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Neuer Arbeitgeber dem AA mitteilen?

Saab

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#1
Hi,

nachdem ich nun alle Spielchen mit dem AA und meinem tollem SB mitgemacht habe, hab ich nun einen neuem AG gefunden.:)

Wann muss ich dem AA mitteilen, dass ich einen neuen AG habe? (habe noch keinen Vertrag, nur eine mündliche Zusage)
Kann ich das telefonisch machen?
Kann ich es umgehen dem AA den AG zu nennen? (Ist ja in der Veränderungsmitteilung gefordert)


Kleine Frage am Rande: Kann man sich über seinen SB Beschwerden (Klage einreichen)?
Die hat mir einige Steine in den Weg gelegt (siehe auch mein anderer Thread) u.a. diese Story:
Hatte Ortsabwesenheit beantragt (war im Ausland) und habe eine Einladung ins AA im "Urlaub" bekommen obwohl ich bekanntermaßen nicht vor Ort war. Eine Reaktion meines nicht erscheinens habe ich noch nicht bekommen. Mehr als Schikane/Nötigung sehe ich in dieser Aktion nicht. Laut SB sollte der Termin erst Ende Februar sein. Muss ich zu dieser Maßnahme wenn ich in 14 Tagen Arbeit aufnehme?

Danke fürs lesen & VG
 

Doppeloma

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#2
Hallo Saab,

Wann muss ich dem AA mitteilen, dass ich einen neuen AG habe? (habe noch keinen
Vertrag, nur eine mündliche Zusage) Kann ich das telefonisch machen?
Sobald du einen schriftlichen Arbeitsvertrag vorliegen hast oder rechtzeitig genug bevor du die Arbeit (z.B. am 29.02. bei Arbeitsbeginn am 01.03.) definitiv aufnehmen wirst, denn damit wäre auch ein mündlicher Arbeitsvertrag verbindlich zu Stande gekommen.

Man sollte allerdings immer auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag bestehen, damit für beide Seiten Klarheit herrscht was die Verpflichtungen betrifft Lohn / Lohntag / Urlaub usw., es ist allerdings nicht ganz unüblich den Arbeitsvertrag erst zu Arbeitsbeginn schriftlich abzuschließen (also am ersten Arbeitstag).

Wenn du keine andere Möglichkeit hast kannst du zunächst auch anrufen, du solltest aber dann noch (nachweislich bitte) die Veränderungsmitteilung an die AfA senden, was man telefonisch mal mitgeteilt hat, ist nicht nachweisbar wenn es darauf ankommt. :icon_evil:

Kann ich es umgehen dem AA den AG zu nennen? (Ist ja in der
Veränderungsmitteilung gefordert)
Kaum denn den AG musst du angeben, warum stört dich das, im Formular kannst du auch (freiwillig) ankreuzen, dass du dir den Job selbst gesucht hast ... ich würde das nicht frei lassen, einem Kreuz an anderer Stelle (z.B. Vermittlung durch die AfA) sieht Niemand mehr an wer das gemacht hat ... :biggrin:

Bei Befristung solltest du besser keine Angabe machen wenn es so sein sollte, dann schicken die dir schon 3 Monate vorher wieder Einladungen und VV, die eigene Meldung solltest du trotzdem dann nicht verpassen.

Kopiere dir die fertige Meldung für deine private Akte.

Kleine Frage am Rande: Kann man sich über seinen SB Beschwerden (Klage einreichen)?
Was für eine Beschwerde / Klage willst du gegen deinen SB einreichen, du wirst mit deinem neuen Job vermutlich ausgelastet genug sein, da brauchst du dich nicht noch nebenbei mit der AfA "anlegen" wollen ... melde dich ordentlich und nachweislich ab und vergiss den Laden bis zum nächsten Mal ... :wink:

Die hat mir einige Steine in den Weg gelegt (siehe auch mein anderer Thread)
u.a. diese Story: Hatte Ortsabwesenheit beantragt (war im Ausland) und habe
eine Einladung ins AA im "Urlaub" bekommen obwohl ich bekanntermaßen nicht vor Ort war.
Wenn du keinen Link dahin einstellst "sieht man NIX" ...

