Neuer Job in Aussicht (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

ganneff

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Moin liebe Leser,

da interessiert sich eine Firma im Landkreis wirklich hartnäckig für mich.
Es geht um einen Job als Fahrer im Fernverkehr, hauptächlich mit Fahrzeugkombinationen, die ich noch nicht bewegt und bedient habe. (Lkw mit Hänger und Wechselpritschen) Ich habe eine Tour zur Probe gefahren, wobei ich keine Wechselbrücken umbrücken musste.
Das umbrücken hab ich mal kurz auf dem Hof geübt (mit Einweiser) und das klappte mit Solofahrzeug so eben.
War aber für meine alten Knochen (60+) ne Zumutung; ich war anschliessend nassgeschwitzt, weil die Stützen, die ein und ausgeklappt werden müssen richtig schwer sind und auch nicht eben leichtgängig. Ich musste in die Nähe von Hannover, die beiden Brücken mit einem anderen Fahrer tauschen. Der Kollege war informiert und hat das umbrücken alleine vollzogen.
In einem Wahnsinnstempo!
Ich hab den Mann dann beim Disponenten für seine Fertigkeiten gelobt und dieser erklärte mir dann, dass die Firma eben solch hohe Anforderungen an die Fahrer stelle!

Das hat mir zu denken gegeben.
Ich hab zwar den Führerschein auf nem Hängerzug erworben, war aber seitdem nur mit Sattel unterwegs; und auch dabei hin und wieder die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit und meines Geschicks erfahren.

Falls ich den Job annehme bin ich gezwungen, zu investieren.
1200,-€ für ein Fahrzeug gibts hier vom Amt in solchen Fällen als Darlehen. Rechnet man die Zulassung und erste Steuer und Versicherung ab ist das nicht so dolle.
Auf den anderen Kosten die ich als Einsteiger in diesen Job dazumals hatte, hat mich das Amt sitzenlassen.
Aktuell fällt mir ein: Arbeitsklamotten (bin zu fett geworden) Update für´s Navi, oder ne Neuerwerbung. (Die Dame sprach auf der Tour doch manchmal ziemlich wirres Zeug. N neues Handy wär auch fällig, da mein Billigding manchmal einfach unbemerkt abstürzt. Ich muss aber jederzeit erreichbar sein. Auch die Brille müsste dringend geupdatet werden. Pfanne, Topf, Wasserkanister, Kühlbox,...
Was ich in meinem ersten Praktikum mit Auslandsspesen verdient hatte ist damals praktisch restlos für die Ausrüstung und das Leben auf der Strasse verbraucht worden.
Bei dar Parkplatzauswahl in Deutschland müsste man normalerweise noch n eigenes Klo mitnehmen ;(

Die Gelegenheit, nochmal aus Hartz rauszukommen lockt, der Lohn ist für mich mehr als ok.

Was aber, wenn meine Leistungen nicht auf Dauer überzeugen können; es gibt einfach bessere als mich!

Dann hab ich n Auto am Hals, das ich nicht unterhalten möchte und gut ne Reisetasche voll Kram der ebenso unnütz ist und auch beim Wiederverkauf nicht das bringt was ich ausgeben muss.

Die Firma, die mich einstellen möchte macht richtig Druck, wenn ich mobil wäre, die Arbeitsstelle erreichen könnte, meine Ausrüstung komplett wäre, wäre ich heute nacht schon wieder auf der Strasse.
Ich müsste also finanziell irgendwie in Vorlage treten,...

Wie vermeide ich es da eventuell kräftig draufzulegen.

lg ganneff
 
G

gast_

Gast
Ganz einfach: Stell Anträge auf Beihilfen aus dem Vermittlungsbudget. Werden die abgelehnt, mußt du den Job nicht annehmen. Arbeitsvertrag kann man erst/nur unterschreiben, wenn alles geklärt ist.
Will das Amt, daß du den Job annimmst müssen sie dir den PKW und alles andere als Beihilfe geben - nicht als Darlehen!

