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Neuer Tiefpunkt: Der Maßnahmeträger will in die Wohnung

Fluoxetina

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#1
Hallo, Ihr Lieben,

ich hatte nicht gedacht, dass das Ganze noch steigerungsfähig ist. Trotzdem immer alles richtig gemacht wurde, jeden Monat die erforderliche Anzahl der Bewerbungsbemühungen lt. EGV durchgeführt,

will jetzt die neue Maßnahme "aufsuchende Sozialarbeit" betreiben. Sie haben sich zu einem Hausbesuch angekündigt.

Müssen die Leute reingelassen werden. Kann das sanktioniert werden?
 

Hannes63

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#2
Die einzigen die du reinlassen musst ist die Polizei, und das auch nur mit Durchsuchungsbeschluss.

Bei allen anderen heißt es :icon_evil:
 

gizmo

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#3
will jetzt die neue Maßnahme "aufsuchende Sozialarbeit" betreiben. Sie haben sich zu einem Hausbesuch angekündigt.
Wie kommen die aud diese Idee, etwas mehr Info über diese Maßnahme wäre super.

Ich denke ein wenig Info für dich ist da angebracht.
------------------

https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothe...osengeldII/Arbeit_Arbeitslosengeld_table.html

Suchen unter:

Hausbesuche -
Muss ich den Mitarbeitern des Jobcenters Zutritt zu meiner Wohnung gewähren?
Dürfen während des Hausbesuches Fotografien angefertigt werden?
----------------------------

https://www.elo-forum.org/attachmen...be_-_meine_grundrechte_beim_gang_zum_amt-.pdf
 

Solanus

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#4
....

will jetzt die neue Maßnahme "aufsuchende Sozialarbeit" betreiben.....
Was soll das bedeuten?

Ist das eine Maßnahme zu der Du verpflichtet bist? Wenn ja, stelle bitte die Zuweisung hier ein.

Ist das eine Maßnahme, die Du freiwillig angetreten hast? Steht da eventuell eine EGV dahinter, dann bitte diese hier einstellen.



Müssen die Leute reingelassen werden. Kann das sanktioniert werden?
So wie meine Vorredner, generell erst einmal NEIN. Die Wohnung ist vom GrundGesetz geschützt und dieses Grundrecht darf nur in sehr wenigen Fällen verletzt werden.

Darüber können wir später reden, wenn wir mehr wissen.
 

0zymandias

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#5
[...]
Müssen die Leute reingelassen werden. Kann das sanktioniert werden?
Nein und nein und da gibt es keine Ausnahmen.

Zu Vermeidung von "Missverständnissen" und Stolpereien auf der Treppe könntest Du ihnen schriftlich und nachweisbar untersagen, Dich aufzusuchen.

Wenn der "Hausbesuch" wörtlich zu verstehen ist, dann kannst Du auch ein Hausverbot erteilen, wenn der Eigentümer das unterstützt.

Lass keinen rein, denn sie suchen beruflich nach Gründen für Leistungsminderungen und die nächste Maßnahme.
 

Seepferdchen

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#6
Hallo @Fluoxetina

mal eine Zwischfrage noch..................

will jetzt die neue Maßnahme "aufsuchende Sozialarbeit" betreiben.
liegt eine gesundheitliche Einschränkung vor und wird in dieser Maßnahme § 16 Abs.1 SGB II i. V. m. § 45 SGB III genannt/geschrieben?
 
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#8
@ Fluoxetina

Gut das deine Bekannte sie nicht reingelassen hat. Ich würde ihr Raten schriftlich dem Maßnahme Träger zu schreiben das es keinerlei Rechtliche Grundlage gibt für einen Hausbesuch und daher auch keiner in die Wohnung von denen kommt. Außerdem noch das von weiteren Versuchen eines Hausbesuchs abstand genommen werden soll da dies rechtswidrig ist.
Die Maßnahme Leute werden immer dreister.

Also so wie ich das sehe ist in dem Flyer vor allem eine Sozialberatung und erst am Ende geht es um Hilfe in Arbeit zu kommen.
Wenn deine bekannte keine schweren Krankheiten, Süchte, Drohende Wohnungslosigkeit, Schulden oder sonstige schwere Soziale Probleme hat ist die Maßnahme meiner Meinung nach absolut unpassend. Selbst wenn sie solche Probleme hat wäre ein Hausbesuch von den Maßnahme Leuten unrechtmäßig.

Die EGV oder EG-VA und wenn vorhanden die Zuweisung in die Maßnahme, kannst du das hier mal anonymisiert reinstellen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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#9
Meines Wissens nach gibt es schon ein paar Gründe eine Fremde Person in meine Wohnung zu lassen.

1.) es liegt ein aktueller Haussuchungsbeschluss vor
2.) es ist Gefahr in Verzug
3.) ich habe Eingeladen und
4.) der Vermieter nach Ankündigung einmal im Jahr um den Baulichen Zustand der Wohnung in Augenschein zu nehmen.

Für alle anderen habe ich ein Buch zum Geschenk "Der Weg war umsonst." Alternativ wohnt da noch ein Freund bei mir der heißt Nock Out!
 

0zymandias

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#10
  1. Es handelt sich um einen MT und NICHT um die Polizei. Das mag verblüffen.
  2. Gefahr in Verzug dürfte bei einer schriftlichen Ankündigung eher zu verneinen sein. Liegt sie doch vor, wäre ein Brief ein ausgesprochen untaugliches Mittel.
  3. Ausgehend von Posting #1 eher nicht der Fall. Eine Einladung lässt sich - Überraschung! - auch widerrufen. Zum Beispiel Tête-à-Tête.
  4. Der MT ist nicht nur nicht die Polizei, sondern sehr, sehr wahrscheinlich auch nicht der Vermieter.
 

Fluoxetina

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#11
Unvermittelt kam die Zuweisung zur Maßnahme, obwohl es keinen ersichtlichen Grund gab. Es gibt keine Probleme. Alle Verpflichtungen der EGV (Bewerbungen) werden erfüllt.

Das, was passiert ist, kommt einer Entmündigung gleich.

Maßnamebezeichnung "Wegbereiter"

..."Maßnahmedauer: 9 Monate

Die Maßnahme ist in 2 Phasen unterteilt"
Phase 1: Aktivierung durch aufsuchende Sozialarbeit - zwei Gesprächstermine wöchentlich (mind. 30 minuten, max. 6 Monate)
Phase2: Stabilisierung in den Maßnahmeräumlichkeiten: Innerhalb von 3 Monaten 240 Stunden persönliches Zeitbudget



- Aktivierung durch individuelles Coaching/Clearing mit dem Ziel, dass Sie Unterstützungsangebote des Jobcenters wieder in Anspruch nehmen

- bestehende psychosoziale Schwierigkeiten und Problemlagen (Schulden, Wohnungslosigkeit, Sucht) klären, und mildern bzw. abbauen

- Motivation und Leistungsbereitschaft aufbauen"...

..." In Zusammenarbeit mit Ihrem Bezugsbetreuer entwickeln Sie eine realistische Lebens- und Berufsperspektive. Dabei werden Sie unterstützt, sowohl Ihre allgemeine Lebenssituation zu stabilisieren, als auch bestehende Probleme und Schwierigkeiten, die einer Beschäftigung entgegenstehen, anzugehen".


Nichts davon trifft zu. Korrekt macht er seine Bewerbungen. Der SB jedoch - ich war jedesmal dabei - hat sich noch nie dafür interessiert, was er eigentlich beruflich machen möchte, hat ihm noch nie ein Jobangebot gemacht.

Mein Bekannter hat keine Probleme. Er ist sehr geknickt, daß er mit dieser Zuweisung zum asozialen Problemfall gebrandmarkt wurde.
 

Seepferdchen

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#12
@Fluoxetina

dein Link funzt leider nicht, ich vermute das hast du über einen Bildhoster gemacht?

Sehe gerade du hast das jetzt geschrieben, die Maßnahme habe ich schon im Web gefunden, daher meine Frage nach den o.g.§§§.

Kann ich verstehen das dein Bekannter sich getroffen fühlt.

Dazu mal zwei Fragen was steht in seiner EGV und noch mal meine Frage liegen gesundheitliche Probleme vor?
 
