Neuer Job-Probezeit-Wie komm ich da ohne 3 Monate ALG1 Sperrung raus?

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Whipsnade

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Hallo werte Gemeinde :)

Ich (54) habe nach 2 Monaten ALG1 Bezug am 01.03.19 bei einem neuen Arbeitgeber angefangen(Job selbst gefunden).
Nun musste ich leider feststellen, dass es nur noch nervig ist.....weil:
Anhaltendes Chaos den ganzen Tag über. In den Abläufen, der Kommunikation, Unordnung, eigentlich in allem!
Der mir Vorgesetzte, der mich einarbeiten soll und mit dem ich dann auch später zusammen arbeiten muss, ist ein absoluter Hektiker; den ganzen Tag über, ohne Pause.
Er gibt kaum Arbeit ab, will alles selbst machen.
Seine Abläufe, die nur er kennt, sind auch für alle anderen Mitarbeiter chaotisch-für ihn ist natürlich alles schlüssig.
Ich kann ihm in vielen Dingen von der Logik her nicht folgen, frage nach und mache Vorschläge. Wird aber alles von ihm abgelehnt.
Alles wird doppelt und dreifach bearbeitet, obwohl man es in einem Rutsch machen könnte. Viel Zeit geht tagsüber verloren, so dass fast täglich Überstunden angesagt sind.
Dazu kommt noch ein Sprachproblem, ich versteh ihn seltenst beim ersten mal und muss dann immer nachfragen was er meint.
Mit dem Chef komm ich gut klar, wir verstehen uns. Natürlich haben wir schon darüber gesprochen, er auch mit ihm deswegen.
Hat aber nix gebracht, er fällt immer wieder in sein Schema zurück.
Mein Chef kann(und ist es sicher auch)aber froh sein, dass er solch einen Mitarbeiter wie ihn hat. Er kommt früher, geht als letzter, am Wochenende sowieso, kennt und weiß alles und jeden.
Persönlich habe ich nix gegen ihn, er ist eben so.

Auf Dauer werde ich das nicht aushalten! Es ist enervierend, stressig und kraftraubend.
Wie komm ich da am besten ohne ALG1 Sperre raus?

Vielen Dank & Gruß,
Whipsnade
:)
 

Nena

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Auf Dauer werde ich das nicht aushalten! Es ist enervierend, stressig und kraftraubend.
Das ist Arbeitslosigkeit bis 67 auch... Überleg' es Dir gut. (Nicht unbedingt wegen der Sperre, sondern wegen der Arbeitslosigkeit. Aus einem Job heraus sucht es sich wesentlich leichter!)
 

Whipsnade

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Krankfeiern...hm....es soll schon ein sauberer "Abgang" werden.

Die anderen verstehen ihn auch kaum und gehen ihm, so weit es möglich ist, aus dem Weg.
Mein Vorgänger kam mit ihm auch nicht zurecht und hat aufgehört.
 

erwerbsuchend

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Die anderen verstehen ihn auch kaum und gehen ihm, so weit es möglich ist, aus dem Weg.
Mein Vorgänger kam mit ihm auch nicht zurecht und hat aufgehört.

Was ist die Meinung seines Vorgesetzten zu diesem Arbeitsstil? Ist dieser mit dieser Einstellung einverstanden, vorallem, wenn bereits Mitarbeiter wegen ihm gekündigt haben?
 

Whipsnade

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Der Chef kennt ja seinen Arbeitsstil und weiß um die Problematik mit mir und den anderen Mitarbeitern.
Und hat, wie gesagt, ihn schon drauf angesprochen.
Ist aber verständlicherweise froh solch einen Arbeiter zu haben.
it's not that easy ;)
 
H

Helia

Gast
Hallo, mir gehts gerade ähnlich wie dir und z.Zt. ist mein Arzt für eine Weile mein Freund. Es nützt meiner Erfahrung nach nichts, solche firmeninternen Machtkämpfe auszutragen oder in epische Breite zu ziehen.

