Neuer Arbeitsvertrag - reicht Veränderungmitteilung? (1 Betrachter)

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Mel87

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Hallo Ihr Lieben,

es ist soweit, ich habe ab dem 01-05-2017 einen neuen Job - :cheer2:

Nun möchte das Jobcenter und meine SB (mit der ich einen Kleinkrieg hatte ;-) meinen Arbeitsvertrag sehen - ich beziehe z.Zt. ALG II. Den möchte ich Ihr aber so nicht vorzeigen. Meine Frage: reicht es, wenn ich eine Veränderungsmittelung ausfülle und nur die Seite mit dem Arbeitsbeginn/Unterschriften geschwärzt mitschicke? Oder sollte ich hier noch etwas beachten?

Freue mich auf Eure Antworten :bigsmile:

Liebe Grüße, Mel
 

RoxyMusic

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Herzlichen Glückwunsch :)

Manche SB stellen gerne gleich die Leistungen ein, deshalb würde ich den Zeitpunkt der Zahlung angeben. Sonst könnte es sein, dass du Anfang Mai deine Miete nicht rechtzeitig bezahlen kannst (falls Lohnzahlung im Folgemonat).
 

Mel87

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Dann müsste ich das für einen Monat ans Amt zurückzahlen oder? Ich werde mir das Geld für den Monat lieber bei meiner Verwandtschaft leihen und denen das dann zurückzahlen.:bigsmile: Bin froh wenn ich jetzt gleich ganz vom JC/Amt weg bin...
Aber guter Hinweis! Und Veränderungsmitteilung reicht oder?
 

arbeitsloskr

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Dann müsste ich das für einen Monat ans Amt zurückzahlen oder?
Wenn ich das richtig verstehe, kommt es darauf an, wann du deine Vergütung vom AG gezahlt bekommst.

Wann soll die Zahlung von AG generell erfolgen? Das ist der Punkt, wofür JC den AV sehen will, vermute ich.

Und Veränderungsmitteilung reicht oder?
Die sollte ausreichen, aber du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf ein Schreiben vom JC erhalten, dass du die beiliegende Entgeltbescheidnigung vom AG ausgefüllen und dem JC zusenden sollst.

Bedenke, auch nach dem Bezug von ALG 2 kannst du noch Mitwirkungspflichten haben.
 

RoxyMusic

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Man kann auch eine Verzichtserklärung ab dem 01.05.17 mit einreichen.
 

schwanenritter

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du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf ein Schreiben vom JC erhalten, dass du die beiliegende Entgeltbescheinigung vom AG ausfüllen und dem JC zusenden sollst.
Es gibt nur einen einzigen Grund, warum die den Vertrag sehen wollen (oder noch schöner: ach, Herr Müller, schicken Sie uns doch einfach eine Kopie des Vertrages...), und das ist: das Amt möchte sich die Lorbeeren der Vermittlung ans Revers heften. Ich habe das bisher immer so gemacht, ich habe mitgeteilt, dass ich ab xx.xx. wieder in Arbeit bin. Sobald das erste Geld von dort geflossen war, haben sie eine Kopie des Kontoauszuges erhalten, und gut war es.

Vor längerer Zeit war es mal so, dass ich in eine 50plus-Maßnahme sollte. Vereinbarung dafür war unterschrieben, soweit eigentlich alles in Ordnung. Bevor die Maßnahme anfing, habe ich aber einen neuen Vertrag unterschrieben und habe das dem Amt mitgeteilt. Nach mehr als einem Jahr kam dann von der Maßnahme (nicht vom Amt) ein Brief, ich sei doch jetzt neuerdings wieder in Arbeit, und ich möge doch eine Kopie des Vertrages usw. usw. Was ich denen geantwortet habe, ist nicht zitierfähig, aber danach habe ich nichts mehr gehört.
 

arbeitsloskr

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Es gibt nur einen einzigen Grund, warum die den Vertrag sehen wollen (oder noch schöner: ach, Herr Müller, schicken Sie uns doch einfach eine Kopie des Vertrages...), und das ist: das Amt möchte sich die Lorbeeren der Vermittlung ans Revers heften.
Ganz ehrlich, kannst du das wirklich von außen verhindern, wie AfA und JC die Zahlen der Vermittlungsstatistik "optimieren"? Als ob dafür unbedingt die Arbeitsverträge in Kopie gebraucht würden.