Niemand kann dich zwingen in einen Job zu investieren, wo du innerhalb der Probezeit jederzeit gegangen werden kannst und dann mit Schulden dastehst, und erst recht nicht, wenn du Bedenken hast, daß du den Job aus verschiedenen Gründen wie Alter und Gesundheit und mangelnder Erfahrung nicht packen kannst.
 

ela1953

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Moin liebe Leser,

da interessiert sich eine Firma im Landkreis wirklich hartnäckig für mich.
Es geht um einen Job als Fahrer im Fernverkehr, hauptächlich mit Fahrzeugkombinationen, die ich noch nicht bewegt und bedient habe. (Lkw mit Hänger und Wechselpritschen) Ich habe eine Tour zur Probe gefahren, wobei ich keine Wechselbrücken umbrücken musste.
Das umbrücken hab ich mal kurz auf dem Hof geübt (mit Einweiser) und das klappte mit Solofahrzeug so eben.
War aber für meine alten Knochen (60+) ne Zumutung; ich war anschliessend nassgeschwitzt, weil die Stützen, die ein und ausgeklappt werden müssen richtig schwer sind und auch nicht eben leichtgängig. Ich musste in die Nähe von Hannover, die beiden Brücken mit einem anderen Fahrer tauschen. Der Kollege war informiert und hat das umbrücken alleine vollzogen.
In einem Wahnsinnstempo!
Ich hab den Mann dann beim Disponenten für seine Fertigkeiten gelobt und dieser erklärte mir dann, dass die Firma eben solch hohe Anforderungen an die Fahrer stelle!

Das hat mir zu denken gegeben.
Ich hab zwar den Führerschein auf nem Hängerzug erworben, war aber seitdem nur mit Sattel unterwegs; und auch dabei hin und wieder die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit und meines Geschicks erfahren.

Falls ich den Job annehme bin ich gezwungen, zu investieren.
1200,-€ für ein Fahrzeug gibts hier vom Amt in solchen Fällen als Darlehen. Rechnet man die Zulassung und erste Steuer und Versicherung ab ist das nicht so dolle.
Auf den anderen Kosten die ich als Einsteiger in diesen Job dazumals hatte, hat mich das Amt sitzenlassen.
Aktuell fällt mir ein: Arbeitsklamotten (bin zu fett geworden) Update für´s Navi, oder ne Neuerwerbung. (Die Dame sprach auf der Tour doch manchmal ziemlich wirres Zeug. N neues Handy wär auch fällig, da mein Billigding manchmal einfach unbemerkt abstürzt. Ich muss aber jederzeit erreichbar sein. Auch die Brille müsste dringend geupdatet werden. Pfanne, Topf, Wasserkanister, Kühlbox,...
Was ich in meinem ersten Praktikum mit Auslandsspesen verdient hatte ist damals praktisch restlos für die Ausrüstung und das Leben auf der Strasse verbraucht worden.
Bei dar Parkplatzauswahl in Deutschland müsste man normalerweise noch n eigenes Klo mitnehmen ;(

Die Gelegenheit, nochmal aus Hartz rauszukommen lockt, der Lohn ist für mich mehr als ok.

Was aber, wenn meine Leistungen nicht auf Dauer überzeugen können; es gibt einfach bessere als mich!

Dann hab ich n Auto am Hals, das ich nicht unterhalten möchte und gut ne Reisetasche voll Kram der ebenso unnütz ist und auch beim Wiederverkauf nicht das bringt was ich ausgeben muss.

Die Firma, die mich einstellen möchte macht richtig Druck, wenn ich mobil wäre, die Arbeitsstelle erreichen könnte, meine Ausrüstung komplett wäre, wäre ich heute nacht schon wieder auf der Strasse.
Ich müsste also finanziell irgendwie in Vorlage treten,...

Wie vermeide ich es da eventuell kräftig draufzulegen.

lg ganneff
Wie oft müsstest du denn an den Heimatort?

Ein Bekannter kam nur alle 6-8 Wochen zu seiner Wohnung. Er hat dann seinen PKW abgeschafft und fuhr mit einem Leihwagen von der Firma bei Hamburg zu seinem Wohnsitz Nähe Dortmund.

Er sagte, das käme ihn günstiger, wie ein eigenes Auto
 

ganneff

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Moin Ela

Wie oft müsstest du denn an den Heimatort?

Ein Bekannter kam nur alle 6-8 Wochen zu seiner Wohnung. Er hat dann seinen PKW abgeschafft und fuhr mit einem Leihwagen von der Firma bei Hamburg zu seinem Wohnsitz Nähe Dortmund.

