Neuer Job - mit Arbeitgeberförderung?

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Eduardo

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Hallo Leute,
ich beziehe seit September 2012 ALG II und habe jetzt durch Bewerben einen sozialversicherungspflichtigen Job (keinen Minijob, 1-Eurojob etc) aufgetan, zu dem jetzt erst einmal ein erstes, längeres Bewerbungsgespräch stattgefunden hat. Ich bin ziemlich begeistert - die Arbeitsatmosphäre erscheint mir arbeitsfreudig, dabei freundlich und hilfsbereit. Das Geld würde auch stimmen.
Und ich wär komplett raus aus dem Leistungsbezug.

Ich weiss, dass der Arbeitgeber mich haben will, trotzdem sagt er: De facto wäre ich ja eigentlich schon fast schwer vermittelbar und es würde ihn Zeit und auch Geld kosten, mich richtig einzuarbeiten, da ich die Programme nicht kenne, mit der die Firma arbeitet und das auch viel Verantwortung bedeute.
ich sollte beim Jobcenter mal vorsprechen, sagen, dass ich da einen "richtigen" Job in Petto habe und dass der Arbeitgeber sich nicht ganz schlüssig ist, da er denkt, ich wäre durch meine 1,5jährige Selbständigkeit nicht mehr im normalen Arbeitsgeschehen drin bzw er mich zwar schon als Arbeitsnehmer attraktiv findet, aber auch denkt, dass die Einarbeitung in die Programme bzw. Arbeitsabläufe der Firma für ihn aufwendig sind. Meine Frage an den Arbeitsvermittler wäre denn also, ob es nicht einen Weg gäbe, mir beim Einstieg in diese Firma zu "helfen".

Der Job ist gut, daran besteht für mich kein Zweifel, auch nicht daran, dass er mein Ticket zurück in den ersten Arbeitsmarkt sein kann.
Ich habe am Anfang meines Leistungsbezugs ein kurzes Gespräch mit einer Arbeitsvermittlerin, die mal so etwas mit einer Unterstützung für einen potentiellen Arbeitgeber angedeutet hat, dabei aber schwammig blieb.

Ich bin gerade ein wenig unsicher, wie ich das am besten anpacken soll. Habt Ihr vielleicht Tipps für mich?

Danke und Grüße
 

ZynHH

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Das nennt sich Eingliederungszuschuss , dafür muss der AG einen Antrag stellen.

Weise deinen SB darauf hin , dass du den Job bekommen kannst, wenn der AG diesen Zuschuss bekommt. Der SB soll dir den entsprechenden Antrag geben, so dass der AG ihn stellen kann.
 

Eduardo

Elo-User*in
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Danke für die Antwort. Das heisst, der AG kann und darf mir sagen, dass er einen Eingliederungszuschuss will? Kann ich das einfach so offen gegenüber dem SB kommunizieren? Ich habe da gerade ein wenig Muffensausen, ich will da keinen Murks machen, auch gerade nicht mit dem potentiellen AG. Können die beim Jobcenter sich da verweigern?
Danke und Gruß
 

jockel

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Danke für die Antwort. Das heisst, der AG kann und darf mir sagen, dass er einen Eingliederungszuschuss will? Kann ich das einfach so offen gegenüber dem SB kommunizieren? Ich habe da gerade ein wenig Muffensausen, ich will da keinen Murks machen, auch gerade nicht mit dem potentiellen AG. Können die beim Jobcenter sich da verweigern?
Danke und Gruß

Es ist im Klartext kein Eingliederungs- oder Lohnzuschuß - sondern Schmiergeld, daß der Unternehmer will. So was gibt' nur befristet. Unterschreiitet der Arbeitgeber die Frist, muß er den Zuschuß ans Amt zurückzahlen. Also wird er einen Tag über die Befristung warten und Dir dann die Kündigung überreichen.

Beim nächsten Bewerber macht er das Spielchen wieder.

Es geht schlichtweg gesagt, um amlich abgesegtnete Lohn-, Lohnsteuer- und SV-Beitragshinterziehung. Was anderes erreicht msn mit Zuschüssen nicht.

So was nennt man auch Aufstocken!!!!

Der Unternehmer will auf Kosten der Allgemeinheit schmarotzen!!!!!

Langfristig bekommst Du den Zuschuß-Nachteil zu kosten - Deine Altersrente verkürzt Du somit, weil der Zuschuß für Dich nicht rentensteigernd ist. Und Du sägst Dir selbst im Krankheitsfall an der Hohe des Krankengeldes.
 
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