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#13
Unvermittelt kam die Zuweisung zur Maßnahme, obwohl es keinen ersichtlichen Grund gab. Es gibt keine Probleme. Alle Verpflichtungen der EGV (Bewerbungen) werden erfüllt.
Kannst du denn mal die Zuweisung zur Maßnahme hier reinstellen?
Da es ja ein individuellen Eingliederungsplan geben muss und nicht jede Unsinnige Maßnahme einfach zugewiesen werden kann.
 

Fluoxetina

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#14
Es handelt sich bei dieser Maßnahme des Trägers um eine Aktivierungsmaßnahme nach §16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45 SGB III, natürlich mit Rechtsfolgebelehung mit 30 %iger Sanktionsandrohung.

Wenn er sich also die nächsten 3 Monate der "aufsuchenden Sozialarbeit"nicht hingibt, wird er sanktioniert.

Die Frage ist, wie jetzt weiter vorgehen. Am Freitag hat er einen Termin im Jobcenter, bei dem SB, der für alles verantwortlich ist. Ich wäre dabei. Gucken, was rauskommt?????

Den Träger anrufen???
 

Fluoxetina

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#16
Ich habe zwar alles "abfotografiert" auf meinem neuen Handy, leider kein Kabel.
 
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#17
Ich habe zwar alles "abfotografiert" auf meinem neuen Handy, leider kein Kabel.
Okay also mehr als das was du in deinem Beitrag geschrieben hast stand nicht auf der Zuweisung? Dann wäre die EGV gut mal hier rein zustellen. Denn wie gesagt es muss schon einen passenden Eingliederungsplan geben.

Okay ich habe das gelesen, habe aber gedacht das wäre nur ein Ausschnitt.
 
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Seepferdchen

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#18
Ich habe zwar alles "abfotografiert" auf meinem neuen Handy, leider kein Kabel.
Ist alles soweit okay du hast ja den Inhalt beschrieben und das ist genau
was ich schon erwähnt habe, also brauchst du da nichts hochladen.

So nun mal langsam, wenn möglich beantworte mal meine Frage aus Post 12 und dann sehen wir weiter.
 

Fluoxetina

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#19
Es kamen zwei Briefe: Ein gelber Umschlag mit einer ordnungsgemäßen Zuweisung mit RFB. Und ein Brief vom Träger, wo er sein Kommen für heute angekündigt hat.

Der Zuweisungstext wie immer:

Angebot einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Träger

Sehr geehrter Herr X,

zur Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nach § 16 SGB II i.V.m. § 45 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 SGB III biete ich Ihnen folgende Maßnahme an:

Nummer der Maßnahme: 922/4.....
Bezeichnung der Maßnahme: Wegbereiter
Maßnahmeträger: GBB mbH
Durchfühungsort: Lankwitzer Str.
Inhalt er Maßnahme: Wegbereiter
Beginn der Maßnahme: 15.03.18
Ende der Maßnahme: 14.0218
zeitlicher Umfang: Teilzeit

Notwendige Kosten (z.B. Fahrkosten), die in Zusammenhang mit der Teilnahme an der Maßnahme entstehen, können übernommen werden. Zur Beantragung nutzen Sie bitte den Erklärungsboten.


Soso, Inhalt der Maßnahme ist Wegbereiter. Das ist alles.
 
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#20
@ Fluoxetina

Also ich kann aus dem ganzen kein passgenaues Eingliederungskonzept erkennen. Daher und weil dein Bekannter ja keine Sozialen Probleme hat, somit die Maßnahme überhaupt nicht passt würde ich einen Widerspruch beim JC gegen die Zuweisung schriftlich und per Empfangsbestätigung abgeben. Auch ist die Maßnahme nicht genau konkretisiert da Umfang der Zeit fehlt, da muss stehen von wann bis wann und an welchen tag die Maßnahme ist und wie lange die Maßnahme insgesamt geht. Gleichzeitig würde ich aufschiebende Wirkung des Widerspruchs beantragen. In den Widerspruch würde ich auch noch Rechtswidrige Hausbesuche die Versucht worden erwähnen.

Am Freitag beim Termin dann denn Widerspruch abgeben der SB und das ganze genau im Gespräch erklären und der Beistand protokoliert alles. Vorher Fragen überlegen und den SB mal fragen was bringt mir die Maßnahme? Warum ist genau die Maßnahme für mich passend obwohl ich keine Sozialen Probleme habe? Nach der Rechtsgrundlage fragen das der Maßnahmeträger Hausbesuche machen möchte? Auf keinen Fall sich einschüchtern lassen. Beim Maßnahmeträger sehe ich erst mal keinen Grund anzurufen oder so.
 
Zuletzt bearbeitet:

Fluoxetina

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#21
Mein Bekannter hat körperliche gesundheitliche Beeinträchtigungen, aufgrund derer er seinen ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben kann. Er hat einen anerkannten Grad der Schwerbehinderung. Dass er nicht mehr Vollzeit arbeiten kann und auch nicht die ganze Zeit sitzen darf usw. wurde alles vom ärztlichen Dienst festgestellt.

Das ist aber kein Hinderungsgrund für das Jobcenter, ihn zu ärgern. Er bekommt Zuweisungen zu Maßnahmen grundsätzlich in Vollzeit zugesandt, - ich denke das ist Schikane und Absicht.

Beim letzten Maßnahmeträger, der speziell Maßnahmen für Schwerbehinderte anbietet, haben wir vorgesprochen. Und konkret nachgefragt. Die Frau sagte wirklich, es geht in dieser Maßnahme darum, dass mein Bekannter ausführlich über seine Beschwerden und Schmerzen spricht, diese erläutert und seine Auswirkungen im allgemeinen. Ansonsten rumsitzen wie immer

Diese Frau ist keine Ärztin gewesen. Es ist eine Frechheit, sich mit wildfremden unbefugten Menschen, sich über seine Krankheit unterhalten zu müssen, sonst würde man sanktioniert.
Ich glaube, das Jobcenter will Schwerbehinderte abschieben aus der Statistik, da es nicht genügend leidensgerechte Arbeitsplätze gibt.


Da die Zuweisung in Vollzeit erfolgte, konnte diese abgewiesen werden, vermutlich hat das seinen SB geärgert und er hat ihn daraufhin noch weiter degradiert.
 
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#22
Mein Bekannter hat körperliche gesundheitliche Beeinträchtigungen, aufgrund derer er seinen ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben kann. Er hat einen anerkannten Grad der Schwerbehinderung. Dass er nicht mehr Vollzeit arbeiten kann und auch nicht die ganze Zeit sitzen darf usw. wurde alles vom ärztlichen Dienst festgestellt.
Also wie ich geschrieben habe würde ich so vorgehen bei dem Termin am Freitag.
Ich sehe auch nicht das die genannten gesundheitlichen Beschwerden deines Bekannten diese Maßnahme passend für ihn ist.
Also ruhig bleiben und zum Termin gehen, Wiederspruch schreiben und aufschiebende Wirkung des Wiederspruchs schreiben.
 

Seepferdchen

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#23
@Sternenzauber,

bitte sorgfältig lesen, nicht umsonst stelle ich hier so einige Fragen,
dem Bekannten soll geholfen werden aber dazu müßen einige Punkte im Vorfeld geklärt werden.

Beginn der Maßnahme: 15.03.18
So @Fluoxetina nächste Frage wann hat er die Post erhalten, weil Maßnahmebeginn schreibst du 15.03.18?
 

Fluoxetina

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#24
Am Sonnabend waren beide Briefe erst im Briefkasten gewesen. Die Zuweisung wurde erstellt am 13.03.18

Ich werde einen Widerspruch formulieren für Freitag.
 

Kerstin_K

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#25
Hab ich richtig gelesen, dass da was von ©learing steht? Das hatten wir hier vor Jahren schonmal.

Und auc bei Wegbereiter hab ich irgendwas im Hinterkopf.
 

Seepferdchen

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#26
Ja @Kerstin K da hast du richtig gelesen.

- Aktivierung durch individuelles Coaching/Clearing mit dem Ziel, dass Sie Unterstützungsangebote des Jobcenters wieder in Anspruch nehmen
 
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#27
Am Sonnabend waren beide Briefe erst im Briefkasten gewesen. Die Zuweisung wurde erstellt am 13.03.18
Ich werde einen Widerspruch formulieren für Freitag.
Genau Wiederspruch schreiben und aber bitte auch Aufschiebende Wirkung des Wiederspruchs schreiben bzw. beantragen.
Und vor dem Termin Freitag sich einen Zettel machen damit im Gespräch mit dem JC du die Fragen stellst für deinen Bekannten und dem JC nicht die Gesprächsführung und Verlauf zu überlassen.
 

