neuer Job in anderem Bundesland - Überbrückung bis zum ersten Gehalt - Zuständigkeit

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LisaSchmidt

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Hallo zusammen,

das letzte Mal habt ihr mir super weiterhelfen können, weshalb ich es nun für eine Freundin hier versuche.
Sie hat zum Glück eine neue Stelle. Am 1.3. soll es starten. Das hat sie alles auch ihrem Sachbearbeiter mitgeteilt.
Heute gab es einen Aufhebungsbescheid. Und zwar zum 1.3. Das heisst, dass sie Anfang März kein Geld hat. Überhaupt nichts. Ich kann ihr auch nicht viel geben.
Zwei Fragen quälen uns:
1. Sollte der Aufhebungsbescheid nicht zum 1.4. gehen und am 1.3 noch ALG2 bezahlt werden? Sollte Geld Ende März kommen, kann ja das ALG2 Geld wieder zurückbezahlt werden...
Soll sie einen Widerspruch gegen den Aufhebungsvertrag einlegen? Oder eher sinnlos?
2. Meine Freundin hat von einem Darlehen zur Überbrückung gehört. Ist das beim bisherigen jobcenter zu beantragen oder wo der neue Job ist? Evt. ist es wichtig, dass sie ihren Erstwohnsitz beibehält und am Ort des neuen Arbeitgebers eine möblierte Wohnung nimmt (und das als Zweitwohnsitz anmeldet).

Am Ende muss meine Freundin noch drauflegen, da auch doppelte Miete auf sie zukommt. Ich habe ihr geraten einen Antrag aus dem Vermittlungsbudget zu stellen....

Danke Euch allen. Hoffe ihr könnt uns helfen.

Liebe Grüße
Lisa
 

Seepferdchen 2010

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Hallo @LisaSchmidt,

der Arbeitsvertrag ist unterschrieben, richtig und Lohn/Gehaltzahlung erfolgt
zum ende des jeweiligen Monats, steht das so im Vertrag?

Deine Freundin kann beim jetzgen Jobcenter einen Antrag stellen nach § 42a SGB II i.V.m. § 24 Abs. 4 SGB II

Ist das beim bisherigen jobcenter zu beantragen oder wo der neue Job ist?

Deine Freundin behält ja den Wohnsitz bei, also ist das jetzige Jobcenter
zuständig. Das Zimmer ist dann der Zweitwohnsitz.

§ 36 SGB II

Ich habe ihr geraten einen Antrag aus dem Vermittlungsbudget zu stellen....

Bleibt auch hier die Frage, der Vertrag wurde bereits unterschrieben?

Richtig bitte beide Anträge getrennt stellen und nachweisbar beim JC einreichen.
 

LisaSchmidt

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Hallo Seepferdchen,

genau, der Arbeitsvertrag ist unterschrieben, das erste Gehalt sollte Ende des Monats überwiesen werden. Aber wenn der Arbeitgeber das Geld doch nicht überweisen sollte, dann hat sie effektiv für ihren ersten Monat gar kein Geld.
Nochmals die Frage:
Soll sie einen Widerspruch gegen den Aufhebungsvertrag einlegen? Oder eher sinnlos?
Müsste der Bescheid nicht bis 1.4. gehen? Oder ist der erste Tag beim Arbeitgeber wirklich der Tag, bis wann ein Bescheid aufgehoben werden muss?
 

Seepferdchen 2010

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Hallo @LisaSchmidt,

Aber wenn der Arbeitgeber das Geld doch nicht überweisen sollte, dann hat sie effektiv für ihren ersten Monat gar kein Geld.

Hmm ich kenne den Vertrag nicht, daher bitte genau lesen was zur Gehalt/Lohnzahlung dort steht.

Soll sie einen Widerspruch gegen den Aufhebungsvertrag einlegen? Oder eher sinnlos?

Sie hat den Vertrag unterschrieben und Arbeitsbeginn ist der 01.3.2017 und somit
fällt sie aus den Leistungsbezug vom JC, ein Widerspruch macht hier keinen Sinn.

Sie sollte jetzt umgehend ihren Antrag stellen wie im Post2 geschrieben.

Ich habe ihr geraten einen Antrag aus dem Vermittlungsbudget zu stellen....

Bedenke das ist eine Kann-Leistung nach § 44 SGB III hier sollte sie im Antrag
auf den Härtefall hinweisen, warum.......weil sie hat den Vertrag schon unterschrieben.

Hier kann das JC behaupten, daß hier keine Notwendigkeit einer Förderung mehr vorhanden sei, da der eigentlich zu fördernde Vertragsabschluß schließlich schon zustandegekommen ist, also der Arbeitsvertrag.

Deine Freundin sollte wenn möglich persönlich noch mal beim SB vorsprechen und
gleichzeitig beide Anträge abgeben.

Nun wünsche ich viel Glück beim neuen Job :icon_daumen:
 
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