen.
Ob es einfach reicht zu sagen, dass ich meiner Einschätzung nach mehr als drei Stundne mind. arbeitsfähig bin?

Ehrlich gesagt habe ich nun auch ein bisschen Angst mich durch ungünstige Äusserungen tiefer in die Psychiatrische Schiene reinzureiten... Es ist nicht ganz leicht da druchzublicken.

Ein bisschen wäre es mir auch wichtig, dass auch im Jobcenter klargestellt wird, dass ich durch einschaltung von Psychiatern einen solchen subjektiven Stress erlebe, dass dies meiner Arbeitsfähigkeit nichts gutes tut.

Könnte man das sagen, oder wird man dadurch nur nochmehr als psychisch krank wahrgenommen und eventuell zu Untersuchungen und Therapieen genötigt?

Was genau bedeutet "Einzelfallhilfe" und die Prüfung der Notwendigkeit in dem Zusammenhang?
Das klingt nach nichts Gutem....

Ich weiss nicht wie viel das ausmacht, aber ich habe bereits eine Patverfü.

Ich werde auf jedenfall Beratunsgstellen zu diesem Thema aufsuchen. (obwohl ich eigentlich gar keine Zeit dazu habe, wegen noch andauerndem Umzug) Bin aber auch für euren Rat sehr dankbar!

mfg, Jacob
 

Wutbuerger

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AW: neues Gutachten, abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

Ich glaube einer medizinischen Begutachtung kannst du schwer entgehen - verweigerst du die kann dir das JC das Geld streichen.
Ob du dich für arbeitsfähig hälst ist leider egal, nur das Gutachten entscheidet.
Man kann aber auch gegen gutachten klagen, dann wird vom SG eine weitere Begutachtung eingeleitet.
Kann allerdings Jahre dauern.... bis zur rechtskräftigen Feststellung hat allerdings das JC zu zahlen!
Der sozialmedizinische Dienst wie ich ihn kenne ist freiwillig.
Erst bei akuter Suizidgefahr oder nach Richterlicher Anordnung darf man dir jemand aufs Auge drücken.
Ich würde bei der DRV Erwerbsminderungsrente beantragen, das muß ja nicht gleichbedeutend mit Frührente sein. Wer weniger Leistungsvermögen hat ist ja erwerbsgemindert, das kann durchaus bedeuten das du zwar erwerbsgemindert bist , trotzdem aber dem Arbeitsmarkt zur verfügung stehst , zb Heimarbeit, Teilzeitjob, etc
 

JacobCreutzfeld

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AW: neues Gutachten, abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

Gegen eine Begutachtung habe ich eigentlich nichts... Nun wäre es schon besser wenn das nicht bei einem Psychiater stattfindet. (und eben auch ohne psychiatrische Konsequenzen bleibt)

Na das ist gut, wenn der sozialpsychiatrische Dienst freiwillig ist. Aber wie siehts aus mit einer Feststellung ob Einzelfallhilfe nötig sei?
 

Wutbuerger

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AW: neues Gutachten, abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

Einzelfallhilfe kann vieles bedeuten. Wenn man nun jemand braucht zum Putzen, dann wird die Krankenkasse Ansprechpartner sein. Man kann auch zur Caritas gehen und Hilfe beantragen,
freiwillig macht sich immer besser.
Das bespricht man am besten mal mit seinem Arzt, ob er das für sinnvoll hält und wo man am besten nachfragt. Der Wille des Patienten hat einen hohen Stellenwert .
In dieser christlichen Gesellschaft wird es bei Suizid und Sterbehilfe schwierig, wo es schon eine Sünde ist sich selbst umzubringen stellt der Staat und seine Kulturvorstellungen auch die Weichen der Gesetzgebung entsprechend.
 

JacobCreutzfeld

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AW: neues Gutachten, abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

Mir ist nun noch weniger klar, was Einzelfallhilfe bedeuten könnte. ;)
 
E

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AW: neues Gutachten, abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

Falls ja, wie kann ich eine Einladung zum sozialpsychiatrischen Dienst umgehen?

Habe ungünstigerweise tatsächlich eine starke Psychiaterphobie und eine Einladung dahin würde meinen Zustand massiv verschlechtern.