Ich habe das bisher immer so gemacht, ich habe mitgeteilt, dass ich ab xx.xx. wieder in Arbeit bin. Sobald das erste Geld von dort geflossen war, haben sie eine Kopie des Kontoauszuges erhalten, und gut war es.
So kann man es auch machen. Ich kenne das aber auch so, dass man auf die "Arbeitsmeldung" vom JC ein Schreiben mit dem Formular "Entgeltbescheinigung" erhält, dass der AG ausfüllen und welches man dann ans JC zurückschicken soll.
 

RoxyMusic

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Ich habe mal gehört, dass SB ein Fleißbienchen bekommen, für jede "erfolgreiche Vermittlung" - vllt wird hierfür die Kopie des Arbeitsvertrags benötigt ...

Für die Anrechnung des Einkommens muss der Arbeitgeber nichts ausfüllen, es reichen die Lohnabrechnung (brutto/netto für die Errechnung der Freibeträge) und der Nachweis über den Erhalt der Zahlung. Manchen Arbeitgeber könnte diese Mehrarbeit auch verdrießen.
 

Mel87

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Den gesamten Vertrag würden die von mir sowieso nie zu Gesicht bekommen - wäre ja noch schöner...habe jetzt mal eine Veränderungsmitteilung ausgefüllt und werde vielleicht noch ein kleines Schreiben beifügen, dass ich mich vom Leistungsbezug ab dem 01.05.2017 abmelden möchte. Die werden mir ja so oder so schreiben...möchte halt nicht, dass die sich bei meinem neuen AG melden. Aber denke das dürfen die auch nicht, da ich mir die Tätigkeit ja selbstständig ohne VV o.ä. gesucht habe.
 

schwanenritter

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Ganz ehrlich, kannst du das wirklich von außen verhindern, wie AfA und JC die Zahlen der Vermittlungsstatistik "optimieren"?
Es geht mir nicht darum, irgendwas zu verhindern. Es geht mir einfach nur darum, dass ich mich nicht dazu hergeben werde, dass das Amt Lorbeeren erhält, die ich mir ganz alleine verdient habe.
Ich kenne das aber auch so, dass man auf die "Arbeitsmeldung" vom JC ein Schreiben mit dem Formular "Entgeltbescheinigung" erhält, dass der AG ausfüllen und welches man dann ans JC zurückschicken soll.
Habe ich noch nie erhalten. Ich wüsste gar nicht, wie das Ding aussehen soll.
 

schwanenritter

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Ich habe mal gehört, dass SB ein Fleißbienchen bekommen, für jede "erfolgreiche Vermittlung" - vllt wird hierfür die Kopie des Arbeitsvertrags benötigt
Genau da wollte ich hin. Und wenn sie nichts dafür getan haben, dann kriegen sie auch keine Belohnung. So einfach ist das im Leben. So einfach war das übrigens immer schon. Ohne Fleiß kein Preis.
Für die Anrechnung des Einkommens muss der Arbeitgeber nichts ausfüllen, es reichen die Lohnabrechnung (brutto/netto für die Errechnung der Freibeträge) und der Nachweis über den Erhalt der Zahlung.
Die Abrechnung, natürlich, die hatte ich vergessen, die haben sie auch immer gekriegt, wegen der Freibeträge. Da hast du völlig Recht, Danke für die Ergänzung.
Manchen Arbeitgeber könnte diese Mehrarbeit auch verdrießen.
Das stört das Amt doch nicht, dass Du bei Deinem neuen Job Ärger kriegst, weil das Amt irgendwelche Vorschriften erfüllt haben will. Und natürlich macht das nicht jeden Arbeitgeber glücklich, wenn er dann jemand da sitzen hat, für den er auch noch stundenlang irgendwelche Vordrucke ausfüllen soll.
 
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