Er sagte, das käme ihn günstiger, wie ein eigenes Auto
Das wär eigentlich n Idealjob für mich, hab ich mal als Praktikum gemacht im Deutschland Italien Verkehr.
Mein neuer Arbeitgeber in spe sitzt aber nur n paar km entfernt, so dass ich täglich oder mehrmals wöchentlich Fahrten habe.
Der öffentliche Nahverkehr hier ist dafür ungeeignet, da ich zu allen Uhrzeiten in der Lage sein muss, zur Arbeit oder nach Hause zu kommen.

lg
 

Schraubenwelle

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@ganneff..wenn ich das richtig gelesen habe bist du 60 Jahre jung !
Wechselbrücken fahren ist ein Knochenjob. Das auf und ab Brücken ist ne ordentliche Keulerei.
Die Stützen hoch und runter wuchten geht auf die Knochen.
Willst du dir das noch zu muten ?
Ein Darlehn für ein Auto würde ich mir nicht auf schwatzen lassen.Keiner kann dich zwingen schulden zu machen für ein Job den man vielleicht ja nicht mehr wupt.
Also ich würde mir das sehr sehr gründlich überlegen das Risiko ein zu gehen den Job an zu nehmen.
Gibt es nicht alternativen in dem Bereich ..als Auslieferungsfahrer auf einem 7,5 t oder so?
 

Fasconal

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hi ganneff :)

wir kennen uns. du hast mir heute morgen diesen link geschickt...


schraubenwelle war jetzt schneller als ich, denn meine antwort hätte ähnlich geklungen.
ich würde mir das nicht antun, obwohl ich n stückchen jünger bin.
wechselbrückenjobs werden massenweise 'verteilt'. da frag ich mich, wieso? wahrscheinlich weil es nur ein paar "verrückte" gibt, die das freiwillig machen (ist jetzt nicht abwertend gemeint)

das geschäft in der branche ist so schnellebig, dass du nicht sicher sein kannst, wann du ggfs wieder beim amt anklopfen darfst.

die sache mit der mobilität ist natürlich schon son ding. gerade dann, wenn du etwas ländlich wohnst (mein auto steht im übrigen zum verkauf ;-) )

ich würds mir wirklich 2x überlegen, was du bestimmt auch tust ...
 

arbeitslos in holland

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wußte nicht, dass das mit den wechselbrücken so ein knochenjob ist(bin 38) :icon_daumen:

man wollte mir in den NL vor vier tagen auch sowas "verbraten". (freitag hätte ich fahren sollen)
habe zwar die große fleppe, aber null planung von allem jenseits der 7,5t(alter dreier halt :redface:)
habe dann darauf hingwiesen, dass ich die schüssel wohl vom hof bekomme, aber keine ahnung habe, wann ich einlaufe(am zielort)

nix' mehr von gehört :icon_mrgreen:

mit 60 noch auf'm bock->no way
 

ganneff

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@ganneff..wenn ich das richtig gelesen habe bist du 60 Jahre jung !
Wechselbrücken fahren ist ein Knochenjob. Das auf und ab Brücken ist ne ordentliche Keulerei.
Die Stützen hoch und runter wuchten geht auf die Knochen.
Willst du dir das noch zu muten ?
Ein Darlehn für ein Auto würde ich mir nicht auf schwatzen lassen.Keiner kann dich zwingen schulden zu machen für ein Job den man vielleicht ja nicht mehr wupt.
Also ich würde mir das sehr sehr gründlich überlegen das Risiko ein zu gehen den Job an zu nehmen.
Gibt es nicht alternativen in dem Bereich ..als Auslieferungsfahrer auf einem 7,5 t oder so?
Naja, das fahren geht halt noch ;)
Sogar recht gut.
Aber Auslieferungsfahrer oder Stückgut macht mich genauso fertig; ich hab da n paar Bandscheiben, die mögen es noch nicht mal, wenn ich länger zu Fuss unterwegs bin. Da ist ne vorgeladene Brücke schon fein.
Auf nem 7.5t Lkw verdien ich hier wahrscheinlich nicht mal gut genug, um von der Arge wegzukommen.
Geht auch nicht ohne Auto falls nicht jemand zufällig vor Ort (8000 Ew) sowas anbietet.
Auf der einen Seite die Arge, auf der anderen solche Jobs, das ist wie zwischen Feuer und Wasser.
Der Job lockt, weil ich mich dann nochmal unbelastet von H4 nach ner anderen Wohnung umsehen könnte. Ich bin vor nem guten Jahr nicht ganz freiwillig in die jetzige Wohnung gezogen,...
Auf der anderen Seite steht halt die sehr reale Möglichkeit, in einigen Wochen oder Monaten wieder aufs Amt zu müssen.
Ich bin da noch sehr am überlegen.