Was könnt ihr mir noch raten?

mfg, Jacob

Das sind Sozialarbeiter keine Psychiater! Geh da ruhig mal hin, die sind meist recht umgänglich und vielleicht können sie dir die eine oder andere Anregung geben. Gegen deinen Willen musst du auch nicht dahin.
 

Atze Knorke

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AW: neues Gutachten, abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

@en Jordi - es geht auch in die andere Richtung - 'Sozialpsychiatrischer Dienst' arbeitet sehr gut als Zuträger in jeglicher Form mit dem Jobcenter/Sozialamt zusammen. Schutz des Betroffenen, die Vorgehensweise ist schon als sehr übergriffig zu erleben. Holzauge sei wachsam.
 

Atze Knorke

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AW: neues Gutachten, abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

Ich muss das mal raussuchen, irgendwo habe ich sicher noch Nachweis darüber.

Mir geht es im Moment auch ein bisschen darum, eine Einladung zum sozialpsychiatrischen Dienst in jedem Fall abzuwenden, da das meiner Arbeitsfähigkeit nicht gut tun würde.
Es wäre so wie wenn man die Hunde auf jemanden mit Hundephobie loslassen würde. ^^

Ich denke es ist ratsam, das Guthaben in aller Ausführlichkeit anzuforndern um dann Einzelheiten gegebenenfalls wiedersprechen zu können.

Ich leide nun seid jahren darunter, dass ich von Jobcenter fälschlich als psychisch krank aktenkundig bin und erhielt bereits eine, wie ich finde unagemessene Einladung zum sozialpsychiatrischem Dienst, welche ich als enorm unangenhem erlebt habe. Die dort arbeitende Psychiaterin war in eminen Augen leider genau dieser Typ von Psychiater vor dem ich Angst habe, mit ihrem Tonfall und dem Missachten meiner geäusserten Meinung..

Ich wünsche weder weitere Begutachtung noch Therapie durch Psychiater und bin mir nun nicht sicher ob es einfach reicht, meinem neuen Sachbearbeiter, im von nun an zuständigem Jobcenter, das freundlich und sachlich zu sagen.
Ob es einfach reicht zu sagen, dass ich meiner Einschätzung nach mehr als drei Stundne mind. arbeitsfähig bin?

Ehrlich gesagt habe ich nun auch ein bisschen Angst mich durch ungünstige Äusserungen tiefer in die Psychiatrische Schiene reinzureiten... Es ist nicht ganz leicht da druchzublicken.

Ein bisschen wäre es mir auch wichtig, dass auch im Jobcenter klargestellt wird, dass ich durch einschaltung von Psychiatern einen solchen subjektiven Stress erlebe, dass dies meiner Arbeitsfähigkeit nichts gutes tut.

Könnte man das sagen, oder wird man dadurch nur nochmehr als psychisch krank wahrgenommen und eventuell zu Untersuchungen und Therapieen genötigt?

Was genau bedeutet "Einzelfallhilfe" und die Prüfung der Notwendigkeit in dem Zusammenhang?
Das klingt nach nichts Gutem....

Ich weiss nicht wie viel das ausmacht, aber ich habe bereits eine Patverfü.

Ich werde auf jedenfall Beratunsgstellen zu diesem Thema aufsuchen. (obwohl ich eigentlich gar keine Zeit dazu habe, wegen noch andauerndem Umzug) Bin aber auch für euren Rat sehr dankbar!

mfg, Jacob

Hallo JacobCreutzfeld,

nehme deinen Beitrag #6 zum Anlass und bitte möchte dir nicht deshalb zu nahe treten, ich hoffe, der Name ist nicht Programm. :icon_surprised: Welcher Jahrgang bist du?

Ich lese, dass du hier missverständlich einiges durcheinander bringen könntest, ggf. das System schon so irre ist, dass Betroffene mehr oder weniger gar nicht mehr durchsehen.

L:icon_lol:L, "Guthaben", dass hätte so mancher noch am Ende des verhartzten Monats.

Der Erwerbsminderungsrenten-Antrag ist von der DRV abgelehnt. Somit versucht das JC die Daumenschrauben anzuziehen. Die Hilfebedürftigkeit muss beendet werden, egal wie. Solange es geht, ist es wichtig im SGB II-Bezug zu bleiben. Du hast schon eine Option zum Minijob?