Gewerkschafter

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#28
Müssen die Leute reingelassen werden. Kann das sanktioniert werden?
Hallo Fluoxetina,

Nachdem Art.13 GG gilt die Wohnung als unverletzlich. Einfach mal das GG im Internet googeln, oder besser immer ein GG dabeihaben. Kommt man in das Amt oder erscheint in irgendwelchen Maßnahmen, so lese man diverse Auszüge aus dem GG vor. Das macht die Freunde und Freundinnen rasend. Irgendwie lustig wie die sich aufregen. Man könnte dem Teufel auch aus der Bibel vorlesen, das mag der genau so wenig. Wie sang einst ein bekannter Sänger aus Kuba „ein bisschen Spaß muss sein“. Recht hat er, findet ihr nicht auch?
Sollte man dennoch freiwillig diese netten Kolleginne und Kollegen in die Wohnung lassen, so sollten wir nicht alleine sein. Nach §13 Abs.4 SGB10, haben wir das Recht auf einen Beistand.:icon_pause:
 

Fairina

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#29
Ich ahne Böses. Da soll etwas vorbereitet werden. Jedes Jahr gibt es mehr dieser Psychotypen und Sozialtypen die arbeitslos von der Uni daher kommen. Die wollen beschäftigt werden und so werden sie jetzt wohl auf Kranke, Behinderte, Arbeitslose, HartzIV-Bezieher usw. los gelassen und umgeben sich mit dem Schimmer einer nicht vorhandenen Legalität. Raus mit dem ... und absolutes Haus- und Kontaktverbot für solche Typen.

Erinnert an esoterisches Gequassel von Ganzil, Inga und co.
 

0zymandias

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#30
[...]
Der Zuweisungstext wie immer:

Angebot einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Träger

Sehr geehrter Herr X,

zur Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nach § 16 SGB II i.V.m. § 45 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 SGB III biete ich Ihnen folgende Maßnahme an:

[...]
Durchfühungsort: Lankwitzer Str.
[...]


Etwas kann man schon herausziehen:

Der Durchführungsort L-Straße dürfte kaum bei Euch sein. :wink:

Soweit man das am Text erkennen kann, liegt ein Angebot vor und keine Zuweisung.
Ein Angebot muss für eine Sanktionsfolge begründet und bestimmt sein, das ist es aber nicht.

Ein Integrationskonzept oder eine Ermessensbegründung liegt - soweit erkennbar - nicht vor.
Wenn nicht irgendwo noch etwas verborgen ist, ist jetzt schon der Ermessensausfall nachgewiesen, der nicht mit dem Nachreichen von Begründungen geheilt werden kann.
Denn ...
[...]
- bestehende psychosoziale Schwierigkeiten und Problemlagen (Schulden, Wohnungslosigkeit, Sucht) klären, und mildern bzw. abbauen
[...]
... bedeutet, dass nicht ermessen wurde, warum diese Maßnahme so nötig ist, dass man mit einer Sanktion drohen müsste.

Da der Bekannte die Probleme nicht hat und der MT auf seiner Homepage hiervon spricht ...
Die CRESO bietet mit den innovativen Projekten „Wegbereiter“ umfassende und aufsuchende niedrigschwellige sozialpädagogische Hilfen für langzeitarbeitslose Frauen und Männer mit z. T. erheblichen psychosozialen Schwierigkeiten an. Die Leistungen der „Wegbereiter“ werden im Rahmen der beruflichen Aktivierungshilfe auf Grundlage des §16 Abs. 1 SGB II i.V.m. §45 Abs. 1 S. 1 SGB III erbracht.
... wäre auch ein Argument gegen die Maßnahme da.
Das kann man im Gespräch am Freitag klarstellen oder, wenn das nicht reicht, in einem Widerspruch (dafür müsste aber eine Zuweisung da sein oder ein anderer Verwaltungsakt).

Zusätzliche Bedenken hätte ich bei der Geschichte noch mit ...
Unsere Teams bestehen aus erfahrenen sozialpädagogischen Fachkräften aus den Arbeitsgebieten Wohnhilfen, Eingliederungshilfen, Familien- und Jugendhilfe, Suchthilfe und beruflichen Aktivierungshilfen und werden mit Beratungsbussen ausgestattet.
... den Beratungsbussen.
Sollten diese entsprechend beschriftet oder im Viertel bekannt sein, wäre der Sozialdatenschutz mindestens gefährdet.

Die Maßnahme Wegbereiter der Creso gGmbH beinhaltet mit Schulden- und Suchtberatung Elemente, die nicht per VA auferlegt werden dürfen.
Das schaust Du am Besten hier an: https://www.elo-forum.org/alg-ii-sa...va-zwang-schuldnerberatung-ergo-sanktion.html
und daraus zitiert:
Das hätte meines Wissens nach nicht im VA landen dürfen. Hab aber auch nochmals nachgeguckt:
Guckste mal bitte auf Seite 8, Punkt 3.2 in dem Dokument:
Folgende Anforderungen und Grundsätze sind daher an die Schuldnerberatung im Rahmen des SGB II zu stellen:
„Freiwilligkeit
Freiwilligkeit schließt Zwangsberatung aus. Schuldnerberatung auf der Basis einer durch Verwaltungsakt erfolgten Eingliederungsvereinbarung ist abzulehnen. Schuldnerberatung als Beratungsangebot sollte daher in einer Eingliederungsvereinbarung nur dann aufgenommen werden, wenn Einvernehmlichkeit darüber besteht.
https://www.bag-sb.de/uploads/tx_inhalt/Positionspapier_AGSBV_zu_SGB_2_u_12.pdf
... und ...
Hallo,

zum Thema Schuldnerberatung..

Möchte man dich zu Heilbehandlungen verpflichten?
Zitat:
Weder Heilbehandlungen, Sucht- oder Schuldnerberatung dürfen Bestandteil einer EGV sein, weil diese auf Freiwilligkeit basieren und in die Persönlichkeitssphäre des HE eingreifen (SG Braunschweig vom 11.9.2006 – S 21 AS 926/06 ER; Aufsuchen eines Psychiaters ist keine EGV-Pflicht; LSG Rheinland-Pfalz vom 5.7.2007 – L 9 ER 175/07 AS: Begutachtung zur Feststellung der Erwerbsfähigkeit nicht in EGV aufzunehmen).

https://www.elo-forum.org/eingliede...ng-egv-man-darueber-wissen-sollte-update.html
Also bitte ruhig werden/bleiben, denn da geht noch was. :wink:
(Dass Ihr sie nicht hereingelassen habt, war goldrichtig.)
 

noillusions

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#31
Ich habe zwar alles "abfotografiert" auf meinem neuen Handy, leider kein Kabel.
Kannst versuchen per Bluetooth zu übertragen.
Oder als Anhang per email hin und hersenden und dann mit dem Rechner öffnen.
Oder mit dem Handy zu Dropbox/Goggledrive/OneDrive...CloudGedöns das machen.
 
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#32
[...] Außerdem noch das von weiteren Versuchen eines Hausbesuchs abstand genommen werden soll da dies rechtswidrig ist. [...]
Deine Schlußfolgerung ist schludrig formuliert - und - somit als Rat unbrauchbar.
Hausbesuche per se - so wie es sich bei dir liest - sind keineswegs rechtswidrig.
Läßt der Besuchte Hausbesuche zu - auch nicht.

So viel Zeit muß sein:
Hausbesuche werden ERST unzulässig/rechtswidrig wenn sie untersagt wurden und trotzdem weiter gestalkt wird.
[...]
- Aktivierung durch individuelles Coaching/Clearing mit dem Ziel, [...]
Der Begriff "Clearing" sowie der werbende Text ist in meinem Kopfkino nahezu unlösbar mit Machenschaften scientologischer Gehirnwäschereien verdrahtet.
Der geschilderte Massenauflauf im Treppenhaus und das Einbinden unbeteiligter Dritter erinnert an MfS- oder OSA-Methoden.
Ziel:
Diskreditieren, Verwirrung stiften, destabilisieren, zersetzen, vom bisherigen Umfeld abspalten, Isolation, Willen brechen, danach wieder aufbauende Heilung durch die allein selig machende Institution.

