Neuer Filz bei Stuttgart 21? (2 Betrachter)

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wolliohne

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Nach Kostenexplosionen und Fehlplanungen droht bei Stuttgart 21 ein weiterer Skandal, diesmal in Sachen Politikfilz: Die verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Nicole Razavi, berät den holländischen Grontmij-Konzern. Dessen deutsche Gesellschaft ist größerer Auftragnehmer beim umstrittenen Bahnprojekt. Für zusätzliche Verwunderung sorgt, dass Grontmij die Kosten für das Prestigeprojekt bereits im März 2010 auf über sechs Milliarden Euro taxierte, Politik und Bahn damals aber noch mit 4,088 Milliarden Euro rechneten.
Quelle: Kontext: Wochenzeitung Hinweis: Weitere interessante Artikel in der aktuellen Ausgabe der Kontext:Wochenzeitung u.a.

  • Showdown in Zürich: Das bevorstehende Schiedsverfahren bei der Internationalen Handelskammer über den Preis der ehemaligen EnBW-Aktien könnte in Baden-Württemberg ein kleines Beben auslösen. Gewinnt die grüne-rote Landesregierung, muss sich Heinz Seiffert (CDU), der Chef der oberschwäbischen Landräte, die knapp die Hälfte der EnBW-Anteile besitzen, warm anziehen.
  • Wer liebt hier eigentlich wen? Die Kanzlerin ließ über ihren Pressesprecher vermelden: “Wir leben im Großen und Ganzen im Respekt voreinander, unabhängig davon, ob der Mitmensch Männer oder Frauen liebt.” Unsere Gastautorin Heike Schiller hat sich dieses „Große und Ganze” mal angeschaut.
  • „Schwule können nicht Fußball spielen“: Wenn sich Intoleranz kreuzt mit Halbwissen, wenn Borniertheit auf gedankliche Konfusion trifft – dann kommt ein unappetitliches Gebräu zustande. Das zeigt die Debatte um Homo- und Transsexualität im Schulunterricht im Land.
  • Die Freiheit gönn‘ ich mir: Der Veggieday lastet schwer auf der grünen Seele. Man fühlt sich als Verbotspartei verrufen. Deshalb wird derzeit lieber über Freiheit als über Ökologie debattiert.
  • Eisenbahnwägele ade: Am Inneren Nordbahnhof, einem ehemaligen Bahngelände im Stuttgarter Talkessel, ist eine einzigartige Künstlerkolonie entstanden. Doch der Raum um die Wagenhallen wird enger.
  • Wo wählen sie denn? Heute, beteuern alle Politiker, sollen die Bürger mehr mitmischen können. Doch was macht der Protagonist? Er bleibt der Wahlurne fern, wie bei der jüngsten OB-Wahl in Waiblingen. Über die Gründe darf spekuliert werden.
  • Wer betrügt, fliegt: Die Sozialbetrüger hocken mitten unter uns, wettert Peter Grohmann, da müssen wir gar nicht auf die bulgarischen Rumänen zu zeigen.
  • Schöne, geklonte Wohnwelten: Exklusiv sind allenfalls die Quadratmeterpreise im Stuttgarter Europaviertel, eher eintönig hingegen die Gestaltung. Impressionen von Fotograf Thomas Hörner, begleitet von der Stadtforscherin Yvonne P. Doderer und Kontext-Mitarbeiter Max Fastus.
Kontext:Wochenzeitung morgen im Kiosk und am Samstag als Beilage zur taz.
 
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