neuer Bescheid anders, als sonst

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Ich habe hier einen neuen Bescheid vorliegen.
Nach Auszug eines BG- Mitgliedes wurde eine Mitteilung an die Arge gemacht. Und die berechnen nun komplett anders, als ich es gewohnt bin.
Deshalb brauch ich eure Hilfe, wie denn das zu werten ist.


So wie ich den Bescheid verstehe rechnen die mir 2x Kindergeld an, obwohl ich nur 1x bekomme. Das nennt sich dann wohl „einzusetzender Anteil vom Gesamteinkommen“
Ausserdem rechnen die, entgegen ihrer eigenen DA, mir 164€ Kindergeld noch an, obwohl mein Bescheid ab 1. November2008 bewilligt wurde. Ich find es sch..., dass die jetzt die eingetretene Veränderung ausnutzen, um zusätzliche Kohle einzusparen.


Ich habe die entsprechenden Bereiche markiert.


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biddy

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Das ausgezogene BG-Mitglied ist ein Kind/Jugendlicher, ja? Erhältst Du das Kindergeld nicht mehr bzw. hast Du der ARGE die Weiterleitung nachgewiesen?
 
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Bis jetzt habe ich die Weiterleitung nicht nachgewiesen, war beim letzten mal auch nicht nötig. Die jeweiligen Ämter haben das unter sich ausgemacht.

Sehe ich das richtig, dass die zweimal Kindergeld anrechnen, obwohl mir nur einmal zusteht?
Als meine Tochter das letzte mal auszog war es komplett anders berechnet, mit nur einmal Kindergeld.

Was mich verwundert ist der Satz... einzusetzender Anteil vom Gesamteinkommen... Dies hatte ich so bisher in keinem Bescheid stehen gehabt, sondern nur immer das entsprechende Kindergeld.
 

ela1953

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Die rechnen dir das Kindergeld an, weil du Kindergeldberechtigte bist und das Kindergeld nur zusammen für beide Kinder auf ein konto kommen.

Das Kindergeld für die ältere wird nicht angerechnet, wenn es "nachweislich an das nicht im Haushalt lebende Kind" weitergeleitet wird.

Du musst es also der Arge nachweisen.
 
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Wenn ich dann quasi den Bescheid bzw. die Forderung des JA erhalte gehe ich damit hin und dann zahlen die mir das nach?

Vorsorglich Widerspruch deswegen einlegen?
 

biddy

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Auch wenn ja eh klar ist, dass hier das Kindergeld nicht mit zu Deinem Einkommen gehört: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es aber auch nicht ok ist, das Kindergeld, das wieder zum Einkommen der Mutter wird, als Gesamteinkommen auf alle BG-Mitglieder zu verteilen. Nie!
 

biddy

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Wenn ich dann quasi den Bescheid bzw. die Forderung des JA erhalte gehe ich damit hin und dann zahlen die mir das nach?

Vorsorglich Widerspruch deswegen einlegen?

Würd' ich machen. Weg ist weg ;)

Wenn Du es nachweislich weitergeleitet hast, war es ja nicht Dein Einkommen, sondern das Einkommen Deiner Tochter, müsstest Du also zurückbekommen, ja.
 

biddy

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Was mir gerad' noch auffällt: Das Einkommen wurde nicht um die Versicherungspauschale bereinigt. Es wurden also 30 Euro zuviel angerechnet.
 
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Das war schon immer so berechnet.
Soweit ich informiert bin gibt es die Pauschale nur für Volljährige, die auch ein eigenes Einkommen erziehlen.
 

ela1953

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DU musst die Pauschale bekommen von dem Kindergeld, das dir übertragen wurde.


Und wenn das Kind volljährig ist, muss auch die Pauschale abgezogen werden. Denn das Kindergeld zählt dann als Einkommen des Kindes.

Wenn das Kind nämlich noch anderes Einkommen hat, z.B. 40 Euro für Zeitung austragen, dann greifen die 100 Euro und die 30 Euro sind da mit drin
 

biddy

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@Ela

Eben.


@ashna

Die Versicherungspauschale gibt's für volljährige (auch) im Haushalt der Eltern lebende "Kinder" und für Minderjährige, wenn sie nicht mehr zur BG der Eltern gehören wie z.Zt. in Deinem Fall. Das Kindergeld ist nun mal momentan noch bei Dir (beim Bruder darf es gar nicht als Einnahmen stehen) und wurde ja auch angerechnet als Dein Einkommen, also gilt: 164 Euro - 30 Euro = 134 Euro anrechenbar und ein Plus für euch von 30 Euro.
 
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Okay, das war mir so nicht bewusst. Dann gibt es dagegen den Widerspruch.
Und wenn das JA nun rückwirkend die Forderung schickt, dann mus ich die Pauschale aber wieder zurück zahlen, nehme ich an, weil ja dann da sKindergeld nicht Einkommen war, sondern dem JA zustand.
Man ist das alles kompliziert.

Werde wohl mal zum JA gehen und dort nachhaken, ab wann die denn jetzt das Kindergeld zu beanspruchen haben.
 
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