Sonst lasse ich die JC-Bande bei Widersprüchen gerne auflaufen.
Was sich selbst erarbeitet wurde, sitzt hinterher viel besser. :biggrin:
In diesem Fall würde ich eine Ausnahme machen und den Widerspruch mit einer unmißverständlichen Beschwerde ans KRM koppeln.

Da es hier in trumpiger Manier an Intim- und Privatsphäre des HE gehen soll, würde ich konfliktvermeidende Diplomatie beiseite lassen und in sehr klaren Worten kommunizieren.
Tenor:
Was sich dieser SB einbilde, den gesetzlich verankerten Schutz der Wohnung aushebeln zu wollen.
A) Meine Hütte ist keine Maßnahmefiliale.
B) Daß sich Kreti & Pleti nach eigenem Gutdünken selbst in meine Wohnung einladen, werde ich NICHT billigen.
 

Fluoxetina

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#33
Aktualisierung:

Der Träger war sehr hartnäckig und hat mehrmals die Woche Zettel an der Tür hinterlassen (nicht Briefkasten). Wirklich aufdringlich. Haben auch gedroht, dass es zu einer Sanktion kommen wird; und genau dieser Fall ist jetzt eingetreten. Das Anhörungsschreiben ist jetzt da.
 

Dinobot

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#36
Ich werde einen Widerspruch formulieren für Freitag.
Die Maßnahme Wegbereiter ist eine Standard-Maßnahme der BA, welche übewr BA für die Jobcenter eingekauft wird. Inhalt der Leistungsbeschreibung ist hierin für den Träger insbesondere, Zitate der Anforderungen an den Träger:

"Der Teilnehmer ist dabei in Phase 1 grundsätzlich dort aufzusuchen, wo er sich überwiegend aufhält. Für
die Sicherstellung von Kontakten, sind auch aufsuchende Bemühungen in einschlägig bekannten Jugendzentren, öffentlichen Treffpunkten und offenen Jugendangeboten zu nutzen. Zudem sind die aufsuchenden Leistungen zeitlich
über die Tagesphasen zu streuen. Hierzu dient u. a. der in B.1.5 beschriebene Kleinbus als mobiler Besprechungsraum, in dem vorwiegend die erforderlichen
Einzelgespräche stattfinden.


"Zu den Aufgaben der sozialpädagogischen Fachkräfte gehören insbesondere:

4. Funktion als Ansprechpartner und Vertrauensperson .

"Sollte aus methodisch
didaktischen oder inhaltlichen Gründen im Sinne der Zielerreichung eine Aktivierung in den Räumlichkeiten
des Auftragnehmers (Trägers) erforderlich sein (z.B. bei Teilen des Bewerbungstrainings), ist dies zugelassen.

*Es handelt sich vorrangig um ein individuelles Coaching der Teilnehmer mit dem Ziel

• des Abbaus von vielfältigen und schwerwiegenden Hemmnissen (multiple Problemlagen),
• der Aktivierung durch Aufbau von Motivation und Leistungsbereitschaft und somit zur Herstellung
bzw. Verbesserung der Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit,
• der Förderung von Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft (Business-Knigge/Regeln
in Ausbildung und Beruf), Soft Skills in den Umgangsformen mit Arbeitgebern

Grundlagen gesunder Lebensführung :
- Heranführung an sportliche Aktivitäten
- Angebote lokaler Vereine vorstellen
- Bewegung mit Musik
- Gymnastik & Rückenschule
- Teamsport & Spiele

Durch den Sportlehrer ist ein ständiges Angebot an sportlichen Aktivitäten vorzuhalten, wie z. B. Klettern, Kampfsport, Hip Hop und Antiaggressionstraining.

Umgang mit sich selbst (Selbstmanagement):
- realistische Selbsteinschätzung der gesundheitlichen Verfassung ermöglichen

* Quelle: Auszug, Leistungsbeschreibung der Maßnahme "Wegbereiter" des REZ der BA , Stand : 03.05.2018, Geschäftszeichen: 901-18-45ind-70087

Anmerkungen darin:

Wenn innerhalb von neun Versuchen innerhalb von 5 Wochen kein Kontakt zu dem Teilnehmer zustande
gekommen ist, wird die Maßnahme durch den Bedarfsträger abgebrochen.


Teilnehmer sind insbesondere erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Alter unter 25 Jahren,

Soviel dazu, was die Inhalte der Standard-Ausschreibungem der Maßnahme Wegbereiter angeht.

Hieraus lassen sich auch ggf. Argumente gegen das bisherige Verhalten des Trägers herleiten. Und auch gegen eine Sanktion, sofern die wirklich mit dem Nichtzugang zur Wohnung begründet werden sollte, weil ja der Träger ansonsten einen Kleinbus hierfür hätte oder das Gespräch auch ersatzweise in den Räumen des Trägers hätte stattfinden können. Nachrichten des Trägers mit Sanktionsandrohung erscheinen unvereinbar -mit dessen Auftrag als Ansprechpartner und Vertrauensperson.

Zudem sind solch anstrengende Sportangebote nicht ohne vorherige ärztliche Zustimmung angeraten und selbst die Absolvierung dessen bringt einen auch nicht schneller in Arbeit, sofern man nicht gerade in diesem Metier zu vermitteln gedenkt.

Und ohne multiple Vermittlungshemmnisse fehlt eben mal die Grundlage zur Führung irgendwelcher Gespräche -schon mal gar ncht über private Befindlichkeiten mit wildremden Dritten, die im Auftrag des Jobcenters den Teilnehmer aushorchen sollen und hinterher alles und jedes dokumentiert weiterleiten sollen. Meine Meinung dazu. Im Übrigen hätte ein AG -normaler Strickart -auch keine rechtliche Handhabe die Gedanken und persönliche Befindlichkeiten seiner Mitarbeiter ausforschen zu müssen oder zu können.

Es kommt hier auf den Vorhalt bzw. die Begründung des Jobcenters für die angedachte Sanktion an.

Und generell auch darauf -ob hier der Betroffene überhaupt der Zielgruppe U25 angehört!!!
 

HartzVerdient

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#38
Und ohne multiple Vermittlungshemmnisse fehlt eben mal die Grundlage zur Führung irgendwelcher Gespräche [...]
Obwohl es sich im allgemeinen Sprachgebrauch bereits eingebürgert hat, gibt es diese Definition "multiple Vermittlungshemmnisse" im SGBx nicht. Das ist kein rechtsgebräuchlicher Begriff, der im Jobcenter Anwendung finden sollte.
 

Thani

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#39
Wenn wir mal einen Moment weg kommen davon, wie Skurril das ganze Thema ist, fällt mir beim Flyer doch auf, dass sich die Maßnahme wohl konkret an Personen mit Schulden/Suchtproblemen und insbesondere Wohnungsproblemen handelt. Das ganze macht im Sinne von Sozialarbeit eigentlich ein rundes Bild. Daher sehe ich an der Maßnahme als solche hier ausnahmsweise wenig Anlass zur Kritik.

Ein Problem wird eigentlich nur an der Stelle daraus, wenn sie einem ELO zugewiesen wird, auf den all diese sozialen Probleme garnicht zutreffen. Wenn Fluoxetina nun tatsächlich keine sozialen Probleme dieser Art hat ist die Maßnahme in seinem Fall natürlich absolut unpassend.

Anstatt sich über die Hausbesuche aufzuregen wäre es für Fluoxetina evtl hilfreicher mal folgendes zu klären (was ich leider nur als Frage aufwerfen kann aber selbst nicht genau weiß):

Üblicherweise greift man absolut unpassende Maßnahmen über Widerspruch an und beantragt aufschiebende Wirkung beim SG um bis zur Entscheidung dort auch nicht hin zu müssen bzw. in diesem Fall keinen ungebetenen Besuch zu bekommen. Offensichtlich ist das hier aber (noch) nicht erfolgt?

Üblicherweise ist nicht hingehen/nicht teilnehmen ja immer der schlechteste Weg, da hier durchaus Sanktionen drohen. Nehmen wir an wegen der (nennen wir es mal) "Nichtteilnahme" bekommt Fluoxetina eine Sanktion von 30%. Würde diese Sanktion auch weiterhin bestehen bleiben, wenn nach Sanktion ein Widerspruch erfolgt und diesem Stattgegeben wird?