lg
 

ganneff

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wußte nicht, dass das mit den wechselbrücken so ein knochenjob ist(bin 38) :icon_daumen:
Mit 38 wäre das noch durchaus verträglich gewesen.
Aber, wenn die Kraft ganz einfach fehlt steigt nicht nur die Erschöpfung - auch die Unfallgefahr nimmt zu.
Beim rausklappen schwingt die Sicherungstraverse recht unkontrolliert durch die Gegend, wenn die Pfote zwischen die und die Stütze kommt, oder man sich die Stütze mal auf den Fuss stellt is das nicht so schön.

man wollte mir in den NL vor vier tagen auch sowas "verbraten". (freitag hätte ich fahren sollen)
habe zwar die große fleppe, aber null planung von allem jenseits der 7,5t(alter dreier halt :redface:)
habe dann darauf hingwiesen, dass ich die schüssel wohl vom hof bekomme, aber keine ahnung habe, wann ich einlaufe(am zielort)

nix' mehr von gehört :icon_mrgreen:

mit 60 noch auf'm bock->no way
Wie schon beschrieben, mit 60 noch aufm Bock, gerne!
Zu Hause rumsitzen ist auch nicht spassig.
Dem Disponenten, der mich da an der Angel hat, hab ich meinen körperlichen Zustand auch eigentlich recht gut beschrieben.
Mir scheint der Markt für fahrendes Personal ist im Moment ziemlich leer und die Leute konsumieren wieder.
(Hatte die Karre voll mit Elektronic für Media Markt).
Ich werde dem Mann am Montag noch mal ins Gewissen reden.

lg
 

Schraubenwelle

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Moin ganneff..klar kann ich verstehen das du von dem Jobcenter weg willst.
Das das fahren für dich kein grosses Problem ist glaub ich dir.
Überlege dir das alles gut !
Was passiert wenn du den Job halt nicht mehr machen kannst...solltest du auch immer in deinen Überlegungen mit ein beziehen.
Das mit dem 7,5 t war halt nur so eine Idee als Alternative.
Ein Kumpel von mir macht sowas Kutschert Blumen durch die Gegend und ist nicht so schwer (also die Rollies die er geladen hat ).
 

BlackForest

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Das einzige was ich als Hinderungsgrund sehe, ist das Darlehen für ein Auto, falls es nicht so klappt mit der Arbeit. Also mal nachdenken, ob es nicht andere Möglichkeiten gibt, dahin zu kommen. Brücken macht keiner gern, klar, deshalb kriegst du diesen Job. Zum Jobcenter mußt du früher oder später sowieso wieder, also probier doch mal ob du das auf Dauer noch packst.
 

ganneff

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Moin BlackForest

ich hab da jetzt aus gesundheitlichen Gründen verzichtet.
Ich war klatschnass nach dem einmal Solofzg ab und aufbrücken,
beim wieder aufbrücken mit nachlassenden Kräften hab ich dann gemerkt, wie unangenehm so ne schwingende Traverse werden kann, wenn man´s nicht mehr so richtig unter Kontrolle hat.

Ausserdem hatte ich danach noch n Telefonat mit dem Disponenten; hab den Kollegen gelobt (hab wirklich jeden Respekt vor dessen Kondition und Geschicklichkeit) und dabei erfahren, das sei der eigentlich in der Firma erwünschte Standard.
Ich war also eigentlich als Notnagel gedacht, bis die was anderes finden,...
Und dann steh ich wieder da, und hab noch nicht mal das Zubehör bezahlt und such mir ne Finanzierungsmöglichkeit fürs Auto,...