War die OAW schriftlich genehmigt worden, kannst du das beweisen ... ansonsten ist "Irren menschlich" mehr wird man dazu sicher nicht sagen wollen und können ... dann dürfte das (wenn es vermerkt war in deinem Kundenkonto) ja spätestens aufgefallen sein als du nicht erschienen bist zum Termin ... :icon_kinn:

Eine Reaktion meines nicht erscheinens habe ich noch nicht bekommen. Mehr als Schikane/Nötigung sehe ich in dieser Aktion nicht.
Nun übertreib mal nicht so, da war eine Einladung in deinem Briefkasten die überflüssig war zu diesem Zeitpunkt, was ist denn daran bitte Schikane oder gar Nötigung ... ???

Laut SB sollte der Termin erst Ende Februar sein. Muss ich zu dieser Maßnahme wenn ich in 14 Tagen Arbeit
aufnehme?
Hast du schriftlich dass der Termin erst Ende Februar sein sollte oder hat sie das nur so "gesagt", wann war denn dein Urlaub und der Termin, und welche Maßnahme meinst du ... ich empfinde das auch als "Schikane" wenn User einfach meinen man müsse jetzt das ganze Forum nach dem erwähnten Beitrag durchsuchen ...

Mal allgemein geantwortet, wirst du zur Maßnahme gehen müssen, wenn sie dir rechtmäßig zugewiesen wurde, noch gehst du ja nicht wieder arbeiten und wenn du das bei deiner SB als Grund angeben möchtest (ich habe ja bereits einen Job, was soll ich da noch ?), dann weiß sie das ja doch schon eher als du selber möchtest und noch ohne sicheren Arbeitsvertrag in der Tasche ...

MfG Doppeloma
 

Saab

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#3
Danke für deine Antworten, Links füge ich noch ein wenn ich Zuhause bin, geht vom Handy nicht.

Den Arbeitsvertrag bekomme ich nächste Woche, die Maßnahme hat bereits begonnen. Dort bin ich wegen meines Urlaubs nicht erschienen. Ich müsste also, obwohl ich einen Job habe noch 2 Wochen zu einer Maßnahme gehen?
 

Kerstin_K

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#4
Doppeloma, warum meinst du, dass man den Arbeitgeber nennen muss?

Und wegen der Massnahme: wenn man durch die Arbeitsaufnahme ganz aUs dem Bezug faellt, ist das doch Schwachsinn.
 

Saab

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#5
Wüsste auch gerne warum ich den AA melden muss, gibts dafür ne Grundlage?

Auf welcher Grundlage muss ich den an einer Maßnahme teilnehmen, welche dazu dient einen neuen Job zu finden, wenn ich bereits einen neuen Job habe?
 

Kerstin_K

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#6
Wüsste auch gerne warum ich den AA melden muss, gibts dafür ne Grundlage?

Auf welcher Grundlage muss ich den an einer Maßnahme teilnehmen, welche dazu dient einen neuen Job zu finden, wenn ich bereits einen neuen Job habe?
Genau das meinte ich.
 

DeQuill

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#7
Man kann sich auch einfach aus dem Bezug abmelden ohne Angabe von Gründen.

Ich nehme an Du hast Deine Stelle auf Eigeninitiative gefunden. Das Amt wird es dann trotzdem als
erfolgreiche Vermittlung verbuchen um seine Statistik zu schönen.
 

enigma

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#8
Wann muss ich dem AA mitteilen, dass ich einen neuen AG habe? (habe noch keinen Vertrag, nur eine mündliche Zusage)
Kann ich das telefonisch machen?
Kann ich es umgehen dem AA den AG zu nennen? (Ist ja in der Veränderungsmitteilung gefordert)
Kann dir leider nur meine Erfahrungen mit dem Jobcenter berichten. Die Veränderungsmitteilungen sind aber gleich.