Denn läge der Fall wie eine "normale" Maßnahme würde man dem ELO ja üblicherweise auch raten bis zum Einsetzen der aufschiebenden Wirkung teilzunehmen um keine Sanktion zu riskieren.
 

Regensburg

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#40
Sorry das ich dir widerspreche aber ->
ein MT hat bei mir zu Hause nichts zu suchen -> außer ich will es, was hier offensichtlich nicht der Fall ist.
 

Dinobot

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#41
Wenn wir mal einen Moment weg kommen davon, wie Skurril das ganze Thema ist, fällt mir beim Flyer doch auf, dass sich die Maßnahme wohl konkret an Personen mit Schulden/Suchtproblemen und insbesondere Wohnungsproblemen handelt. Das ganze macht im Sinne von Sozialarbeit eigentlich ein rundes Bild. Daher sehe ich an der Maßnahme als solche hier ausnahmsweise wenig Anlass zur Kritik..
Offensichtlich ist Dir eine Tatsache hierbei wohl entgangen bzw. gar nicht Bekannt:

Diese Maßnahmen werden VORHER eingekauft -ohne dass irgendeiner wirklich erfasst hat -wieviele Elos des Jobcenters übehaupt solche Probleme dort haben. Es wird erst danach nach den passenden Teilnehmern gesucht. Oder auch nicht. Und die Zuweisung erfolgt dann ganz einfach aufgrund von unbewiesenen Einschätzungen und Vermutungen der SB. Oder vorrangig , um einen Elo zu gängeln, auszuhorchen oder umzuerziehen.

Ich finde hier den Zuweisungsgrund der Ablehnung des Jobcenters -besonders als unbewiesene Unterstellung -höchst fragwürdig, weil man eben Zusammenarbeit nicht erzwingen kann und auch keinen seelischen Striptease anordnen kann. Sowas hat ernsthaft nur dann Sinn, wenn die Klientel NACHWEISLICH Probleme hat, die ihn an der Arbeitsaufnahme hindern. Und dieser Elo sich dann freiwillig erklären will. Hierbei ist es aber unerheblich , welche Einstellung der Elo gegenüber dem Jobcenter hegt, weil das Jobcenter eigentlich nur eine Zwiswchenstation darstellen soll. Das Jobcenter hat hier aber eine Maßnahme so ausrichten lassen, als ob sie das Ansinnen einer LEBENSLANGEN Bindung für sich in Anspruch nimmt, was jeden Elo in diesem Zusammenhang stutzig machen sollte.

Insbesonders, weil der Anspruch n den Träger , den Elo als systemtreuen und willenlosen und allseits offenherizgen Diener in Open-end Manier des jobcenters umzuformen, nunmehr auch vermehrt in Standard-Maßnahmen zu finden ist. Dort natürlich ansprechender formuliert.
 

Fairina

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#42
Moment einmal, hier soll der Zwangsverflyerte entmündigt werden unter Ausschluss aller Grundrechte. Das gehört an die Presse und am Besten die im Ausland damit es so richtig Wellen schlägt. Das erinnert an Umerziehungslager und Gehirnwäsche gepaart mit gewissen Dingen wie vor 70 Jahren.
 

Dinobot

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#43
Moment einmal, hier soll der Zwangsverflyerte entmündigt werden unter Ausschluss aller Grundrechte. Das gehört an die Presse und am Besten die im Ausland damit es so richtig Wellen schlägt. Das erinnert an Umerziehungslager und Gehirnwäsche gepaart mit gewissen Dingen wie vor 70 Jahren.
Solche Ansprüche findest du aber zu Hauf in Maßnahmen -insbesondere in U25 Maßnahmen, wie das eine davon ist.

Das eigentliche Problem ist:. Wir haben Lücken im System, was die Menschenrechte angeht. Und Deutschland steht in der Skala dessen schon seit langem nur auf Platz 16 der Skala.

Solange ewig Gestrige -insbesondere die des Bund-Länder-Ausschusses SGB II -die BA nicht an der kreativen Entwicklung weiterer Maßnahmen zur Umformung hindern und SBs ihre Phantasien von höchst fragwürdigem Ermessen bis Vermessen weiter anwenden dürfen -solange sitzt Du -allein - auf verlorenem Posten, weil sich niemand mehr für die Randgruppe Hartz iVer so richtig interessiert. Die Regierung hat nicht umsonst das Flüchtlingsthema vorgezogen.

Übrigens habe ich aktuell auch schon Maßnahmen Inhalte für diese Zielgruppe gelesen, die vor Zumutungen dieser Art und anderer Art auch nicht zurückschreckt, was die Anforderungen von Seiten der BA Standard Maßnahmen angeht - an die Träger - für diese Zielgruppe.
 

AsbachUralt

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#44
Kann man vom Gericht eigentlich keine Einstweilige Verfügung erwirken, dass niemand von diesen A**********n ein Recht hat, die Wohnung des Betroffenen zu betreten?
Ich als juristischer Laie dachte bisher das maximal eine Behörde wie das Gesundheitsamt oder die Polizei, dies aber auch nur mit richterlicher Erlaubnis bei entsprechend wichtigen Gründen, ein Recht auf eine Wohnungsbetretung hätte.
 

Regensburg

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#45
Kann man vom Gericht eigentlich keine Einstweilige Verfügung erwirken, dass niemand von diesen A**********n ein Recht hat, die Wohnung des Betroffenen zu betreten?
Nein, kannst Du nicht denn dein Wohnung / Haus ist von Haus aus per GG geschützt.
wie das Gesundheitsamt
Nö, und wenn, dann nur mit Richterlichen Beschluss + Polizei.
Richtig, entweder mit einem Richterlichem Beschluss, oder in Verzugsgefahr (oder wie es heißt?) , was die dann auch nachweisen müssen.
 

Dinobot

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#47
Kann man vom Gericht eigentlich keine Einstweilige Verfügung erwirken, dass niemand von diesen A**********n ein Recht hat, die Wohnung des Betroffenen zu betreten?.
Dessen bedarf es hier gar nicht. Denn der Träger hat ganz klar die Vorgaben -den Hausbesuch mittels Kleinbus durchzuführen -im Kleinbus, was er offensichtlich nicht getan hat. Wahrscheinlich -weil er und das Jobcenter sich sicher wähnt, dass Elo nichts von den Vorgaben seines Auftrages wieß oder wissen kann, was aber nunmehr eine gute Argumentation der Abwehr darstellt.

Im Übrigen auch, das der Träger offensichtlich durch sein Verhalten bewiesen hat -dass er als Vertrauensperson ungeieignet ist . Ganz zu schweigen davon, dass dieser Elo gar keinen Bedarf danach hat oder gar eine Notwendigkeit dessen bestand. Die SB müsste beweisen -weshalb oder wodurch hier ein Bedarf oder eine Notwendigkeit dessen besteht.

Wenn der Soz Hemepel des Trägers eine Funktion als Vertrauensperson aufbauen soll -und sich dann so verhält -wohin soll das denn bitte führen?

Der war und ist sowieso auf verlorenem Posten. Erfüllungsgehilfen des Jobcenters als Vertrauensperson??

Für verkorkste und übergriffige Maßnahmen Konzepte ist ein Elo nicht zuständig. Für die sinnlose Beibehaltung dessen -auf Kosten der Elo und dessen Privatsphäre auch nicht. Punkt.

Jobcenter wissen das auch mehrheitlich. Reden sich aber dann gerne - auf Kosten der Elos - raus: "Der Teilnehmer sei nicht mehr beschulbar" ist dann die häufige Ausrede.
 

Gemcitabine

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#48
Da ich ja auch mal so ein stalking bis zur Wohnung, Telefonterror und Zettel (im Briefkasten) erlebt habe von solch einem dienstbeflissenen Helferlein, würde mich der genaue Ablauf hier schon mal interessieren.

Mir wurde ja bei der Aussprache (keine Anhörung) vorgeworfen, ich hätte das nicht erleben müssen, wenn ich mich einfach gemeldet hätte....
war aber ja gar nicht meine Aufgabe, mich mit solch Gewimmel rumzuschlagen.

Zettel an der Tür, offen im Flur?, würde ich dokumentieren und nicht einfach so durchgehen lassen.
Schon früher gabs da von mir eins auf die Mütze, auch wenn die Stadtwerke oder irgendwelche Handwerker das machten. Was eher selten, aber schon mal vorkam.