Einladung zum Sozialpsychiatrischen Dienst - dort arbeitende Psychiaterin? Also warst du schon vor Ort.
Die Zuständigkeit ergibt, die Fachärzte und Sozialarbeiterinnen bieten den Erkrankten und ihren Angehörigen, Freunden oder Bekannten Beratung und Unterstützung an. Regelmäßige Sprechstunden, Einzelbetreuung und Gruppenangebote sind Bestandteile des Leistungsspektrums des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Der Sozialpsychiatrische Dienst ist dem Gesundheitsamt im Bezirk/Stadt angegliedert.

Oder war das eine Begutachtung durch den psychologischen Dienst des Jobcenters? Ja, was ist nun der Unterschied, dass fällt mir gerade auch auf. :icon_kratz: Hier sind Psychologen und Psychologinnen im Fachdienst Gesundheit eingebunden. Sie arbeiten im Auftrag der JC.

Zu den Risiken des freiwilligen oder genötigten Aufsuchens von psychiatrischen oder psychologischen Einrichtungen

Ein kleiner JC_Einblick per EDV:
https://altonabloggt.com/2014/06/13/jobcenter-edv-kontra-einwilligung/

Dieser "Handlungshinweis" ist vermutlich überall übertragbar:
https://wuppertal.tacheles-sozialhi.../Handlungshinweis_AED_u__PD_in_EGV_-_2013.pdf

Der Ablauf je nach Problemlage - bei Gewinnung diagnostischer Erkenntnisse, der Entwicklung einer angemessenen Vermittlungs-/Beratungsstrategie - HOLLA! :icon_kinn:
https://www.arbeitsagentur.de/web/c...ail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI48594

https://www.arbeitsagentur.de/web/c...il/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI485947

Schöne Beispielskala:
https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI554168

Nun ja, Jacob, viel Stoff zum "informieren". Die sogenannten "Fachkräfte" geben sich bei dir so richtig Mühe. :icon_twisted: Alles unter dem Deckmantel, dass der 'kranke Erwerbslose' in der Lage ist, den (gewünschten) Job (vom JC zugewiesen) zu bewältigen und wo seine Fähigkeiten liegen.

Hier ist alles bunt durcheinander und verzerrt. Am Ende steht der "Kunde" dem ratlos und ohnmächtig, völlig von der Rolle, gegenüber.

Also wie schon geschrieben - Sozialpsychiatrischer Dienst ist freiwillig - keine gesetzliche Verpflichtung.

Noch ein Gedankengang: Steuerungssystem -Einzelfallhilfe- Bewilligung zusätzlicher personeller Hilfe wegen deinem Umzug, weil körperliche Probleme oder anderer Betreuungsbedarf? Wäre ja in der Tat zu schön, um wahr zu sein. :icon_wink: Leider viel Klärungsbedarf.

Angst ist immer ein schlechter Begleiter, die ist aber überhaupt nicht notwendig! :icon_evil: Stelle das in deinem Sinne klar, z. B. in einer schriftlichen Stellungnahme mit Unterstützung deines behandelnden (Fach)Arztes, falls du in ärztlicher Behandlung bist. Bist du in der jetzigen Situation dauerhaft AUB, das könnte unter Umständen von Nutzen sein.
 
E

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AW: neues Gutachten, abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

@en Jordi - es geht auch in die andere Richtung - 'Sozialpsychiatrischer Dienst' arbeitet sehr gut als Zuträger in jeglicher Form mit dem Jobcenter/Sozialamt zusammen. Schutz des Betroffenen, die Vorgehensweise ist schon als sehr übergriffig zu erleben. Holzauge sei wachsam.

Offensichtlich benötigt hier jemand Hilfe und da wollen wir doch keinen neuen Ängste schaffen.

Wenn es wirklich so ist, dann geht er halt nicht mehr dahin. Wichtig ist, zu wissen, dass es freiwillig ist, auch wenn die Behörden das anders sehen. Ich war damals dankbar, mal mit jemandem sprechen zu können, da man auf fachliche Beratung bei uns bis zu ein Jahr warten muss. Ein zweites Mal bin ich noch von mir aus dorthingegangen, einfach um mal zu hören, was es für Möglichkeiten gibt.