Nachdem ich einen Arbeitsvertrag unterschrieben habe, informierte ich mein zuständiges JC noch am selben Tag per E-mail.

Paar Tage später war ich auch abgemeldet, wollten aber von mir noch den Arbeitsvertrag, Gehaltsnachweis und Kontoauszüge sehen.

Da ich für die Nennung meines AG keine Grundlage sehe, habe ich nur meinen Gehaltsnachweis nachgereicht (Name des AG etc. wurde geschwärzt).
Habe mitten im Monat angefangen, deshalb muss ich natürlich meine ALG II Leistungen für diesen Monat zurückzahlen.

Habe meine Anhörung zur Überzahlung bekommen und warte nur noch auf den geänderten Leistungsbescheid.

Glaube kaum, dass sich das JC noch wegen meines fehlenden Arbeitsvertrages bei mir melden wird.
 

Saab

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#9
Dann mache ich das, sobald der Vertrag unterschrieben ist. Ich Ruf da erstmal an und klären das am Telefon.
Gefunden habe ich den Job natürlich ohne Hilfe von SB oder AA ;-)
 

Helga40

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#10
Wüsste auch gerne warum ich den AA melden muss, gibts dafür ne Grundlage?
Natürlich:

(2) Ausbildung- und Arbeitsuchende, die Dienstleistungen der Bundesagentur in Anspruch nehmen, haben dieser die für eine Vermittlung erforderlichen Auskünfte zu erteilen, Unterlagen vorzulegen und den Abschluss eines Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisses unter Benennung des Arbeitgebers und seines Sitzes unverzüglich mitzuteilen.
SGB 3 - Einzelnorm
 

Saab

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#11
Hier geht es doch um was anderes, und zwar um "den Abschluss eines Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisses unter Benennung des Arbeitgebers und seines Sitzes unverzüglich mitzuteilen."

Und nicht um die Aufnahme einer neuen Tätigkeit!
 

Helga40

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#12
Gemeinhin verbindet man die Aufnahme einer neuen Arbeit (eines Arbeitsverhältnisses) mit dem Abschluss eines Arbeitsvertrages. Das ist dann also der "Abschluss eines Arbeitsverhältnisses".

Oder ist deine neue Tätigkeit kein Arbeitsverhältnis?
 

Gurgelgurke

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#13
Also, da möchte ich jetzt auch mal nachfragen, aus welchem Grund geht es die AfA oder das JC (ich weiss jetzt nicht, ob das in diesem Zusammenhang einen Unterschied macht?!) etwas an, bei welchem AG ich einen neuen Arbeitsvertrag abgeschlossen habe? Ich habe mich aus dem Bezug vom ALG 1 oder ALG 2 abgemeldet, und gut. Könnte ja auch im Lotto gewonnen oder eine Bank überfallen haben. :biggrin:

Man stelle sich vor, dass irgendein übereifriger Sachbearbeiter auf die tolle Idee kommt5, beim AG nachzufragen, wie man sich denn mache oder was weiss ich?! Und der AG muss ja womöglich garnicht wissen, dass man davor ALG bezogen hat...