Haben die auch Nachbarn angelabert?

Vermutlich werden die Hausbesuche automatisch "gültig", sobald irgendein Vertragsdings unterschrieben wird. Könnte ich mir so vorstellen...
 

Regensburg

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#49
Da ich ja auch mal so ein stalking bis zur Wohnung, Telefonterror und Zettel (im Briefkasten) erlebt habe
Das ist aber ganz andere Geschichte...
bei der Aussprache (keine Anhörung)
Bei einer Aussprache kann viel ausgesprochen werden, was mich persönlich nicht interessiert was die Gegenseite so labert.
Vermutlich werden die Hausbesuche automatisch "gültig", sobald irgendein Vertragsdings unterschrieben wird. Könnte ich mir so vorstellen...
Es kommt auf den Vertragstext an.

Z.B.: Mein Hausmeister hat meine schriftliche (freiwillige) Erlaubnis mein Wohnung im Notfall zu betreten -> z.B. Wasser Rohrbruch.
 

Gemcitabine

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#50
Das ist aber ganz andere Geschichte...
natürlich hat hier jeder seine eigene Geschichte -- es ging aber hier um diese Art von neuartig gezündeten Stufen der Übergriffigkeit.
Wenn MT wie die Zeugen Jehovas an der Haustür rumlungern und Zeug in den Briefkasten oder an die Wohnungstür werfen, kann man darüber ja gar nicht genug sprechen.
Zumal ich davon ausgehe, die erarbeiten ihre Konzepte deutschlandweit ähnlich.... nach Vorgaben der Jc.

Also kommt dieser Schwachsinn letztlich aus dieser Ecke.

Meine Ersatz-SB, mit der ich die Aussprache hatte, gab übrigens zu, dass es die JC sind, die MT ermutigen, ruhig mal öfter anzurufen und persönlich vorbeizuschauen. Es gäbe ja auch Leute, die Angst hätten, zu telefonieren :biggrin:

Hier wird immer auf die MT geschimpft, wer aber wirklich der Drahtzieher dahinter ist, ist doch sonnenklar.
Die MT bedienen die Nachfrage an einem hart umkämpften Markt.

Diese Psychomaßnahmen sind jetzt wohl eine relativ neue Geschichte am Markt, jedenfalls in der Ausführung. Mit Bussen, herrje! Zum Totlachen. :peace:
 

Kerstin_K

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#51
Okay, die jCs sind die Drahtzieher. Aber die MT geben sich für diese Praktiken her, verdienen damit ihr Geld. Und wer solche Geschäfte macht, mit dem möchte ich nichts zu tun haben.

Kaum ein seriöser und bildungstraeger arbeitet fuer die JCs,
 

Regensburg

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#52
natürlich hat hier jeder seine eigene Geschichte --
OK das habe ich missverstanden, ich war auf das Wort Stalking fixiert.

Aber es ändert letztendlich nichts weil:
- ein Stalking ist schwer nachzuweisen -> Absicht
- MT möchte doch nur das beste für dich :cheer2: No Stalking -> we help you!
Es gäbe ja auch Leute, die Angst hätten, zu telefonieren :biggrin:
Kann mich eigentlich nicht betreffen, denn mein Tel. hat nur mein Sohn und meine Freunde.
Kaum ein seriöser und bildungstraeger arbeitet fuer die JCs,
Bitte das Wort Kaum in Kein ändern....
 
Zuletzt bearbeitet:

Fairina

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#53
Sobald ein MT versuchen würde in meine Wohnung zu gelangen, würde ich die Polizei rufen. Hausfriedensbruch und Nötigung stehen schon mal da im Strafregister.

Und diesen Wisch unterschreibe ich eh nicht. Bei einer Sanktion dürfte das JC vorm SG was auf die Schnute bekommen. Und ich würde alles, was ich schriftlich habe, zum Menschengerichtshof schicken mit einer kleinen Anfrage ob wir wieder in einem bestimmten Zeitraum wären in Deutschland. Außerdem würde ich Strafanzeige gegen den MT stellen und gegen den JC-GF.
 

HermineL

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#54
Wäre schön wenn der TE das Anschreiben hier anonymisiert einstellen würde.
Solange man nicht gelesen hat was dort exakt steht ist das alles Glaskugel lesen.
 

noillusions

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#55
Der Träger war sehr hartnäckig und hat mehrmals die Woche Zettel an der Tür hinterlassen (nicht Briefkasten).
Was stand da drauf?
So oder so kann man sich das energisch verbitten, würde ich sagen:
Beim Amtsgericht München (422 C 17314/13) ging es um einen Vermieter, der Briefe an seinen Mieter, die das Vertragsverhältnis betrafen (und in denen die Gesundheit des Mieters thematisiert wurde), an dessen Wohnungstür gehängt hat – lesbar für alle anderen Mieter. Dies angeblich, weil er keinen Briefkasten bereit gehalten hat. Diese „Zustellung“ sei daher geboten. Das Amtsgericht erkannte zu Recht einen Unterlassungsanspruch, denn der Mieter wurde hier in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt:

Das Anheften der für andere Personen lesbaren Schreiben stellt eine Beeinträchtigung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts der Kläger dar. Vom Schutzbereich des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nach Art. 2 1,1 I GG ist das Recht des Einzelnen auf Achtung seiner personalen und sozialen Identität, auch in der Darstellung des Einzelnen nach Außen, umfasst (vgl. Palandt, Sprau, 71. Auflage, § 823, Rn. 86). Dadurch, dass der Beklagte für andere lesbar Schreiben an die Türen geheftet hat, in denen er auf die Kläger Bezug nimmt, hat er die Darstellung der Beklagten nach Außen beeinträchtigt. Die Kläger haben ein schützenswertes Interesse daran, dass Einzelheiten ihrer vertraglichen Beziehung zum Beklagten Dritten nicht zugänglich gemacht werden. […]
Eine Beeinträchtigung läge auch dann vor, wenn die Schreiben nur von wenigen Mitmietern zur Kenntnis genommen werden sollten, da es für eine Beeinträchtigung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ausreichend ist, wenn die Äußerungen nur gegenüber einzelnen Personen erfolgen. Geschützt ist nämlich auch das Recht des Einzelnen, selbst zu entscheiden, wem welche Informationen aus seinem Lebensbereich offenbart werden. Des Weiteren kann nicht ausgeschlossen werden, dass die für alle Personen, welche sich den Haustüren nähern, lesbaren Inhalte auch von anderen Personen, z.B. Besuchern, wahrgenommen werden.
Und natürlich genügt für das Vorgehen nicht, dass kein Briefkasten da ist – denn es gibt ja Alternativen:
Soweit der Beklagte vorträgt, die Zustellung von Schriftstücken sei erschwert, da die Kläger ihren Briefkasten abmontiert hätten, so rechtfertigt dies nicht das Anbringen offener Schreiben an Wohnungs- und Hauseingangstüren. Dem Beklagten stehen neben der persönlichen Übergabe auch weitere Möglichkeiten der Übermittlung zur Verfügung. […] Ferner ist nicht ersichtlich, warum durch diese Form der Zustellung das Anbringen der Schreiben in offener Form erforderlich sein soll, da die Schreiben zumindest in einem verschlossenen Umschlag an die Tür geheftet werden könnten.
 

Thani

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#56
Insbesonders, weil der Anspruch n den Träger , den Elo als systemtreuen und willenlosen und allseits offenherizgen Diener in Open-end Manier des jobcenters umzuformen, nunmehr auch vermehrt in Standard-Maßnahmen zu finden ist. Dort natürlich ansprechender formuliert.
Das geht jetzt nicht gegen dich persönlich, aber ich habe manchmal hier im Forum den Eindruck, dass hier vorbehaltslos IMMER auf Maßnahmen geschimpft wird, egal wie die Sachlage ist und das finde ich keine gute Entwicklung.

Rein augenscheinlich finde ich es grundsätzlich gut, dass es solche Maßnahmen überhaupt gibt. Die im Flyer angesprochenen Probleme haben mehr Menschen, als man glauben mag, Schulden, Suchtprobleme etc. breiten sich in Deutschland ja leider immer mehr aus und von Obdachlosigkeit bedroht zu sein ist auch eine gehörige Last (aus Erfahrung weiß ich leider wovon ich rede). Und ich finde es auch sinnig, wenn die AfA/Jobcenter hier Programme bereit hält, denn dass man als ELO ein höheres Risiko hat in finanzielle Not mit Schulden und Wohnungsproblemen zu kommen ist wohl jedem klar.