Da haben wir noch über die naiven Mitarbeiter vom JC gescherzt.
 

JacobCreutzfeld

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Vielen vielen Danlk für Eure ausführlichen Antworten!

Ich muss mich durch die Flut der Informationen in der Tat ersmtal durcharbeiten.
Es beruhigt mich aber doch sehr zu lesen, das der Besuch beim sozialpsychiatrischem Dienst auf jeden Fall freiwillig ist.
 

JacobCreutzfeld

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Also ich habe mich dazu entschieden, erstmal Einsicht ins Gutachten zu bekommen.
Beim sozialmedizinischen Dienst kriege ich die Unterlagen nicht, ich sollte dazu persöhnlich zum ärztlichen Dienst, der Agentur für Arbeit. Das werde ich wohl Montag machen und dann werde ich mehr wissen.
 

JacobCreutzfeld

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AW: neues Gutachten, Abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

Hi, allerseits!

Ich will nun nochmal abschließend schreiben, was nun heute im Termin mit dem neuen Sachbearbeiter tatsächlich passiert ist.

Der Sach bearbeiter ist wirklich klasse. Er ist respektvoll, entspannt und total freundlich.
Er ist total auf mich eingegangen bezüglich meiner Zukunftsvorstellungen.

In der EGV stend als einziges Ziel, dass ich ihm Änderungen mitteilen soll, also falls ich doch einen Job finde oder so. Pflichten bestehen absolut gar nicht und der SB meinte, ich solle erstmal nach meinem Umzug ankommen.

Schließlich stellte ich noch eine frage zu der Freiwilligkeit der Empfehlung auf meinem Gutachten und der SB meinte, das sei ausschließlich freiwillig und ich würde auch keine Einladung zum sozialpsychiatrischen Dienst erhalten, ausser aber ich wünsche es.

Das hat mich sehr beruhigt, das keinerlei Rede war von einer "Notwendigkeit" den sozialpsychiatrischen Dienst einzuschalten, wie die Tanta vom alten JC, die mich mit diesem hübschen gradezu Drohanruf trotz ausgelaufener Zuständigkeit noch belästigte.
Da hatte ich nun zwei Wochen Panikatacken (Psychiaterphobie) umsonst. Schönen dank auch.

Ich wollte das mal als gutes Beispiel für einen guten JB SB schreiben.
 

JacobCreutzfeld

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AW: neues Gutachten, Abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

Ach, meinst du?
Hast du denn bisher NUR sehr schlechte Erfahrungen mit dem JC gemacht?
Ich habe eigentlich seltene schlechte Erfahrungen gemacht, nur die bezüglich sozialpsychiatrischer Dienst.
Hm. Ich habe auch schon daran gedacht, ob es ne Taktik sei, mir beim Ersttermin den besten Sachbearbeiter zu geben und es bei einem neuen Termin nicht vielleicht wieder ganz anders aussieht... Aber ich will man den Teufel nicht an die Wand malen.
Es war übrigens auch kein Wort mehr davon, dass ich wiedereinmal versuchen soll, Rente zu beantragen.
Naja nun habe ich ja erstmal 6 Monate Ruhe und keinen Stress und mein neuer Hartz 4 Antrag wird bald bewilligt werden (wurde mir gesagt).
Ich wette, dass ich eh innerhalb 6 Monaten gesund genug bin, um mir Arbeit zu suchen und richtig stressfrei und gut im Leben stehe.
Insofern bin ich ganz zufrieden. Sollte dennoch eine Einladung zum sozialpsychiatrischen Mist kommen, könnte ich ja diesen SB Kontaktieren und nachfragen was das soll. Ich halte ihn für vertrauenswürdig.
Ohne die schwehlende psychiatrische Bedrohung gehts mir jedenfalls wieder sehr gut.

:glaskugel:
 
E

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AW: neues Gutachten, Abschiebung in 12. SGB mit empflung zum sozialpsychiatrischen Diens

Ich wette, dass ich eh innerhalb 6 Monaten gesund genug bin, um mir Arbeit zu suchen und richtig stressfrei und gut im Leben stehe.

Dann wird ja hoffentlich auch die Psychiaterphobie überwunden sein.
 
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