Also sorry, ich hätte nullkommanull Bedürfnis, einen neuen AG einer dieser Behörden mitzuteilen! :icon_kratz:

Damit meine ich, selbstverständlich würde ich mich "aus dem Bezug" abmelden, aber bei welchem AG *genau* ich unterschrieben habe, würde ich nicht mitteilen wollen. Naja, im Zweifel kann man ja "aus Versehen" einen falschen AG nennen, könnte ja sein, dass man zwei Verträge vorliegen hat und sich dann doch für "den anderen" entschieden hat...?! :icon_mrgreen:
 

Saab

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#15
Also, da möchte ich jetzt auch mal nachfragen, aus welchem Grund geht es die AfA oder das JC (ich weiss jetzt nicht, ob das in diesem Zusammenhang einen Unterschied macht?!) etwas an, bei welchem AG ich einen neuen Arbeitsvertrag abgeschlossen habe? Ich habe mich aus dem Bezug vom ALG 1 oder ALG 2 abgemeldet, und gut. Könnte ja auch im Lotto gewonnen oder eine Bank überfallen haben. :biggrin:

Man stelle sich vor, dass irgendein übereifriger Sachbearbeiter auf die tolle Idee kommt5, beim AG nachzufragen, wie man sich denn mache oder was weiss ich?! Und der AG muss ja womöglich garnicht wissen, dass man davor ALG bezogen hat...

Also sorry, ich hätte nullkommanull Bedürfnis, einen neuen AG einer dieser Behörden mitzuteilen! :icon_kratz:

Damit meine ich, selbstverständlich würde ich mich "aus dem Bezug" abmelden, aber bei welchem AG *genau* ich unterschrieben habe, würde ich nicht mitteilen wollen. Naja, im Zweifel kann man ja "aus Versehen" einen falschen AG nennen, könnte ja sein, dass man zwei Verträge vorliegen hat und sich dann doch für "den anderen" entschieden hat...?! :icon_mrgreen:
Genau, das sind meine Bedenken! Ich denke die AfA muss nur wissen:
Ich arbeite und ich möchte keine Leistungen mehr!
 

Helga40

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#16
Und was passiert, wenn man den neuen AG trotzdem nicht nennt? Nach bisherigen Erfahrungen gar nichts.]
Mag sein. Die Frage war aber nunmal, ob es dafür eine Rechtsgrundlage gibt. Und die gibt es.
 

Gurgelgurke

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#17
Mag sein. Die Frage war aber nunmal, ob es dafür eine Rechtsgrundlage gibt. Und die gibt es.
Ja, das ist wohl (offensichtlich) wahr (danke für diese Information) und solange diese nicht von einer höchstrichterlichen Instanz auf Rechtmässigkeit geprüft wird (ich habe nach entsprechenden Urteilen dazu gesucht und nix gefunden?!), wird sie wohl so stehen bleiben. Und solange ja *nichts* passiert, also eine Nicht-Angabe oder Falsch-Angabe des neuen AG seitens der Behörden nicht verfolgt wird, wird es zu einer Überprüfung dieser "Rechtsgrundlage" nicht kommen (nur so zum Spass macht das ja kein Richter :biggrin: ). Mit dem Ergebnis, dass das *neugierige* Amt (zu) oft diese Auskunft erhält... und das wollten sie ja (aus welchem Grund auch immer) erreichen.

D.h. zumindest für mich: Keine Auskunft oder zumindest irrtümlich die falsche Auskunft... :icon_idea:
 

Saab

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#18
Ja, das ist wohl (offensichtlich) wahr (danke für diese Information) und solange diese nicht von einer höchstrichterlichen Instanz auf Rechtmässigkeit geprüft wird (ich habe nach entsprechenden Urteilen dazu gesucht und nix gefunden?!), wird sie wohl so stehen bleiben. Und solange ja *nichts* passiert, also eine Nicht-Angabe oder Falsch-Angabe des neuen AG seitens der Behörden nicht verfolgt wird, wird es zu einer Überprüfung dieser "Rechtsgrundlage" nicht kommen (nur so zum Spass macht das ja kein Richter :biggrin: ). Mit dem Ergebnis, dass das *neugierige* Amt (zu) oft diese Auskunft erhält... und das wollten sie ja (aus welchem Grund auch immer) erreichen.