Ich finde man muss hier genau trennen und nicht pauschal und platt auf eine solche Maßnahme an sich schimpfen und mit Zwang, Diktatur, Entmündigung, Amigowirtschaft und sonstigem um sich werfen. Das Problem hier ist nicht die Maßnahme und wie sie gestaltet ist, sondern dass sie auf den ELO überhaupt nicht passt.

Und dass die Kritik hier nur stattfindet, weil es gegen den Willen des ELOs stattfindet ist leider auch nicht so. Erst vor kurzem gab es hier eine ELO die sich eine EDV-Weiterbildung gewünscht hat, diese auch bekam und sowohl sie, als auch das Jobcenter dafür hier dafür aber auch nur harsche Kritik geerntet haben. Ich würde mir doch sehr wünschen, wenn die sinnvollen Maßnahmen und die ohnehin so wenigen Male, wo einem ELO sinnvoll und nach eigenem Wunsch weiter geholfen wird hier nicht im pauschalen Geschimpfe auf Maßnahmen an sich untergehen.


Und nochmal zum konkreten Fall hier:
Egal wie falsch die Inhalte der Maßnahme für den ELO sind, es steht immer noch die Frage im Raum, ob er/sie eine Sanktion riskiert, wenn ELO vor Widerspruch mit aufschiebender Wirkung nicht an der Maßnahme teil nimmt oder?
 

Fairina

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#57
Was und wem sollen diese Maßnahmen irgend etwas bringen? Die einzigen die davon profitieren lassen sich in ihrer Gesamtheit als BA samt JC samt SBs samt GFs samt die MT zusammen fassen. Diese Maßnahmen sind zu nichts anderem gut als dieser Armutsindustrie Einnahmen zu verschaffen und sich willige Sklaven die nicht widersprechen sich heran zu ziehen. Das es immer noch HartzIV-Bezieher gibt die glauben, das der 5. Bewerbungskurs sie in Arbeit bringt oder das sie sich in ihrem täglichen Leben ihre Entscheidungen abnehmen lassen und sie nur auf Zuruf eines MT oder SB nur noch fragen wie hoch, das ist das wirklich erschreckende. Ich bin entsetzt und wütend über so ein Posting.

Zeig doch mal auf, wie viele Elos durch solche Dinge in Arbeit gekommen sind. Schulden sind normal, überall wird darauf hingewiesen, dazu braucht man weder einen SB noch einen MT. Wie viele Elos haben nach dem x. Bewerbungstraining mit den ewig gleichen stereotypen Bewerbungsschreiben oder den frisierten Lebensläufen durch selbst ernannte Profis in Arbeit gekommen. Oder wie war das mit Mäuerchen aufbauen, Mäuerchen abreißen und wieder von vorne, oder Lamas durch Parks führen. Man, man, man besser kann man nicht solche Verar… nicht ausdrücken. Denn nichts anderes ist es.
 
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#58
[...] aber ich habe manchmal hier im Forum den Eindruck, dass hier vorbehaltslos IMMER auf Maßnahmen geschimpft wird, egal wie die Sachlage ist [...]
Das pauschalisierende IMMER kann ich sofort entkräften.
In kritischen Posts schreibe ich ausschließlich zur passiven Abwehr sinnloser Maßnahmen.

Deine Zeilen wiederholen idealistich-schöngefärbte Sonntagsreden gesetzgebender Politiker.
Graue Theorie.
Meine Erfahrungen vor Ort - beim sogenannten "Bildungsträger" sehen anders aus.
Sie decken sich bedauerlicherweise mit wallraffenden Reportagen.

Es gibt rein gar nichts gegen sinnvolle Maßnahmen einzuwenden.
Nur - kenne ich keine.
Jedenfalls nicht mehr nachdem Heerscharen von Webdesignern ausgebildet wurden.
 
E

ExitUser

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#59
, aber ich habe manchmal hier im Forum den Eindruck, dass hier vorbehaltslos IMMER auf Maßnahmen geschimpft wird, egal wie die Sachlage ist und das finde ich keine gute Entwicklung.
Weißt Du, meine Lebenspartnerin hat zwei Maßnahmen hinter sich. Die zweite wurde abgebrochen weil sie nervlich total am Ende war, und sie lautstark beim Maßnahmeträger ihre berechtigten Einwände vor versammelter Truppe zum besten gab.

Die erste Maßnahme bestand daraus, sich gegenseitig Bälle zuzuwerfen, den Lebenslauf zu schönern, und unter Drohungen den Zwang sich bei ZAF vorzustellen.

Im November letzten Jahres kamen die wieder mit einer Maßnahme an, in etwa so eine um die es hier im Thread geht.
Auch mit geplanten Hausbesuchen.

SOZIALKOMPETENZEN erlernen.

Sorry, meine Lebenspartnerin hat die besten Sozialkompetenzen die es gibt.
Und ob sie Schulden hat, krank ist, oder andere "VERMITTLUNGSHEMMNISSE" hat, dieses geht keinen verfluchten Maßnehmaträger etwas an.

Da kannst Du diesen Schwachsinn noch so schönreden.
 

Dinobot

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#60
Rein augenscheinlich finde ich es grundsätzlich gut, dass es solche Maßnahmen überhaupt gibt.
Ich finde man muss hier genau trennen und nicht pauschal und platt auf eine solche Maßnahme an sich schimpfen und mit Zwang, Diktatur, Entmündigung, Amigowirtschaft und sonstigem um sich werfen.
Deine roasarote Sichtweise blendet leider aus, dass ALLE Maßnahmen unter Androhung von Sanktionen zugewiesen werden oder überwiegend im Interesse der SB und deren Staitstikbereinigung sind. Wie kann man sowas gut finden?

Desweiteren würde ich mich mal -an Deiner Stelle -genauer informieren, was zum Beispiel der Rechnungshof zum Thema der Vergabepraxis und der Wirkung der Maßnahmen durch die AFA oder besonders durch die Jobcenter erst vor kurzer Zeit zu berichten hatte. Da brauchst Du hier nicht vorrangig Elos in die Kritik nehmen.

Das Thema Armutsindustrie und Abzocke durch die Träger -auf Kosten der Elos ist auch schon seit Jahren bekannt.

Mir ist persönlich oder auch ansonsten kein einziger Elo bislang bekannt geworden, den die sogenannte Betreuung irgendwie weitergebracht hätte -als bis zur nächsten Maßnahmezuweisung -oft auf noch niedriger Stufe in eine AGH -zur Ausbeutung und gezielter Ausgrenzung.

Die übergriffige Datensammelwut, die die Folge solcher Maßnahmen ist, die findet dann Ihren Niederschlag in vollkommen überspannten Statisiken der Jobcenter -wieviel Elos in deren Einzugsgebiet welche Art von Schulden haben , in welcher Höhe oder welche Süchte hätten. Du solltest dir dazu mal als Musterbeispiel die aktuellen Arbeitsmarktprogramme des Jobcenters Ostalbkreis (OK) angucken. dann wirst Du anders denken . Solche Daten dienen den Jobcentern nur dazu, sich von der Wiedereingliederung des jeweiligen Elos zu verabschieden und die dann in "ausgrenzenden Maßnahmen " isolieren zu können und zu dürfen. Du verkennst die schon seit langem bestehenden anders gestrickten offensichtlichen Absichten der Initiatoren dahinter.

Und die überwiegend nachteiligen Wirkungen -wenn man sich gegenüber dem Jobcenter offenbart. Es ist in der Mehrheit der Fälle verheerend für die Betroffenen, was deren soziale Reputation betrifft.