Im Gegenteil kann es sogar gesundheitsschädlich werden, wenn man seine eigene "innere Stimme" permanent überhört und da du dich extra für dieses Thema in diesem Forum angemeldet hast, scheint dich das Thema ausreichend zu belasten um damit evtl auch bei nem Arzt deiner Wahl vorstellig zu werden.

Ich persönlich habe schlicht weder Kraft noch Bock noch Nerven mehr dafür, mir über das evtl Wohlergehen eines vermeintlichen "Arbeitgebers" Gedanken zu machen. Nur meine Meinung.
 

apfelkuchen

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Der Chef kennt ja seinen Arbeitsstil und weiß um die Problematik mit mir und den anderen Mitarbeitern.
Und hat, wie gesagt, ihn schon drauf angesprochen.
Ist aber verständlicherweise froh solch einen Arbeiter zu haben.
it's not that easy ;)
Ein guter Vorgesetzter erkennt auch, wenn jemand, der vielleicht gut arbeitet, dafür sorgt, dass der Rest des Teams das nicht gut kann und ergreift entsprechende Maßnahmen. NIemand ist unersetzbar, und wenn jemand sich so benimmt, schadet er zwar nicht durch seine Arbeit, aber durch sein Verhalten der Firma.
 

algfranz

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Er gibt kaum Arbeit ab, will alles selbst machen.

Ist doch schön, lass ihn machen und lehn dich zurück ...

Seine Abläufe, die nur er kennt, sind auch für alle anderen Mitarbeiter chaotisch-für ihn ist natürlich alles schlüssig
Das braucht er für sein Ego, weil er Unverzichtbar sein und bleiben möchte.

Hat aber nix gebracht, er fällt immer wieder in sein Schema zurück.
Auch als Konditionierung bekannt, siehe Pawlowscher Hund – Wikipedia


Was ist dabei für Dich kraftraubend ?
 

Whipsnade

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Was ist dabei für Dich kraftraubend ?
[/QUOTE]

weil ich nicht so chaotisch arbeiten kann. ich bin strukturiert und vorausschauend.
zurücklehnen ist nicht. ich will ja arbeiten und was schaffen. ;)
 

algfranz

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ich will ja arbeiten und was schaffen.

Das ist ja eine gute Einstellung, aber scheinbar wollen weder der Vorgesetzte noch der Chef das, sonst würden sie ja aktiv werden.
Man könnte alles protokollieren, sich immer wieder anbieten, idealerweise schriftlich, und Besprechungstermine zur Klärung offener Fragen vorschlagen (auch schriftlich).
In der Zwischenzeit die bezahlte Freizeit genießen und notfalls die Protokolle ziehen.
 
G

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Gast
aber scheinbar wollen weder der Vorgesetzte noch der Chef das, sonst würden sie ja aktiv werden
Mir ist in meiner beruflichen Praxis, abseits der schnell erlernbaren Hilfsjobs, kein neu eingestellter Mitarbeiter bekannt, der innerhalb von 1,5 Wochen sämtliche Prozesse vollumfassend überblicken kann.

Deswegen bin ich bei aller berechtigter Kritik gegenüber bestimmten Eigenschaften von langjährigen Mitarbeitern, immer vorsichtig und werde nicht in Hyperaktivität fallen und langjährige Mitarbeiter vor den Kopf stoßen.

Das hat nichts mit festgefahrenen Strukturen zu tun, sondern mit Abwägung dessen, was für den Betrieb letztendlich sinnvoller erscheint.

Ich bleibe dabei und finde den Zeitpunkt der Kritik, ob berechtigt oder nicht, zeitlich vollkommen unpassend.
Im Gegenteil halte ich so eine frühe Kritik eher für kontraproduktiv und könnte auch negativ auf den TE bezogen werden.

Wenn nicht gewichtige andere Gründe dagegen sprechen, z.B. sicherheitsrelevante, sollte man dafür die Gespräche oder den Zeitpunkt gegen Ende der Probezeit wählen.

Die Zeit bis dahin, sollte man zur Dokumentation und vor allem zum Aufzeigen der eigenen Fähigkeiten nutzen.

Sachlich fundierte Kritik, gepaart mit eigener gezeigter Leistungen hat einen ganz anderen Effekt.
 
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