D.h. zumindest für mich: Keine Auskunft oder zumindest irrtümlich die falsche Auskunft... :icon_idea:
Ich werde mein Glück versuchen und dann berichten.
 

obi68

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#19
ALG I wird im Gegensatz zu ALG II rückwirkend für den entsprechenden Monat gewährt. Von daher kann es da auch keine Rückforderungen von Seiten der AA geben.

Also würde ich denen weder den Arbeitgeber nennen, noch Arbeitsvertrag oder Gehaltsabrechnung vorlegen.
 

Anna B.

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#20
Die Nennung des AG ist für die ARbeitsverwaltung wichtig, um ein Fleißsternchen in der Statistik zu bekommen..

denn nur mit Namen des AG können die einen Fall für sich positiv, als vermittelt, abschließen..

deswegen hätten sie ja so gern den Namen des AG..

es reicht, wenn man mitteilt, dass man ab dem...einen sozialverspflichtigen Job aufgenommen hat.

ich würde niemals den Namen des AG nennen..weil...es gibt so ganz spezielle SB beim JC oder Afa, die dann auch noch beim ARbeitgeber anrufen und einem dann den ARbeitsplatz vermiesen können...weil sie sich ungefragt einmischen...

wenn ich ohne Hilfe des Amtes eine STelle gefunden habe, dann geht das Amt nichts an, wo ich arbeite..
 
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#21
Ich würde dem Amt auch nur mitteilen, dass ich einen Arbeitsvertrag unterschrieben habe, ab dem soundsovielten zu arbeiten beginne und der erste Lohn wahrscheinlich am soundsovielten vom Arbeitgeber ausbezahlt wird.

:icon_kinn: (Jetzt nur als Beispiel!!) Wenn man bei einer ZAF im März anfängt, bekommt man das Märzgehalt erst Mitte April! D. h., das JC muss im/für März noch die Leistung zahlen!!
Auch normale Firmen zahlen (unter Umständen) das Gehalt erst im nächsten Monat aus.

@Gurgelgurke:
Selbst wenn schon eine höchstrichterliche Instanz entschieden hätte, dass eine Nichtbekanntgabe ungesetzlich wäre, welche Strafe könnte verhängt werden?

3 oder 6 oder sogar 12 Wochen Sperr-/Sanktionszeit?

Schön, sperrt/sanktioniert mir vom 01.03. bis 01.06. das ALG ... :icon_razz: ab dem 01.03. verdiene ich wieder mein eigenes Geld und ihr SBs könnt mich alle mal ... gern haben!!

Was passiert, falls du vor dem 01.06. kündigst / gekündigt wirst ... kann ich dir nicht sagen!
[/Hypothese]

Gurgelgurke sagte :
diese Auskunft erhält... und das wollten sie ja (aus welchem Grund auch immer) erreichen.
... den Grund kann ich dir nennen; jede Beendigung von ALG, bei der ein Arbeitgeber genannt wird, kann SB auf SEINE Fahne schreiben! Auch wenn SB keinen Finger dafür krumm gemacht hat.

Wer mich ärgert/schikaniert, dem gönne ich nicht Mal das Schwarze unter meinen Fingernägeln ... deshalb werde ich auch keine Arbeitgeber mehr benennen.
 

Raffi

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#22
Gemeinhin verbindet man die Aufnahme einer neuen Arbeit (eines Arbeitsverhältnisses) mit dem Abschluss eines Arbeitsvertrages. Das ist dann also der "Abschluss eines Arbeitsverhältnisses".

Oder ist deine neue Tätigkeit kein Arbeitsverhältnis?

Alles schön und gut, trotzdem habe ich bei meinen Saisonjobs nie einen Arbeitsvertrag gehabt der kann nämlich auch mündlich erfolgen je nach Branche.. eine Arbeitsbescheinigung reichte immer aus...Natürlich fragte Das JC immer danach, aber das gab es nie vom Arbeitgeber, was eigentlich für mich gut war, so galten automatisch die Tarifbedingungen in der Branche...