Im Übrigen -ich selbst kenne einige , die schon seit Jahren ähnliche Probleme haben -und trotzdem arbeiten können, nicht arbeitsmarktfern werden oder dadurch sind. Ebenso haben viele AG bis heute gar kein Bestreben, eine Beschäftigungsfähigkeit oder gar eine Stabilisierung des Arbeitnehmers als Voraussetzung der Einstellung garantiert zu bekommen. Oder wollen sich auch viele SERIÖSE AG gar nicht mit der Thematik der "angeblichen" Minderleistung eines Elos befassen wollen. Alles Kunstbegriffe, die die BA seit Jahren pervertiert den Elos zuschreibt, um ALG IIer künstlich zu diffamieren und denen eine Notwendigkeit von Maßnahmen einzureden -alles nur -um den Hartz iVer vom 1. Arbeitsmarkt abzukanzeln und weiterhin ALG Ier den Vortritt lassen zu können. Wobei das auch nicht mehr das Patentrezept zu sein scheint. Denn immer mehr rutschen in Hartz iV. Und seit Jahren dämmern -als Karteileichen - doppelt so viele AlG Ier und ALG IIer im Datenbestand der Jobbörse vor sich hin -durch Maßnahmen zum sinnlosen und wettbewerbverzerrenden Datenstriptease gezwungen -als freie Stellen dort aufgelistet sind.

Alles schädlicher Blödsinn und bislang nicht einmal ansatzweise hilfreich für irgendeinen Elo -das ist meine Meinung.

Deine Ausführungen sind da wenig in der Realität mehrheitlich hilfreich. Auch wenn ab und zu ein Elo mal die richtige Maßnahme bekommen sollte, die dann auch längerfristig in Arbeit führt -dann ist das leider bislang die Ausnahme, die die BA oder auch die Jobcenter so gar nicht anstreben. Deren Vorgaben sind andere.
 
Zuletzt bearbeitet:

0zymandias

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#61
Ich finde es gut, wenn man nicht pauschal und platt gegen das Forum wettert. :biggrin:

Auch wenn der Mangel an Claqeuren in einem Forum zur Gegenwehr nicht laut genug beklagt werden kann. Unerhört. :icon_lol:

Gott sei Dank gibt es dafür Feiertage und Dozenten.

Dass Sucht- oder Schuldenprobleme nicht vorliegen und eine solche Beratung nicht als sanktionsbewehrte Verpflichtung auferlegt werden darf (aus offensichtlichem und gutem Grund),
sind natürlich nur kloinerö Kloinigkeiten, auf die nur berüchtigte Forenunholde abfahren. :biggrin:
 

Texter50

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Das geht jetzt nicht gegen dich persönlich, aber ich habe manchmal hier im Forum den Eindruck, dass hier vorbehaltslos IMMER auf Maßnahmen geschimpft wird, egal wie die Sachlage ist und das finde ich keine gute Entwicklung.
...
Nun, aus Spass an der Feude schreiben die Forenten nicht. Dinge, die gefallen, dafür wendet man sich weniger an dieses Forum. :icon_stop:

Aber: Du solltest immer unterscheiden zwischen Weiterbildung und Wundertüte, zwischen Freiwilligkeit und Zwang - und hier fremde Leuts inner eigenen Hütte dulden zu müssen. :icon_stop:

Und: dieses Ablenkmanöver in einem Hilfetrööt, sehe ich eher ungern. Dafür kannste dann bitte nen eigenen Trööt anlegen.
Ich les da dann auch nicht - versprochen... :biggrin:

Hier geht es jetzt bitte mit dem Hilfethema weiter. :icon_stop:
Ich danke für Euer Verständnis! :icon_knutsch:
 

Dinobot

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#63
Müssen die Leute reingelassen werden. Kann das sanktioniert werden?
Um das noch einmal und ganz aktuell auf die Standard-Maßnahme Wegbereiter zu beziehen - die Hausbesuche beeinhalten nicht den Zugang zur Wohnung. Jedenfalls ist das in der Konzeption dessen aktuell so nicht vorgesehen. Die Umsetzung der Anforderungen an die Träger lauten da vielmehr. Zitat:

*Beratungsbus
Für die aufsuchende Sozialarbeit/anlassbezogenen Hausbesuche/Beratung/Coaching sind insbesondere
in Phase 1 und bedarfsweise in Phase 2 zur Absicherung der mobilen sozialpädagogischen Betreuung im Wohnumfeld der Teilnehmer ausreichend Kleinbusse einzusetzen. Diese müssen hinsichtlich des technischen Zustandes sowie der Ausstattung geeignet sein, als mobiler Beratungsraum für die im Rahmen der Leistungserbringung erforderlichen Einzelgespräche, zu dienen.

Für die im Rahmen der mobilen sozialpädagogischen Betreuung eingesetzten Mitarbeiter sind in den
Kleinbussen zur Sicherstellung der Vor-Ort-Dokumentation der Einzelgespräche sowie theoretischer Lerneinheiten ein PC-Arbeitsplatz, ausgestattet mit einem Laptop, einem Farblaser-Drucker und einem Hand-Scanner zu installieren. Der Laptop hat hinsichtlich der technischen Ausstattung mit Ausnahme des Internetzuganges die unter B.1.5.1 beschrieben Mindestanforderungen zu erfüllen.


Quelle, alternativ: Auszug Leistungsbeschreibung der Maßnahme Wegbereiter Stand: 03.05.2018 Geschäftszeichen 901-18-45ind-70087 des REZ der BA BB /SAT in Berlin

Anmerkung: Dort steht an anderer Stelle auch drin, dass der Träger sich mit dem Bedarfsträger (Jobcenter) abstimmen soll, wie oft er wann Hausbesuche durchführen soll. Wenn der Träger bzw. dessen Mitarbeiter nunmehr anstatt mit Kleinbus im Haus auftauchen und dort Zugang zur Wohnung begehren -dann ist das so und kann das so nicht zulässiger Vertragsbestandteil sein. Sondern wahrscheinlich nur ein Überrumpelungsversuch -aus ganz anderen Anlass und auf Veranlassung des Jobcenters die Wohnung aus anderen Gründen durch den Träger zu besichtigen oder in Augenschein zu nehmen -aus welchem Grund auch immer, was sich ansonsten anders nicht so einfach mit dem Außendienst des Jobcenters durchsetzen ließe. Meine Vermutung dazu.

Da hilft nur offensive Gegenwehr wegen nicht regelrechter Umsetzung der Maßanhme und auch ggf. eine Beschwerde über den Träger beim Prüfdienst der BA . Wenn der Träger hier regelwidrig handelt, dann sind auch Vertragsstrafen vorgesehen. Das ist dann durchaus üblich.

Was die Gefahr einer Sanktion betrifft:. Jobcenter nutzen fast jede Chance dazu. Jedoch dürfte mit diesem Hintergrundwissen eine Umsetzung dessen (fast) unmöglich werden. Wissen ist Macht.

Wie man dieses Wissen dann für sich nutzt oder deswegen die Maßnahme abwehren kann, das bleibt jedem selbst überlassen.

Auf jeden Fall ist mit diesem Wissen ganz klar ersichtlich:. Der Träger handelt unzulässig bzw. gar rechtswidrig gegen seinen Auftrag, wenn er -stattdessen Einlass in die Wohnung begehrt und das noch mit Sanktionsandrohungen spickt.

Hierbei handelt dann auch der Bedarfsträger ( das Jobcenter) genauso unzulässig.

Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass man solch dreiste Aktionen trotzdem versucht, weil man hier auf das Nichtwissen des Teilnehmers setzt und das Jobcenter sich hier daraus einen Vorteil sichern will. Was eine Sanktion -auf Kosten des Teilnehmers -.für die SB ansonsten meist immer bedeutet, sofern keine Gegenwehr zu erwarten wäre.
 

HermineL

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#64
Wäre schön wenn der TE das Anschreiben hier anonymisiert einstellen würde.
Solange man nicht gelesen hat was dort exakt steht ist das alles Glaskugel lesen.
Zitiere mich ja eigentlich nicht aber es wird hier wild weiter gepostet ohne das der TE uns mittlerweile mal aufgeklärt hätte.
Vielleicht wäre es doch sinnvoll erst einmal abzuwarten was da kommt, wenn überhaupt.
 

saurbier

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#65
Also ich muß HermineL mal völlig recht geben.

Aber auch überseht ihr bei der ganzen Diskussion nachwievor,

1.) liegt bisher keine EinV vor, aus der man auch nur annähernd etwas konkretes ersehen könnte, was denn tatsächlich angreifbar wäre,
2.) wurde bisher nicht mitgeteilt ob der "TE" u25 bzw. ü25 ist.

Also dürfte die muntere Diskussion wohl bis auf weiteres nicht zwecks versprechend sein.


Grüße saurbier
 

noillusions

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#66
Seht das nicht so eng. Es ist interessant zu wissen was da so abgehen kann.
Wenn es einen selber mal treffen sollte ist man dann besser gewappnet.
 
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