Ich fahr lieber für weniger Geld auf ner Route, die ich gut kann
(1500 km gradeaus, Trailer tauschen und retour) als eine Nacht für DPD, wo Du in dunklen Hinterhöfen ne Rampe findest, die wirklich
Höchstleistung fordert. ;(
Da muss ich keine Schadensberichte schreiben, bekomm keine Abmahnungen, muss mich nicht alle zwei Stunden einem Disponenten widmen: "Aeh, wo bist Du?"
Und muss nich morgens um sechs, die Aufmerksamkeit eines miesgelaunten Discounterlageristen ertragen, um dann höchstselbst mit ner meist besch... Ameise 25t Hundefutter über die Rampe zu jonglieren.
Such ich halt weiter nach Deutschland Südeuropa Route.

cu ganneff


Das einzige was ich als Hinderungsgrund sehe, ist das Darlehen für ein Auto, falls es nicht so klappt mit der Arbeit. Also mal nachdenken, ob es nicht andere Möglichkeiten gibt, dahin zu kommen. Brücken macht keiner gern, klar, deshalb kriegst du diesen Job. Zum Jobcenter mußt du früher oder später sowieso wieder, also probier doch mal ob du das auf Dauer noch packst.
 
R

Rounddancer

Gast
Mein neuer Arbeitgeber in spe sitzt aber nur n paar km entfernt, so dass ich täglich oder mehrmals wöchentlich Fahrten habe.
Der öffentliche Nahverkehr hier ist dafür ungeeignet, da ich zu allen Uhrzeiten in der Lage sein muss, zur Arbeit oder nach Hause zu kommen.
Meine jüngste Tochter hat B-CE und hatte den ADR-Schein zeitweise auch. Als sie tagsüber den großen LKW einer Spedition ein paar Kilometer weit weg fahren mußte, da hat sie sich einen kleinen Motorroller per Handyvertrag gekauft,- und fuhr mit dem dann von daheim zum LKW und zurück. Selbiges jetzt, seit sie täglich ins DHL-Depot mußte, um dort mit einem DHL-Transporter Montag bis Samstag die Pakete zweier Stuttgarter Stadtteile auszuliefern.

Das ging recht gut. Nur jetzt, wo sie krankgeschrieben und gekündigt ist, jetzt will auch ihr Roller nicht mehr, da scheint die Kupplung kaputt zu sein.

Aber wie gesagt, sowas geht auch mit kleiner Investition.

Doch sie sagt auch: Fuhrunternehmen, die gut zahlen, haben einen riesigen Leistungsdruck auf den Fahrern,- und dann gibts, das ärgert sie als Frau, auch noch welche, die keine Frauen einstellen ...
 

Knoedels

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wie komm ich nur auf Disco unter lageristen :icon_twisted:
grad überlegt was es alles für neue Berufe gibt :icon_neutral:
OT und lg
 

ganneff

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wie komm ich nur auf Disco unter lageristen :icon_twisted:
grad überlegt was es alles für neue Berufe gibt :icon_neutral:
OT und lg
"Discounterlageristen" is ne neue Form des alten schmeerbäuchigen zigarrerauchenden "stellsmaldahinten hin" Lageristen.
Schlecht ausgebildet, schlecht bezahlt, möglicherweise Discothekenbesucher, wenn ich genau überlege ;) und bei Rewe, Aldi,... beschäftigt.
Ist am aussterben!
Wird ersetzt durch computergesteuerte gates in den Lagern.
Da darfst Du deine Ladung mit so ner zweistöckigen! Ameise reinfahren.
Meistens kommen die dann wieder raus!
Weil eine der zwei Paletten übersteht, weil n Stück Folie übersteht, weil er irgend n Barcode nich lesen kann,...
manchmal aus Gehässigkeit vermut ich!
Das hab ich ertragen, als ich in der Mühle drin war, mit Hoffnung auf die nächste Tour.
Freiwillig nicht mehr, wegen der Gesundheit, weil ich dann viel mehr Bier benötige. :biggrin:

cu ganneff
 

ganneff

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Doch sie sagt auch: Fuhrunternehmen, die gut zahlen, haben einen riesigen Leistungsdruck auf den Fahrern,- und dann gibts, das ärgert sie als Frau, auch noch welche, die keine Frauen einstellen ...
Das sind Spinner, ne Frau im Gegenverkehr seh ich immer gern ;)
Das macht auch den Job so schwer, Spinner beim Kunden, Spinner in deiner Dispo, ich bin für Ullrich gefahren, das is n "Discountspediteur" der fast alles fährt, der jeden als Fahrer einstellt - ich war froh, wenn ich vom Hof war!

cu ganneff
 
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