Wenn man eine Arbeit aufnimmt und keine Ansprüche hat dürfte es schwer sein für das JC die Herausgabe des Arbeitsvertrages oder anderer Daten zu verlangen. Also mal die Kirche im Dorf lassen..Natürlich kann es sein, das man mitten im Monat anfängt, so kann man die Einkünfte verrechnen lassen und eventuell hat man noch Ansprüche, das sollte man sich genau überlegen, ob man dann nicht lieber kooperativ ist.. In dem Falle müssen auch Unterlagen vorgelegt werden, eine Arbeitsbescheinigung ist im Anhang
 

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#24
Kann ich alternativ - zum Verschweigen des neuen AG bei Vertragsabschluss - nicht auch einfach auf den Bezug auf Alg 1 verzichten? Denn bei einem freiwilligen Verzicht werden keine derartigen Angaben nötig.

Notfalls dass man ab dem und dem nicht mehr dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht.

Denn ich werde nicht den Namen rausrücken...., geschweige denn Vertrag einreichen.
 

Doppeloma

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#25
Hallo armwieeinekirchenmaus,

Kann ich alternativ - zum Verschweigen des neuen AG bei Vertragsabschluss - nicht auch einfach auf den Bezug auf Alg 1 verzichten? Denn bei einem freiwilligen Verzicht werden keine derartigen Angaben nötig.
Wo liegt denn dein Problem, bei ALGI brauchst du nicht "verzichten", das bekommst du ab Mitteilung zu einer Arbeitsaufnahme ab dem Tag X ohnehin nicht mehr weiter gezahlt, da folgt umgehend der Aufhebungsbescheid und die Sache ist erledigt.

Notfalls dass man ab dem und dem nicht mehr dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht.
Auf der Veränderungsmitteilung kannst du doch eintragen was du willst, man muss doch nicht alle Fragen auch beantworten die da drauf stehen.
Machst ein Kreuz bei "Ich nehme eine Tätigkeit auf ab dem XX ...", schreibst das Datum der Arbeits-Aufnahme hin, ich habe das Formular jetzt nicht wörtlich im Kopf.

Dann machst du ein weiteres Kreuz bei "Ich bin an der Vermittlung nicht mehr interessiert", Datum / Unterschrift = FERTISCH ...
Formular für deine private Akte kopieren und nachweislich an die AfA schicken ... was nicht drauf steht wissen die auch nicht.

Mit der Meldung, dass du eine Arbeit aufnehmen wirst "verzichtest" du bereits auf das ALGI ... denn das ist anders als beim JC, es gibt kein ALGI mehr wenn man wieder Arbeit hat, da ist auch egal wann das erste Geld fließen wird.

Und wenn du der Vermittlung nicht mehr zur Verfügung stehst, weil du bereits Arbeit hast, dann stehst du auch dem Arbeitsmarkt vorerst nicht mehr zur Verfügung, das ergibt sich daraus automatisch ... :icon_evil:

Denn ich werde nicht den Namen rausrücken...., geschweige denn Vertrag einreichen.
Den Namen erfahren die spätestens wenn du dort mal entlassen wirst und wieder zur AfA musst, aber das nur nebenbei ... der Arbeitsvertrag geht nur dich und den AG was an, darauf hat die AfA gar keinen Anspruch, der unterliegt dem Datenschutz, auf den auch dein AG einen Anspruch hat.

Man muss nicht immer alles ausfüllen (wollen) was in irgendwelchen Formularen (oft wahlweise für verschiedene Situationen) abgefragt wird ... du entscheidest doch selbst was du da ausfüllen wirst und was nicht ...

Ich glaube kaum, dass es Rückfragen dazu von der AfA geben wird und falls die noch was wollen sollten die Rechtsgrundlagen dabei stehen, nicht Alles was Behörden gerne wollen, muss auch richtig und rechtmäßig sein ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 
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